Vanessa Legler
Sozialdemokratische Partei | 06.14.9
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Kanton Bern sollen Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden, um Armut zu verhindern, Kinder und Eltern zu entlasten und Chancengerechtigkeit zu stärken.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne Verschärfungen der Sozialhilfe ab. Missbrauch ist selten. Im Vordergrund sollen Unterstützung, Integration und Perspektiven für den Wiedereinstieg in Arbeit und Gesellschaft stehen – nicht Misstrauen und zusätzliche Hürden.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte den Ausbau der bezahlten Elternzeit über den heutigen Mutterschafts- und Vaterschafts"urlaub" hinaus. Eine moderne Elternzeit stärkt Familien, fördert die Gleichstellung und erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine Erhöhung der Prämienverbilligung. Niemand soll mehr als 10 % des verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung aufwenden müssen – die Gesundheitsversorgung muss für alle bezahlbar bleiben.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine stärkere kantonale Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung. Eine koordinierte Planung sichert Qualität, vermeidet Überversorgung, nutzt Ressourcen effizient und gewährleistet eine gute Versorgung für alle Regionen. Gleichzeitig lehne ich den Abbau von Geburtenstationen ab und setze mich für eine wohnortnahe Geburtshilfe ein.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte die integrative Schule. Gemeinsamer Unterricht fördert Chancengerechtigkeit, soziale Integration und gegenseitiges Verständnis – vorausgesetzt, die Schulen verfügen über genügend Ressourcen und Fachpersonen.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich halte frühe Integration für wichtig. Sprachförderung soll gezielt und intensiv erfolgen, aber möglichst im Regelunterricht, damit Kinder schnell Anschluss finden und soziale Ausgrenzung vermieden wird.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich kann mir Englisch als erste Fremdsprache vorstellen, wenn gleichzeitig sichergestellt ist, dass eine Landessprache früh und verbindlich gefördert wird. Wichtig ist, dass die Mehrsprachigkeit und der nationale Zusammenhalt nicht geschwächt werden.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich setze mich klar für gleiche Bildungschancen ein. Zusätzliche Förderangebote, gezielte Unterstützung für Kinder aus einkommensschwachen Familien und höhere Stipendien sind zentrale Investitionen in eine faire und zukunftsfähige Gesellschaft.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene für Ausländer:innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben. Wer hier lebt, arbeitet und Steuern zahlt, soll auch politisch mitbestimmen können.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte, dass sich der Kanton Bern für die Aufnahme von mehr Resettlement-Flüchtlingen einsetzt. Das ist ein solidarischer, geordneter Beitrag zum internationalen Flüchtlingsschutz und entlastet überfüllte Lager.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine stärkere Unterstützung der Integration. Investitionen in Sprachförderung und soziale Begleitung erleichtern Teilhabe, fördern Selbstständigkeit und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne eine Verschärfung des Einbürgerungsgesetzes ab. Einbürgerung soll Integration fördern und nicht durch zusätzliche Hürden erschwert werden. Die bestehenden Anforderungen sind ausreichend.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne Bezahlkarten für Asylsuchende ab. Sie schränken die Selbstbestimmung unnötig ein, stigmatisieren Betroffene und erschweren die Integration, ohne nachweislich Probleme zu lösen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne die Kündigung der Bilateralen Verträge ab. Sie sind zentral für Wohlstand, Arbeitsplätze und Stabilität. Die Personenfreizügigkeit ist ein wichtiger Bestandteil davon.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte die Beteiligung des Kantons an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern. Kultur ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft, stärkt Bildung, Identität und den öffentlichen Raum und verdient eine nachhaltige kantonale Unterstützung.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin für eine Legalisierung von Cannabis. Eine regulierte Abgabe stärkt den Jugendschutz, reduziert den Schwarzmarkt und ermöglicht einen verantwortungsvollen Umgang.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne ein Verbot ab und setze mich stattdessen für eine klare, einheitliche und verständliche Standardisierung geschlechtsneutraler Sprache ein. So wird Inklusion gefördert, ohne Verständlichkeit und Praxisnähe zu verlieren.