Mark Max Hauser
FDP.Die Liberalen | 0407
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Familien mit tiefem Einkommen sollen gezielt unterstützt werden, aber nicht mit immer neuen Spezialleistungen. Wichtiger sind gute Erwerbsmöglichkeiten, bezahlbare Betreuung und eine Entlastung des Mittelstands statt ein immer komplexeres Sozialsystem.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sozialhilfe muss Menschen auffangen, aber auch klare Erwartungen an Mitwirkung und Eigenverantwortung stellen. Wer Unterstützung braucht, soll sie bekommen – wer kann, soll möglichst rasch wieder eigenständig werden.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Krankenkassenprämien sind ein grosses Problem, aber eine starre 10-Prozent-Grenze würde die Kosten nur verschieben und falsche Anreize setzen. Ich setze auf gezielte Entlastung für wirklich Belastete und konsequente Kostendämpfung im System.
Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer Angehörige pflegt, übernimmt viel Verantwortung und entlastet das Gesundheitswesen spürbar. Hier braucht es pragmatische finanzielle und organisatorische Unterstützung, damit diese Arbeit nicht zur eigenen Überlastung führt.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Reine Tarifsenkungen lösen keine Versorgungsprobleme, sie gefährden eher Qualität und Verfügbarkeit von Angeboten im Kanton. Ich möchte, dass psychische Gesundheit ernst genommen wird – mit angemessenen Tarifen und effizient geregelten Leistungen.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schule muss lernstarke wie lernschwächere Kinder gezielt fördern. Förderklassen entlasten die Regelklassen, reduzieren Konflikte und ermöglichen Kindern mit besonderen Bedürfnissen einen Unterricht, der ihrem Tempo und Verhalten gerecht wird.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bildungschancen dürfen nicht am Portemonnaie der Eltern scheitern. Ich unterstütze gezielte, transparente Förderinstrumente (z.B. Gutscheine, Stipendien mit klaren Kriterien), statt teurer Giesskannenprogramme ohne Wirkungskontrolle.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute Kinderbetreuung stärkt Familien und den Arbeitsmarkt. Ich befürworte eine stärkere Unterstützung, wenn sie elternorientiert (z.B. Betreuungsgutscheine), effizient und unbürokratisch gestaltet ist und private wie öffentliche Angebote gleich behandelt.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kinder brauchen klare Rückmeldungen zu ihren Leistungen – Eltern ebenso. Schulnoten schaffen Transparenz, sind verständlich und helfen, frühzeitig Förderbedarf zu erkennen; Lernberichte können ergänzen, aber nicht ersetzen.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Politische Rechte gehören zum Bürgerrecht. Wer sich dauerhaft engagieren und mitbestimmen will, soll den Weg der Einbürgerung gehen – mit klaren, fairen Kriterien.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schweiz soll besonders schutzbedürftigen Menschen helfen, aber nur im Rahmen ihrer Integrations- und Unterbringungskapazitäten. Resettlement muss gezielt, koordiniert mit EU/UNHCR und an verbindliche Integrationsvereinbarungen geknüpft sein.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unterstützung ja, aber nicht ohne Gegenleistung: Wer Schutz erhält, soll sich aktiv integrieren. Sozialleistungen sollen an Integrationsbemühungen geknüpft und bei wiederholter Verweigerung gezielt gekürzt werden können.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Einbürgerung ist der Schlusspunkt einer gelungenen Integration. Klare Anforderungen bei Sprache, Eigenverantwortung und Kenntnis unserer Werte schaffen Akzeptanz – sowohl für die neuen Bürger als auch in der Bevölkerung.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine fixe Obergrenze löst die strukturellen Probleme nicht und gefährdet unseren Wohlstand. Wir müssen Zuwanderung mit klaren Regeln steuern, Missbrauch bekämpfen und die Infrastruktur mitwachsen lassen – nicht mit einer symbolischen Zahl Politik machen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich sehe die Probleme des Schwarzmarkts, bin aber skeptisch gegenüber einer weitgehenden Legalisierung. Zuerst braucht es wirksame Prävention, besseren Jugendschutz und klare Grundlagen, bevor der Staat neue Märkte öffnet.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich halte nichts von staatlich verordneten Sprachverboten. Verwaltungssprache soll verständlich, lesbar und inklusiv sein – ohne Ideologisierung, aber auch ohne starre Verbote einzelner Formen.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unabhängige Medien sind zentral für unsere Demokratie – aber direkte Staatsgelder schaffen Abhängigkeiten und Wettbewerbsverzerrungen. Ich setze auf gute Rahmenbedingungen und Vielfalt statt zusätzliche Subventionstöpfe.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kultur stiftet Identität und Zusammenhalt – auch in einem kleinen Kanton wie Glarus. Der Staat soll punktuell und transparent fördern, nicht Kulturpolitik abschaffen; Effizienz statt Rückzug.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Viele Tiere und sensible Menschen leiden massiv unter Böllern. Leider wurde es in den vergangenen Jahren auch immer mehr und konzentriere sich daher nichtmehr auf einzelne klar bekannte Tage. Darum unterstütze ich ein Verbot von lautem privatem Feuerwerk und setze auf professionell organisierte, gut regulierte Feuerwerke oder alternative Formen, welche Innovationen fördern und den Markt beleben können.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Glarus muss steuerlich attraktiv bleiben. Steuersenkungen sind nur verantwortungsvoll, wenn wir die Ausgaben im Griff haben – wo Spielraum besteht, sollen Unternehmen und Bürger entlastet werden.
