Marcus Caduff
Die Mitte | Bisher
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Graubünden hat die Kinder- und Ausbildungszulagen in den letzten Jahren aufgrund der guten Finanzlage der Familienausgleichskasse (FAK) schrittweise erhöht erstmals per 01.01.2023 um 10 Franken und auf den 01.01.2026 nochmals um 10 Franken. Die Erhöhungen wurden durch die positive Entwicklung der Ausgleichskasse ermöglicht. Gleichzeitig wurde der Beitragssatz der Arbeitgebenden und Selbstständigerwerbenden gesenkt, von 1,65% auf 1,60% im Jahr 2023 und von 1.60% auf 1,50% ab 2026
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Frage sehr vage und undifferenziert formuliert. Welche Sozialhilfe und für welche Anspruchsgruppe?
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Spitalträgerschaften sollen entscheiden, welche Leistungen angeboten werden sollen und sie entsprechend auch bereit sind zu finanzieren.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Politisch ist zu definieren, welche Grundversorgung zwingend in allen Regionen gewährleistet sein muss. Kann diese nicht wirtschaftlich sichergestellt werden, ist ein Beitrag des Kantons zu diskutieren
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte das Konzept der integrativen Schule im Kanton Graubünden eher nicht. Die Integration von Kindern mit Lernschwierigkeiten in Regelklassen kann dazu führen, dass stärkere Schülerinnen und Schüler weniger gefördert werden. Dadurch entstehen neue Ungleichheiten innerhalb der Klasse. Zudem können Lehrpersonen überlastet werden. Eine gezielte Förderung in geeigneten Strukturen ist oft sinnvoller für alle Beteiligten.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusätzliche Fördermassnahmen sind im Kanton Graubünden nicht nötig, da die Schule bereits kostenlos ist und vielfältige Unterstützung bietet. Alle Kinder haben so Zugang zu Bildung, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Gutscheine könnten Ungleichheiten verstärken, da vor allem informierte Familien profitieren. Zudem wären sie teuer und ineffizient.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Gesetz wurde im Dezember 2022 revidiert und trat am 1. August 2025 in Kraft. Seither hat der Kanton (und die Gemeinden) die Mittel für die familienergänzende Kinderbetreuung deutlich erhöht – von rund 8 Mio. auf etwa 13,8 Mio. Franken pro Jahr, also um etwa 50 %.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es soll den Kantonen überlassen werden, ob sie dies so einführen möchten oder nicht.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Graubünden sollte Ausländerinnen und Ausländer stärker bei der Integration unterstützen. Gute Integration hat positive Effekte für die Gesellschaft und die Wirtschaft. Sprachförderung und soziale Unterstützung erleichtern den Zugang zum Arbeitsmarkt und fördern das Zusammenleben. Dadurch können langfristig auch soziale Probleme reduziert werden.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Höhere Anforderungen, insbesondere bei den Sprachkenntnissen, fördern eine bessere Integration. Wer eingebürgert wird, sollte sich im Alltag verständigen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Klare Kriterien stärken zudem die Akzeptanz der Einbürgerung in der Bevölkerung.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Initiative greift zwar ein berechtigtes Anliegen auf, löst jedoch keine Probleme, sie schafft mehr Probleme. Im Kanton GR werden in den nächsten 20 Jahren 50'000 heute Erwerbstätige das Pensionsalter erreichen. Lediglich 30'000 heute jugendliche treten in diesem Zeitraum neu in den Arbeitsmarkt ein. Ohne Migration ist ein massiver Mangel an Arbeitskräfte zu befürchten. Davon wäre insbesondere Graubünden betroffen
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain im Kanton Graubünden ist nicht sinnvoll. Kokain ist eine stark suchterzeugende Substanz mit hohen gesundheitlichen Risiken. Eine staatliche Abgabe könnte den Konsum normalisieren und falsche Signale senden. Zudem bestehen bereits bewährte Massnahmen wie Therapie und betreute Programme für andere Substanzen. Statt neue Angebote zu schaffen, sollte der Fokus auf Prävention, Behandlung und Wiedereingliederung gelegt werden.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In Schulen und Behörden sollten keine ideologischen Sprachformen vorgeschrieben werden. Wichtiger ist eine klare und verständliche Kommunikation für alle. Ein pragmatischer, einheitlicher Sprachgebrauch schafft Orientierung und verhindert Verunsicherung.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kulturförderung wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut und soll weder gekürzt noch ausgebaut werden, sondern so erhalten belieben, wie es heute ist.
Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Erhöhung der kantonalen Finanzierung ist derzeit nicht angezeigt, da die heutige Finanzierung genügt.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Stand heute nein. Die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen geht auseinander. Primär müssen die Ausgaben plafoniert werden. Zusätzlich wälzt der Bund den Kantonen zusätzliche Kosten ab. Eine weitere Steuersenkung könnte den kantonalen Finanzhaushalt in Schieflage bringen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Einfrieren des Stellenbestands im Kanton Graubünden ist nicht sinnvoll. Die Verwaltung erhält laufend neue und zusätzliche Aufgaben, etwa durch Gesetze und gesellschaftliche Entwicklungen. Ohne genügend Personal würden Dossiers langsamer bearbeitet, was zu Verzögerungen führt. Das betrifft auch Unternehmen, die auf schnelle Entscheide angewiesen sind. Dadurch kann letztlich auch die Wirtschaft geschwächt werden.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere finanzielle Unterstützung für kleinere und mittlere Bergbahnbetreiber im Kanton Graubünden ist nicht sinnvoll. Solche Subventionen führen zur Strukturerhaltung und verhindern notwendige wirtschaftliche Anpassungen. Zudem verfälschen sie den Wettbewerb, da effizientere und stärkere Betriebe benachteiligt werden. Der Staat sollte nicht einzelne Anbieter bevorzugen, sondern faire Rahmenbedingungen für alle schaffen.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Agrarpolitik ist Bundessache.
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Frage ist obsolet. Mit der Annahme von RPG 1 im März 2013 hat die Stimmbevölkerung sich dazu geäussert und diesem Ansinnen zugestimmt. Dieser demokratische Entscheid gilt es zu respektieren und umzusetzen
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen im Kanton Graubünden ist grundsätzlich zu begrüssen. Die Entscheidung sollte jedoch in der Kompetenz der Gemeinden bleiben, da sie die lokalen Gegebenheiten am besten kennen. Gemeinden können so flexibel auf Verkehr, Sicherheit und Lärmschutz reagieren.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Langfristig ja, zum jetzigen Zeitpunkt ist es jedoch noch zu früh.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Verschärfung der Massnahmen ist im Kanton Graubünden nicht notwendig, da rassistische und sexistische Äusserungen bereits heute klar verboten sind und nicht toleriert werden. Es bestehen entsprechende Regeln und Disziplinarmassnahmen innerhalb der Polizei. Entscheidend ist, diese konsequent umzusetzen. Zusätzliche Vorschriften würden keinen wesentlichen Mehrwert bringen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei im Kanton Graubünden ist nicht notwendig. Die heutige Präsenz ist ausreichend und gewährleistet Sicherheit. Eine Ausweitung würde zusätzliche Kosten verursachen, ohne einen klaren Mehrwert zu bringen. Wichtiger ist ein effizienter Einsatz der bestehenden Ressourcen.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Dies ist primär Aufgabe der Gemeinden. Der Kanton setzt die raumplanerischen Rahmenbedingungen und hat mit dem Gesetz über die Förderung von Wohnraum ein Unterstützungsinstrument geschaffen.