Joshua Marckwordt
Jungliberale | 23.03
Sozialstaat & Familie
Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Krankenkassen-Prämienverbilligung
Soll der Staat mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligung zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Prämienverbilligung braucht es, bis das gescheiterte Experiment eines privatisierten Zwangsmarkts beendet wird, in dem der Staat für das Misslingen in Form von Prämienverbilligungen aufkommen muss.
Plafonierung der Ehepaar-Renten
Bei Ehepaaren ist die Höhe der Rente heute auf 150% der maximalen individuellen AHV-Rente begrenzt (Plafonierung). Soll diese Begrenzung abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Ehe sollte keine finanzielle Nachteile mit sich bringen, nicht bei der AHV, nicht bei den Steuern.
BVG-Renten senken
Im Rahmen der BVG-Reform sollen die Renten gekürzt werden (Senkung Mindestumwandlungssatz von 6.8% auf 6%). Befürworten Sie diese Massnahme?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit von heute 14 Wochen Mutterschafts- und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ausgebaut werden? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ziel ist eine flexible, vertretbare Elternzeit die nach den Bedürfnissen der Eltern aufgeteilt werden kann, ohne dass der Mutterschutz beschnitten werden kann.
Gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern
Soll der Bund den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn gemeinnütziges Wohnen tatsächlich das Erfolgsmodell sein sollte, dass es zu sein verspricht, sollte es ohne Sonderbehandlung eigenständig entstehen und bestehen.
Gesundheit
Impfpflicht für Kinder einführen
Soll für Kinder eine Impfpflicht gemäss dem Schweizerischen Impfplan eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sollte tatsächlich einst die Herdenimmunität bei eigentlich ausgemerzten Krankheiten gefährdet sein, kommt eine Pflicht für Basisimpfungen durchaus in Frage.
Zuckersteuer einführen
Befürworten Sie die Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Lebensmittel (Zuckersteuer)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Beteiligung an Gesundheitskosten
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Erhöhung der Mindestfranchise)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die dringend anstehende Reform der obligatorischen Krankenkasse sollte nicht auf Kosten der Versicherten geschehen und gerade keine Amerikanisierung erleben.
Bundesrats-Kompetenzen bei Pandemien begrenzen
Sollen in Zukunft bei Pandemien die Möglichkeiten des Bundesrats zur Einschränkung des Privat- und Wirtschaftslebens stärker begrenzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nicht nur wegen der COVID-Krise ist ein Umdenken in der Vorbereitung eines einsatzfähigen Krisenmanagement nötig. Diese Notwendigkeit scheint auch in Bern angekommen zu sein (siehe Bericht d. BR 29.03.23 "verbesserte Krisenorg. der Bundesverwaltung"). Bis diese Mechanismen sauber etabliert sind, muss der Bund auf ausserordentliche Mittel zurückgreifen können, die aber sehr wohl langfristig ersetzt werden müssen durch einen potentes Krisenmanagement.
Bundeskompetenz zur nationalen Spitalplanung
Soll der Bund die Kompetenz zur Festlegung des Spitalangebots erhalten (nationale Spitalplanung bzgl. Standorte und Leistungsangebot)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Aufgabe der nationalen Organisation soll auch künftig in kantonaler Zusammenarbeit wahrgenommen werden, etwa durch die Gesundheitsdirektorenkonferenz. Tiefer greifende Kooperationen können zusätzlich ins Leben gerufen werden.
Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Forderungen der Basler Lehrerschaft müssen aber berücksichtigt werden. Die betr. Integrationsklassen und ihre Lehrpersonen leiden nicht am Konzept, sondern an der Überbelastung. Es braucht eine klare Grenze, ab welchem Ausmass der Belastung für den Lehrbetrieb ein Kind dauerhaft in eine separierte Lernsituation gebracht werden muss. Ziel soll bleiben, dass alle Kinder in einer regulären Klasse sein können. Es muss aber auch akzeptiert werden, dass dies in gewissen Fällen nie erfüllt wird.
