Reto Bott
Parteilos
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Durch eine Erhöhung der Kinderzulagen werden die Familien entlastet, und die Kaufkraft im Kanton steigt.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als Absicherung ist die Sozialhilfe wichtig, jedoch sollte das Ziel sein, Menschen möglichst schnell wieder zum Arbeiten zu bringen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Niemand sollte durch die Krankenkassenprämien übermässig belastet werden. Damit das System langfristig finanzierbar bleibt, müssen die Gesundheitskosten gesenkt werden.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine starke Zentralisierung der Gesundheitsversorgung birgt die Gefahr, dass regionale Bedürfnisse zu wenig berücksichtigt werden. Stattdessen sollten Gemeinden und Regionen mehr Verantwortung erhalten, um Lösungen näher an die Menschen zu bringen.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gute Grundversorgung muss auch in den Randregionen gewährleistet werden.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integrative Schulmodelle sind nicht nur pädagogisch sinnvoll, sondern oft auch effizienter in der Umsetzung. Entscheidend ist jedoch, dass das Kind sich wohlfühlt.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bildung muss für alle zugänglich sein. Gezielte Unterstützung kann helfen, gleiche Chancen zu schaffen, sollte aber effizient eingesetzt werden.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gute Betreuungsangebote sind wichtig, damit Familie und Beruf besser vereinbar sind. Der Kanton sollte gezielt unterstützen, während die Umsetzung vor Ort sein sollte.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die höhere Berufsbildung ist zentral für unseren Fachkräftebedarf und sollte finanziell besser unterstützt werden.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Politische Mitbestimmung sollte an die Staatsbürgerschaft gebunden sein. Wer langfristig hier lebt und mitentscheiden möchte, kann sich einbürgern lassen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Aufnahme zusätzlicher Geflüchteter sollte sich an den bestehenden Kapazitäten orientieren. Priorität hat eine wirksame Hilfe vor Ort sowie eine funktionierende Integration der bereits aufgenommenen Menschen.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gute Integration ist entscheidend für das Zusammenleben und den Arbeitsmarkt.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bestehenden Anforderungen sind ausreichend und sollten nicht unnötig verschärft werden.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine starre Obergrenze wird den unterschiedlichen Entwicklungen der Regionen nicht gerecht. Stattdessen braucht es flexible Lösungen näher an den Kantonen und Gemeinden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Fokus sollte auf Prävention, Therapie und Wiedereingliederung liegen, nicht auf einer Ausweitung der Abgabe harter Drogen.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein generelles Verbot ist nicht sinnvoll. In offiziellen Dokumenten sollte jedoch eine klare und verständliche Sprache im Vordergrund stehen.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine direkte staatliche Finanzierung kann die Unabhängigkeit der Medien beeinträchtigen, deshalb sind gute Rahmenbedingungen wichtiger.
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft und regionalen Identität. Die Förderung sollte gezielter eingesetzt werden, damit sie Wirkung entfaltet und nicht zu Überangeboten in einzelnen Gemeinden führt.
Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz vor häuslicher Gewalt muss verlässlich finanziert sein.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Priorität haben Investitionen in Bildung und zentrale staatliche Aufgaben. Steuersenkungen sind nur sinnvoll, wenn sie finanzpolitisch klar tragbar sind.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine zusätzliche Besteuerung von Zweitliegenschaften ist sinnvoll, insbesondere wenn der Erstwohnsitz nicht im Kanton Graubünden liegt.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Stellenbestand sollte sich am Bedarf orientieren, nicht pauschal eingefroren werden.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Steueranreize können sinnvoll sein, um mehr Erwerbstätigkeit zu fördern.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mindestlöhne sollten primär über Gesamtarbeitsverträge geregelt werden. Ein einheitlicher kantonaler Mindestlohn wird den unterschiedlichen Branchen nur bedingt gerecht.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ein Grundprinzip. Gerade bei staatlichen Aufträgen sollten diese Vorgaben konsequent kontrolliert werden.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Service public muss auch in ländlichen Regionen gesichert sein.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Steuerliche Anreize können helfen, neue Unternehmen anzuziehen und Arbeitsplätze zu schaffen.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Regulierungen sollten, wo möglich, reduziert werden. Die konkrete Ausgestaltung sollte jedoch auf Gemeindeebene erfolgen, da die Bedürfnisse unterschiedlich sind.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unterstützung ist sinnvoll, wenn die regionale Verankerung erhalten bleibt und kein Verkauf an ausländische Investoren erfolgt.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize sind sinnvoller als zusätzliche Verbote.
