Sarah Gabi Schönenberger
Parti socialiste | 02.05.4 | Précédent
État sociale, famille et santé
Logements d’utilité publique
Le Canton devrait-il augmenter son soutien financier pour la construction de logements d'utilité publique (p. ex. par le biais d'aides financières aux coopératives d'habitation) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Prestations complémentaires (familles)
Faudrait-il introduire des prestations complémentaires pour les familles à faible revenu dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Familie haben, Kinderbetreuung, wohnen, arbeiten, Krankenkassenprämien, Renten, das alles soll Menschen nicht arm machen. Wir müssen Armutsursachen und falsche Strukturen bekämpfen, statt von Armut betroffene Menschen. Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen können etwas Abhilfe schaffen und einige Kantone haben diese auch bereits erfolgreich eingeführt und umgesetzt. Wir von der SP wollten schon seit langem FamEL einführen im Kanton Bern.
Durcissement aide sociale
Êtes-vous favorable à un durcissement des mesures dans le domaine de l'aide sociale (p. ex. surveillance simplifiée en cas de suspicion d'abus) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Wir müssen Armutsursachen und falsche Strukturen bekämpfen, statt von Armut betroffene Menschen.
Extension congé parental
Le congé parental rémunéré doit-il être prolongé au-delà des 14 semaines actuelles de congé maternité et des deux semaines de congé paternité ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Es braucht schon lange eine echte Elternzeit im Kanton Bern und in der Schweiz. Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und eine bessere Aufteilung der Betreuungsaufgaben und der Familienarbeit wie auch des Mental Loads wird sich nicht von alleine einstellen, hierfür müssen die familienpolitischen Strukturen endlich nachhaltig und ausreichend verbessert werden. Wir haben da noch viel Luft nach oben. Kinder haben in der Schweiz ist ein Armutsrisiko.
Réduction des primes
La réduction des primes d'assurances maladie doit-elle être renforcée afin que personne ne doive consacrer plus de 10 % de son revenu disponible à l'assurance-maladie ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Krankenkassenprämien belasten insbesondere die Familienbudgets über die Massen. Das wird für viele Haushalte zunehmend zu einem finanziellen Problem und Risiko.
Planification hospitalière cantonale
Êtes-vous favorable à un renforcement du contrôle cantonal de la planification hospitalière et de l’organisation des soins de santé (par exemple par une concentration des prestations) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Durch die Privatisierungen der Spitäler, kann der Kanton selber kaum mehr Einfluss nehmen. Geburtsabteilungen schliessen vielerorts von einem Tag auf den anderen (Bspw. in Riggisberg, Münsingen, Langenthal), die Grundversorgung wird so aufs Spiel gesetzt.
Éducation & formation
École intégrative
Le concept de l'école intégrative prévoit que les enfants ayant des difficultés d'apprentissage ou des handicaps soient scolarisé·e·s dans des classes ordinaires. Soutenez-vous cette approche ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Inklusion ja, aber hierfür braucht es ausreichende Ressourcen. Wenn Klassen zu gross sind, Fachpersonen fehlen oder Zeit für Teamteaching fehlt, verschlechtert sich die Förderung für das Kind und für die Klasse und ist die Situation ist dann auch schwer tragbar für die Lehrpersonen. Wichtig wären in erster Linie kleinere Klassengrössen, diese wurden bei einem Sparpaket sogar noch erhöht, das hat die Situation verschärft. Inklusion bedeutet Teilhabe statt Stigmatisierung & Aussonderung.
Classes séparées
Les enfants ayant une connaissance limitée de l'allemand devraient-ils être scolarisés dans des classes séparées jusqu'à ce qu'ils aient atteint un certain niveau linguistique ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Grundsätzlich ist es sinnvoll, möglichst rasch zu integrieren mit starker DaZ-Unterstützung. Je nach Sprachhintergrund zwei Lösungen im Kt. Bern möglich: Direktintegration in die Regelklasse oder zuerst ein Intensivkurs DaZ (mit anschliessender Integration). Hier gilt es immer im Einzelfall abzuwägen, was für das Kind, die Klasse und die LP gut ist. Für Kinder mit bspw. Flucht-/Umbruch-Erfahrung kann ein geschützteres Setting in separaten Klassen am Anfang helfen.
