Marisa Gut
Grünliberale | 06a.03
Sozialstaat & Familie
Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Krankenkassen-Prämienverbilligung
Soll der Staat mehr Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligung zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die GLP unterstützt den indirekten Gegenvorschlag zur Prämienentlastungsinitiative: https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2022/20220616083620301194158159038_bsd041.aspx
Plafonierung der Ehepaar-Renten
Bei Ehepaaren ist die Höhe der Rente heute auf 150% der maximalen individuellen AHV-Rente begrenzt (Plafonierung). Soll diese Begrenzung abgeschafft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
BVG-Renten senken
Im Rahmen der BVG-Reform sollen die Renten gekürzt werden (Senkung Mindestumwandlungssatz von 6.8% auf 6%). Befürworten Sie diese Massnahme?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Umwandlungssatz ist im Vergleich zur Lebensdauer zu hoch, aktuell bezahlen dafür die Jungen. Die BVG-Revision führt zu mehr Gerechtigkeit unter den Generationen und bessere Renten für Geringverdienende und Teilzeitarbeitende. Übergangsjahrgänge mit kleiner Rente erhalten Ausgleichszahlungen. Es gilt aber zu bedenken, dass eine kleine Rente nicht ausreicht und Ergänzungsleistungen nötig sein werden.
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit von heute 14 Wochen Mutterschafts- und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub ausgebaut werden? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kathrin Bertschy ovn der GLP hat 2020 einen Vorstoss eingereicht für Elternzeit von je 14 Wochen, sofern beide Erwerbstätig sind. Elternzeit von 14/14 Wochen. Gleiche Chancen im Erwerbsleben https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20200472
Gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern
Soll der Bund den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Genossenschaften halten 7% aller Mietwohnungen, Institutionelle 33%, Private 49%. Die GLP kann sich auch ein Belohnungssystem vorstellen für günstig und nachhaltig geschaffenen Wohnraum. Dass z.B. die Überbauungsziffer bei Erfüllen solcher Kriterien erhöht werden kann.
Gesundheit
Impfpflicht für Kinder einführen
Soll für Kinder eine Impfpflicht gemäss dem Schweizerischen Impfplan eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Impfen soll aus Überzeugung stattfinden, nicht aus Zwang.
Zuckersteuer einführen
Befürworten Sie die Einführung einer Abgabe auf zuckerhaltige Lebensmittel (Zuckersteuer)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Prävention und Aufklärung sind wichtiger als eine Steuer.
Beteiligung an Gesundheitskosten
Sollen sich die Versicherten stärker an den Gesundheitskosten beteiligen (z.B. Erhöhung der Mindestfranchise)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gilt das Verursacherprinzip und die Eigenverantwortung. Aber: Regelmässige Vorsorgetermine sollten davon ausgenommen sein. Es darf nicht sein, dass vorsorgliche Kontrollen ausgelassen werden, weil sie selbst bezahlt werden müssen und für manche nicht erschwinglich scheinen. Zugleich engagiert sich die GLP für einen Ausbau der Prämienverbilligung.
Bundesrats-Kompetenzen bei Pandemien begrenzen
Sollen in Zukunft bei Pandemien die Möglichkeiten des Bundesrats zur Einschränkung des Privat- und Wirtschaftslebens stärker begrenzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In aussergewöhnlichen Situationen muss der Bundesrat handlungsfähig sein. Kritische Stimmen müssen jedoch immer Platz haben. Wichtig ist, die Corona-Pandemie aufzuarbeiten, die Massnahmen und Effekte mit anderen Ländern zu vergleichen und wichtige Erkenntnisse für die Zukunft festzuhalten. Künftig soll der Aspekt der Psyche stärker gewichtet werden.
Bundeskompetenz zur nationalen Spitalplanung
Soll der Bund die Kompetenz zur Festlegung des Spitalangebots erhalten (nationale Spitalplanung bzgl. Standorte und Leistungsangebot)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Prozess kann wichtige Erkenntnisse bringen zur Optimierung der Spitallandschaft. Für Spezialbehandlungen sind kompetente Fachzentren die bessere Adresse. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, möglichst nahe bei den Angehörigen versorgt zu werden. Auch ist die bergige Landschaft mit langen Wegen zu berücksichtigen.
Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, wenn dies von den Familien gewünscht ist und die Lehrkräfte über genügend Ressourcen verfügen. Es braucht eine Kombination auch integrativem Ansatz und heilpädagogischen Tagesschulen.
Anforderungen an gymnasiale Maturität erhöhen
Soll der Bund die Anforderungen an die gymnasiale Maturität erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Staat stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Bildung kommt letztlich der ganzen Gesellschaft zugute.
Migration & Integration
Anforderungen für Einbürgerungen lockern
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen gelockert werden (z.B. kürzere Wohnsitzfrist)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jobwechsel können zu einem Umzug führen. Diese Flexibilität darf nicht zum Nachteil werden.
Drittstaatenkontingent für Arbeitskräfte erhöhen
Sollen mehr qualifizierte Arbeitskräfte aus Nicht-EU/EFTA-Staaten in der Schweiz arbeiten dürfen (Erhöhung Drittstaatenkontingent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Asylverfahren ausserhalb Europas
Befürworten Sie Bestrebungen, Asylsuchende während des Asylverfahrens in Zentren ausserhalb Europas unterzubringen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Gesellschaft & Ethik
Cannabis-Konsum legalisieren
Soll der Konsum von Cannabis legalisiert werden? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Direkte aktive Sterbehilfe
Würden Sie es befürworten, wenn in der Schweiz die direkte aktive Sterbehilfe durch Ärztinnen und Ärzte straffrei möglich wäre?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Drittes amtliches Geschlecht einführen
Soll neben "weiblich" und "männlich" ein drittes amtliches Geschlecht eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es wurden in der Vergangenheit zu viele angleichende Operationen von eigentlich gesunden Körpern vorgenommen "weil sie passend gemacht werden mussten", um in dieses binäre Verständnis zu passen.
Gleichstellung zwischen geschlechtlichen und heterosexuellen Paare
Finden Sie es richtig, dass gleichgeschlechtliche Paare in allen Bereichen heterosexuellen Paaren gleichgestellt sind?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Finanzen & Steuern
Steuern auf Bundesebene senken
Befürworten Sie Steuersenkungen auf Bundesebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ehepaare einzeln besteuern
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das zweite Familieneinkommen wird attraktiver, weil weniger stark besteuert. Es lohnt sich dadurch, mehr zu arbeiten. Dies hilft, den Fachkräftemangel zu entschärfen und die Eigenständigkeit beider Elternteile zu gewährleisten.
Nationale Erbschaftssteuer einführen
Würden Sie die Einführung einer nationalen Erbschaftssteuer auf alle Erbschaften von über einer Million Franken befürworten? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzausgleich zwischen Kantonen verstärken
Sollen die Unterschiede zwischen finanzstarken und -schwachen Kantonen durch den Finanzausgleich stärker verringert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wirtschaft & Arbeit
Nationaler Mindestlohn von CHF 4’000 einführen
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von mindestens CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die überwältigenden 65.52 Prozent Ja-Stimmen in Winterthur zeigen, dass ein grosser Wunsch in der Bevölkerung vorhanden ist. Ob einzelne Städte als Referenz für die gesamte Schweiz dienen, wird sich zeigen. Das wirtschaftliche Ziel müssen Löhne sein, die zum Leben reichen. Auch aus liberaler Sicht. Aber: In anderen Ländern ist erkennbar, dass zu gut gemeinte Regelungen kontraproduktiv sein können. Etwa in Deutschland, wo eine Festanstellung keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Finanzsektor strenger regulieren
Befürworten Sie strengere Regulierungen für den Finanzsektor (z.B. strengere Eigenkapitalvorschriften für Banken, Bonusverbot)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Strommarkt vollständig liberalisieren
Sollen Privathaushalte ihren Stromanbieter frei wählen können (vollständige Liberalisierung des Strommarktes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Vorschriften für den Bau von Wohnraum lockern
Sollen die Vorschriften für den Bau von Wohnraum gelockert werden (z.B. Lärmschutz, Ausnutzungsziffern)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir brauchen, lebendige, durchdachte Quartiere, die über mehrere Lebensphasen alles bieten, was es braucht. Wohnen, arbeiten, leben, erholen, alles in der Nähe. Verdichtet, aber mit viel Charme und Grün.
Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Energie & Verkehr
Stark befahrene Autobahnabschnitte ausbauen
Sollen stark befahrene Autobahnabschnitte ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht ein Mobility Pricing, damit kurze Wege belohnt werden. Wer lange Wege macht, bezahlt mehr.
Neuzulassung von Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten
Soll die Schweiz die Neuzulassung von Personenwagen mit Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Branche selbst verlangt nach einem verbindlichen Rahmen, um Planungssicherheit zu haben. Dass irgendwann keine neuen PWs mit Verbrennungsmotor mehr auf den Markt kommen, ist eine logische Konsequenz aus dem Pariser Abkommen. Wichtig ist, dass bestehende Fahrzeuge weiterhin gewartet und möglichst lange benutzt werden können.
Klimaziele durch Anreize erreichen
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die GLP will hauptsächlich mit Anreizen arbeiten und nur, wo nicht anders möglich, mit Verboten.
Vorschriften für erneuerbare Energien lockern
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig ist, dass dafür Ausgleichs- bzw. Ersatzmassnahmen an anderer Stelle getroffen werden. z.B. Jeder Vorgarten ein Biodiversitätsparadies.
Neue Atomkraftwerke bauen dürfen
Sollen in der Schweiz wieder neue Atomkraftwerke gebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Parteipräsident Jürg Grossen engagiert sich enorm für die Energiewende: https://roadmap-grossen.ch/ Für die nächsten Jahrzehnte führt kein Weg an einem konsequenten Umbau unserer Energieversorgung hin zu erneuerbaren Energien vorbei. Die GLP ist jedoch offen für die Kernforschung und stellt an allfällige künftige AKW hohe Bedingungen. Für mich ist Atomenergie nicht CO2-neutral, wenn Atommüll-Endlager über eine Million Jahre sicher gehalten werden müssen.
Umfassendes Service-Public-Angebot
Soll der Staat auch in ländlichen Regionen ein umfassendes Service-Public-Angebot garantieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In vernünftigem Mass und clever organisiert.
Progressive Stromtarife einführen
Würden Sie die Einführung steigender Strompreise bei grösserem Verbrauch befürworten (progressive Stromtarife)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich ja, dies schafft einen grösseren Anreiz, Strom einzusparen. Erst recht, da wir gerade dabei sind, vieles zu digitalisieren und zu "ver-elektrisieren".
Umweltschutz
Schutzbestimmungen für Grossraubtiere lockern
Befürworten Sie eine weitere Lockerung der Schutzbestimmungen für Grossraubtiere (Luchs, Wolf, Bär)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Betroffene Bergbetriebe müssen ebenfalls den nötigen Schutz erhalten!
Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe
Sollen nur noch Landwirtschaftsbetriebe mit erweitertem ökologischen Leistungsnachweis Direktzahlungen erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strengere Tierschutzregelungen für Nutztiere einführen
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Landesfläche zur Biodiversitätssicherung zur Verfügung stellen
Soll in der Schweiz 30 Prozent der Landesfläche zur Sicherung der Biodiversität zur Verfügung stehen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Grünliberalen unterstützen das langfristige Flächenziel von 30% gemäss der Biodiversitätskonvention der UNO, welches nicht nur von der EU, sondern auch von der Schweiz offiziell unterstützt wird. Meine Vision: Jeder Vorgarten ein Biodiversitäts-Paradies.