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bevor wir über neue Einnahmen nachdenken, müssen wir unsere Ausgaben priorisieren. Nicht alles, was wünschbar ist, ist auch finanzierbar – klare Schwerpunkte sind ehrlicher als verdeckte Steuererhöhungen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Eigenmietwert gehört abgeschafft, ohne gleich neue „Ersatzsteuern“ zu erfinden. Zusätzliche Spezialsteuern auf Zweitliegenschaften schwächen die Planbarkeit und machen das Steuersystem noch komplexer.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wir brauchen einen effizienten, nicht einen immer grösseren Staat. Ein Stellenstopp mit klaren Ausnahmen (z.B. Sicherheit, gesetzliche Pflichtaufgaben) zwingt zur Priorisierung und zu besseren Prozessen statt reflexartigem Personalaufbau.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton ist kein Ersatz-Unternehmer. Unterstützung ist nur verantwortbar, wenn ein tragfähiges Sanierungs- und Zukunftskonzept vorliegt, private Mittel mitziehen und klar ist, dass daraus keine Dauer-Subvention wird.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein staatlicher Einheits-Mindestlohn gefährdet Lehrstellen, Einstiegsjobs und die Sozialpartnerschaft. Bessere Löhne erreichen wir durch Bildung, Produktivität und starke Sozialpartner – nicht durch starre Lohnbefehle aus der Politik.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist wichtig, aber immer mehr Kontrollen und Formulare helfen den Mitarbeitenden nicht. Ich setze auf die Durchsetzung des geltenden Rechts mit schlanken, pragmatischen Instrumenten statt neue Bürokratie für KMU aufzubauen.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Neue Firmen bringen Arbeitsplätze, Steuersubstrat und Perspektiven für junge Leute. Glarus soll mit gezielten, transparenten Steueranreizen attraktive Rahmenbedingungen bieten – befristet und an Investitionen sowie Arbeitsplätze geknüpft.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unternehmen brauchen Zeit für Kunden, nicht für Formulare. Wo Sicherheit und Umwelt geschützt bleiben, sollen Bau-, Lärm- und Bewilligungsvorschriften entschlackt werden – schnellere Verfahren schaffen Investitionen, Jobs und Steuereinnahmen.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Tourismus ist für Glarus zentral – langfristig nur, wenn wir Natur und Lebensqualität schützen. Ich befürworte gezielte Instrumente wie Lenkungsabgaben oder Kriterien bei Fördergeldern, solange sie praxistauglich bleiben und Unternehmertum nicht abwürgen.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer auf Staatsland produziert, soll ökologische Standards einhalten, aber pauschale Verbote synthetischer Mittel gehen an der Praxis vorbei. Ich setze auf klare Ziele, Beratung und Anreize statt schwarz-weiss-Regeln vom Büroschreibtisch.
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Als jemand, der in den Bergen Verantwortung trägt, sehe ich den Konflikt: Wir brauchen Koexistenz, aber auch Sicherheit und funktionierende Alpwirtschaft. Ich stehe für ein aktives, zahlenbasiertes Wolfsmanagement statt für eine einseitige Priorisierung des Raubtierschutzes.
Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wir brauchen mehr heimische Energieproduktion. Windkraft an geeigneten Standorten – mit sauberem Verfahren, Rücksicht auf Landschaft und Bevölkerung – kann ein Baustein für die Versorgungssicherheit im Kanton Glarus sein.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Jede Kilowattstunde, die wir selbst erneuerbar produzieren, macht uns unabhängiger. Ich befürworte gezielte, zeitlich begrenzte Förderung dort, wo sie Investitionen auslöst und mit klaren Regeln von der Subvention zur Eigenständigkeit übergeht.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Klimapolitik funktioniert primär über Anreize, Innovation und Kostenwahrheit – nicht über Verbotslisten. Ganz ohne klare Leitplanken geht es aber nicht: Entscheidend ist, dass Regeln zielgerichtet, technisch sinnvoll und wirtschaftsverträglich sind.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Statt immer neue Flächen zu verbauen, sollen wir bestehende Siedlungszonen intelligenter nutzen. Verdichtete, gut erschlossene Gebiete sind ökologischer, effizienter und schaffen den Wohn- und Gewerberaum, den Glarus braucht.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Im Einsatzgebiet weiss ich, wie schnell Täler überlastet sind. Wenn wir Slow Sundays machen, dann konsequent: klare Regeln, gutes ÖV-Angebot und Ausnahmen für Einsatzkräfte – so bleibt das Klöntal erlebbar, ohne im Verkehr zu ersticken.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein guter ÖV ist für einen Bergkanton wie Glarus Standortfaktor und Klimaschutz zugleich. Ich unterstütze gezielte Investitionen in Linien, die Pendler, Tourismus und Bevölkerung wirklich besser anbinden – mit klarem Kosten-Nutzen-Fokus.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sicherheit geht vor – besonders vor Schulen und in Wohnquartieren. Ich befürworte Tempo 30/20 dort, wo es nachweislich Unfälle und Lärm reduziert; flächendeckende Tempobremsen auf Hauptstrassen lehne ich ab.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer unterwegs ist – ob privat oder im Einsatz – braucht verlässliche Verbindungen. Ich befürworte den Abbau von Engpässen, gezielte Umfahrungen und ausreichend Parkraum, kombiniert mit gutem ÖV, damit der Verkehr flüssig bleibt statt sich durch die Dörfer zu stauen.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich will: so viel digital wie möglich, aber nicht nur digital. Wer kann, soll Behördengänge einfach online erledigen – gleichzeitig braucht es für ältere oder weniger affine Personen weiterhin analoge Zugänge.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Entwicklungszusammenarbeit soll wirksam sein, nicht einfach grösser. Ich setze auf gezielte Projekte mit klarem Nutzen und Kooperation mit Privaten – zusätzliche kantonale Gelder ohne klare Wirkung überzeugen mich nicht.
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Führungsposten sollen nach Kompetenz und Leistung besetzt werden, nicht nach Quoten. Der Kanton soll Chancengleichheit fördern – etwa mit flexiblen Arbeitsmodellen und fairen Prozessen –, aber ohne starre Geschlechtervorgaben in der Verwaltung.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Videoüberwachung kann an klar definierten Brennpunkten helfen, Straftaten zu verhindern und zu verfolgen. Ich befürworte einen gezielten, rechtlich sauber geregelten Einsatz – flächendeckende Überwachung auf Schritt und Tritt lehne ich ab.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Polizistinnen und Polizisten üben das Gewaltmonopol des Staates aus – dafür ist das Schweizer Bürgerrecht eine klare, nachvollziehbare Voraussetzung. Für spezialisiertes Fachpersonal gibt es heute schon Ausnahmen; eine generelle Öffnung überzeugt mich nicht.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sichtbare Präsenz wirkt präventiv und gibt Sicherheit – im Dorf genauso wie im Tal oder am Berg. Ich setze auf genügend gut ausgebildete Einsatzkräfte vor Ort, statt darauf zu hoffen, dass Technik alleine Probleme löst.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, sondern eine Bedrohung von Freiheit und Sicherheit. Der Kanton soll Prävention, Schutzunterkünfte und spezialisierte Beratung gezielt stärken, damit Polizei, Justiz und Fachstellen Betroffene wirksam schützen können.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Eine freiheitliche Marktwirtschaft schafft Innovation, Arbeitsplätze und finanziellen Spielraum für einen starken Sozialstaat. Entscheidend sind klare Regeln und Chancengerechtigkeit, damit möglichst viele profitieren.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Kinder und Familien sind sehr unterschiedlich. Der Staat soll nicht ein Familienmodell vorschreiben, sondern Rahmenbedingungen schaffen, in denen Eltern selbst entscheiden können, was für ihre Kinder am besten ist.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Strafe ist notwendig, aber ohne Wiedereingliederung bleibt Sicherheit eine Illusion. Wer seine Strafe verbüsst hat, soll durch gezielte Massnahmen eine echte Chance auf ein straffreies Leben erhalten – das schützt die Gesellschaft am besten.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Wir brauchen wirksamen Umweltschutz – aber intelligent, damit wir Wohlstand und Arbeitsplätze nicht zerstören. Mein Ziel ist, Wachstum und Ressourcenverbrauch zu entkoppeln: mit Innovation, klaren Zielen und marktwirtschaftlichen Anreizen statt pauschalem Verzicht.
Commentaire
Der Kanton soll die richtigen Rahmenbedingungen fürs Bauen setzen, aber nicht selber zum Wohnbautreiber werden. Priorität hat für mich, Bauland mobilisieren, Verfahren vereinfachen und Anreize für private Investitionen schaffen.