Madlaina Brugger
Sozialdemokratische Partei | 0715
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wir hatten schon vor der Tarifsenkungen zu wenig Therapeut:innen. Wer in einer Krise ist, braucht rasche Hilfe. Das ist im Moment unmöglich. Auch wenn jemand nicht in einer aktuen Krise ist, verschlechtert monatelanges Warten die Situation. Das ist unmenschlich. Wem dieses Argument nicht genügt - Geld sparen tun wir auch nicht, denn durch die verschlimmerte Situation braucht es einfach mehr Therapiestunden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unbendingt auch Tagesfamilien einschliessen! Für manche Kinder passt das besser, ist im Moment aber viel teurer als Krippen. Und zwar nicht, weil die Tageseltern so viel verdienen würden, sondern weil die Krippen stärker subventioniert werden.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Diese Frage greift extrem in den Alltag von Schulen ein. Sie sollte nicht von der Politik, sondern von Fachpersonen beantwortet werden. Wir sollten den Schulen weder Noten noch Lernberichte vorschreiben. Sie sollen entscheiden können, was in welcher Situation sinnvoll ist.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Zustände in vielen Lagern sind traumatisierend. Wir müssen die Leute da rausholen.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Wer so etwas fordert, hat häufig eine sehr kitschige und unrealistische Vorstellung davon, wie Integration aussieht. Nach dieser Vorstellung sollen Geflüchtete sich perfekt Verhalten, aus ewiger Dankbarkeit, hier sein zu dürfen, sich unterwürfig verhalten. Sie dürfen nicht mehr menschlich sein und Fehler machen. Die Idee ist absurd.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es ist eine Scheinlösung. Die Wohnungsnot ist real, aber schuld daran sind nicht die Zuzüger, sondern die Überreichen. Immobilienfirmen bauen keine erschwinglichen Wohnungen, weil sie mit Luxusapartements mehr Geld machen können. Sie vermieten normale Wohnungen überteuert, weil die Lobby der Reichen verhindert, dass dieser Gesetzesbruch spürbare Konsequenzen hat. Wir müssen hier ansetzen, genau so wie mit ernsthaften Reformen bei den Krankenkassen, um den Menschen in der Schweiz zu helfen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Diese Frage zeigt die Verlogenheit reaktionären Kulturkampfes. Jahrelang haben sich Aktivist:innen für eine neutrale, inklusive Sprache eingesetzt. Wir haben diskutiert, argumentiert, sind geduldig auf das Gegenüber eingegangen. Von Reaktionären wurden unsere Meinungsäusserungen als Sprachpolizei beschimpft. Jetzt, wo sich die Praxis zu verbreiten beginnt, schreien sie nach Verboten. Das, obwohl auf der Homepage des Kantons kein einziger Genderstern (auch kein Gender-Doppelpunkt) zu finden ist.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute lokale Medien sind unglaublich wichtig für eine funktionierende Demokratie. Öffentliche Gelder müssen aber an die Bedingung geknüpft sein, dass die Medien nicht gleichzeitig substantiell von Oligarchen finanziert werden, denn dann würden wir, statt das Problem der Medienkontrolle durch wenige Überreiche zu lösen, es eher noch verschlimmern.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kulturfonds unterstützt äusserst vielfältige Projekte, Vereine und Institutionen. Von einer Autorenlesung bis zum Sound of Glarus, vom Holästei bis zum Freulerpalast ist für alle etwas dabei - und nichts davon finden alle toll. Das liegt in der Natur der Sache: Es gibt keine Kunst, die allen gefällt, und keine, die niemandem gefällt. Doch ohne Kulturfonds würden, wie früher Adlige, einige Wenige die Kultur unterstützen, die ihnen persönlich gefällt. Alle anderen gehen leer aus.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Der Kanton hat jetzt schon einen Leistungsabbau machen müssen. Einen sehr schmerzlichen. Der Kanton kann seine Aufgaben gerade noch so erfüllen - in gewissen Bereichen mehr schlecht als recht. Vernünftig wäre eine Steuererhöhung.
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das haben wir schon gemacht. Wir haben den Kanton auf das absolute Minimum zusammengespart, ja, in manchen Bereichen sogar darunter.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Wie oben ausgeführt, haben wir bereits Engpässe. Die Frage zielt an der Realität des Glarnerlandes vorbei.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Unterstützung der Sportbahnen Elm war in meinen Augen ein Fehler - allerdings mache ich dem Landrat und Regierungsrat keinen Vorwurf, denn sie mussten den Willen der Landsgemeinde umsetzen. Diesen Fehler mit Braunwald zu wiederholen, wäre schlecht: Zehn Millionen können nicht den Klimawandel aufhalten und den Schnee zurückbringen.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Arbeit muss zum Leben reichen.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die Erfahrung zeigt, dass solche Anreize nicht unbedingt die Art von Firmen anlockt, welche dem Kanton langfristig guttun. Manche Firmen sind genau so mobil wie pauschalbesteuerte Einzelpersonen - und genau so schnell weg, wenn es woanders noch mehr zu holen gibt.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das haben wir versucht - es reicht nicht. Verbote müssen sein.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Autos sind überbewertet. Der motorisierte Individualverkehr zerstört das Klima, Strassen verschandeln die Landschaft, Autos überfahren unsere Kinder. Nach dem Fiasko der Querspange hat sich gezeigt, dass Menschen auf den öV und das Velo umsteigen, wenn das Autofahren ein bisschen mühsahmer ist. Wenn wir baulich den öV und Langsamverkehr fördern, wird das Autofahren kurzfristig mühsamer. Wer das Auto nicht zwingend braucht, wird wechseln - und danach hat es auf den Strassen genügend Platz.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Digital first ist sinnvoll - aber digital only schliesst Menschen aus, die aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen die digitalen Dienstleistungen nicht wahrnehmen können. Das darf der Kanton gar nicht.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Manche profitieren stark, manche können sich arrangieren, und viele verlieren. Denn die Marktwirtschaft braucht einen genügend grossen Pool an Arbeitslosen, um funktionieren zu können. Vergessen wir nicht: Arbeitslosengeld, AHV, Mindestlöhne, sogar so etwas halb-soziales wie die Krankenkasse, sind keine Bestandteile der freien Marktwirtschaft, sondern Institutionen, welche Gewekrschaften und Linke erkämpft haben, um den durch den freien Markt entstandenen Schaden zu mildern.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentaire
Nein. Blödsinn. Betreuung durch Eltern ist gut, keine Frage. Aber wieso ein Elternteil Vollzeit und nicht beide Teilzeit? Auch Krippe, Hort und Tagesfamilie sind gut für Kinder.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
In unserer Wirtschaftsform (siehe oben mein Kommentar zur freien Marktwirtschaft) profitieren vom Wirtschaftswachstum nur wenige. Aber eine kaputte Umwelt schadet allen, und am meisten denjenigen, die unter der Marktwirtschaft am stärksten gelitten haben. Dafür können die grössten Profiteure irgendwo auf der Welt wohnen und so den Schaden an der Umwelt, den sie mitverantwortet haben, ignorieren.
Commentaire
Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Man kann nicht nicht Wohnen. Es darf nicht sein, dass sich einige Wenige daran bereichern.