Stefan Brupbacher

FDP.Die Liberalen | 05.11

Anmelden, um Kandidierende zu speichern

Sie können Kandidierende erst dann mit einem Lesezeichen speichern, wenn Sie sich angemeldet haben.

Sozialstaat & Familie

Rentenalter auf 67 Jahre erhöhen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Wir leben länger, beginnen meist später zu arbeiten und arbeiten immer weniger körperlich. Generelle Anpassung ist deshalb nur logisch - aber wegen körperlich arbeitenden Personen ist eine auf Lebensarbeitszeit ausgerichtete Reform besser und sind steuerliche Anreize für längeres Arbeiten ein erster richtiger Schritt.

Krankenkassen-Prämienverbilligung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Bereits 30 - 40% erhalten Verbilligungen! Wichtiger sind Effizienzsteigerungen im Gesundheitswesen und das Eliminieren von Fehlanreizen bei Leistungsanbietern und Patienten. Belohnen wir zudem gesundes Leben, weil Krankheit teuer und wir genügend Gelder für beste Behandlungen bei Schicksalsschlägen brauchen.

Plafonierung der Ehepaar-Renten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das ist eine Schlechterstellung gegenüber Konkubinaten. Die richtige Abschaffung ist im Rahmen der nötigen Abschaffung der Witwenrente oder bei der Erhöhung des Rentenalters bzw. der Einführung der Individualbesteuerung vorzunehmen.

BVG-Renten senken

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Andernfalls wird die widerrechtliche Umverteilung einerseits vom überobligatorischen zum obligatorischen Teil und andererseits von jung zu alt laufend zunehmen. Das muss gestoppt werden!

Elternzeit ausbauen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ein allfälliger Ausbau soll unter den Sozialpartnern verhandelt werden. Damit wird die Sozialpartnerschaft gestärkt und können sich Unternehmen gegenüber der Konkurrenz differenzieren.

Gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das ist allenfalls eine kommunale oder kantonale Aufgabe. Zudem wird mehr erreicht, wenn Baunormen einfacher und Bewilligungsverfahren schneller werden. So wird Bauen billiger und schneller realisiert und damit wird auch das Mieten bzw. der Kauf von Wohnungen billiger.

Gesundheit

Impfpflicht für Kinder einführen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Kinderkrankheiten sind hochansteckend und für Erwachsene oft gefährlicher als für Kinder. Impfungen sind getestet und sicher. Nur wenn möglichst alle als Kinder sich ansteckten oder geimpft sind, bleibt die Bevölkerung geschützt. Wer sich impft, schützt also nicht nur sich selber, sondern vor allem auch andere. Impfen ist also ein Akt des Gemeinsinns. Trotzdem: Besser als ein Impfzwang sind freiwilliges Impfen in Schulen, Überzeugungsarbeit und öffentliche Diskussionen.

Zuckersteuer einführen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Freiwillige Massnahmen der Industrie helfen hier mehr. Das Problem liegt weniger im Zucker in den Lebensmitteln als im Mass von deren Konsum.

Beteiligung an Gesundheitskosten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eine höhere Beteiligung ist richtig. Aber nicht über eine Erhöhung der Mindestfranchise. Bessere Ideen: 1. Abgabe von 10 Fr. pro Arzt- und Notfallbesuch, um unnötige Besuche zu reduzieren; 2. Bonusprogramme für Personen, die Gesundheitsprävention machen und sich fit halten und so Kreislaufkrankheiten vorbeugen; 3. Einsatz von Digitalisierung (z.B. bei Reha oder bei Medikamenteneinnahme) namentlich bei chronisch Kranken. Belohnen ist besser als Bestrafen.

Bundesrats-Kompetenzen bei Pandemien begrenzen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Schweiz hat dank Föderalismus und Subsidiarität die Krise gut gemeistert. Zwar haben wir über unterschiedliche kantonale Regeln gemeckert, aber der Föderalismus hat den Bundesrat vor zu harten Massnahmen bewahrt. Föderalismus, Gemeinsinn und Eigenverantwortung müssen als Grundlage unserer Gesellschaft gestärkt werden - also Folge muss der Ruf nach Staatshilfe aber eine Ausnahme bleiben! Für den Bund bedeutet das: Notrecht bleibt möglich, seine Anwendung muss zurückhaltend erfolgen.

