Cyrill Schwitter

Die Mitte | 0301 | Incumbent
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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In Bezug auf die finanziellen Verhältnisse von einzelnen Bevölkerungsgruppen ist es sinnvoll, wenn der Kanton gemeinnützigen Wohnungsbau unterstützt. Dies soll jedoch immer in Betrachtung der ganzheitlichen Situation resp. dem gesellschaftlichen Nutzen erfolgen.

Ergänzungsleistungen für Familien

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Die Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen sollten zumindest geprüft werden.

Verschärfung Sozialhilfe

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Viele Ausgaben sind bereits heute für Familien anspruchsvoll (z.B. Krankenkassenprämien). Daher sehe ich die Gefahr für Familien oder Personen mit tiefem Einkommen, dass die finanziellen Herausforderungen noch grösser werden.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Grundsätzlich ja. Allerdings bedeutet eine höhere IPV auch, dass dies auf die Finanzen des Kantons ausschlägt und somit sich zum finanziellen Nachteil der gesamten Bevölkerung ausschlägt. Es braucht daher eine sinnvolle Prüfung, in welcher Form individuelle Prämienverbilligungen erhöht werden können. Es ist anzunehmen, dass die Anzahl IPV-Fälle zukünftig zunehmen.

Unterstützung pflegender Angehöriger

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Es ist zu prüfen, in welcher Form die Unterstützung heute bereits erfolgt und in welcher Höhe die finanzielle Unterstützung gesteigert werden müsste.

Senkung der Psychotherapie-Tarife

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Ich begrüsse diesen Entscheid. Viele Menschen haben Bedarf für psychologische oder psychotherapeutische Begleitung, können sie sich jedoch nicht immer leisten. Eine Senkung der Tarife ermöglicht es vermutlich, dass mehr Personen psychologische Dienste nutzen können.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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«Verhaltungsauffälligkeiten» scheint in meinen Augen in der heutigen Zeit nicht mehr der treffende Begriff zu sein. Es braucht Strukturen und Lösungen, die für alle funktioniert. Das bedeutet auch, dass Personen mit kognitiven oder körperlichen Merkmalen ebenfalls integriert, aber entsprechend begleitet werden sollen.

Gleiche Bildungschancen

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Es braucht im Kanton ein System, das für möglichst viele Gesellschaftsgruppen funktioniert. Es braucht daher einen ganzheitlichen Blick auf die Lösung: Wenn Förderunterricht-Gutscheine eingeführt werden, sollte das keinen negativen Effekt auf andere Bereiche (z.B. Wirtschaft, Gesellschaft, Bildung, etc.) haben – Und wenn doch, dann sollte die Lösung entsprechend angepasst sein.

Förderung von Kinderbetreuungsangeboten

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Die persönliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen hat einen grossen Einfluss auf das spätere (gesellschaftliche) Leben. Wenn bereits im Kindes- und Jugendalter entsprechende Massnahmen helfen, um spätere Belastungen (für die Person selbst) zu vermeiden, kann eine stärkere finanzielle Unterstützung sinnvoll sein.

Schulnoten statt Lernberichte

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Der Trend zeigt zwar, dass die Verifizierung des Bildungsniveaus in heutiger Zeit vermehr auf qualitativer Basis (Bildungsberichte) anstatt in quantitativer Darstellung (Noten) stattfinden. Zum Einen unterstütze ich diese Form, da Personen individueller beurteilt werden können. Zum Anderen ist dadurch kein direkter Vergleich mehr möglich, der je nach Situation (z.B. Bewerbungsgespräche) zu einem Umdenken gegenüber früheren Erfahrungen führen muss.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Für das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer/-innen sehe ich es als notwendig, dass diese Personen in anderen Bereichen (Sprache, Gesellschaft, Beruf, etc.) ebenfalls integriert sind. Wenn z.B. ein ausländische Person das Stimm- und Wahlrecht ausüben möchte, sollte sich sie sich spätestens zu diesem Zeitpunkt in der deutschen Sprache mündlich wie schriftlich fliessend verständigen können. Ohne diese Basis wird ihr das Stimm-/Wahlrecht vermutlich keine grosse Erfüllung bieten.

Direkte Aufnahme von Geflüchteten

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Grundsätzlich sollen Flüchtlinge die Chance erhalten, in der Schweiz Obhut und Schutz zu erhalten. Es ist in meinen Augen jedoch notwendig, dass diese Personen unsere Kultur wahren und sich entsprechend anpassen können. Es darf nicht sein, dass durch die Aufnahme von Flüchtlingen ein Leid irgendeiner Form an Schweizer/-innen geschieht.

Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete

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In meinen Augen ist eine Verschärfung dann angebracht, wenn z.B. kriminelle Tendenzen festzustellen sind. Die Verschärfung sollte zwar gesetzlich geregelt sein, jedoch in der Praxis punktuell eingesetzt werden können.

Verschärfung Einbürgerung

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Personen, die eingebürgt werden möchten, sollten unsere Kantonslandessprache (Deutsch) in fliessender Form mündlich und schriftlich beherrschen können. Sprache ist für jeden Lebensbereich zentral (Gesellschaft, Beruf, Alltag, Bildung, Gesundheit, etc.). In meinen Augen dient es allen Beteiligten, wenn die Anforderungen unserer Schweizer Kultur entsprechen.

Begrenzung der Wohnbevölkerung

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Der ideologische Sinn der Volksinitiative klingt nachvollziehbar. Allerdings braucht es in meinen Augen eine Lösung, die ganzheitlich tragbar ist und nicht einfach nur eine Deckelung der Anzahl Menschen in der Schweiz hervorruft. Schlussendlich braucht es eine gesellschaftsfähige Lösung, die unsere Kultur und unser Dasein als Schweizer/-innen schützt.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Legalisierung Cannabis

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Ein Verbot von Drogen führt in meinen Augen dazu, dass Menschen viel eher Interesse und Neugierde haben, sich mit diesem Bereich auseinander zu setzen oder sogar Drogen zu konsumieren. Wird Cannabis legalisiert, könnte ich mir vorstellen, dass viele Personen (besonders Jugendliche) nicht mehr diesen neugierischen Drang merken und sich die Konsumzahlen möglicherweise dadurch reduzieren. Für Eltern könnte das aus erzieherischer Sicht ebenfalls von Nutzen sein.

Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache

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Ein Verbot macht in meinen Augen kein Sinn. Es braucht aber auch nicht zwingend bei jeder Behörde/Stelle die Verwendung von genderneutralen Sprache. Es braucht viel mehr eine punktuelle Sichtweise, wo die Sprache genderneutrale Form sinnvoll ist und wo sie gendergerecht eingesetzt werden soll/muss.

Ausbau Medienförderung

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Medien teilen Informationen und Wissen mit der Bevölkerung. Die Förderung soll dabei sowohl klassische Medien (wie Zeitungen) wie auch digitale Formate (wie Newsplattformen oder Communities) unterstützen.

Rückzug aus Kulturförderung

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Kultur ist ein vielseitiger und wichtiger Bestandteil in der Bevölkerung. Kultur kennt in meinen Augen keine Grenzen: Musik, Kunst und Museen, darstellende Künste, Literatur, historische Stätten, etc. Unser Kanton lebt gesellschaftlich von kulturellen Begegnungen und Inhalten.

Feuerwerksverbot

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Ich kann beide Ansichten nachvollziehen: Zum Einen gehört Feuerwerk zur Tradition und ist insbesondere bei Feiertagen wie Silvester oder 1. August immer wieder schön, anzusehen. Zum Anderen schadet Feuerwerk Menschen (gesundheitlich, z.B. durch Feuerwerkabfälle, Lärm (Gehör), Verletzungsgefahr, usw.), Tieren (Schock/Traumatas, Gehör, usw.) sowie der Umwelt (Abfall, chemische Stoffe, usw.).

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Die finanzielle Lage des Kantons zeigt auf, dass Steuersenkungen die aktuelle Lage verschärfen könnte. Aus meiner Sicht sollte der Status quo beibehalten werden, um zu verhindern, nicht plötzlich sogar Steuererhöhungen durchführen zu müssen.

Sparanstrengungen

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Dies geschieht ja bereits durch das Entlastungspaket 2025+, das der Regierungsrat im 2025 lanciert hat. Zudem berät der Landrat jedes Jahr über das Budget und kann im Rahmen der politischen Debatte Sparanstrengungen diskutieren.

Steuer auf Zweitliegenschaften

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Es ist zu prüfen, ob eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglicht werden kann und sinnvoll ist.

Einfrierung Stellenbestand

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Grundsätzlich soll der Kanton Glarus bewusst mit der Schaffung von neuen Stellen umgehen und tut das bereits. Ein Einfrieren könnte allerdings wichtige Massnahmen oder andere Bestrebungen verhindern, die der Glarner Gesellschaft oder Wirtschaft zum Nachteil werden könnte. Es ist neben dem Stellenbestand möglich, in Form des finanziellen Stellenetats Massnahmen zu ergreifen (z.B. gleiche Anzahl stellen, jedoch in anderen Pensen/Gehaltsstufen/etc.).