Einwegplastik verbieten
Würden Sie ein Verbot von Einwegplastik und nicht-rezyklierbaren Kunststoffen befürworten? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig ist jedoch zu sehen, dass Kunststoffe ein Hightech-Produkt sind, die konkreten Nutzen stiften. Sie machen Lebensmittel haltbar und gewährleisten Hygiene. Wo Lebensmittelsicherheit und Hygiene ohne Kunststoff/Einweg nicht gegeben ist, macht ein Verbot keinen Sinn, sondern würde zu Foodwaste führen.
Nachhaltigere Nutzung elektronischer Geräte
Befürworten Sie staatliche Massnahmen für eine nachhaltigere Nutzung von elektronischen Geräten (z.B. Recht auf Reparatur, Verlängerung der Gewährleistungsfrist, garantierte Mindestzeit für Software-Updates)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Idealistisch ja, unbedingt. Realistisch würde dies zu einer Verlangsamung der Innovation führen. Ich kann mir aber vorstellen, dass nur schon kleinere Anpassungen der Fristen und Mindestgarantien insgesamt einen grossen positiven Einfluss hätten. Wir müssten diese Forderung allerdings weltweit durchsetzen, um keinen Wettbewerbsnachteil zu haben.
Demokratie, Medien & Digitalisierung
Mobilfunknetz (5G)
Soll das Schweizer Mobilfunknetz möglichst flächendeckend mit der neusten Technologie ausgestattet werden (aktuell 5G-Standard)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
G5 ist eine Chance für viele Prozesse: etwa die dezentrale Produktion erneuerbarer Energien oder die Pestizidreduktion in der Landwirtschaft.
Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen
Soll der Bund im Bereich der Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen zusätzliche Kompetenzen erhalten, um gegenüber den Kantonen verbindliche Vorgaben und Standards durchsetzen zu können?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stärkere Regulierung grosser Internetplattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung grosser Internetplattformen (Transparenz-Regeln bei Algorithmen, verstärkte Haftung für Inhalte, Bekämpfung von Desinformation)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bei offensichtlichem Marktversagen ja, jedoch keine Regulierung auf Vorrat.
Fernseh- und Radiogebühren reduzieren
Eine Volksinitiative möchte die Fernseh- und Radiogebühren reduzieren (200 Franken pro Haushalt, Abgabenbefreiung von Unternehmen). Unterstützen Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stimmrechtsalter auf 16 Jahre senken
Soll das Stimmrechtsalter auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Fakultatives Finanzreferendum gegen Bundesausgaben einführen
Soll gegen Ausgaben des Bundes ab einer bestimmten Höhe ein Referendum ergriffen werden können (fakultatives Finanzreferendum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Armee
Armee-Sollbestand auf mindestens 120’000 Soldat/-innen ausbauen
Befürworten Sie einen Ausbau des Armee-Sollbestandes auf mindestens 120'000 Soldat/-innen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Zusammenarbeit Schweizer Armee mit NATO ausbauen
Soll die Schweizer Armee die Zusammenarbeit mit der NATO ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wiederausfuhr von Schweizer Waffen
Soll der Bundesrat in Fällen eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges (z.B. der Angriff auf die Ukraine) anderen Staaten die Wiederausfuhr von Schweizer Waffen erlauben dürfen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir sollten den Hebel ganz anderswo ansetzen. Eigentlich müsste die internationale Gemeinschaft in die Prosperität des angreifenden Landes investieren. Ich weiss, das klingt absurd. Doch wenn die inneren Probleme eines Landes weniger werden, sinkt auch der Drang zur "Expansion". Wie alle wünsche ich mir Frieden. Wo Waffen sind, gibt es Leid. Zugleich müssen sich angegriffene Länder verteidigen können. Ein Dilemma.
Automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verbieten
Soll die automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schengen-Abkommen kündigen und verstärkte Personenkontrollen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Aussenbeziehungen
Engere Beziehungen zur EU anstreben
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Umfassendes Freihandelsabkommen mit den USA
Soll die Schweiz ein umfassendes Freihandelsabkommen (inkl. Landwirtschaft) mit den USA anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Grünliberalen fordern eine stärkere Gewichtung von Menschenrechts- und Umweltstandards bei der Aushandlung von bi- und multilateralen Handelsabkommen sowie einen Nachhaltigkeitsnachweis.
Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bilaterale Verträge mit der EU kündigen
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Zu strikter Auslegung der Neutralität zurückkehren
Soll die Schweiz zu einer strikten Auslegung der Neutralität zurückkehren (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)? [BePart-Frage]
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir sollten den Hebel ganz anderswo ansetzen. Eigentlich müsste die internationale Gemeinschaft in die Prosperität des angreifenden Landes investieren. Ich weiss, das klingt absurd. Doch wenn die inneren Probleme eines Landes weniger werden, sinkt auch der Drang zur "Expansion". Radikale Ansichten entstehen, wo Mangel ist.
Werthaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Kommentar
Zumindest, solange wir selbst denken und die Beurteilung nicht der Künstlichen Intelligenz überlassen.
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Diese Aussage ist etwas gar simpel. Die Agilität der freien Marktwirtschaft bringt sicher einen Mehrwert für alle, weil sich die Wirtschaft dadurch schnell an neue Situationen anpassen kann. Trotzdem müssen einige Kriterien implementiert sein: Menschenrechte, Altersvorsorge, Kostenwahrheit etc.
Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleichen
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Kommentar
"Unterschiede auszugleichen" ginge wohl deutlich zu weit. "glätten" oder "mindern" würde es eher treffen.
Elternteil Vollzeit zu Hause
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Grundsätzlich wünsche ich mir mehrere Bezugspersonen für Kinder. Und ich halte es langfristig für gesund, wenn beide Elternteile ein eigenes Einkommen erzielen (und zu gleichen Stücken in die Vorsorge einzahlen), sofern dies im Rahmen des Möglichen liegt. Selbstverständlich macht aber auch das Vollzeitmodell in manchen Fällen Sinn, etwa, wenn ein Kind besondere Pflege benötigt, oder die Eltern selbst gute Erfahrungen damit gemacht haben.
Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken."
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Kommentar
Die Digitalisierung ist Teil unserer Evolution, die viele Risiken und Nachteile mit sich bring, insbesondere in der Übergangszeit. Entscheidend ist, dass die Digitalisierung verantwortungsvoll und sinnvoll eingesetzt wird. Dazu braucht es den Menschen.
Die Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Stärkerer Umweltschutz
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Die Grünliberalen sind überzeugt, dass Umweltschutz auch grosses wirtschaftliches Potenzial birgt. Die Frage ist, wie wir "Wachstum" künftig definieren. Das BIP ist überholt. Es braucht ein Gemeinwohl-Produkt, welches das Wohlergehen von Gesellschaft und Umwelt mitberücksichtigt.
Bundesbudget
Soziale Wohlfahrt: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Soziale Wohlfahrt" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Der Bund sollte die bedingungslose Grundkaufkraft im Kleinen testen.
Bildung und Forschung: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Bildung und Forschung" mehr oder weniger ausgeben?
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Landwirtschaft: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Landwirtschaft" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
In meiner Verwandtschaft gibt es mehrere Bauernbetriebe. Wichtig ist, dass wir nicht unsere eigene Umweltverschmutzung subventionieren, sondern nachhaltiges Arbeiten belohnen.
Öffentlicher Verkehr: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Öffentlicher Verkehr" mehr oder weniger ausgeben?
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Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr): mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr)" mehr oder weniger ausgeben?
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Öffentliche Sicherheit: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Öffentliche Sicherheit" mehr oder weniger ausgeben?
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Landesverteidigung: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Landesverteidigung" mehr oder weniger ausgeben?
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Entwicklungszusammenarbeit: mehr/weniger ausgeben
Soll der Bund im Bereich "Entwicklungszusammenarbeit" mehr oder weniger ausgeben?
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Kommentar
Es braucht eine Flexibilisierung des Rentenalters. Wenn wir immer länger leben, sollen wir auch länger berufstätig sein, sofern es die Gesundheit und Möglichkeiten zulassen.