Claudia Bodmer-Furrer
Die Mitte | 06.13
Sozialstaat & Familie
Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Krankenkassen-Prämienverbilligung
Soll der Staat mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligung zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Plafonierung der Ehepaar-Renten
Bei Ehepaaren ist die Höhe der Rente heute auf 150% der maximalen individuellen AHV-Rente begrenzt (Plafonierung). Soll diese Begrenzung abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
BVG-Renten senken
Im Rahmen der BVG-Reform sollen die Renten gekürzt werden (Senkung Mindestumwandlungssatz von 6.8% auf 6%). Befürworten Sie diese Massnahme?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Anpassung muss leider sein, um die Umverteilung von Jung zu Alt zu stoppen. Für Übergangsjahrgänge braucht es Kompensationsmassnahmen, um Renteneinbussen zu minimieren.
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit von heute 14 Wochen Mutterschafts- und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ausgebaut werden? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern
Soll der Bund den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der gemeinnützige Wohnungsbau ist eigentlich Sache der Kantone. Aufgrund der Krise im Wohnungsmarkt und den steigenden Mieten braucht es einerseits dringend einen griffigen Massnahmen-Mix (neue Bauten ermöglichen, Abbau von Vorschriften z.B. Lärmschutz, gemeinnützigen Wohnungsbau fördern, stärkere Kontrolle hinsichtlich übersetzter Mieten) und andererseits auch ein stärkeres Engagement des Bundes, z.B. mittels Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Höhere Mieten bedeuten tiefere Kaufkraft!
Gesundheit
Impfpflicht für Kinder einführen
Soll für Kinder eine Impfpflicht gemäss dem Schweizerischen Impfplan eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Zuckersteuer einführen
Befürworten Sie die Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Lebensmittel (Zuckersteuer)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Beteiligung an Gesundheitskosten
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Erhöhung der Mindestfranchise)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klar ist, wir müssen die Gesundheitskosten senken, wozu alle Akteure beitragen müssen – auch die Versicherten, welche bereits durch die stetig steigenden KK-Prämien «gestraft» sind. Nichtsdestotrotz sehe ich in der höheren Kostenbeteiligung eine Möglichkeit, an die Eigenverantwortung der Versicherten zu appellieren und so allenfalls die Nachfrage nach unnötigen Leistungen des Gesundheitswesen zu senken (wegen Erkältung, Durchfall oder kleiner Wunde auf den Notfall, weniger unnötige OPs etc.).
Bundesrats-Kompetenzen bei Pandemien begrenzen
Sollen in Zukunft bei Pandemien die Möglichkeiten des Bundesrats zur Einschränkung des Privat- und Wirtschaftslebens stärker begrenzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Bundeskompetenz zur nationalen Spitalplanung
Soll der Bund die Kompetenz zur Festlegung des Spitalangebots erhalten (nationale Spitalplanung bzgl. Standorte und Leistungsangebot)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Spitalplanung ist Sache der Kantone. Hinsichtlich Massnahmen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen braucht es jedoch Handlungsspielräume, auch im Bereich der Spitalplanung. Falls der Bund sinnvoll beitragen kann, soll er das tun, jedoch eher vermittelnd statt entscheidend. Deshalb eher keine Kompetenzen.
Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Idee der Integration finde ich richtig. Die Umsetzung im Schulalltag ist herausfordernd, es scheint ein Kraftakt für alle Beteiligten zu sein, das integrative Modell zielführend umzusetzen.
Anforderungen an gymnasiale Maturität erhöhen
Soll der Bund die Anforderungen an die gymnasiale Maturität erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Obschon es eidg. anerkannten Matur heisst, gibt es grosse Unterschiede zwischen den Kantonen bei der Maturaquote (Glarus 14%, Genf 30% Maturanden). Das ist stossend und muss harmonisiert werden. Bereits heute und insbesondere zukünftig sind andere Skills gefragt als in den 90-/00er-Jahren. Gymnasien sollten sich schweizweit mutig und zukunftsgerichtet reformieren. Das neue Gesetz schreibt in erster Linie die Mindestdauer von 4 Jahren sowie die Hauptfächer vor. Das ist zu wenig.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Staat stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In der Schweiz entscheidet nach wie vor die soziale Herkunft über den Bildungserfolg. Kinder aus ungünstigen sozioökonomischen Verhältnissen (aus bildungsfernen, einkommensschwachen Schichten) haben viel weniger hohe Chancen zu einem hohen Bildungsabschluss zu kommen. Das können wir uns in Zeiten des Fachkräftemangels nicht leisten. Wir müssen alle Kinder fördern. Einen hohen Bildungsabschluss sollen alle Schüler:innen erhalten, welche das Potenzial dazu haben – ebenso eine gute Berufsbildung.