Anglais comme première langue
Faut-il enseigner l’anglais comme première langue étrangère dans le canton de Berne, à la place d’une langue nationale (le français ou l’allemand selon la région) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ausgangslage im Kt. Bern heute: Französisch ist 1. Fremdsprache ab 3. Schuljahr, Englisch 2. Fremdsprache ab 5. Schuljahr. Englisch als globale Sprache heutzutage aber auch zunehmend wichtig. Der Kt. Bern ist rechtlich & politisch zweisprachig: Deutsch und Französisch sind Landes- & Amtssprachen im Kanton Bern. Französisch ist die zweite Landessprache und nicht nur “Nutzsprache”, sondern Kitt zwischen Sprachregionen. Wenn Französisch nach hinten rutscht, leidet Verständigung & Solidarität.
Égalité chances éducatives
Le Canton devrait-il davantage s’engager pour une égalité des chances en matière de formation (p. ex. par des cours de rattrapage subventionnés destinés aux élèves issus de familles à faible revenu) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Der Kanton trägt Verantwortung für eine qualitativ gute Bildung & dafür, dass alle Kinder unabhängig von Herkunft & Einkommen faire Startbedingungen haben. Chancengerechtigkeit ist Kernziel öffentlicher Bildung. Ungleiche Bildungschancen erhöhen das Risiko von Lehrabbrüchen, Sozialhilfeabhängigkeit & schlechterer Gesundheit; frühe Förderung wirken oft günstiger, als spätere “Reparaturpolitik”. Gute Grundbildung & erfolgreiche Abschlüsse sind zentral für Fachkräftesicherung & Innovationsfähigkeit
Migration & intégration
Droit de vote étrangers
Seriez-vous favorable à ce que les personnes étrangères qui résident en Suisse depuis au moins dix ans obtiennent le droit de vote et d'éligibilité au niveau communal, dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Wer seit 10+ Jahren in einer Gemeinde lebt, dort Steuern zahlt und von Schul-, Wohn-, Verkehrs- und Sozialentscheiden direkt betroffen ist, sollte auf dieser Ebene auch politisch mitbestimmen können. Politische Rechte fördern Zugehörigkeit, Verantwortung und Beteiligung am Gemeinwesen, statt eine grosse Bevölkerungsgruppe politisch auszuschliessen. Der Kanton Bern plant aufgrund eines SP Vorstosses aktuell ein fakultatives kommunales Stimmrecht, bei dem die Gemeinden selbst entscheiden könnten.
Accueil direct des réfugiés
Le canton de Berne doit-il s'engager pour que davantage de réfugiés provenant directement des camps (par exemple en Grèce ou à Gaza) soient accueillis en Suisse (réfugiés dits de réinstallation) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Intégration des étrangers
Le canton de Berne doit-il soutenir davantage les étrangères et les étrangers dans leur intégration (p. ex. promotion linguistique étendue, travailleur·euse·s sociaux supplémentaires) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Sprache als Schlüssel zu Bildung & Arbeit: Der Kanton Bern setzt im Kantonalen Integrationsprogramm (KIP) einen Schwerpunkt auf Sprache, Arbeitsmarkt & Ausbildung. Ausgebaute Sprachförderung hilft, dass Menschen schneller in Lehre/Job & Weiterbildung kommen und langfristig unabhängiger werden. Chancengleichheit & weniger Folgekosten. Integrationsförderung hat das Ziel der chancengleichen Teilnahme am wirtschaftlichen, sozialen & kulturellen Leben. Zusätzliche Beratung/Sozialarbeit ist sinnvoll.
Durcissement naturalisation
Selon vous, les conditions de naturalisation cantonales (p. ex. les connaissances linguistiques), devraient-elles être revues à la hausse ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Willkür bei Einbürgerungen, wie wir sie leider auch heute kommunal vielerorts beobachten können, gibt es zu unterbinden. Höhere Hürden schwächen Integration statt sie zu fördern: Wer seit Jahren hier lebt, arbeitet, Kinder in die Schule schickt und Steuern zahlt, soll nicht durch zusätzliche Prüfungsbarrieren politisch und gesellschaftlich länger “aussen vor” bleiben. Die heutigen Mindestanforderungen (B1 mündlich / A2 schriftlich) zielen bereits auf alltagstaugliche Verständigung.