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist zentral für die Zukunft. Dabei braucht es jedoch eine sorgfältige Abwägung, damit Umwelt- und Landschaftsschutz nicht unnötig beeinträchtigt werden.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau von Windkraft kann helfen, die Energieunabhängigkeit schneller zu erreichen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz der Landwirtschaft und der Bevölkerung muss ausreichend berücksichtigt werden. Ein ausgewogenes Management der Grossraubtiere ist wichtiger als ein einseitig stärkerer Schutz.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize sind oft wirksamer als Verbote.
Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Erhalt von Biotopen ist wichtig für die Biodiversität, wobei Mittel gezielt und effizient eingesetzt werden sollen.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Umwandlung sollte eingeschränkt werden, insbesondere wenn der Erstwohnsitz nicht in Graubünden liegt, um den Wohnraum für Einheimische zu sichern.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine starke Verdichtung kann den Druck auf den Wohnungsmarkt erhöhen und die Mietpreise beeinflussen.
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau ist sinnvoll, wobei Velostreifen auf der Strasse oft effizienter sind als separate Velowege.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Über Tempo 30 innerorts sollten die Gemeinden entscheiden, da sie die lokalen Gegebenheiten am besten kennen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusätzliche Massnahmen können sinnvoll sein, sollten aber gezielt und bedarfsgerecht umgesetzt werden.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Staatliche Dienstleistungen sollen sowohl digital als auch analog verfügbar sein. So bleibt der Zugang für alle gewährleistet, und gleichzeitig kann die Digitalisierung sinnvoll genutzt werden.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Junge Menschen, die hier aufwachsen, sind mit regionalen Kulturen und Sprachen vertraut. Das spricht dafür, ihnen früher Mitbestimmung zu ermöglichen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entwicklungszusammenarbeit ist primär Aufgabe des Bundes. Der Kanton soll sich auf seine eigenen Kernaufgaben konzentrieren.
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Quoten untergraben das Prinzip der freien Wahl und damit die Demokratie. Vertretung sollte durch Wahlen entstehen, auch wenn man persönlich davon profitieren würde.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Ausbau der Videoüberwachung greift in die Privatsphäre ein und sollte nur gezielt erfolgen. Dabei ist es zentral, dass keine sensiblen Daten an ausländische Unternehmen gelangen.
Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Polizei muss Vorbild sein und das Vertrauen der Bevölkerung sichern.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sichtbare Polizeipräsenz ist dort wichtig, wo die Kriminalität höher ist. So kann gezielt für mehr Sicherheit gesorgt werden.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Freie Märkte funktionieren gut bei Konsumgütern, aber in Bereichen wie Gesundheit und Bildung braucht es klare Regeln.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Das lässt sich pauschal nicht sagen. Unterschiedliche Betreuungsmodelle können gut funktionieren, entscheidend ist das Umfeld des Kindes.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Es kommt auf die Schwere der Tat an. Neben der Strafe ist die Wiedereingliederung zentral, um Rückfälle zu verhindern.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Umweltschutz ist wichtig, sollte aber vor allem durch Innovation und den Ausbau erneuerbarer Energien erfolgen, nicht durch Verbote.
Kommentar
Der Kanton sollte vor allem Rahmenbedingungen verbessern, damit mehr Wohnraum entsteht. Genossenschaften können dabei eine wichtige Rolle spielen und sollen dafür gute Voraussetzungen haben, um mehr bauen zu können. Langfristig sinken Preise nur durch mehr Angebot und nicht durch mehr Regulierung.