Anforderungen an gymnasiale Maturität erhöhen
Soll der Bund die Anforderungen an die gymnasiale Maturität erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Maturität als Königsweg ist keine nachhaltige Entwicklung, die Akademisierungsfalle wurde bereits von Rudolf Strahm einleuchtend ausgeführt. Das Reifezeugnis verspricht eine Qualität, welche einen prüfungsfreien Antritt an alle Studiengänge (m. Ausn.) rechtfertigt. Dieser Anspruch ist international einzigartig und hat seinen Wert. Eine Rückkehr zu diesem Versprechen ist ohne Ausbau der Fachmaturität und der Revitalisierung der Berufslehre nicht zu vollbringen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Staat stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt, je früher, umso besser. Alles andere kommt die Allgemeinheit, inkl. Fiskus, langfristig teurer zu stehen. Ob Gutscheine das richtige Mittel sind, will dahingestellt sein.
Migration & Integration
Anforderungen für Einbürgerungen lockern
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen gelockert werden (z.B. kürzere Wohnsitzfrist)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf keinen Fall ungefiltert. Die Absolvierung eines massgeblichen Teils der Schulzeit (obligatorische und weiterführende, z.B. Gymnasium/FMS/Berufsschule) an öffentlichen Schulen sollte für eine stark vereinfachte Einbürgerung qualifizieren, in der Gemeinde/Kantonwechsel keine Hürde sein sollen und ein Einbürgerungstest individueller sein darf oder gar ganz wegfallen kann. In anderen Fällen ist weiterhin eine Grundintegration vorzuweisen, besonders bez. sprachlicher Fähigkeiten.
Drittstaatenkontingent für Arbeitskräfte erhöhen
Sollen mehr qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU/EFTA-Staaten in der Schweiz arbeiten dürfen (Erhöhung Drittstaatenkontingent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz bleibt auf qualifiziertes Personal aus dem Ausland angewiesen. Wenn klar gesetzte Anforderungen erfüllt sind, die nicht nur Arbeitsqualifikation betreffen sollen, steht einer solchen Verschiebung innerhalb des fixen Maximalkontingents nichts im Weg.
Asylverfahren ausserhalb Europas
Befürworten Sie Bestrebungen, Asylsuchende während des Asylverfahrens in Zentren ausserhalb Europas unterzubringen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Gesellschaft & Ethik
Cannabis-Konsum legalisieren
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Direkte aktive Sterbehilfe
Würden Sie es befürworten, wenn in der Schweiz die direkte aktive Sterbehilfe durch Ärztinnen und Ärzte straffrei möglich wäre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Drittes amtliches Geschlecht einführen
Soll neben "weiblich" und "männlich" ein drittes amtliches Geschlecht eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In amtlichen Sachen sollte das Geschlecht generell keine Bedeutung haben, ausser es geht um biologisch bedingte Angelegenheiten, etwa Schwangerschaft. In solchen oder allgemein medizinischen Fällen sollte das biologische Geschlecht nicht schriftlich, sondern in den biometrischen Daten der ID oder der KK-Karte hinterlegt und nur für die wirklich nötigen Stellen zugänglich sein. Zur alltäglichen Identifikation auf dem Ausweis sollte ein aktuelles Foto genügen.
Gleichstellung zwischen geschlechtlichen und heterosexuellen Paare
Finden Sie es richtig, dass gleichgeschlechtliche Paare in allen Bereichen heterosexuellen Paaren gleichgestellt sind?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solange mündige Personen im gegenseitigen Einverständnis miteinander das Leben verbringen wollen, ist jede staatliche und gesellschaftliche Vorschrift übergriffig.
Finanzen & Steuern
Steuern auf Bundesebene senken
Befürworten Sie Steuersenkungen auf Bundesebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Schweiz soll als Lebensmittelpunkt und Wirtschaftsstandort attraktiv bleiben, also kein Norwegen 2.0. Aktuell und wohl auch in naher Zukunft muss die kalte Progression abgeschwächt werden. Der Bund muss aber in jedem Fall über die finanziellen Mittel verfügen können, um die Armee, kritische Infrastruktur und Krisenvorbereitung instand halten zu können.
