Cyrill Schwitter
Die Mitte | 0301 | Sortant.e
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen sollten zumindest geprüft werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Viele Ausgaben sind bereits heute für Familien anspruchsvoll (z.B. Krankenkassenprämien). Daher sehe ich die Gefahr für Familien oder Personen mit tiefem Einkommen, dass die finanziellen Herausforderungen noch grösser werden.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich ja. Allerdings bedeutet eine höhere IPV auch, dass dies auf die Finanzen des Kantons ausschlägt und somit sich zum finanziellen Nachteil der gesamten Bevölkerung ausschlägt. Es braucht daher eine sinnvolle Prüfung, in welcher Form individuelle Prämienverbilligungen erhöht werden können. Es ist anzunehmen, dass die Anzahl IPV-Fälle zukünftig zunehmen.
Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es ist zu prüfen, in welcher Form die Unterstützung heute bereits erfolgt und in welcher Höhe die finanzielle Unterstützung gesteigert werden müsste.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich begrüsse diesen Entscheid. Viele Menschen haben Bedarf für psychologische oder psychotherapeutische Begleitung, können sie sich jedoch nicht immer leisten. Eine Senkung der Tarife ermöglicht es vermutlich, dass mehr Personen psychologische Dienste nutzen können.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
«Verhaltungsauffälligkeiten» scheint in meinen Augen in der heutigen Zeit nicht mehr der treffende Begriff zu sein. Es braucht Strukturen und Lösungen, die für alle funktioniert. Das bedeutet auch, dass Personen mit kognitiven oder körperlichen Merkmalen ebenfalls integriert, aber entsprechend begleitet werden sollen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es braucht im Kanton ein System, das für möglichst viele Gesellschaftsgruppen funktioniert. Es braucht daher einen ganzheitlichen Blick auf die Lösung: Wenn Förderunterricht-Gutscheine eingeführt werden, sollte das keinen negativen Effekt auf andere Bereiche (z.B. Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung, etc.) haben – Und wenn doch, dann sollte die Lösung entsprechend angepasst sein.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat einen grossen Einfluss auf das spätere (gesellschaftliche) Leben. Wenn bereits im Kindes- und Jugendalter entsprechende Massnahmen helfen, um spätere Belastungen (für die Person selbst) zu vermeiden, kann eine stärkere finanzielle Unterstützung sinnvoll sein.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Trend zeigt zwar, dass die Verifizierung des Bildungsniveaus in heutiger Zeit vermehr auf qualitativer Basis (Bildungsberichte) anstatt in quantitativer Darstellung (Noten) stattfinden. Zum Einen unterstütze ich diese Form, da Personen individueller beurteilt werden können. Zum Anderen ist dadurch kein direkter Vergleich mehr möglich, der je nach Situation (z.B. Bewerbungsgespräche) zu einem Umdenken gegenüber früheren Erfahrungen führen muss.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Für das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/-innen sehe ich es als notwendig, dass diese Personen in anderen Bereichen (Sprache, Gesellschaft, Beruf, etc.) ebenfalls integriert sind. Wenn z.B. ein ausländische Person das Stimm- und Wahlrecht ausüben möchte, sollte sich sie sich spätestens zu diesem Zeitpunkt in der deutschen Sprache mündlich wie schriftlich fliessend verständigen können. Ohne diese Basis wird ihr das Stimm-/Wahlrecht vermutlich keine grosse Erfüllung bieten.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Grundsätzlich sollen Flüchtlinge die Chance erhalten, in der Schweiz Obhut und Schutz zu erhalten. Es ist in meinen Augen jedoch notwendig, dass diese Personen unsere Kultur wahren und sich entsprechend anpassen können. Es darf nicht sein, dass durch die Aufnahme von Flüchtlingen ein Leid irgendeiner Form an Schweizer/-innen geschieht.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