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich stehe einer Verpflichtung zu tierischen Produkten kritisch gegenüber und befürworte ein stärkeres Angebot an pflanzlicher, veganer Verpflegung. Das fördert Tierwohl, Nachhaltigkeit und Gesundheit, ohne die Wahlfreiheit einzuschränken.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine direkte Medienförderung durch den Kanton. Unabhängige und vielfältige Medien sind zentral für die demokratische Meinungsbildung, insbesondere auf regionaler und kantonaler Ebene.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte die Unterstützung der Landeskirchen, da sie wichtige gesellschaftliche Aufgaben wie soziale Arbeit, Seelsorge und Gemeinwesenarbeit leisten. Gleichzeitig ist mir eine transparente Verwendung der Mittel und die Offenheit gegenüber religiöser Vielfalt wichtig.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne eine Senkung der kantonalen Steueranlage ab. Priorität haben solide Finanzen und genügend Mittel für Bildung, Gesundheit, Klimaschutz und soziale Sicherheit statt Steuergeschenke.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine Lockerung der kantonalen Schuldenbremse, damit notwendige Investitionen in Bildung, Klimaschutz, Infrastruktur und soziale Sicherheit möglich bleiben.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte die Individualbesteuerung. Sie schafft mehr Steuergerechtigkeit, beseitigt die Heiratsstrafe und fördert die Gleichstellung, insbesondere die Erwerbstätigkeit von Frauen.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte die Anpassung des Finanzausgleichs, damit auch Burgdorf und Langenthal für ihre Zentrumslasten entschädigt werden. Wichtig ist jedoch, dass die Stadt Bern weiterhin ausreichend Mittel erhält, um ihre kantonalen Aufgaben zu erfüllen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts. So bleibt die Steuerfairness gewahrt und spekulativem Leerstand kann entgegengewirkt werden.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne eine Teilprivatisierung der Berner Kantonalbank ab. Die BEKB erfüllt wichtige öffentliche Aufgaben, und eine starke kantonale Beteiligung sichert Stabilität, regionale Verantwortung und demokratische Kontrolle.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte die Einführung eines Mindestlohns von CHF 4’200 für eine Vollzeitstelle. Existenzsichernde Löhne schützen vor Working Poor und sorgen für faire Arbeitsbedingungen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten ab. Der Schutz der Arbeitnehmenden, faire Arbeitszeiten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie haben Vorrang vor grenzenlosem Wettbewerb.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit. Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist ein Grundrecht und muss konsequent durchgesetzt werden, auch bei Unternehmen mit kantonalen Aufträgen.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln. Einheitliche Regeln schaffen faire Arbeitsbedingungen, schützen Konsument:innen und sorgen für gleich lange Spiesse gegenüber dem regulären Taxigewerbe.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich setze mich dafür ein, dass der Kanton das Service-Public-Angebot in ländlichen Gebieten stärker unterstützt. Gleichwertige Lebensverhältnisse und eine gute Grundversorgung dürfen nicht vom Wohnort abhängen.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke ab. Der Fokus soll auf erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und einer sicheren, nachhaltigen Energieversorgung liegen.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte höhere ökologische Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen. Der Verzicht auf synthetische Pestizide schützt Umwelt, Biodiversität und Gesundheit und stärkt eine nachhaltige Landwirtschaft.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte höhere kantonale Förderbeiträge für erneuerbare Energien im Gebäudebereich. Sie beschleunigen den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme, stärken Energieeffizienz und entlasten Haushalte langfristig.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren. Ein permanenter Zugang zum Aussenbereich stärkt das Tierwohl und entspricht einer verantwortungsvollen, ethischen Landwirtschaft.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte einen Ausbau der Wasserkraft, wenn dieser sorgfältig geplant ist und Natur-, Landschafts- und Gewässerschutz konsequent berücksichtigt. Erneuerbare Energie ist wichtig, darf aber nicht auf Kosten sensibler alpiner Ökosysteme gehen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte, dass der Schutz von Grossraubtieren stärker gewichtet wird. Wolf und Luchs sind wichtige Bestandteile des Ökosystems. Präventive Abschüsse sollen auf ein Minimum reduziert und Herdenschutz konsequent ausgebaut werden.