Ehepaare einzeln besteuern
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Ehe sollte keine finanziellen Nachteile mit sich bringen.
Nationale Erbschaftssteuer einführen
Würden Sie die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer auf alle Erbschaften von über einer Million Franken befürworten? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Ziffer der Million scheint in erster Linie symbolisch und taugt nichts zur Beurteilung von vererbten Gütern. Leistung und Risiko sollten tief besteuert werden. Ein beträchtlicher Teil der Erbschaften sind weder noch. Sichere Güter wie etwa Immobilien sollten in einer Erbschaft stark besteuert werden. Anteile des Familienunternehmens jedoch tiefer, noch weniger, wenn das Unternehmen von den Erbenden weitergefürt wird.
Finanzausgleich zwischen Kantonen verstärken
Sollen die Unterschiede zwischen finanzstarken und -schwachen Kantonen durch den Finanzausgleich stärker verringert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wirtschaft & Arbeit
Nationaler Mindestlohn von CHF 4’000 einführen
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von mindestens CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine untere Grenze im Stundenlohn ist angebracht, welche mindestens das Existenzminimum sichert und gemäss Teuerung angepasst wird. Kann ein Unternehmen das nicht bieten, hat ein labiles Geschäftsmodell. Möchte es das nicht bieten, ist es ausbeuterisch. 4000CHF ist zwar eine schöne runde Zahl. Ein Nettolohn von 20CHF/Std ergibt bei einer Vollzeitstelle hingegen ein monatliches Einkommen von 3360CHF. Bei Eltern kommen Familienzulagen dazu. Als untereste Schwelle ist das ein faires Einkommen.
Finanzsektor strenger regulieren
Befürworten Sie strengere Regulierungen für den Finanzsektor (z.B. strengere Eigenkapitalvorschriften für Banken, Bonusverbot)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch unser Finanzplatz bekam die Folgen von dogmatischer Deregulierung und Verantwortungsminimierung im englisch-amerikanischen Stil zu spüren. Für eine wirtschaftlich-nachhaltige und verantwortungsvolle Neuausrichtung sind entsprechende Rahmenbedingungen nötig. Jede Bank sollte ein Recht auf Scheitern haben, egal wie alt und geschichtsträchtig. Unter klaren und fairen Spielregeln soll sich zeigen, was bestehen kann und was nicht.
Strommarkt vollständig liberalisieren
Sollen Privathaushalte ihren Stromanbieter frei wählen können (vollständige Liberalisierung des Strommarktes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Über eine regionale oder punktuelle Teilprivatisierung bzw. Kooperation mit privaten Unternehmen wie man es bereits kennt sollte es nicht steigen. Durch das natürliche Monopol liegt der entscheidende Teil der Verantwortung beim Staat.
Vorschriften für den Bau von Wohnraum lockern
Sollen die Vorschriften für den Bau von Wohnraum gelockert werden (z.B. Lärmschutz, Ausnutzungsziffern)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die rechtliche Grundlage für Lohngleichheit ist im Grundsatz gegeben. Verstösse müssen ernstzunehmende Konsequenzen tragen. Strukturen zur erleichterten Beweisbarkeit können den Aufwand auf Seiten der Behörden reduzieren. In Sachen Lohngleichheit muss man sich als Nächstes dem Umstand widmen, dass "typisch weiblich" geprägte Berufsfelder oder neu Berufe, die vermehrt von Frauen besetzt werden, zuverlässig einer niedrigeren Lohnklasse angehören oder hinuntergestuft werden.
Energie & Verkehr
Stark befahrene Autobahnabschnitte ausbauen
Sollen stark befahrene Autobahnabschnitte ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nicht nach dem "one-more-lane"-Prinzip. Zur Befriedigung der Interessen aller Verkehrsteilnehmenden müssen Sousterrain-Lösungen eine grössere Rolle einnehmen. Nicht nur entlasten sie das Landschafts(- und Stadt)bild, sie bieten Möglichkeiten zur verstärken Abgasfilterung, Energierückgewinnung von Wärme und Fahrtwind und können sekundär als Basisinfrastruktur für geothermische Anlagen dienen.