Cartes de paiement (asile)
Êtes-vous favorable à l'introduction de cartes de paiement pour les requérants d'asile (au lieu d'argent liquide) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Eine Sonderkarte für Asylsuchende schränkt Selbstbestimmung ein und kann das Leben unnötig verkomplizieren (Akzeptanzstellen, Onlinezahlungen, Secondhand/Flohmarkt, kleine Alltagsausgaben). Kaum Evidenz, mögliche Mehrkosten: Der Bundesratsbericht hält fest, dass es keine belastbaren Daten gibt, um positive/negative Effekte klar zu bewerten; viele Kantone rechnen eher mit Kostensteigerungen. Zudem gibt es keine wissenschaftlichen Hinweise, dass Bezahlkarten Missbrauch relevant senken.
Résiliation des accords bilatéraux
La Suisse doit-elle dénoncer les accords bilatéraux avec l'Union européenne (UE) et viser un accord de libre-échange sans libre circulation des personnes ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ein reines Freihandelsabkommen ersetzt die Bilateralen nicht. Schaden für Wirtschaft, Forschung und Arbeitsmarkt: Der Bundesrat warnt seit Jahren, dass eine Kündigung der Personenfreizügigkeit den bilateralen Weg grundsätzlich gefährdet und für Wirtschaft/Wissenschaft spürbar negativ wäre; zudem sind viele Branchen angesichts Demografie auf Arbeitskräfte angewiesen.
Société, cultur & éthique
Rénovation Musée d'art Bern
Le canton souhaite participer à hauteur d'environ 81 millions de francs suisses à la rénovation et à la reconstruction du Musée des Beaux-Arts de Berne (rénovation de l'ancien bâtiment et remplacement de l'extension dite « Atelier 5 »). Êtes-vous favorable à cette proposition ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Dringend & unvermeidbar: Altbau und Atelier-5-Anbau haben gravierende Sicherheits-/Betriebsmängel; der Anbau ist nur noch bis Ende 2030 nutzbar. Gute Hebelwirkung: Der Kantonsbeitrag (81 Mio.) mobilisiert hohe Drittmittel (u.a. über 50 Mio. privat) und sichert ein zentrales Kulturhaus langfristig.
Légalisation cannabis
Le canton de Berne doit-il s'engager en faveur de la légalisation du cannabis ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Jugendschutz & Gesundheit durch Regulierung statt Schwarzmarkt: Legaler, kontrollierter Verkauf kann Qualität/THC-Gehalt, Alterskontrollen und Prävention besser absichern als ein illegaler Markt. Entkriminalisierung des Konsums sinnvoll. Aber die Gefahren des Cannabiskonsums sind nicht zu unterschätzen. Klare Regeln z.B. kein Verkauf an Minderjährige, Werbeverbot, Produktstandards zentral.
Interdiction langage neutre
Faut-il interdire aux instances cantonales (autorités, écoles) d'utiliser un langage neutre sur le plan du genre dans leurs communications écrites en recourant à l'astérisque ou à d'autres signes similaires ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Eingriff in Fachlichkeit & Autonomie: Ein Verbot nimmt Behörden und Schulen ein simples Werkzeug für adressatengerechte, diskriminierungsarme Kommunikation und beschneidet ihre professionelle Gestaltung (statt klare, verständliche Leitlinien zu setzen).
Produits animaux en cantine
Les cantines et restaurants du personnel appartenant au canton doivent-ils être tenus de proposer des plats contenant des produits animaux (par exemple, pas uniquement des options végétaliennes à la cafétéria de l’université) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wahlfreiheit statt Zwang: Der Kanton soll nicht vorschreiben, dass tierische Produkte angeboten werden müssen. Entscheidend ist, dass Mitarbeitende/Studierende eine gute, ausgewogene Auswahl haben. Klima-, Gesundheits- & Tierwohlziele ernst nehmen: Pflanzliche Verpflegung senkt in der Regel Umwelt- & Klimabelastung & unterstützt kantonale Nachhaltigkeitsziele; eine Pflicht zu tierischen Produkten wäre ein Rückschritt in der öffentlichen Vorbildfunktion.
Soutien direct aux médias
Êtes-vous favorable à un soutien direct des médias par le canton (p. ex. aide financière aux médias pour la couverture régionale et cantonale) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Die redaktionelle Freiheit muss jederzeit gewahrt sein. Regionale Medien und Berichterstattung sichern Information und Kontrolle politischer Prozesse vor Ort; ohne Unterstützung drohen “News deserts” und weniger Vielfalt in der Berichterstattung.