Bundeskompetenz zur nationalen Spitalplanung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Viele Spitäler sind hoch defizitär. Kooperationen und eine Konzentration sind nötig. Dies soll aber nicht über Planwirtschaft erfolgen. Die Kantone müssen ihre Doppelrolle als Eigentümer von Spitälern und Planungsbehörde abgeben. Im Interesse der Kranken Qualitätsstandards wie Anzahl Operationen pro Arzt, Spitalinfekte etc. endlich veröffentlicht werden. So werden die qualitativ guten Spitäler Erfolg haben.

Bildung

Integrative Schule

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das ergibt eine Nivellierung hin zum schulisch schwächsten Kind. Damit ist niemandem gedient.

Anforderungen an gymnasiale Maturität erhöhen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Berufsbildung muss der Königsweg bleiben. Er soll weiterhin für 70 Prozent der Jugendlichen der Einstieg in den Arbeitsmarkt sein. Der Weg dazu ist nicht die Verschärfung der Gymi-Prüfung, sondern mehr Wertschätzung für die Berufsbildung. So reformiert Swissmem gerade die Berufsbildung für 8 technische Berufe (inkl. Polymechaniker, Automatiker, Konstrukteur) hin zur Digitalisierung. Lehrabgänger in diesen Berufen sind gesucht und haben Weiterbildungs- und Aufstiegschancen!

Gleiche Bildungschancen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Bildung ist ein Schlüssel zu Erfolg und Integration. Aber bereits heute setzt sich der Staat hier zum Beispiel bei der Sprachförderung massiv ein. Die Mittel können gezielter eingesetzt werden - mehr Mittel braucht es nicht.

Migration & Integration

Anforderungen für Einbürgerungen lockern

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Was nichts kostet und sich nicht erarbeitet werden muss, ist nichts wert! Die Schweiz ist ein kleines Paradies - da sollen nur Personen eingebürgert werden und damit über die Zukunft unseres Landes mitbestimmen, die sich integriert haben und das auch zeigen.

Drittstaatenkontingent für Arbeitskräfte erhöhen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Wir brauchen die weltweit besten Talente für die global besten Firmen. Arbeitstätige sind zudem oft sehr integrationswillig und finden die Schweiz ein super Land. Wer sich aber nicht integrieren will und wer unsere Gesetze verletzt, soll rascher gehen müssen.

Asylverfahren ausserhalb Europas

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Europa plant solche Verfahren und Zentren und das ist im Rahmen unserer Mitgliedschaft der EU-Schengen-Abkommen eine gute Idee. Denn abgelehnte Asylbewerberinnen und -bewerber aus Europa auszuschaffen, ist enorm teuer und wird von vielen Kantonen nicht umgesetzt. Zudem tauchen Auszuschaffenden vorher oft in die Illegalität unter. Das alles ist zu verhindern.

Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/-innen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Abstimmen dürfen nur Schweizer Bürgerinnen und Bürger. Wem das Einbürgerungsverfahren nach 10 Jahren zu beschwerlich ist, der soll auch nicht abstimmen dürfen.

Gesellschaft & Ethik

Cannabis-Konsum legalisieren

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Im Gegenzug können dann beim BAG die Anti-Raucher (habe nie geraucht) und Anti-Alkohol Kampagnengelder samt Personalkosten eingespart werden.

Direkte aktive Sterbehilfe

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja, aber es braucht Begleitmassnahmen. Denn für Ärzte und die Gesellschaft ist es eine ethisch schwierige Frage. Bei explodierenden Sozialkosten könnte in 20 Jahren dazu führen, dass das Umfeld ältere Personen zum Sterben drängt. Man sehe sich den Film Plan 75 an...!

Drittes amtliches Geschlecht einführen

Nein Eher nein Eher ja Ja

Gleichstellung zwischen geschlechtlichen und heterosexuellen Paare

Nein Eher nein Eher ja Ja

Finanzen & Steuern

Steuern auf Bundesebene senken

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Einführung der Individualbesteuerung ist wichtig. Die Verfassung ist auch hier einzuhalten. Zur Verhinderung von Verliererinnen und Verlierern wird es zu Steuersenkungen kommen müssen.

Ehepaare einzeln besteuern

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Verfassung ist endlich einzuhalten - mehr als 20 Jahre nach dem entsprechenden Bundesgerichtsurteil! Zudem wird das Anreize fürs Arbeiten gerade auch von Frauen schaffen und so einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten.