In meinen Augen ist eine Verschärfung dann angebracht, wenn z.B. kriminelle Tendenzen festzustellen sind. Die Verschärfung sollte zwar gesetzlich geregelt sein, jedoch in der Praxis punktuell eingesetzt werden können.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Personen, die eingebürgt werden möchten, sollten unsere Kantonslandessprache (Deutsch) in fliessender Form mündlich und schriftlich beherrschen können. Sprache ist für jeden Lebensbereich zentral (Gesellschaft, Beruf, Alltag, Bildung, Gesundheit, etc.). In meinen Augen dient es allen Beteiligten, wenn die Anforderungen unserer Schweizer Kultur entsprechen.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der ideologische Sinn der Volksinitiative klingt nachvollziehbar. Allerdings braucht es in meinen Augen eine Lösung, die ganzheitlich tragbar ist und nicht einfach nur eine Deckelung der Anzahl Menschen in der Schweiz hervorruft. Schlussendlich braucht es eine gesellschaftsfähige Lösung, die unsere Kultur und unser Dasein als Schweizer/-innen schützt.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Verbot von Drogen führt in meinen Augen dazu, dass Menschen viel eher Interesse und Neugierde haben, sich mit diesem Bereich auseinander zu setzen oder sogar Drogen zu konsumieren. Wird Cannabis legalisiert, könnte ich mir vorstellen, dass viele Personen (besonders Jugendliche) nicht mehr diesen neugierischen Drang merken und sich die Konsumzahlen möglicherweise dadurch reduzieren. Für Eltern könnte das aus erzieherischer Sicht ebenfalls von Nutzen sein.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ein Verbot macht in meinen Augen kein Sinn. Es braucht aber auch nicht zwingend bei jeder Behörde/Stelle die Verwendung von genderneutralen Sprache. Es braucht viel mehr eine punktuelle Sichtweise, wo die Sprache genderneutrale Form sinnvoll ist und wo sie gendergerecht eingesetzt werden soll/muss.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Medien teilen Informationen und Wissen mit der Bevölkerung. Die Förderung soll dabei sowohl klassische Medien (wie Zeitungen) wie auch digitale Formate (wie Newsplattformen oder Communities) unterstützen.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Kultur ist ein vielseitiger und wichtiger Bestandteil in der Bevölkerung. Kultur kennt in meinen Augen keine Grenzen: Musik, Kunst und Museen, darstellende Künste, Literatur, historische Stätten, etc. Unser Kanton lebt gesellschaftlich von kulturellen Begegnungen und Inhalten.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich kann beide Ansichten nachvollziehen: Zum Einen gehört Feuerwerk zur Tradition und ist insbesondere bei Feiertagen wie Silvester oder 1. August immer wieder schön, anzusehen. Zum Anderen schadet Feuerwerk Menschen (gesundheitlich, z.B. durch Feuerwerkabfälle, Lärm (Gehör), Verletzungsgefahr, usw.), Tieren (Schock/Traumatas, Gehör, usw.) sowie der Umwelt (Abfall, chemische Stoffe, usw.).
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die finanzielle Lage des Kantons zeigt auf, dass Steuersenkungen die aktuelle Lage verschärfen könnte. Aus meiner Sicht sollte der Status quo beibehalten werden, um zu verhindern, nicht plötzlich sogar Steuererhöhungen durchführen zu müssen.
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Dies geschieht ja bereits durch das Entlastungspaket 2025+, das der Regierungsrat im 2025 lanciert hat. Zudem berät der Landrat jedes Jahr über das Budget und kann im Rahmen der politischen Debatte Sparanstrengungen diskutieren.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es ist zu prüfen, ob eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglicht werden kann und sinnvoll ist.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich soll der Kanton Glarus bewusst mit der Schaffung von neuen Stellen umgehen und tut das bereits. Ein Einfrieren könnte allerdings wichtige Massnahmen oder andere Bestrebungen verhindern, die der Glarner Gesellschaft oder Wirtschaft zum Nachteil werden könnte. Es ist neben dem Stellenbestand möglich, in Form des finanziellen Stellenetats Massnahmen zu ergreifen (z.B. gleiche Anzahl stellen, jedoch in anderen Pensen/Gehaltsstufen/etc.).