Financement églises
Le canton de Berne soutient les églises nationales à hauteur d'environ 73 millions de francs par an (contribution de base et prestations à l'ensemble de la société). Êtes-vous favorable à ce soutien ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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gesellschaftlichen Nutzen: Die Landeskirchen erbringen viele gemeinwohlorientierte Leistungen (z.B. Jungendarbeit, Seelsorge in Spitälern& Justiz, Beratung, Armuts- & Integrationsarbeit, die sonst der Staat mitfinanzieren oder selbst anbieten müsste. Aber säkular und fair ausgestalten: Unterstützung nur transparent, leistungsbezogen & nicht missionarisch (klare Trennung von Kultus und staatlich abgegoltenen Leistungen, Gleichbehandlung/Öffnung für vergleichbare Angebote anderer Träger).
Finances & impôts
Baisse des impôts
Êtes-vous favorable à la réduction prévue de l'imposition au niveau cantonal, au cours des quatre prochaines années ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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In erster Linie sollte der interkantonale Steuerwettbewerb aufgehoben werden! Entlastung des Mittelstands sinnvoll. Im Kanton Bern sind die Steuern für natürliche Personen im interkantonalen Vergleich hoch; eine moderate Senkung kann Haushalte etwas entlasten (Miete, Krankenkassen, Teuerung), ohne dass nur Top-Einkommen profitieren. Senkung nur, wenn sie sozial ausgewogen ausgestaltet ist & keine Kürzungen bei Bildung, Prämienverbilligungen & sozialen Leistungen nach sich zieht.
Assouplissement frein à l’endettement
Seriez-vous en faveur d'un assouplissement du frein à l'endettement cantonal ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Investitionen ermöglichen statt Verschleiss: Eine etwas flexiblere Schuldenbremse erlaubt, dringend nötige Investitionen (Schulen, Spitäler, Infrastruktur, Energie) zeitgerecht zu finanzieren. Das ist oft günstiger, als Sanierungen jahrelang aufzuschieben & später teurer nachzuholen. Stabilität in Krisen: In Rezessionen oder bei ausserordentlichen Lagen kann der Kanton mit mehr Spielraum Leistungen sichern & Konjunktur stützen,statt zu kürzen, was Wirtschaft & soziale Lage zusätzlich belastet.
Imposition individuelle
Les couples mariés devraient-ils être imposés en tant que personnes individuelles (imposition individuelle) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Mehr Steuergerechtigkeit: Individualbesteuerung beseitigt die “Heiratsstrafe”, weil nicht mehr zwei Einkommen zusammen zu einem höheren Steuersatz führen. Stärkt Erwerbsanreize (v.a. für Zweitverdienende): Wenn das zweite Einkommen nicht überproportional hoch besteuert wird, lohnt sich mehr Arbeit/Weiterbildung eher, das hilft Familien, dem Mittelstand und der Gleichstellung und Gleichberechtigung und hilft gegen den Fachkräftemangel.
Adaptation péréquation financière
Le canton de Berne a adapté la péréquation financière de manière à ce que les villes de Berthoud et Langenthal soient indemnisées pour les charges liées à leur statut de centre urbain, de ce fait la ville de Berne recevra moins d'argent. Êtes-vous favorable à cette mesure ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Fairness & Realität der Zentrumslasten: Burgdorf und Langenthal tragen als Regionalzentren zunehmend Kosten für Angebote, die weit über die eigene Bevölkerung hinaus genutzt werden (z.B. Bildung, Kultur, Sport, soziale Dienstleistungen). Eine Entschädigung bildet diese Lasten besser ab. Ausgewogener, regionaler Zusammenhalt: Wenn mehrere Zentren angemessen entschädigt werden, stärkt das die Versorgung in der Fläche & entlastet den Druck auf die Stadt Bern. Finanzausgleich so breiter abgestützt.