Migration & Integration
Anforderungen für Einbürgerungen lockern
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen gelockert werden (z.B. kürzere Wohnsitzfrist)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt Gemeinden, welche trotz ausreichend guter Sprachkenntnisse, nachweisbarer Integration und seriöser Vorbereitung auf das Einbürgerungsverfahren fast keine Kandidat:innen einbürgern (SVP-dominierte Einbürgerungsgremien). Das ist stossend. In vielen Gemeinden sind die Verfahren bereits heute fair und machbar, mit entsprechender Aufnahmequote. Das ist meiner Meinung nach der korrekte Weg, ohne dass es flächendeckende zusätzliche Lockerungen braucht.
Drittstaatenkontingent für Arbeitskräfte erhöhen
Sollen mehr qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU/EFTA-Staaten in der Schweiz arbeiten dürfen (Erhöhung Drittstaatenkontingent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Asylverfahren ausserhalb Europas
Befürworten Sie Bestrebungen, Asylsuchende während des Asylverfahrens in Zentren ausserhalb Europas unterzubringen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sofern die Einbürgerungsverfahren fair und machbar sind für die Kandidat:innen, finde ich den Weg Einbürgerung vor Mitbestimmung richtig.
Gesellschaft & Ethik
Cannabis-Konsum legalisieren
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Direkte aktive Sterbehilfe
Würden Sie es befürworten, wenn in der Schweiz die direkte aktive Sterbehilfe durch Ärztinnen und Ärzte straffrei möglich wäre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt bereits heute Wege, wie einem Menschen, der unheilbar krank ist, leidet und aus dem Leben scheiden möchte straffrei geholfen werden kann. Dazu zählen die indirekte aktive Sterbehilfe (z.B. Verabreichung von Morphium in einer Dosis, die allenfalls zum Tod führen kann), passive Sterbehilfe (keine lebenserhaltenden Massnahmen, keine Gabe von Sauerstoff etc.) und Suizidhilfe (Vermittlung einer tödlichen Substanz, z.B. durch Organisationen wie EXIT).
Drittes amtliches Geschlecht einführen
Soll neben "weiblich" und "männlich" ein drittes amtliches Geschlecht eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich würde JA sagen, wenn die Umsetzung geklärt wäre. Heute ist mir zu wenig klar, welche konkreten Umsetzungsfolgen die Einführung eines dritten Geschlechts hätte. Die Folgen betreffen alle Lebensbereiche und könnten, wenn konsequent umgesetzt, tiefgreifend, aufwändig und teuer sein.
Gleichstellung zwischen geschlechtlichen und heterosexuellen Paare
Finden Sie es richtig, dass gleichgeschlechtliche Paare in allen Bereichen heterosexuellen Paaren gleichgestellt sind?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzen & Steuern
Steuern auf Bundesebene senken
Befürworten Sie Steuersenkungen auf Bundesebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Ehepaare einzeln besteuern
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Volksinitiative "Faire Steuern" von Die Mitte ist der bessere, gerechtere und bezüglich Umsetzbarkeit zielführendere Weg. Dennoch sind alle Ideen zu begrüssen, welche doppelverdienende Ehepaare und insbesondere Familien mit doppelverdienenden Eltern steuerlich entlasten.
Nationale Erbschaftssteuer einführen
Würden Sie die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer auf alle Erbschaften von über einer Million Franken befürworten? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzausgleich zwischen Kantonen verstärken
Sollen die Unterschiede zwischen finanzstarken und -schwachen Kantonen durch den Finanzausgleich stärker verringert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wirtschaft & Arbeit
Nationaler Mindestlohn von CHF 4’000 einführen
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von mindestens CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Einführung eines gesamtschweizerischen Mindestlohns macht wenig Sinn. Die Rahmenbedingungen (Lohndruck durch Grenznähe, Höhe der Lebenshaltungskosten) sind kantonal sehr unterschiedlich. Wer jedoch im Grossraum Zürich oder Genf arbeitet, braucht bei einer Anstellung in Vollzeit CHF 4'000.- um auch in der Region leben und überleben zu können. In Grenzkantönen machen Mindestlöhne Sinn, um Dumpinglöhne für Grenzgänger:innen zu verhindern. Kantonale Lösungen sind richtig, Bundesebene wäre falsch
Finanzsektor strenger regulieren
Befürworten Sie strengere Regulierungen für den Finanzsektor (z.B. strengere Eigenkapitalvorschriften für Banken, Bonusverbot)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gilt die Lehren aus dem Scheitern der Credit Suisse zu ziehen. Es braucht eine grundlegende Neuausrichtung der Banken- und Aufsichtsgesetzgebung. Diese soll dem Grundsatz "Je grösser eine Bank, desto stärker kontrolliert und reguliert" folgen, weil Grossbanken faktisch immer vom Staat gerettet werden müssen.