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton soll alle touristischen Kerninfrastrukturen unterstützen und sich nicht nur auf die Sportbahnen Elm fokussieren. Zum Einen spreche ich damit Braunwald an, zum Anderen Gebiete wie das Klöntal, Mettmen, Kerenzerberg, etc. Mit welcher Summe die jeweiligen Kerngebiete unterstützen werden, soll ihm Rahmen der Projekteingabe resp. der Gesuchsstellung geprüft und gesprochen werden.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
CHF 24-25 pro Stunde entspricht einem gängigen Stundensatz in der Schweiz. Da viele Lebensbereiche finanziell anspruchsvoller werden (Krankenkasse, Lebensmittelpreise, Energiepreise, usw.) sollte die Entlöhnung von Mitarbeitenden ebenfalls mitwachsen können. Umgekehrt muss die Entlöhnung der Wirtschafts- und Weltlage entsprechen. Das kann für Arbeitgebende in gewissen Branchen aktuell sehr herausfordernd sein (aufgrund Kurzarbeit, etc.).
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Lohngleichheit aller Geschlechter sollte im Jahr 2026 kein Thema mehr sein, das grundlegend diskutiert werden muss, sondern die Diskussion führen lassen sollte, die sie in der Praxis umgesetzt werden kann (wie z.B. hier gefragt wird mit Kontrollen).
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton Glarus ist steuerrechtlich bereits attraktiv für Firmen. Wenn jedoch aus Standort- und Wirtschaftsförderungssicht weitere Vorteile für Firmen resultieren, steigert das die Ansiedlungsattraktivität enorm.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Regulierungen und Auflagen sollten ganzheitlich sowohl für Firmen wie auch alle anderen Infrastrukturen (öffentliche Bauten, Private Bauten, usw.) betrachtet, festgelegt und eingehalten werden, damit die verfügbaren Flächen so sinnvoll und nachhaltig wie möglich bebaut und genutzt werden können.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Nachhaltiger Tourismus: ja. Warum hier das Beispiel für HÖHERE Parkgebühren oder STRENGERE Kriterien genannt wird, passt für mich nicht unbedingt zur Idee von nachhaltigem Tourismus. Nachhaltig heisst für mich: Wir müssen nicht nach kurzer Zeit bereits wieder neue Projekte lancieren, sondern können Massnahmen umsetzen, die längerfristig tragbar und wertschöpfend sind.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eher ja, sofern diese Massnahme einen gesellschaftlichen Nutzen mit sich bringt (z.B. Förderung der Gesundheit, Reduktion der Kosten für die allgemeine Bevölkerung, usw.)
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton Glarus hat in diesem Bereich bereits zahlreiche Diskussionen geführt.
Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich unterstütze ich den Bau von Windrädern, wenn dies einen gesellschaftlichen Nutzen mit sich bringt und zudem zum Umweltschutz beiträgt. Die Standortwahl ist für mich jedoch zentral: Ob die Linthebene dafür geeignet ist, stelle ich sehr in Frage. Es sollten Standorte geprüft werden (wie z.B. Vorab), die bereits über Energieinfrastrukturen verfügen und eher ausserhalb der dichtbesiedelten Wohn- und Arbeitsgebieten sind. Die Region Bilten sollte daher von Windrädern verschont bleiben.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton Glarus ist ein Wasserkanton. Wenn dadurch ein finanzieller oder gesellschaftlicher Vorteil für das Leben und Arbeiten im Kanton Glarus möglich wird, sollte der Kanton die Massnahmen zur Gewinnung, Produktion und Nutzung ern. Energien unterstützen.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es braucht eine ausgeglichene Lösung, die sich nicht nur gänzlich auf finanzielle Anreize oder Verbote stützt.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Höhere Gebäude oder verdichtete Überbauungen ermöglichen auch zukünftigen Generationen, Wohnraum zu finden (oder zu erwerben). Bauflächen werden irgendwann rar sein, d.h. theoretisch werden zukünftige Generationen kaum mehr selbst bauen können. Wenn wir bereits heute zukunftsgerichtete Massnahmen ergreifen können, sollten wir das tun.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eher ja, sofern sich das Fahrverbot auf den allgemeinen Verkehr und nicht auf Anwohner/-innen sowie Zubringerdienste bezieht.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton spricht bereits umfangreiche Mittel für den öff. Verkehr, wie dies auch im Budget des Kantons widergespiegelt wird. Dadurch soll die Förderung zur Nutzung von ÖV weiterhin vorangetrieben werden.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zonen dieser Form machen in meinen Augen dann Sinn, wenn sich die Umsetzung nicht nur auf den Verkehr, sondern auf die gesamte Umgebung bezieht (z.B. 20-Zonen, wenn es sich um eine Shopping-Meile handelt oder 30 Zone, wenn Schulen/Kindergärten in unmittelbarer Nähe sind). Einen Dorfkern in eine 20er-Zone verwandeln, wenn keine Läden vorhanden sind, würde in meinen Augen keinen Sinn machen. Es braucht auch hier eine ganzheitliche Betrachtung.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die verkehrstechnische Infrastruktur im Kanton sollte langfristig tragsbar sein.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich begrüsse digitale Möglichkeiten sehr. Dabei darf jedoch keines Falls ausser Acht gelassen werden, dass es immer noch viele Menschen im Kanton gibt, die nicht digital affin sind und für die auch mindestens die analoge Alternative weiterhin verfügbar sein soll (z.B. Steuererklärungsformulare auf Bedarf/Anfrage in gedruckter Form verlangen)
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bevor der Kanton Gelder für einen Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit spricht, sollte die Absicht sowie der Nutzen des Engagements für alle Beteiligten geprüft und definiert werden.