Impôt résidences secondaires
Le canton de Berne doit-il autoriser un impôt supplémentaire sur les résidences secondaires dans le cadre de la suppression de la valeur locative ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Wenn der Eigenmietwert wegfällt, fehlen dort teils wichtige Steuererträge. Eine zusätzliche Steuer auf überwiegend selbstgenutzte Zweitliegenschaften kann diese Mindereinnahmen gezielt kompensieren. Verursachergerecht & Lenkungswirkung: Zweitliegenschaften nutzen Infrastruktur und treiben Kosten/Preise, ohne dass immer gleich viele ständige Steuerzahlende vor Ort sind. Eine Zusatzsteuer kann diese Zentrum-/Infrastrukturkosten fairer verteilen und “kalte Betten” unattraktiver machen.
Économie & travail
Privatisation partielle BCBE
Le canton de Berne doit-il diminuer sa part dans la Banque cantonale bernoise (BCBE) à moins de 50 % (privatisation partielle) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Langfristiger Wert statt kurzfristiger Kasse: Eine Reduktion unter 50% bringt einmalige Einnahmen, schwächt aber dauerhaft den öffentlichen Einfluss und kann künftige Dividenden/Erträge und Stabilität kosten. Gerade in Krisenzeiten ist öffentliche Kontrolle ein Vorteil.
Salaire minimum cantonal
Êtes-vous favorable à l'introduction d'un salaire minimum de 4'200CHF pour un emploi à temps plein (environ 24 CHF de l'heure) applicable à tous les salariés ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Libéralisation des horaires commerciaux
Êtes-vous favorable à une libéralisation totale des heures d'ouverture des commerces (fixation à la discrétion de l'entreprise, dans le respect de la loi sur le travail) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Égalité salariale femmes-hommes
Êtes-vous en faveur d'un contrôle plus strict de l'égalité des salaires entre hommes et femmes (p.ex. lorsque des entreprises bénéficient de marchés publics) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Régulation plateformes de taxi
Êtes-vous favorable à une réglementation plus stricte des plateformes qui proposent des services de taxi (p. ex. obligation d'autorisation pour les taxis Uber) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Service public rural
Le Canton de Berne devrait-il davantage soutenir l'offre des services publics (p. ex. transports publics, services administratifs) dans les régions rurales ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Environnement & énergie
Levée interdiction nucléaire
Le Canton de Berne doit-il s'engager en faveur de la levée de l'interdiction de construire de nouvelles centrales nucléaires ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Umwelt- und Risikofragen bleiben: Atomenergie verursacht weiterhin hochradioaktiven Abfall über sehr lange Zeiträume und bringt Restrisiken (Unfälle, Entsorgung, Rückbau). Für einen ökologischen Umbau ist der Fokus auf erneuerbare, risikoärmere Technologien sinnvoller. Zudem zu teuer und zu langsam: Neue AKW sind extrem kapitalintensiv, mit langen Planungs- und Bauzeiten sowie hohen Finanzierungs- und Haftungsrisiken.
Exigences écologiques agriculture
Le canton doit-il renforcer les exigences écologiques pour les surfaces agricoles louées (p. ex. interdiction des pesticides synthétiques) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Vorbildfunktion mit Hebelwirkung: Auf kantonseigenen Pachtflächen kann der Kanton unmittelbar Biodiversität, Bodenfruchtbarkeit und Gewässerschutz stärken. Ein Verbot synthetischer Pestizide reduziert Einträge in Böden & Gewässer & fördert Bestäuber & Nützlinge. Langfristig wirtschaftlich sinnvoll: Gesündere Böden & mehr Biodiversität machen die Produktion widerstandsfähiger (Dürre, Schädlinge) & senken Folgekosten für Trinkwasseraufbereitung & Umweltschäden.
Énergies renouvelables
Les subventions cantonales pour les énergies renouvelables dans le domaine du bâtiment doivent-elles être augmentées (p. ex. pour le remplacement des systèmes de chauffage ou les infrastructures de recharge pour la mobilité électrique) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Klimaschutz dort, wo die Emissionen entstehen: Gebäude (v.a. Heizungen) sind ein grosser Hebel. Höhere Beiträge beschleunigen den Umstieg von Öl/Gas auf Wärmepumpen/Fernwärme und reduzieren CO₂ schnell & dauerhaft. Entlastung & Tempo für Eigentümer und KMU: Fördergelder senken die hohen Anfangsinvestitionen, machen Sanierungen planbarer (gerade für Mittelstand & Genossenschaften) und stärken das lokale Gewerbe; Ladeinfrastruktur ist zudem Voraussetzung, damit E-Mobilität im Alltag funktioniert.