Nationale Erbschaftssteuer einführen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Wir besteuern bereits das Einkommen und das Sparen über die Vermögenssteuer. Eine dritte Besteuerung bei der Erbschaft wäre falsch und würde den Fortbestand von familiengeführten KMU erschweren oder gar verunmöglichen.

Finanzausgleich zwischen Kantonen verstärken

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Kantone müssen Anreize haben, sich zu verbessern, statt dank des Erfolgs der Geberkantone bei Reformen auszuruhen.

Wirtschaft & Arbeit

Nationaler Mindestlohn von CHF 4’000 einführen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Mindestlöhne führen oft zu einer Nivellierung nach unten und sind nicht im Interesse der Betroffenen. Besser, wenn allfällige Mindestlöhne sozialpartnerschaftlich auf Firmenebene oder über Gesamtarbeitsverträge ausgehandelt werden.

Finanzsektor strenger regulieren

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Wichtiger ist eine bessere Kultur und die Finanzmarktaufsicht muss bestehende Gesetze härter umsetzen. Da hätte genügend Spielraum bestanden. Das wäre gerade bei der CS seit Jahren gegen deren Verfehlungen bei der obersten Führung und bei Mitarbeitenden in den USA und in London nötig gewesen.

Strommarkt vollständig liberalisieren

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das schafft Innovation, z.B. Abstellen vom Kühlschrank bei Bedarfsspitzen, wenn Strom teuer ist.

Vorschriften für den Bau von Wohnraum lockern

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Mehr gesunder Menschenverstand auch bei den Bauvorschriften. So wird Bauen rascher möglich und billiger und so sinken die Mieten und Kaufpreise.

Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Kontrollen genügen. Bei der Tech-Industrie ist der Lohnunterschied unter 3 Prozent!

Energie & Verkehr

Stark befahrene Autobahnabschnitte ausbauen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ich habe kein Auto: Aber Mobilität ist ein Grundbedürfnis und eine gute Infrastruktur beim ÖV UND beim Privatverkehr ist für unser Land und unsere Unternehmen zentral.

Neuzulassung von Verbrennungsmotoren ab 2035 verbieten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ziel muss die CO2-Neutralität sein. Wird der Verbrennungsmotor mit synthetischen Fuels betrieben, ist der Motor CO2-neutral und damit besser als ein von Deutschen Kohlekraftwerken über Stromimporte gespiesenes Elektrofahrzeug.

Klimaziele durch Anreize erreichen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Verbote funktionieren nur im Ausnahmefall, mit langen Übergangsfristen und international abgestimmt: So beim schrittweisen Verbot von Fluorkohlenwasserstoffe FCKW, wo 2016 200 Staaten den Ausstieg beschlossen, was die Erderwärmung um 0,5 Grad reduzieren wird.

Vorschriften für erneuerbare Energien lockern

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eine Strommangellage ist das grösste Risiko für die Schweiz. Wenn wir im in der Strommangellage sitzen, können wir uns den Umwelt- und Landschaftsschutz wirtschaftlich gar nicht mehr leisten.

Neue Atomkraftwerke bauen dürfen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Bauen dürfen ist nicht bauen müssen! Ideologisch bedingte Technologieverbote sind immer schlecht. Wir haben bis 2025 / 26 den Solar-, Wind- und Wasserkraftexpress als Chance - blockieren extreme Landschaftsschützer weiter den dringend nötigen Zubau, dann braucht es eine offene Diskussion zu neuen Kernkraftwerken. Ob es dann effektiv ein neues AKW braucht, wird man sehen. Das Volk wird den letzten Entscheid haben.

Umfassendes Service-Public-Angebot

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ein umfassendes Angebot ist nicht nötig. Denn das bedeutet, dass das Bedürfnis jeder einzelnen Personen erfüllt sein muss. Die Kosten trägt die Gemeinschaft. Nötig ist ein vernünftiges und bezahlbares Angebot, das sich dank Digitalisierung weiterentwickeln kann.

Progressive Stromtarife einführen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Industrie gehört zu den Grossverbrauchern - hat aber bereits massiv gespart. Swissmem-Mitglieder haben den Energieverbrauch seit 1990 um 40% reduziert (den CO2-Ausstoss um 55% reduziert). Alleine 2022 wurden ca. 10% Strom gespart. Eine Bestrafung unserer effizienten Betriebe wäre eine volkswirtschaftliche Dummheit. Besser ist es, wenn alle Energie immer effizienter nutzen. Da bieten die von der Tech-Industrie hergestellten Produkte wie effizientere Motoren oder Züge enorm.