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
In meinen Augen ist die fachliche Expertise und der menschliche Charakter im Vordergrund.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Aktuell sehe ich keinen Bedarf für eine erhöhte Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Unsere Kantonspolizei ist eine starke Instanz, wenn es um die öffentliche Sicherheit sowie um Recht und Ordnung geht.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
In erster Linie sollte die fachliche und menschliche Kompetenz für die Ausübung einer polizeidienstlichen Funktion notwendig sein. Wenn Ausländer/innen mit C-Niederlassungsbewilligung diese Kritieren einhalten sowie über einen einwandenfreien Leumund verfügen, könnten ich mir deren Zulassung vorstellen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unsere Kantonspolizei ist bereits an vielen Orten und Stellen im Kanton präsent.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Häusliche Gewalt nimmt gemäss Statistiken zu resp. Betroffene lassen immer mehr zu, sich Hilfe zu holen oder beraten zu lassen. Die gerade erst lancierte Telefonnummer 142, die bei Fragen und Fällen rund um (häusliche) Gewalt unterstützt, ist in meinen Augen eine sinnvolle Massnahme.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Angebot und Nachfrage sind die Grundpfeiler unserer Wirtschaft. Eine freie Marktwirtschaft fördert Innovationen und sorgt gleichzeitig für einen "Wohlstandseffekt".
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentaire
Es soll den Eltern überlassen werden, wie ihnen ihre Lebenssituation es ermöglicht, für die Kinderbetreuung aufkommen zu können. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr notwendig, dass ein Eltern teil zwingend zu Hause bleiben muss. Neue Arbeitsformen und -modelle ermöglichen heute auch andere Formen der Kinderbetreuung, sofern andere Faktoren wie finanzielle Aspekte dies ebenfalls ermöglichen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Aktuelle Zahlen und Statistiken aus dem Justizvollzug zeigen, dass uns als Schweizer/-innen die Verurteilung und Inhaftierung von Kriminellen mehr kostet als andere Massnahmen. Durch die soziale Isolation und durch Entzug von Lebensgrundlagen (selbständiger Tagesablauf, eigener Wohnraum, eigenständiger Finanzhaushalt, usw.) fangen viele Inhaftierte nach der Entlassung bei Null an. Skandinavische Länder machen es vor: Dort werden weniger Menschen inhaftiert und dafür therapeutisch begleitet.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Ein starker Umweltschutz ist selbstverständlich notwendig, soll jedoch nicht grundsätzlich zum Wirtschaftsnachteil werden. Es braucht immer eine ganzheitliche Betrachtung, um eine ausgewogene Lösung (sowohl für die Umwelt wie auch die Wirtschaft) etablieren zu können.
Commentaire
In Bezug auf die finanziellen Verhältnisse von einzelnen Bevölkerungsgruppen ist es sinnvoll, wenn der Kanton gemeinnützigen Wohnungsbau unterstützt. Dies soll jedoch immer in Betrachtung der ganzheitlichen Situation resp. dem gesellschaftlichen Nutzen erfolgen.