Protection animale d'élevage
Êtes-vous favorable à des réglementations plus strictes en matière de protection des animaux d'élevage (p. ex. accès permanent à l'extérieur) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Tierwohl ist nicht verhandelbar: Permanenter Zugang zum Aussenbereich ermöglicht artgerechteres Verhalten (Bewegung, frische Luft, Beschäftigung) und reduziert Stress und Leiden. Das ist ein zentraler Schritt zu würdiger Nutztierhaltung. Bessere Gesundheit, weniger Probleme im System: Mehr Platz & Auslauf senken oft Krankheits- & Verletzungsrisiken, damit auch den Bedarf an Medikamenten; langfristig stärkt das Vertrauen in die Landwirtschaft und rechtfertigt faire Preise.
Énergie hydraulique
Êtes-vous favorable à l'extension des centrales hydroélectriques dans la région du Grimsel et du Susten ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja, aber mit klarer Moorschutz-Grenze: Ein moderater Ausbau kann zusätzliche, flexible Winterstromproduktion liefern und die Versorgungssicherheit stärken, sofern Moorlandschaften & geschützte Biotope strikt unangetastet bleiben (kein Eingriff in Moorflächen, volle Kompensation/Alternativen prüfen).
Protection grands prédateurs
Le canton de Berne devrait-il accorder davantage d'importance à la protection des grands prédateurs (loups et lynx), par exemple en réduisant les tirs préventifs ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Biodiversität & natürliche Balance: Wolf & Luchs sind Schlüsselarten; sie stabilisieren Ökosysteme (z.B. durch Regulierung von Wildbeständen) & sind Teil eines funktionierenden Naturhaushalts. Schutz hat deshalb hohen öffentlichen Wert. Prävention statt Abschusslogik: Weniger präventive Abschüsse setzt den Fokus auf wirksame Herdenschutzmassnahmen (Zäune, Hunde, Beratung/Entschädigung). Das reduziert Konflikte nachhaltiger & verhindert, dass geschützte Bestände geschwächt werden.
Transport
Développement transports publics
Le canton doit-il allouer davantage de moyens financiers au développement des transports publics ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Klimaschutz und weniger Stau: Mehr Angebot im ÖV verlagert Verkehr von der Strasse auf Bahn/Bus, senkt CO₂ und Luftschadstoffe und entlastet Strassen in Stadt und Agglomerationen. Gleichwertige Erreichbarkeit im ganzen Kanton: Ein dichterer, verlässlicher ÖV stärkt Regionen (Pendeln, Ausbildung, Gesundheit, Freizeit), erhöht Standortattraktivität und sorgt für soziale Teilhabe,auch ohne Auto.
Développement autoroutier
Êtes-vous favorable au projet d'extension de l'autoroute A1/A6 près de Berne (notamment contournement est de Berne, raccordement Wankdorf, élargissement de la chaussée Wankdorf-Schönbühl) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Mobilité douce
Faut-il développer plus rapidement les infrastructures destinées à la mobilité douce (p. ex. pistes cyclables) dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja, der Kanton Bern sollte die Infrastruktur für den Langsamverkehr (v.a. Velowege) schneller ausbauen. Sicherheit & Alltagstauglichkeit: Durchgängige, getrennte & gut gestaltete Velowege reduzieren Unfälle & machen das Velo für mehr Menschen zur realistischen Option im Alltag. Entlastung & Klima: Mehr Velo- und Fussverkehr entlastet Strassen und ÖV, senkt Lärm und Emissionen, dies oft mit vergleichsweise geringen Kosten pro zusätzlichem Wegkilometer im Vergleich zu Strassenprojekten.
