Anja Kroll

Grüne | 05a.10

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Sozialstaat & Familie

Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen

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Statt einfach nur das Rentenalter zu erhöhen, brauchen wir differenzierte Antworten auf die demographische Entwicklung. Solange Angestellte Ü50 für die Wirtschaft "zu teuer" sind, dann hilft die Erhöhung des Rentenalters gar nicht, sondern schafft mehr Langzeitarbeitslose. Ich befürworte eine Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit.

Krankenkassen-Prämienverbilligung

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Mit der Krankenkassen-Prämienverbilligung kleben wir Pflästerli auf eine klaffende Wunde. Unser Gesundheitssystem ist selber krank und braucht darum dringend eine tiefgreifende Erneuerung! Massnahmen, die bei den Ursachen ansetzen, versprechen da mehr Erfolg, wie beispielsweise eine Einheitskrankenkasse und die Stärkung der Gesundheitsprävention. Nur wenn wir "Volkskrankheiten" wie Diabetes und deren Folgeerkrankungen eindämmen können, können wir uns Spitzenmedizin weiterhin leisten.

Plafonierung der Ehepaar-Renten

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Die Plafonierung gehört abgeschafft - bei allen AHV-Renten unterhalb eines Schwellenwertes S1. Bei Renten oberhalb eines weiteren Schwellenwertes S2 dürften sie gerne grosszügiger gedeckelt werden. S1 und S2 sollen die gesamte Versorgungssituation des Paares berücksichtigen. Ziel muss sein, dass alle alten Menschen in der Schweiz ein finanziell abgesichertes Leben führen können. Damit meine ich nicht Luxus und Kreuzfahrten für alle, sondern i

BVG-Renten senken

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Natürlich muss die BVG reformiert werden. Doch eine allgemeine prozentuale Senkung trifft schlechter Versorgte härter. Daher darf der Mindestumwandlungssatz für kleinere Vermögen gar nicht gesenkt werden. Sehr grosse Vermögen dürften dafür durchaus stärker gekürzt werden.

Elternzeit ausbauen

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Die GRÜNEN fordern eine paritätische bezahlte Elternzeit von mindestens je 18 Wochen. Zusätzlich wollen die GRÜNEN eine dreiwöchigen vorgeburtlichen Mutterschaftsurlaub einführen.

Gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern

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Gesundheit

Impfpflicht für Kinder einführen

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Eine hohe Impfquote ist vorteilhaft für alle. Doch es muss ein individueller Entscheid bleiben dürfen. Richtig informieren, transparent kommunizieren und Anreize schaffen.

Zuckersteuer einführen

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Zucker ist in der Produktion sehr billig. Zucker macht süchtig. Darum ist Zucker in vielen Nahrungsmitteln drin. Die Folgen von übermässigem Zuckerkonsums sind Diabetes, Übergewicht und viele Folgeerkrankungen, und werden über die Gesundheitskosten von allen getragen. Wenn man den Schaden nach dem Verursacherprinzip auf die Konsumenten per Abgabe umwälzen würde, wäre das eine faire Massnahme. Zusätzlich müssen Anreize geschaffen werden für einen zuckerarmen Lebensstil.

Beteiligung an Gesundheitskosten

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Wir brauchen statt dessen ein Anreizsystem, das einen gesunden Lebensstil unterstützt, und somit präventiv wirkt.

Bundesrats-Kompetenzen bei Pandemien begrenzen

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Vor allem braucht es schärfere Leitlinien, wie der Bundesrat bei der Anwendung von Notrecht agieren darf. Damit meine ich: mehr Transparenz über die tatsächliche Situation. In beiden Situationen aus jüngster Vergangenheit, C19 und CS, hat der Bundesrat kommunikativ oft nicht überzeugt, um es mal freundlich auszudrücken.

Bundeskompetenz zur nationalen Spitalplanung

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Ja, aber nicht vollumfänglich und schon gar nicht per sofort. Es tatsächlich so, dass wir eine stärkere kantonsübergreifende Planung bräuchten. Z.B. wie viele (konkurrierende) Herzchirurgiezentren wollen wir uns leisten? Die Rolle des Bundes könnte also sein, der kantonalen Koordination einen klaren Rahmen zu setzen.

Bildung

Integrative Schule

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Ja, wenn der Betreuungsschlüssel stimmt. Und das tut er im Moment nicht.

Anforderungen an gymnasiale Maturität erhöhen

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Kinder und Jugendliche haben heute viel zu wenig Eigenzeit, kommen zu früh ins Leistungshamsterrad. Der Kompetenzerwerb für ein glückliches Leben fehlt jedoch zu oft im Bildungskanon. Bildung für nachhaltige Entwicklung, politische Bildung, Digitalisierung sowie Vorbereitung auf wissenschaftliches Denken und Arbeiten müssen entsprechend Maturitätsreglement umgesetzt werden. Zulassungsbedingungen, der Zeitpunkt des Übertritts und die Dauer müssen harmonisiert werden

Gleiche Bildungschancen

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Bildung der Kinder ist die Zukunft einer Gesellschaft. Integration läuft oft am erfolgreichsten über die Kinder.