Neuzulassung von Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten
Soll die Schweiz die Neuzulassung von Personenwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf dem Dach vom Maschinenlaboratorium der ETH (meinem bevorzugten Lernplatz) wurde aus den Bestandteilen der Luft in einem Solarreaktor synthetischer Kraftstoff erzeugt. In der Vorlesung Thermodynamik II wurde die vielversprechende Technologie vorgestellt, welche der CO2-neutrale Betrieb bestehender Infrastruktur (keine neuen Autoflotten) gewährleistet sowie das Problem von Frachtern und Flugzeugen mit dem äusserst effizienten Energieträger des hochreinen Kraftstoffes als Solar Fuel löst.
Klimaziele durch Anreize erreichen
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dogmatische Ansätze mögen den persönlichen Geltungsdrang befriedigen, sind aber mitunter kontraproduktiv. Um in demokratischen Verhältnissen die Klimakrise möglichst gut zu bewältigen, ist die Unterstützung der Mehrheit unverzichtbar. Dafür muss man anerkennen, dass die Reduktion des Lebensstandards diese Unterstützung ab einem gewissen Punkt gefährdet, so kurzssichtig wie das manchen auch scheinen mag. Diese Gratwanderung ist eine der grössten Herausforderungen für die Politik unserer Zeit.
Vorschriften für erneuerbare Energien lockern
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Neue Atomkraftwerke bauen dürfen
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Viel zu oft wird die Fehlerwahrscheinlichkeit und das Schadenspotential vermischt. Trotz bestechlich tiefem Fehlerpotential bei Atomkraftwerken mit modernen Sicherheitsanlagen bleibt das Schadenspotential so gut wie unverändert. Ein solches würde ich politisch nicht verantworten müssen wollen.
Umfassendes Service-Public-Angebot
Soll der Staat auch in ländlichen Regionen ein umfassendes Service-Public-Angebot garantieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Lebensqualität in der Schweiz besteht auch darin, dass abgelegene Orte auf eine zuverlässige Verkehrsanbindung öffentlicher und individueller Art zählen kann und auf der Reise nicht in Funkloch nach Funkloch versinkt. Bis die Generation der ersten digital Versierten die älteste Generation im Land ausmacht, muss die Zugänglichkeit zu administrativ notwendigen Diensten (wie die Post oder Ämter) für alle, auch die älteren der Bevölkerung angemessen gewährleistet sein.
Progressive Stromtarife einführen
Würden Sie die Einführung steigender Strompreise bei grösserem Verbrauch befürworten (progressive Stromtarife)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Allerhöchstens als ausdrücklich temporäre Lösung zur beschleunigten Finanzierung nachhaltiger Energielösungen.
Umweltschutz
Schutzbestimmungen für Grossraubtiere lockern
Befürworten Sie eine weitere Lockerung der Schutzbestimmungen für Grossraubtiere (Luchs, Wolf, Bär)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe
Sollen nur noch Landwirtschaftsbetriebe mit erweitertem ökologischen Leistungsnachweis Direktzahlungen erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strengere Tierschutzregelungen für Nutztiere einführen
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Landesfläche zur Biodiversitätssicherung zur Verfügung stellen
Soll in der Schweiz 30 Prozent der Landesfläche zur Sicherung der Biodiversität zur Verfügung stehen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einwegplastik verbieten
Würden Sie ein Verbot von Einwegplastik und nicht-rezyklierbaren Kunststoffen befürworten? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Nachhaltigere Nutzung elektronischer Geräte
Befürworten Sie staatliche Massnahmen für eine nachhaltigere Nutzung von elektronischen Geräten (z.B. Recht auf Reparatur, Verlängerung der Gewährleistungsfrist, garantierte Mindestzeit für Software-Updates)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Lebensdauer eines Produktes darf nicht für geplante Obsoleszenz missbraucht werden. Eine Reparatur muss sich wirtschaftlich mehr lohnen als ein Ersatzgerät.