Strommarkt vollständig liberalisieren
Sollen Privathaushalte ihren Stromanbieter frei wählen können (vollständige Liberalisierung des Strommarktes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vorschriften für den Bau von Wohnraum lockern
Sollen die Vorschriften für den Bau von Wohnraum gelockert werden (z.B. Lärmschutz, Ausnutzungsziffern)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lärmschutz ja, Ausnutzungsziffern nur wo raumplanerisch sinnvoll, nicht als genereller Lösungsansatz.
Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Energie & Verkehr
Stark befahrene Autobahnabschnitte ausbauen
Sollen stark befahrene Autobahnabschnitte ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bevölkerungsprognosen weisen auf eine 10-Millionen-Schweiz hin. Die gesamte Infrastruktur inkl. Verkehrsinfrastruktur muss auf mehr Menschen und damit mehr Verkehr ausgerichtet werden.
Neuzulassung von Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten
Soll die Schweiz die Neuzulassung von Personenwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Markt wird das höchstwahrscheinlich so richten. Falls nicht, braucht es ein Verbot für NEUzulassungen mit Verbrennungsmotoren ab 2035.
Klimaziele durch Anreize erreichen
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist leider die Mehrheitsmeinung, ein anderer Weg ist Stand heute nicht möglich. Das ist zu akzeptieren. Sollte die Schweiz jedoch Gefahr laufen, die Klimaziele zu verfehlen, sind Anpassungen nötig und es muss auf Bundesebene nachjustiert werden.
Vorschriften für erneuerbare Energien lockern
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Neue Atomkraftwerke bauen dürfen
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umfassendes Service-Public-Angebot
Soll der Staat auch in ländlichen Regionen ein umfassendes Service-Public-Angebot garantieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Progressive Stromtarife einführen
Würden Sie die Einführung steigender Strompreise bei grösserem Verbrauch befürworten (progressive Stromtarife)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umweltschutz
Schutzbestimmungen für Grossraubtiere lockern
Befürworten Sie eine weitere Lockerung der Schutzbestimmungen für Grossraubtiere (Luchs, Wolf, Bär)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Jagdgesetz wurde angenommen, dieser Mehrheitsentscheid ist zu akzeptieren. Abschüsse von Wölfen oder anderen Grossraubtieren sollen in begründeten Ausnahmefällen möglich sein, so wie es aktuell gehandhabt wird.
Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe
Sollen nur noch Landwirtschaftsbetriebe mit erweitertem ökologischen Leistungsnachweis Direktzahlungen erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bauernverband und SVP argumentieren, dass bereits sehr viel für die Ökologie in der Landwirtschaft unternommen wurde, was suggeriert, dass man bereits am Ziel ist. Die aktuelle Situation zeigt aber ein ganz anderes Bild. Meiner Meinung nach müsste man mit gezielter Unterstützung und Hand in Hand mit den Bauern weitere Schritte in Richtung Ökologie machen. Im Sinne aller – und insbesondere der Bauern und ihren Nachfahren.
Strengere Tierschutzregelungen für Nutztiere einführen
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Siehe oben. Die Argumentation, die Schweiz habe bereits ein vergleichsweise strenges Tierschutzgesetz bedeutet für mich nicht, dass es nicht weiter verbessert werden kann. Wenn es fachlich begründete Verbesserungsmöglichkeiten in der Nutztierhaltung gibt, sollte man auch ein bereits strenges Tierschutzgesetz weiter anpassen. Hand-in-Hand, mit gezielter Untersützung, mit den Bauern zusammen.
Landesfläche zur Biodiversitätssicherung zur Verfügung stellen
Soll in der Schweiz 30 Prozent der Landesfläche zur Sicherung der Biodiversität zur Verfügung stehen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einwegplastik verbieten
Würden Sie ein Verbot von Einwegplastik und nicht-rezyklierbaren Kunststoffen befürworten? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Nachhaltigere Nutzung elektronischer Geräte
Befürworten Sie staatliche Massnahmen für eine nachhaltigere Nutzung von elektronischen Geräten (z.B. Recht auf Reparatur, Verlängerung der Gewährleistungsfrist, garantierte Mindestzeit für Software-Updates)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine ökologisch nachhaltige Wirtschaft ist die Förderung von Kreislaufwirtschaft. Massnahmen, welche die Langlebigkeit von Geräten oder deren Wiederverwendung verbessern, sind zu unterstützen.