Migration & Integration

Anforderungen für Einbürgerungen lockern

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Die Wohnsitzfristen müssen auf drei Ebenen, Gemeinde, Kanton, Bund erfüllt sein müssen. Für den Job müssen die Arbeitnehmenden jedoch mobil sein. Wenn eine Person "zur falschen Zeit" z.B. aus beruflichen Gründen innerhalb der Schweiz in eine andere Gemeinde oder einen andern Kanton zügelt, verzögert sich automatisch die Einbürgerung, die auf aus Bundessicht nach 12 Jahren möglich sein soll. In einem konkreten Fall dauerte die Einbürgerung so beispielsweise 21 statt 12 Jahre. Absurd.

Drittstaatenkontingent für Arbeitskräfte erhöhen

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Auch eine Ausweitung der Kontingente auf weniger qualifizierte Berufe ist unerlässlich, damit z.B. alle Hausangestellten einen legalen Status erhalten.

Asylverfahren ausserhalb Europas

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Asyl ist ein Menschenrecht. Die Sicherheit der Asylsuchenden kann ich Drittstaaten nicht in allen Fällen sichergestellt werden. Siehe Urteil im UK.

Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/-innen

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Ja, unbedingt. Siehe Positionspapier https://gruene.ch/gesellschaft/migration-und-integration/migration-gestalten-integration-foerdern-fluechtlinge-schuetzen.

Gesellschaft & Ethik

Cannabis-Konsum legalisieren

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Mit ausgewogenen Rahmenbedingungen. Cannabis ist nachgewiesen weniger schädlich für Individuum und Gesellschaft als z.B. Nikotin oder Alkohol. Es gibt also keine guten Gründe, den Konsum von Cannabis grundsätzlich anders zu behandeln.

Direkte aktive Sterbehilfe

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Nur in Ausnahmesituationen, die klar zu beschreiben wären. Beispiel: die Patientin ist physisch nicht (mehr) in der Lage, sich das Medikamtent selbst zuzuführen. Die aktuell geltende passive Sterbehilfe war in allen Situationen, die ich bislang kennengelernt habe, hinreichend. Wichtig ist hingegen ein Ausbau der Palliativmedizin und eine bessere Finanzierung der Hospize.

Drittes amtliches Geschlecht einführen

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Die Existenx non-binärer Menschen soll durch einen dritten Geschlechtseintrag anerkannt werden.

Gleichstellung zwischen geschlechtlichen und heterosexuellen Paare

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Was die Rechte des Paares an sich angeht: ja. Allerdings müssen auch die Rechte von Kindern in den Familien gut geschützt sein, was natürlich auch für heterosexuelle Paare gilt, die ihre Kinder nicht selber zeugen (können). Hier sehe ich Handlungsbedarf.

Finanzen & Steuern

Steuern auf Bundesebene senken

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Ehepaare einzeln besteuern

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Nationale Erbschaftssteuer einführen

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Finanzausgleich zwischen Kantonen verstärken

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Das Ja der Bevölkerung zur OECD/G20-Mindestbesteuerung im Juni 2023 begünstigt die jetzt schon finanzstarken Kantone. Es braucht unbedingt mehr Balance.

Wirtschaft & Arbeit

Nationaler Mindestlohn von CHF 4’000 einführen

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Finanzsektor strenger regulieren

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Vor allem braucht es endlich klare Vorgaben, damit der Finanzsektor in den Klimaschutz und nicht weiter in die fossile Industrie investiert.

Strommarkt vollständig liberalisieren

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Im Prinzip ja, aber nicht im ersten Schritt: Zuerst muss die Wende zur vollständig nachhaltigen Energien gelingen, inkl. Atomausstieg, und Kostenwahrheit bei den Strompreisen. Anschliessend ist eine Liberalisierung machbar.

Vorschriften für den Bau von Wohnraum lockern

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Schutzvorschriften sollen nicht gelockert werden. Eine höhere Ausnutzungsziffer ist hingegen sinnvoll, um die Landreserven zu schützen, vor allem wenn dies mit Anreizen zu ökologischer Bauweise (klimaneutral, zirkulär) verbunden wird.

Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern

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Energie & Verkehr

Stark befahrene Autobahnabschnitte ausbauen

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Ziel muss sein, freundliche und attraktive Alternativen zum Automobilindividualverkehr zu schaffen, z.B. Ausbau des ÖV, Stärkung und Flexibilisierung des ÖV in ländlichen Regionen, Ausbau von sicheren und komfortablen Velorouten für Berufspendler.