Demokratie, Medien & Digitalisierung
Mobilfunknetz (5G)
Soll das Schweizer Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen
Soll der Bund im Bereich der Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen zusätzliche Kompetenzen erhalten, um gegenüber den Kantonen verbindliche Vorgaben und Standards durchsetzen zu können?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stärkere Regulierung grosser Internetplattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung grosser Internetplattformen (Transparenz-Regeln bei Algorithmen, verstärkte Haftung für Inhalte, Bekämpfung von Desinformation)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Fernseh- und Radiogebühren reduzieren
Eine Volksinitiative möchte die Fernseh- und Radiogebühren reduzieren (200 Franken pro Haushalt, Abgabenbefreiung von Unternehmen). Unterstützen Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stimmrechtsalter auf 16 Jahre senken
Soll das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn tatsächlich das Bedürfnis nach einem tieferen Stimmrechtalter überwiegen würde, müsste die Mündigkeit grundsätzlich gesenkt werden. Das würde bedeuten Führerschein, Steuerpflicht und Militärdienst ebenfalls ab 16.
Fakultatives Finanzreferendum gegen Bundesausgaben einführen
Soll gegen Ausgaben des Bundes ab einer bestimmten Höhe ein Referendum ergriffen werden können (fakultatives Finanzreferendum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Armee
Armee-Sollbestand auf mindestens 120’000 Soldat/-innen ausbauen
Befürworten Sie einen Ausbau des Armee-Sollbestandes auf mindestens 120'000 Soldat/-innen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Sicherheit, militärisch und versorgungstechnisch, muss gewährleistet werden. Ein vernünftiges Kontingent, etwa für einen Service Citoyen, der auch die Angehörigen der Armee beinhaltet, ist dafür unvermeidbar.
Zusammenarbeit Schweizer Armee mit NATO ausbauen
Soll die Schweizer Armee die Zusammenarbeit mit der NATO ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gemeinsame Übungen und Austausch, so wie es sich bis heute etabliert hat, ist zufriedenstellend.
Wiederausfuhr von Schweizer Waffen
Soll der Bundesrat in Fällen eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges (z.B. der Angriff auf die Ukraine) anderen Staaten die Wiederausfuhr von Schweizer Waffen erlauben dürfen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verbieten
Soll die automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schengen-Abkommen kündigen und verstärkte Personenkontrollen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Aussenbeziehungen
Engere Beziehungen zur EU anstreben
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Beziehungen zur EU als überstaatliche Institution sollte sich auf rein wirtschafts- und sicherheitspolitische Beziehungen beschränken. Der direkte Umgang mit den Mitgliedstaaten, insbesondere mit den Nachbarsländern der Schweiz, sollte bestmöglich gepflegt werden.
Umfassendes Freihandelsabkommen mit den USA
Soll die Schweiz ein umfassendes Freihandelsabkommen (inkl. Landwirtschaft) mit den USA anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein solches Abkommen würde ohne erhebliche Einbussen bezüglich Schweizerischer Standards kaum zustande kommen, mit inakzeptablen Konsequenzen.
Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bilaterale Verträge mit der EU kündigen
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als rein wirtschaftliches Mitglied im europäischen Markt teilnehmen zu wollen ist legitim. Verkoppelungen im Sinne einer Werteunion gilt es zu vermeiden. Die Schweiz bekennt sich zu den Menschenrechten und hat diese auch zu befolgen, die Personenfreizügigkeit gehört aber zu den Regelungen des Wirtschaftraumes, ist an klare Bedingungen geknüpft und soll auch als solches behandelt und durchgesetzt werden.
Zu strikter Auslegung der Neutralität zurückkehren
Soll die Schweiz zu einer strikten Auslegung der Neutralität zurückkehren (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Rückkehr zur Neutralität gelingt nur unter langfristiger, konsequenter Aussenpolitik mit Auswirkungen auf wirtschaftliche und sicherheitspolitische Beziehungen zu anderen Staaten. Durch den willigen Export in fragwürdige Regionen der Welt in der Zeit vor dem Ukraine-Krieg gerät eine neutrale Haltung massiv Bedrängnis, wenn sich die Neutralitätsfrage plötzlich wieder aufdrängt. Mit Voraussicht muss das in Zukunft vermieden werden.
Werthaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Voraussetzung sind sozialstaatliche Grundbedingungen, welche den Rahmen für freies Wirtschaften geben, sodass Benachteiligung und Missbrauch bestmöglich vorgebeugt wird.
Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleichen
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Kommentar
Leistung und Risiko sollte niedrig besteuert werden, Erbschaft und konservative Geldanlagen sollten einen grösseren Teil des Steuerertrags ausmachen. Angewendet bedeutet dies, dass Löhne und Erträge aus risikobehafteten Investitionen (zum Beispiel in das eigene neugegründete Unternehmen) steuertechnisch deutlich stärker bevorzugt werden müssen auf Kosten der träge fliessenden Vermögen im Land.
Elternteil Vollzeit zu Hause
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Es sollte möglich sein, das bevorzugte Familienmodell zu leben, ohne Benachteiligung zu erfahren. Eine Kita muss bezahlbar sein. Das heisst nicht, dass das klassische Modell überhohlt sei. Die verschiedenen Modelle gegeneinander auszuspielen trägt der Sache nichts bei.
Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Die Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Mit dem wichtigen Zusatz "ab einem gewissen Schweregrad des Vergehens", ab dem Sühne das Interesse so sehr dominiert, dass die Person auch bei theoretischer 100% Besserungsgarantie in Gewahrsam gehört. Die Strafmasse der schweren Delikte gehört zudem grundsätzlich durchs Band erhöht. Es ist unerträglich, dass bis vor einigen Jahren ein verurteilter Vergewaltiger mit bedingter Haft in die Gesellschaft entlassen wird. Das heutige Minimum von einem Jahr muss erhöht werden.
Stärkerer Umweltschutz
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Bundesbudget
Soziale Wohlfahrt: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Soziale Wohlfahrt" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Da mit sozialer Wohlfahrt die Grundbedürfnisse gewährleisten soll, stellt sich weniger die Frage, wie viel ausgegeben werden soll, sondern wie sinnvoll es eingesetzt wird und die richtigen, bedürftigen Personen erreicht.
Bildung und Forschung: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Bildung und Forschung" mehr oder weniger ausgeben?
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Landwirtschaft: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Landwirtschaft" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Eine vollständige Selbstversorgung ist illusorisch, sie anzustreben nicht verkehrt. Damit einher geht wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Landwirtschaft, um diese Versorgung zuverlässig zu gewährleisten.
Öffentlicher Verkehr: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Öffentlicher Verkehr" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Der öffentliche Verkehr gilt als Teil der Lösung der Klima-Problematik und muss entsprechend gefördert werden, aber keinesfalls auf Kosten abgelegener Regionen.
Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr): mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr)" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Eine möglichst autofreie Stadt ist ideologisch durchtränkt, ein möglichst autofreies Stadtbild ist hingegen möglich und erstrebenswert. Damit verbunden sind grössere Würfe in Form von Sousterrain-Lösungen, welche einerseits die Lebensqualität in der Stadt erhöhen und gleichzeitig ein Arsenal von neuen Massnahmen zur CO2-Reduktion und nachhaltiger Energiegewinnung ermöglichen.
Öffentliche Sicherheit: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Öffentliche Sicherheit" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Die Globalisierung und Umwälzungen der Zeit verlangen, das erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung zu erfüllen.
Landesverteidigung: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Landesverteidigung" mehr oder weniger ausgeben?
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Entwicklungszusammenarbeit: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Entwicklungszusammenarbeit" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Damit entstehen auch zusätzliche soziale Verantwortungen. Branchenspezifische Frühpensionierung (z.B. Baugewerbe) darf hiervon nicht tangiert sein. Gleichzeitig ist die Personalfluktuation eine Herausforderung für Personen im höheren Alter. Damit diese nicht statt der Pensionskasse eine Arbeitlosenkasse beanspruchen müssen, braucht es entsprechenden Arbeitsnehmerschutz.