Demokratie, Medien & Digitalisierung
Mobilfunknetz (5G)
Soll das Schweizer Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen
Soll der Bund im Bereich der Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen zusätzliche Kompetenzen erhalten, um gegenüber den Kantonen verbindliche Vorgaben und Standards durchsetzen zu können?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es wird seit Jahren über die Digitalisierung gesprochen. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Umsetzung weit fortgeschritten ist, insbesondere im öffentlichen Sektor nicht. Einzelne Staaten zeigen, welche Chancen die Digitalisierung mit sich bringt – gerade in Zeiten von Fachkräfte- und Personalmangel. Der Bund sollte das Heft in die Hand nehmen und vorangehen.
Stärkere Regulierung grosser Internetplattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung grosser Internetplattformen (Transparenz-Regeln bei Algorithmen, verstärkte Haftung für Inhalte, Bekämpfung von Desinformation)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Fernseh- und Radiogebühren reduzieren
Eine Volksinitiative möchte die Fernseh- und Radiogebühren reduzieren (200 Franken pro Haushalt, Abgabenbefreiung von Unternehmen). Unterstützen Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kernauftrag der SRG ist es, eine ausgewogen und unabhängige Berichterstattung anzubieten. Das ist eine wichtige Grundlage für eine gut funktionierende direkte Demokratie. Private Medien sind für die Meinungsbildung auch wichtig, aber sie müssen nicht ausgewogen berichten, sind finanziell abhängig vom Konsumenten und/oder von Werbekunden. Über den gesamten Leistungsauftrag SRG muss man diskutieren dürfen, zB über teuer eingekaufte internat. Film- und Sportrechte. Lieber Fokus auf Idée Suisse!
Stimmrechtsalter auf 16 Jahre senken
Soll das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Viele 16-Jährige werden nicht abstimmen gehen. Aber politisch interessierten Jugendlichen sollte eine aktive Teilnahme an unserer direkten Demokratie nicht verwehrt werden – zumal es ihre Zukunft betrifft.
Fakultatives Finanzreferendum gegen Bundesausgaben einführen
Soll gegen Ausgaben des Bundes ab einer bestimmten Höhe ein Referendum ergriffen werden können (fakultatives Finanzreferendum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Armee
Armee-Sollbestand auf mindestens 120’000 Soldat/-innen ausbauen
Befürworten Sie einen Ausbau des Armee-Sollbestandes auf mindestens 120'000 Soldat/-innen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Zusammenarbeit Schweizer Armee mit NATO ausbauen
Soll die Schweizer Armee die Zusammenarbeit mit der NATO ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wiederausfuhr von Schweizer Waffen
Soll der Bundesrat in Fällen eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges (z.B. der Angriff auf die Ukraine) anderen Staaten die Wiederausfuhr von Schweizer Waffen erlauben dürfen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verbieten
Soll die automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schengen-Abkommen kündigen und verstärkte Personenkontrollen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Aussenbeziehungen
Engere Beziehungen zur EU anstreben
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umfassendes Freihandelsabkommen mit den USA
Soll die Schweiz ein umfassendes Freihandelsabkommen (inkl. Landwirtschaft) mit den USA anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bilaterale Verträge mit der EU kündigen
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Zu strikter Auslegung der Neutralität zurückkehren
Soll die Schweiz zu einer strikten Auslegung der Neutralität zurückkehren (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleichen
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Elternteil Vollzeit zu Hause
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Die Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Stärkerer Umweltschutz
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Bundesbudget
Soziale Wohlfahrt: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Soziale Wohlfahrt" mehr oder weniger ausgeben?
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Bildung und Forschung: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Bildung und Forschung" mehr oder weniger ausgeben?
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Landwirtschaft: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Landwirtschaft" mehr oder weniger ausgeben?
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Öffentlicher Verkehr: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Öffentlicher Verkehr" mehr oder weniger ausgeben?
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|---|---|---|---|---|
Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr): mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr)" mehr oder weniger ausgeben?
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Öffentliche Sicherheit: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Öffentliche Sicherheit" mehr oder weniger ausgeben?
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Landesverteidigung: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Landesverteidigung" mehr oder weniger ausgeben?
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Entwicklungszusammenarbeit: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Entwicklungszusammenarbeit" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Das muss individueller gelöst werden. Es gibt Arbeitnehmende in Führungspositionen, KV-Angestellte, Wissenschafter:innen, Ärzt:innen, die unter gewissen Rahmenbedigungen allenfalls länger arbeiten möchten. Menschen in Pflegeberufen, Mitarbeitende der Gastro/Hotellerie, Industrie, Coiffure/Kosmetik wären teilweise dankbar, wenn sie ohne grosse Renteneinbussen früher in Rente gehen könnten. Es geht aufgrund der höheren Lebenserwartung nicht auf, dass wenige Junge viele Alte finaziereren müssen.