Neuzulassung von Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten

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Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sollten in der Schweiz schon früher nicht mehr zugelassen werden. Das Jahr 2035 entspricht lediglich der EU-Regelung.

Klimaziele durch Anreize erreichen

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Wenn es allein mit Anreizen und Verboten funktionieren würde, wäre es ja schön. Tut es aber nicht. Es braucht darum einen Mix von Massnahmen, die wirksam, sozialverträglich und effizient sind und die auch Akzeptanz finden. Nicht "entweder oder", sondern "sowohl als auch".

Vorschriften für erneuerbare Energien lockern

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Wir müssen diskutieren, wie man mit der vorhandenen Energie besser auskommen kann. Unser ungezügelter Energiehunger ist ein Teufelskreis. Physikalisch gesehen ist unser Wohlstand auf Vorräten an Sonnenenergie aufgebaut, die über viele Erdzeitalter in Form fossilen Energieträgern (= nicht erneuerbar) gespeichert wurden. Ein Weg, der natürlichen Ressourcen immer weiter strapaziert, ist keine Lösung, sondern typisch für die Denkweise, die uns in die aktuelle Situation geführt hat.

Neue Atomkraftwerke bauen dürfen

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Umfassendes Service-Public-Angebot

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Progressive Stromtarife einführen

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Unbedingt. Ein guter Anreiz, um dem Stromhunger (siehe unter 4. oben) entgegen zu wirken.

Umweltschutz

Schutzbestimmungen für Grossraubtiere lockern

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Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe

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Strengere Tierschutzregelungen für Nutztiere einführen

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Landesfläche zur Biodiversitätssicherung zur Verfügung stellen

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Einwegplastik verbieten

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Nachhaltigere Nutzung elektronischer Geräte

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Demokratie, Medien & Digitalisierung

Mobilfunknetz (5G)

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Mehr Glasfaser wäre wichtiger.

Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen

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Vorteile: besserer Datenschutz, Datensicherheit by Design, Nutzung von Open Data. Allerdings hat der Bund hier auch noch Potenzial besser zu werden, und auch Lieferanten besser einzubinden - siehe Xplain.

Stärkere Regulierung grosser Internetplattformen

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Dringend und wichtig.

Fernseh- und Radiogebühren reduzieren

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Stimmrechtsalter auf 16 Jahre senken

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Siehe Agenda 2023-2027: https://gruene.ch/agenda-2023#k24

Fakultatives Finanzreferendum gegen Bundesausgaben einführen

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Sicherheit & Armee

Armee-Sollbestand auf mindestens 120’000 Soldat/-innen ausbauen

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Zusammenarbeit Schweizer Armee mit NATO ausbauen

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Die geopolitische Lage hat sich in den letzten Monaten markant verändert. Die militärische Neutralität der Schweiz ist kein Zukunftsmodell mehr.

Wiederausfuhr von Schweizer Waffen

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Automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verbieten

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Schengen-Abkommen kündigen und verstärkte Personenkontrollen

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Nein, auch wenn das Schengen/Dublin-Abkommen nicht makellos ist, siehe z.B. der Umgang mit Flüchtenden an den EU-Aussengrenzen.

Aussenbeziehungen

Engere Beziehungen zur EU anstreben

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Umfassendes Freihandelsabkommen mit den USA

Nein Eher nein Eher ja Ja

Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards

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Ja, unbedingt. Erinnere hier gern an die Konzernverantwortungsinitiative...

Bilaterale Verträge mit der EU kündigen

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Zu strikter Auslegung der Neutralität zurückkehren

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Die Schweiz ist militärisch neutral, nicht aber politisch neutral. Die Schweiz soll sich politisch auf der Seite des Völkerrechts positionieren und bei Verstössen gegen das Völkerrecht auch Sanktionen ergreifen können.

Werthaltungen

Staatliche Sicherheitsmassnahmen

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Kommentar

Stimmt sicher für die meisten Situationen. Für einige aber leider gar nicht - und hier würde ich die Schutz- und Menschenrechte des Individuums vorrangig bewerten.

Freie Marktwirtschaft

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Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleichen

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Elternteil Vollzeit zu Hause

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Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken

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Die Bestrafung Krimineller

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Stärkerer Umweltschutz

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Bundesbudget

Soziale Wohlfahrt: mehr/weniger ausgeben

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Bildung und Forschung: mehr/weniger ausgeben

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Landwirtschaft: mehr/weniger ausgeben

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Kommentar

Die Gelder müssen verstärkt den Bäuerinnen und Bauern für gemeinwirtschaftliche Leistungen wie Förderung der Biodiversität oder Landschaftsqualität zukommen.

Öffentlicher Verkehr: mehr/weniger ausgeben

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Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr): mehr/weniger ausgeben

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Öffentliche Sicherheit: mehr/weniger ausgeben

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Landesverteidigung: mehr/weniger ausgeben

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Entwicklungszusammenarbeit: mehr/weniger ausgeben

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