Umweltschutz

Schutzbestimmungen für Grossraubtiere lockern

Nein Eher nein Eher ja Ja

Direktzahlungen für Landwirtschaftsbetriebe

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Forderung ist zu extrem (NUR) - aber eine verstärkte Ausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion an ökologischen Zielen ist richtig und soll finanziell unterstützt werden. Die Ausrichtung an ökologischer Produktion wird auch in der Industrie gelebt (Reduktion des CO2-Ausstosses der Swissmem-Mitglieder seit 1990 um 55%).

Strengere Tierschutzregelungen für Nutztiere einführen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Tierschutzbestimmungen sind bereits heute sehr hoch. Vereinzelte Missbräuche sind zu ahnden, deshalb müssen die bereits strengen Regeln nicht weiter verschärft werden. Das würde nur alle ehrlichen Landwirte bestrafen und deren Produktionskosten weiter in die Höhe treiben.

Landesfläche zur Biodiversitätssicherung zur Verfügung stellen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das ist eine Abwägung verschiedener Ziele: Wie schaffen wir dann die Sicherung der Energieversorgung, der Sicherung von Ernährungsversorgung dank eigener Landwirtschaft, Mobilität, Wohnen? Bei einer extremen Interpretation der Biodiversitätsfläche ist das Ziel nicht erreichbar.

Einwegplastik verbieten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Gewisse biologisch abbaubare Kunststoffe werden zu Mikroplastik und sind sehr schädlich. Bei Kunststoffe mit toxischen Inhaltsstoffen werden diese - sofern es Alternativen gibt - bereits verboten (drum EHER NEIN). Besser ist es, auch hier auf den technologischen Fortschritt und Anreize fürs Recycling zu setzen.

Nachhaltigere Nutzung elektronischer Geräte

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das Ziel ist gut, der Weg unbegehbar. Denn Gesetze werden der Vielzahl von Produkten nicht gerecht. Konsumenten wollen zudem oft nur das Neueste statt Reparaturen. Anders bei Schweizer Maschinen: die werden oft über Jahrzehnte repariert, was ein Qualitätsmerkmal und Wettbewerbsvorteil ist. Generell gilt: Wenn Geräte technologisch überholt sind, kann ein Ersatz ökologisch sinnvoll und eine Reparaturpflicht Unsinn sein.

Demokratie, Medien & Digitalisierung

Mobilfunknetz (5G)

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

5G ist die Zukunft für Firmen und Private. Das schafft Innovation und gehört heute zu einer guten Infrastruktur. Alle Studien zeigen die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Technologie.

Digitalisierung staatlicher Dienstleistungen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Digitalisierung gerade staatlicher Leistungen sind zentral. Der Bund soll Standards setzen können wie die E-ID oder das e-Gesundheitsdossier. Kantonale Schnittstellen sind in der Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen zu überwinden. Der Bund kann und soll hier die kantonale Zusammenarbeit beschleunigen.

Stärkere Regulierung grosser Internetplattformen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das sind ausländische Plattformen, die für die Schweiz kaum eigene Regeln einführen werden.

Fernseh- und Radiogebühren reduzieren

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ein unabhängiges und politisch neutrales Radio und TV ist wichtig, damit wir nicht nur von ausländischen Angeboten aus Deutschland, Frankreich und Italien beeinflusst werden. Die Effizienzmassnahmen bei SRF sind gleichzeitig weiterzuführen, damit die Gebühren tendenziell fallen und vom Kuchen soll mehr an private Anbieter gehen.

Stimmrechtsalter auf 16 Jahre senken

Nein Eher nein Eher ja Ja

Fakultatives Finanzreferendum gegen Bundesausgaben einführen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Idee ist auf den ersten Blick gut. Aber das würde dazu führen, dass unsere Politik noch blockierter wäre und dass die Referendumsmöglichkeit durch die Schaffung von Fonds umgangen würde. Damit wird die Schuldenbremse ausgehebelt und das ist für die Finanzstabilität schlecht.

Sicherheit & Armee

Armee-Sollbestand auf mindestens 120’000 Soldat/-innen ausbauen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Landesverteidigung ist zu verstärken. Wir haben seit 1990 zu stark von der Friedensdividende gelebt, die der Ukrainekrieg nun zerstört hat.

Zusammenarbeit Schweizer Armee mit NATO ausbauen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Aber keine NATO-Mitgliedschaft! Das würde sich mit einer pragmatisch verstandenen, bewaffneten und immerwährenden Neutralität, für die ich weiter einstehe, nicht vereinbaren lassen.