Wirtschaft & Arbeit

Unterstützung Sportbahnen

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Der Kanton soll alle touristischen Kerninfrastrukturen unterstützen und sich nicht nur auf die Sportbahnen Elm fokussieren. Zum Einen spreche ich damit Braunwald an, zum Anderen Gebiete wie das Klöntal, Mettmen, Kerenzerberg, etc. Mit welcher Summe die jeweiligen Kerngebiete unterstützen werden, soll ihm Rahmen der Projekteingabe resp. der Gesuchsstellung geprüft und gesprochen werden.

Einführung Mindestlohn

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CHF 24-25 pro Stunde entspricht einem gängigen Stundensatz in der Schweiz. Da viele Lebensbereiche finanziell anspruchsvoller werden (Krankenkasse, Lebensmittelpreise, Energiepreise, usw.) sollte die Entlöhnung von Mitarbeitenden ebenfalls mitwachsen können. Umgekehrt muss die Entlöhnung der Wirtschafts- und Weltlage entsprechen. Das kann für Arbeitgebende in gewissen Branchen aktuell sehr herausfordernd sein (aufgrund Kurzarbeit, etc.).

Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer

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Die Lohngleichheit aller Geschlechter sollte im Jahr 2026 kein Thema mehr sein, das grundlegend diskutiert werden muss, sondern die Diskussion führen lassen sollte, die sie in der Praxis umgesetzt werden kann (wie z.B. hier gefragt wird mit Kontrollen).

Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen

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Der Kanton Glarus ist steuerrechtlich bereits attraktiv für Firmen. Wenn jedoch aus Standort- und Wirtschaftsförderungssicht weitere Vorteile für Firmen resultieren, steigert das die Ansiedlungsattraktivität enorm.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Die Regulierungen und Auflagen sollten ganzheitlich sowohl für Firmen wie auch alle anderen Infrastrukturen (öffentliche Bauten, Private Bauten, usw.) betrachtet, festgelegt und eingehalten werden, damit die verfügbaren Flächen so sinnvoll und nachhaltig wie möglich bebaut und genutzt werden können.

Umwelt & Energie

Förderung nachhaltiger Tourismus

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Nachhaltiger Tourismus: ja. Warum hier das Beispiel für HÖHERE Parkgebühren oder STRENGERE Kriterien genannt wird, passt für mich nicht unbedingt zur Idee von nachhaltigem Tourismus. Nachhaltig heisst für mich: Wir müssen nicht nach kurzer Zeit bereits wieder neue Projekte lancieren, sondern können Massnahmen umsetzen, die längerfristig tragbar und wertschöpfend sind.

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Eher ja, sofern diese Massnahme einen gesellschaftlichen Nutzen mit sich bringt (z.B. Förderung der Gesundheit, Reduktion der Kosten für die allgemeine Bevölkerung, usw.)

Schutz Grossraubtiere

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Der Kanton Glarus hat in diesem Bereich bereits zahlreiche Diskussionen geführt.

Bau von Windkraftwerken

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Grundsätzlich unterstütze ich den Bau von Windrädern, wenn dies einen gesellschaftlichen Nutzen mit sich bringt und zudem zum Umweltschutz beiträgt. Die Standortwahl ist für mich jedoch zentral: Ob die Linthebene dafür geeignet ist, stelle ich sehr in Frage. Es sollten Standorte geprüft werden (wie z.B. Vorab), die bereits über Energieinfrastrukturen verfügen und eher ausserhalb der dichtbesiedelten Wohn- und Arbeitsgebieten sind. Die Region Bilten sollte daher von Windrädern verschont bleiben.

Förderung erneuerbarer Energien

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Der Kanton Glarus ist ein Wasserkanton. Wenn dadurch ein finanzieller oder gesellschaftlicher Vorteil für das Leben und Arbeiten im Kanton Glarus möglich wird, sollte der Kanton die Massnahmen zur Gewinnung, Produktion und Nutzung ern. Energien unterstützen.

Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Es braucht eine ausgeglichene Lösung, die sich nicht nur gänzlich auf finanzielle Anreize oder Verbote stützt.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtetes Bauen

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Höhere Gebäude oder verdichtete Überbauungen ermöglichen auch zukünftigen Generationen, Wohnraum zu finden (oder zu erwerben). Bauflächen werden irgendwann rar sein, d.h. theoretisch werden zukünftige Generationen kaum mehr selbst bauen können. Wenn wir bereits heute zukunftsgerichtete Massnahmen ergreifen können, sollten wir das tun.

Autofreie Sonntage Klöntal

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Eher ja, sofern sich das Fahrverbot auf den allgemeinen Verkehr und nicht auf Anwohner/-innen sowie Zubringerdienste bezieht.

