Gemeinderatswahlen Köniz
4. Gesellschaft, Kultur & Ethik (0/5)

1. Soll die Gemeinde Angebote zur gegenseitigen Unterstützung in den Quartieren fördern (z.B. Nachbarschaftshilfe, Freiwilligenarbeit, Unterstützung für betreuende Angehörige)?

2. Befürworten Sie, dass Köniz zusammen mit anderen Gemeinden die grossen Kulturinstitutionen der Region finanziell unterstützt (z.B. Stadttheater Bern, Historisches Museum Bern, Mühle Hunziken)?

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Erläuterungen

Als Gemeinde der Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKMB) leistet auch Köniz eine finanzielle Unterstützung an Kulturinstitutionen von mindestens regionaler Bedeutung. Gemäss Finanzierungsschlüssel für die Periode 2020-2023 zahlt Köniz CHF 1'048'931 an regionale Kulturinstitutionen, hauptsächlich an solche in Bern.


Als Agglomerationsgemeinde mit einer kurzen Reisedistanz zu Bern zahlt Köniz den vierfachen Pro-Kopf-Beitrag gegenüber einer Nicht-Agglomerationsgemeinde. Die Könizer Kulturinstitutionen BeJazz und der Kulturhof Schloss Köniz erhalten von anderen Gemeinden während derselben Periode CHF 19'200, resp. CHF 22'800.

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3. Köniz unterhält vier Standorte der Bibliothek. Befürworten Sie die Weiterführung aller Standorte mit dem bestehenden Dienstleistungsangebot?

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Erläuterungen

Aktuell unterhält die Gemeinde Köniz Bibliotheken an den vier Standorten Köniz, Niederscherli, Niederwangen und Wabern.

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4. Soll sich die Gemeinde Köniz stärker für die Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans, Intergeschlechtliche und queere Menschen) einsetzen, analog der Stadt Bern?

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Erläuterungen

Neben der Gleichstellung von Frauen und Männern umfasst der Gleichstellungsauftrag der Stadt Bern seit 2018 auch die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen (Lesbisch, schwul, bisexuell, trans, intergeschlechtlich oder anders «queer») in allen Lebensbereichen. 

Um den Erfahrungsaustausch zu wirkungsvollen Massnahmen im Bereich der Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen mit anderen Städten zu ermöglichen, ist die Stadt Bern im Herbst 2019 als dritte Schweizer Stadt neben Genf und Zürich dem internationalen Netzwerk «Rainbow Cities Network» beigetreten. Dieses internationale Netzwerk von rund 30 Städten wurde mit dem Ziel gegründet, Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität auf lokaler Ebene zu bekämpfen. Eine «Regenbogenstadt» verpflichtet sich, eine aktive LGBT-Politik zu betreiben und LGBT-Themen in ihrer allgemeinen kommunalen Politik aufzunehmen.

Die Förderung der Vielfalt der Bevölkerung – explizit auch von LGBTIQ-Menschen – ist als Ziel in den Legislaturrichtlinien 2017-2020 der Stadt Bern (PDF, 674.0 KB) festgehalten.

Die Fachstelle konzipiert Massnahmen zum Abbau von Diskriminierung im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung, der Geschlechtsidentität, den Geschlechtsmerkmalen und dem Geschlechtsausdruck für Personen, die in der Stadt Bern arbeiten oder leben sowie für Arbeitnehmende, Vorgesetzte und Personalverantwortliche der Stadtverwaltung. Sie arbeitet eng mit spezialisierten Beratungsstellen und den lokalen LGBTIQ-Nicht-Regierungsorganisationen zusammen. (Quelle: https://www.bern.ch/themen/gesundheit-alter-und-soziales/gleichstellung-von-frau-und-mann/gleichstellung-von-lgbtiq-menschen)

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5. Sollen die Beiträge an kulturelle Einrichtungen in der Gemeinde gekürzt werden?