Wiederausfuhr von Schweizer Waffen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das Neutralitätsrecht kennt keine Wiederausfuhrbewilligung. Diese Bewilligung lässt sich somit nicht mit der Neutralität rechtfertigen. Für die eigene Landesverteidigung ist eine eigene industrielle Basis zwingend nötig. Diese Firmen müssen exportieren können, denn die Schweizer Armee hat zum Glück einen zu kleinen Bedarf. Der Export muss namentlich im Ernstfall möglich sein für Staaten mit gleichen völkerrechtlichen Exportregeln.

Automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum verbieten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die automatische Gesichtserkennung beim Grenzübertritt oder im Flughafen ist sinnvoll und hilft beim Schutz vor Terrorismus und organisierter Kriminalität. Eine systematische Anwendung würde zum Überwachungsstaat führen und ist abzulehnen.

Schengen-Abkommen kündigen und verstärkte Personenkontrollen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Das Abkommen gibt der Schweiz Zugang zur europäischen Verbrechensbekämpfung und hat unsere Polizei effizienter gemacht und die innere Sicherheit verbessert.

Aussenbeziehungen

Engere Beziehungen zur EU anstreben

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Bilateralen 3 sind rasch zu verhandeln und abzuschliessen. Die EU ist unser engster Wirtschafts- und Wertepartner mit einem Exportanteil von 58% bei der Tech-Industrie. ABER: Einer EU-Mitgliedschaft würde ich keinesfalls zustimmen, gerade auch mit meiner Erfahrung als Vorsitzender des europäischen Tech-Verbands Orgalim!

Umfassendes Freihandelsabkommen mit den USA

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die USA sind mit einem Exportanteil von 14% ein zentraler Markt für die Tech-Industrie. Ein Freihandelsabkommen würde unseren Unternehmen einfacheren Zugang geben und sie vor dem erstarkenden Protektionismus der USA schützen.

Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Schweizer Firmen sind anständig. Sie halten die Regeln ein. Sie prüfen auch Zulieferer, wo sie das effektiv können. In vielen Bereichen sind unsere Firmen - 85% der Swissmem-Mitglieder sind KMU - aber zu klein, um die Lieferkette kontrollieren zu können. Die Forderung ist somit zu extrem.

Bilaterale Verträge mit der EU kündigen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die EU ist unser wichtigster Wirtschaftspartner. Der Bilaterale Weg hat uns Land Stabilität und Wohlstand gebracht. Eine Kündigung des erfolgreichen Bilateralen Wegs für ein Freihandelsabkommen, dessen Inhalt und Chancen beim Volk unsicher sind, ist ein Hochrisikospiel. Sicher wäre einzig, dass während der Verhandlungsphase von mindestens 10 Jahren Firmen im Ausland statt in der Schweiz investieren würden. Die Zeche zahlen würden die Mitarbeitenden in der Schweiz. Das lehne ich ab.

Zu strikter Auslegung der Neutralität zurückkehren

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Neutralität war und ist erstens eine wichtige Klammer für das Eigenverständnis unseres Landes. Das Prinzip ist drum durchaus verfassungswürdig. Aber die Schweiz hat Neutralität nie strikt ausgelegt. Gerade während der Weltkriege und im Kalten Krieg war unser Land pragmatisch und hat so überlebt. So muss es weiter sein: Weniger Dogmatik, mehr Pragmatik!

Werthaltungen

Staatliche Sicherheitsmassnahmen

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Das gilt generell im Rechtsstaat Schweiz und darauf bin ich stolz. Aber in vielen andern Ländern ist das nicht der Fall. Wieso: weil dort die Privatsphäre nicht geschützt wird und der Staat sich alles erlauben darf. Willkür ist die Folge. Drum: Schätzen wir unser kleines Paradies - und sichern wir das Recht auf Privatsphäre.

Freie Marktwirtschaft

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Seit 1990 hat die globale Integration der Welt in Lieferketten die absolute Armut um 80 Prozent reduziert und Unterschiede zwischen den Ländern verringert. Auch die Schweiz hat dank guter Schul- und Berufsbildung und flexiblem Arbeitsmarkt eine der ausgeglichensten Lohnverteilung der OECD - 75% der Personen bei den einkommensschwächsten 20% steigen innert einer Generation auf.

Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleichen

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Der Staat soll die Extreme ausgleichen. Aber wir übertreiben es immer mehr! Von der Wiege bis zur Bahre kann der Staat nicht verantwortlich sein! Leistung muss sich weiter lohnen!

Elternteil Vollzeit zu Hause

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Das ist eine Frage, die jede Familie selber entscheiden soll. Der Staat hat aber durch entsprechende Angebote wie Tagesschulen sicherzustellen, dass beide Elternteile arbeiten können.

Digitalisierung bietet mehr Chancen als Risiken

1 2 3 4 5 6 7

Die Bestrafung Krimineller

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Die Strafe kann der Antrieb sein, nicht rückfällig zu werden und ist somit nötig. Unser Strafrecht ist in vielen Bereichen zu lasch. Trotzdem: Jeder hat eine 2. Chance verdient - nach Absitzen bzw. Bezahlen der Strafe. Die Wiedereingliederung hat aber bereits im Gefängnis zu beginnen, um möglichst erfolgreich zu sein.

Stärkerer Umweltschutz

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Umwelt- und Klimaschutz ohne Wirtschaft geht nicht. Es braucht beides und die Tech-Industrie macht es vor: Wir haben den CO2-Ausstoss seit 1990 um 55% reduziert und liefern für gutes Geld unsere innovativen Lösungen gegen den Klimawandel (energieeffizientere Maschinen, synthetische Treibstoffe etc.) in alle Welt.

Bundesbudget

Soziale Wohlfahrt: mehr/weniger ausgeben

1 2 3 4 5
Kommentar

Der Ausbau der Sozialen Wohlfahrt geht ohne Korrektur zulasten der Bildung und der Sicherheit. Hier braucht es eine Stabilisierung der Ausgaben und damit Reformen.

Bildung und Forschung: mehr/weniger ausgeben

1 2 3 4 5
Kommentar

Bildung und Forschung ist die Basis für unseren künftigen Wohlstand.

Landwirtschaft: mehr/weniger ausgeben

1 2 3 4 5
Kommentar

Die Landwirtschaft ist im Verhältnis zum Ausland durch unsere Geographie und unsere Ausrichtung auf strenge Tier- und Öko-Standards benachteiligt. Zudem wird der Schutz durch Zölle bei Handelsabkommen mit Staaten wie Mercosur, USA etc. reduziert. Die Weiterführung der Unterstützung unserer Landwirtschaft, auch hin zur Digitalisierung, bleibt da sinnvoll.

Öffentlicher Verkehr: mehr/weniger ausgeben

1 2 3 4 5
Kommentar

Mobilität ist wichtig für Unternehmen, Arbeitende und die Bevölkerung generell. Ein gegeneinander Ausspielen von privatem und öffentlichem Verkehr ist nicht sinnvoll. Beides soll besser verbunden und als Gesamtsystem gesehen werden.

Strassenverkehr (motorisierter Individualverkehr): mehr/weniger ausgeben

1 2 3 4 5
Kommentar

Mobilität ist wichtig für Unternehmen, Arbeitende und die Bevölkerung generell. Ein gegeneinander Ausspielen von privatem und öffentlichem Verkehr ist nicht sinnvoll. Beides soll besser verbunden und als Gesamtsystem gesehen werden.

Öffentliche Sicherheit: mehr/weniger ausgeben

1 2 3 4 5

Landesverteidigung: mehr/weniger ausgeben

1 2 3 4 5
Kommentar

Seit 1990 wurde auf dem Buckel der Landesverteidigung massiv gespart. Der Ukrainekrieg zeigt bei der militärischen Bedrohung und bei den bereits stattfindenden Angriffen russischer Hacker auf die Schweiz die Bedeutung der Landesverteidigung.

Entwicklungszusammenarbeit: mehr/weniger ausgeben

1 2 3 4 5
Kommentar

Die Hilfe ist besser zu fokussieren und an unsere Landesinteressen auszurichten, z.B. bei der Umsetzung von Handelsverträgen: Wandel durch Handel hat in den letzten Jahrzehnten viel mehr bewirkt! Von 1980 - 2018 ist die absolute Armut (1,9 USD/Tag/Person) um 80% gefallen. Das dank globaler Lieferketten, namentlich in Asien. Die Industrie trägt dazu bei: Neben 330'000 Mitarbeitenden in der Schweiz beschäftigen unsere Firmen global 550'000 Mitarbeitende. Das sind unsere Wertebotschafter!

Zurück zum Dashboard