Interdiction 30 km/h
Êtes-vous favorable à l'interdiction de la limitation de vitesse à 30 km/h sur les routes à forte circulation dans les agglomérations ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Sicherheit & Gesundheit gehen vor: Tempo 30 senkt Unfallrisiko deutlich und reduziert Lärmerade innerorts schützt das Kinder, Velofahrende und Fussgänger/-innen sowie die Anwohnenden. Ein pauschales Verbot nimmt Gemeinden ein wirksames Instrument. Gemeindeautonomie & situationsgerechte Lösungen: Ob Tempo 30 sinnvoll ist, hängt von Quartieren, Schulwegen, Lärmbelastung und Verkehrsführung ab. Ein kantonales Verbot ist ideologisch und verhindert pragmatische, lokal passende Lösun
Institutions & médias
Administration numérique
Les services administratifs sur place (par ex. au guichet) doivent-ils être réduits au profit d'offres électroniques (principe de la priorité au digital) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Digital-Only kann Abläufe stark vereinfachen und beschleunigen (weniger Papier, schnellere Bearbeitung, tiefere Kosten, ökologischer) und macht viele Services 24/7 verfügbar. Wichtig aber, dass kein Ausschluss für Menschen aufgrund digitaler Hürden aufgrund Alter, Behinderung, Sprache oder fehlender Zugang/Kompetenzen. Der Staat muss die Grundversorgung barrierefrei und für alle erreichbar halten.
Collecte numérique de signatures
Le canton doit-il s'engager en faveur de l'introduction de l'e-collecting (collecte numérique de signatures) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Der Kanton Bern soll sich klar für E-Collecting einsetzen. Demokratie wird dadurch zugänglicher. Digitale Unterschriftensammlung senkt Hürden (Zeit, Mobilität, Betreuungspflichten) & ermöglicht mehr Menschen, sich unkompliziert an Initiativen & Referenden zu beteiligen. Effizienter & überprüfbarer: Standardisierte digitale Prozesse können die Prüfung beschleunigen, Fehler reduzieren & die Nachvollziehbarkeit verbessern. Zentral dabei aber ist die Einhaltung klarer Sicherheitsstandards.
Coopération au développement
Le Canton de Berne doit-il augmenter son soutien financier à la coopération au développement ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Wirkt präventiv und spart Folgekosten: Investitionen in Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit & gute Regierungsführung stabilisieren Regionen. Das reduziert langfristig Krisen, Fluchtursachen & humanitäre Notlagen, die später deutlich teurer werden. Der Kanton kann über bewährte, kontrollierbare Projekte (z.B. mit NGOs und Partnerregionen) konkrete Verbesserungen erzielen & gleichzeitig internationale Verantwortung glaubwürdig wahrnehmen.
Neutralité stricte
La Suisse devrait-elle interpréter sa neutralité de manière stricte (renoncer dans une large mesure aux sanctions économiques) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Neutralität heisst nicht Gleichgültigkeit: Sanktionen sind ein friedliches Mittel, um schwerwiegende Verletzungen von Völkerrecht und Menschenrechten zu reagieren, dies ohne militärische Beteiligung. Wenn die Schweiz auf Sanktionen verzichtet, wird sie schneller zur Ausweichplattform für Umgehungsgeschäfte. Das schadet Ruf, Rechtssicherheit und kann Gegenmassnahmen anderer Staaten auslösen.
Sécurité & police
Vidéosurveillance renforcée
Êtes-vous favorable à un renforcement de la vidéosurveillance dans les lieux publics ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Flächendeckende Überwachung betrifft alle, auch Unbeteiligte und bedeutet ein erheblicher Eingriff in Privatsphäre und Grundrechte. Oft leider nur begrenzter Nutzen, dafür aber hohe Folgekosten. Sicherheit im öffentlichen Raum aber wichtig.
Police ouverte aux étrangers
Dans le canton de Berne, la nationalité suisse est requise pour exercer la fonction de policier. À l'avenir, les étrangers titulaires d'un permis de séjour C devraient-ils également être admis ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Mehr geeignete Fachkräfte & bessere Durchmischung: Der Polizeiberuf leidet vielerorts unter Rekrutierungsdruck. C-Bewilligung bedeutet langfristige Integration & stabile Lebensperspektive, damit erschliesst man motivierte, gut qualifizierte Personen & spiegelt die Bevölkerung besser. Mehr Vertrauen und Nähe zur Bevölkerung: Diversere Teams bringen Sprach- & Kulturkompetenzen mit, die Deeskalation erleichtern & die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Communities stärken.
Répression des manifestations
Faut-il adopter une approche plus stricte face aux manifestations (renforcement des autorisations, intervention plus ferme de la police en cas de manifestations non autorisées, facturation systématique des frais de police) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Grundrechte stehen auf dem Spiel: Demo- und Meinungsfreiheit sind zentrale demokratische Rechte. Eine Verschärfung (Bewilligungshürden, hartes Vorgehen) kann rasch abschreckend wirken und legitimen Protest faktisch verdrängen, gerade bei spontanen Kundgebungen zu aktuellen Ereignissen. Kostenverrechnung kann „Strafgebühr“ werden: Wenn Polizeikosten konsequent den Organisator:innen auferlegt werden, trifft das oft zivilgesellschaftliche Gruppen überproportional & schafft ein finanzielles Risiken.