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte, dass der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellt. Ein gut ausgebauter ÖV ist zentral für Klimaschutz, Mobilität und gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Kanton.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte den Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern, wenn er gezielt zur Entlastung der Bevölkerung beiträgt und mit flankierenden Massnahmen für Umwelt-, Klima- und Lärmschutz sowie einem starken Ausbau des öffentlichen Verkehrs verbunden ist.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich setze mich dafür ein, dass die Infrastruktur für den Langsamverkehr schneller ausgebaut wird. Sichere und attraktive Wege für den Fuss- und Veloverkehr fördern Gesundheit, Klimaschutz und lebenswerte Städte und Gemeinden.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich halte ein generelles Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts für nicht sinnvoll. Tempo 30 soll dort möglich bleiben, wo es aus Gründen der Sicherheit, des Lärmschutzes oder der Lebensqualität angezeigt ist.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne ein reines „Digital-Only“-Prinzip ab, setze mich aber klar für den digitalen Fortschritt ein. Digitale Angebote sollen konsequent ausgebaut werden, ohne Menschen auszuschliessen, die weiterhin auf analoge Zugänge angewiesen sind.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte die Einführung von E-Collecting. Digitale Unterschriftensammlungen stärken die politische Teilhabe und passen zu einer modernen, zugänglichen Demokratie.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte einen Ausbau des kantonalen Engagements in der Entwicklungszusammenarbeit. Globale Solidarität, Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung sind auch eine Verantwortung des Kantons Bern.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne eine strengere Auslegung der Neutralität ab. Wirtschaftliche Sanktionen sind ein wichtiges Instrument, um Völkerrecht zu verteidigen und Menschenrechtsverletzungen zu verurteilen, ohne militärische Gewalt einzusetzen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich stehe einem Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum kritisch gegenüber. Sicherheit ist wichtig, darf aber nicht auf Kosten von Privatsphäre und Grundrechten gehen. Gezielte und verhältnismässige Lösungen sind vorzuziehen.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte, dass auch Ausländer:innen mit C-Niederlassungsbewilligung zum Polizeidienst zugelassen werden. Das stärkt Vielfalt, Integration und die Nähe der Polizei zur Bevölkerung, bei gleichbleibend hohen Anforderungen an Ausbildung und Loyalität.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne eine Verschärfung im Umgang mit Demonstrationen ab. Die Versammlungsfreiheit ist ein fundamentales Grundrecht und darf nicht durch höhere Hürden, Repression oder abschreckende Kosten eingeschränkt werden.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich lehne es ab, die Nationalität von Tatverdächtigen standardmässig zu nennen. Sie ist für das Verständnis der Tat meist irrelevant und kann Vorurteile sowie Stigmatisierung fördern.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich stehe einer stärkeren sichtbaren Präsenz der Polizei kritisch gegenüber. Priorität haben präventive Angebote, soziale Arbeit und Konfliktprävention statt mehr uniformierter Präsenz im öffentlichen Raum.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Ich halte diese Aussage nur teilweise für zutreffend. Eine freie Marktwirtschaft ohne ausreichende Regeln führt oft zu Ungleichheit. Erst mit sozialem Ausgleich, klaren Regeln und staatlicher Verantwortung profitieren alle langfristig.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Ich stimme dieser Aussage eher nicht zu. Entscheidend für das Wohl eines Kindes sind stabile Beziehungen und gute Betreuung – unabhängig davon, ob diese zu Hause, extern oder in einer geteilten Betreuung erfolgt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Ich stimme dieser Aussage eher nicht zu. Der Schutz der Gesellschaft ist wichtig, doch langfristige Sicherheit wird vor allem durch erfolgreiche Wiedereingliederung und Prävention erreicht, nicht durch reine Bestrafung.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ich stimme dieser Aussage weitgehend zu. Ein konsequenter Umweltschutz ist notwendig, auch wenn dies kurzfristig wirtschaftliches Wachstum bremsen kann, da ökologische Nachhaltigkeit die Grundlage für langfristigen Wohlstand ist.
Kommentar
Der Kanton soll den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker fördern, insbesondere Wohnbaugenossenschaften. So entstehen langfristig bezahlbare Wohnungen, soziale Durchmischung wird gefördert und der steigenden Wohnkostenbelastung wirksam entgegengewirkt.