Ausbau öffentlicher Verkehr

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Der Kanton spricht bereits umfangreiche Mittel für den öff. Verkehr, wie dies auch im Budget des Kantons widergespiegelt wird. Dadurch soll die Förderung zur Nutzung von ÖV weiterhin vorangetrieben werden.

Ausbau Tempo 20/30

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Zonen dieser Form machen in meinen Augen dann Sinn, wenn sich die Umsetzung nicht nur auf den Verkehr, sondern auf die gesamte Umgebung bezieht (z.B. 20-Zonen, wenn es sich um eine Shopping-Meile handelt oder 30 Zone, wenn Schulen/Kindergärten in unmittelbarer Nähe sind). Einen Dorfkern in eine 20er-Zone verwandeln, wenn keine Läden vorhanden sind, würde in meinen Augen keinen Sinn machen. Es braucht auch hier eine ganzheitliche Betrachtung.

Förderung motorisierter Individualverkehr

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Die verkehrstechnische Infrastruktur im Kanton sollte langfristig tragsbar sein.

Politisches System & Digitalisierung

Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung

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Ich begrüsse digitale Möglichkeiten sehr. Dabei darf jedoch keines Falls ausser Acht gelassen werden, dass es immer noch viele Menschen im Kanton gibt, die nicht digital affin sind und für die auch mindestens die analoge Alternative weiterhin verfügbar sein soll (z.B. Steuererklärungsformulare auf Bedarf/Anfrage in gedruckter Form verlangen)

Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

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Bevor der Kanton Gelder für einen Ausbau der Entwicklungszusammenarbeit spricht, sollte die Absicht sowie der Nutzen des Engagements für alle Beteiligten geprüft und definiert werden.

Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis

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In meinen Augen ist die fachliche Expertise und der menschliche Charakter im Vordergrund.

Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Aktuell sehe ich keinen Bedarf für eine erhöhte Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Unsere Kantonspolizei ist eine starke Instanz, wenn es um die öffentliche Sicherheit sowie um Recht und Ordnung geht.

Polizeidienst für Ausländer/-innen

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In erster Linie sollte die fachliche und menschliche Kompetenz für die Ausübung einer polizeidienstlichen Funktion notwendig sein. Wenn Ausländer/innen mit C-Niederlassungsbewilligung diese Kritieren einhalten sowie über einen einwandenfreien Leumund verfügen, könnten ich mir deren Zulassung vorstellen.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Unsere Kantonspolizei ist bereits an vielen Orten und Stellen im Kanton präsent.

Engagement gegen häusliche Gewalt

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Häusliche Gewalt nimmt gemäss Statistiken zu resp. Betroffene lassen immer mehr zu, sich Hilfe zu holen oder beraten zu lassen. Die gerade erst lancierte Telefonnummer 142, die bei Fragen und Fällen rund um (häusliche) Gewalt unterstützt, ist in meinen Augen eine sinnvolle Massnahme.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Angebot und Nachfrage sind die Grundpfeiler unserer Wirtschaft. Eine freie Marktwirtschaft fördert Innovationen und sorgt gleichzeitig für einen "Wohlstandseffekt".

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Es soll den Eltern überlassen werden, wie ihnen ihre Lebenssituation es ermöglicht, für die Kinderbetreuung aufkommen zu können. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr notwendig, dass ein Eltern teil zwingend zu Hause bleiben muss. Neue Arbeitsformen und -modelle ermöglichen heute auch andere Formen der Kinderbetreuung, sofern andere Faktoren wie finanzielle Aspekte dies ebenfalls ermöglichen.

Bestrafung Krimineller

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Aktuelle Zahlen und Statistiken aus dem Justizvollzug zeigen, dass uns als Schweizer/-innen die Verurteilung und Inhaftierung von Kriminellen mehr kostet als andere Massnahmen. Durch die soziale Isolation und durch Entzug von Lebensgrundlagen (selbständiger Tagesablauf, eigener Wohnraum, eigenständiger Finanzhaushalt, usw.) fangen viele Inhaftierte nach der Entlassung bei Null an. Skandinavische Länder machen es vor: Dort werden weniger Menschen inhaftiert und dafür therapeutisch begleitet.

Umweltschutz

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Ein starker Umweltschutz ist selbstverständlich notwendig, soll jedoch nicht grundsätzlich zum Wirtschaftsnachteil werden. Es braucht immer eine ganzheitliche Betrachtung, um eine ausgewogene Lösung (sowohl für die Umwelt wie auch die Wirtschaft) etablieren zu können.

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