Mention nationalité par police
La nationalité des suspects doit-elle être systématiquement mentionnée dans les communiqués de police du canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Die Nationalität soll nur dann genannt werden, wenn sie für das Verständnis des Falls oder für die öffentliche Fahndung relevant ist (z.B. wenn nach einer Person gesucht wird oder ein konkreter Bezug besteht). Sonst erhöht es das Risiko von Stigmatisierung und verzerrt die Wahrnehmung von Kriminalität.
Présence policière renforcée
La présence policière devrait-elle être visiblement renforcée ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Prävention & Sicherheitsgefühl: Präsenz wirkt deeskalierend, schreckt Gelegenheitsdelikte ab und stärkt das subjektive Sicherheitsgefühl, besonders an Hotspots und zu Randzeiten. Nähe zur Bevölkerung: Mehr Kontakt im Alltag (Quartierstreifen, Ansprechbarkeit) verbessert Vertrauen, erleichtert Hinweise aus der Bevölkerung und ermöglicht frühzeitiges Erkennen von Konflikten.
Valeurs
Économie marché libre
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "A long terme, une économie de libre marché profite à toutes et tous."
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Commentaire
Freie Marktwirtschaft kann breiten Wohlstand schaffen, aber „für alle“ braucht es Spielregeln (fairer Wettbewerb, Sozialstaat/Weiterbildung, Arbeitnehmerinnenschutz, Umweltstandards, wirksame Aufsicht). Ohne Regeln und Ausgleich profitieren manche deutlich mehr als andere. Es gibt Verlierer durch Strukturwandel, Marktmacht/Monopole, schlechte Arbeitsbedingungen, Umweltkosten & ungleiche Startchancen.
Parent au foyer temps plein
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Pour un enfant, il est préférable qu'un des parents reste à la maison à plein temps pour s'occuper de lui."
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Commentaire
Beide Elternteile sind zentral für Entwicklung: Wenn beide Verantwortung übernehmen, erleben Kinder partnerschaftliches Modell von Care-Arbeit und Erwerbsarbeit profitieren vor allem von stabiler, verlässlicher Beziehung. Das gelingt v.a., wenn beide Elternteile präsent sind & Betreuung teilen. Rollenfixierung kann Chancen einschränken; traditionelle Rollen schwächen die finanzielle Unabhängigkeit (meist der Mutter) & erhöhen Druck & Abhängigkeiten.
Sanctions contre criminels
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Punir les criminels est plus important que de les réintégrer dans la société."
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Sicherheit entsteht durch weniger Rückfälle: Wiedereingliederung (Therapie, Bildung, Arbeit, stabile Betreuung) senkt die Rückfallquote oft wirksamer als reine Härte und schützt damit die Bevölkerung langfristig besser. Bestrafung allein löst Ursachen nicht: Wer nur „weggesperrt“ und danach ohne Perspektive entlassen wird, landet häufiger wieder im System. Konsequenzen sind wichtig, aber ohne Rehabilitation bleibt es ein teurer Kreislauf.
Protection environnement
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Une plus forte protection de l'environnement est nécessaire, même si son application limite la croissance économique."
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Lebensgrundlagen sind nicht verhandelbar: Klima, Biodiversität, sauberes Wasser und Böden sind die Basis für Gesundheit, Landwirtschaft und Versorgungssicherheit. Wenn diese kippen, entstehen massive und langfristige Schäden – auch wirtschaftlich. „Wachstum um jeden Preis“ ist teuer: Umweltzerstörung verursacht hohe Folgekosten (Extremwetter, Gesundheitskosten, Infrastrukturschäden). Strenger Umweltschutz ist oft günstiger als späteres Reparieren. Innovation & Zukunftsfähigkeit wichtig.
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Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper, die Situation spitzt sich weiter zu. Kanton wie Gemeinden müssen zwingend handeln, damit es mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung hat und die Mieten nicht einfach stetig weiter grenzenlos steigen.