Andreas Brunner
Schweizerische Volkspartei | 13.05.6
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neue Ergänzungsleistungen schaffen zusätzliche Abhängigkeiten vom Staat. Familien brauchen tiefe Steuern, sichere Arbeitsplätze und bezahlbare Rahmenbedingungen, nicht immer neue Sozialleistungen. Bestehende Instrumente reichen aus und müssen gezielt angewendet werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Sozialhilfe ist Hilfe in Notlagen – kein bedingungsloses Einkommen. Missbrauch muss konsequent bekämpft werden, um die Akzeptanz des Sozialstaats zu sichern und die ehrlichen Steuerzahler zu schützen. Wer Unterstützung erhält, soll auch Mitwirkungspflichten erfüllen.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein weiterer Ausbau würde KMU, Arbeitnehmende und die Sozialversicherungen zusätzlich belasten. Familien sollen frei entscheiden können, wie sie Arbeit und Betreuung organisieren – ohne neue staatliche Zwangsmodelle und Kostenexplosionen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine pauschale Ausweitung der Prämienverbilligung bekämpft nicht die Ursachen der steigenden Gesundheitskosten. Statt immer mehr Geld umzuverteilen, braucht es Kostentransparenz, weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung im Gesundheitswesen.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere staatliche Steuerung führt zu mehr Bürokratie und weniger Effizienz. Die Gesundheitsversorgung soll sich am Bedarf der Bevölkerung und an Qualität und Wirtschaftlichkeit orientieren – nicht an zentralistischen Vorgaben. Wichtig sind Wettbewerb, Wahlfreiheit für Patientinnen und Patienten sowie eine dezentrale Grundversorgung, insbesondere im ländlichen Raum.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nur teilweise. Integration kann sinnvoll sein, wenn sie dem betroffenen Kind und der Klasse tatsächlich nützt. Eine ideologisch verordnete Integration überfordert Lehrpersonen und schwächt das Leistungsniveau. Kinder mit besonderen Bedürfnissen brauchen gezielte Förderung in passenden Schulformen, nicht um jeden Preis Integration.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Ohne ausreichende Sprachkenntnisse ist erfolgreicher Unterricht nicht möglich. Intensive Sprachförderung in separaten Klassen ermöglicht eine schnellere Integration und entlastet Regelklassen. Ziel ist der rasche Übergang in die Regelklasse – mit soliden Deutschkenntnissen.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Zusammenhalt der Schweiz basiert auf den Landessprachen. Französisch bzw. Deutsch. Dies stärkt den nationalen Zusammenhalt und das gegenseitige Verständnis. Englisch ist wichtig und soll später dazukommen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein, aber für gleiche Startbedingungen. Der Staat soll Chancengleichheit, nicht Resultatgleichheit fördern. Gezielte Unterstützung ist sinnvoll, aber neue Gutscheinsysteme oder pauschale Leistungsausweitungen schaffen Bürokratie. Entscheidend sind Leistungsorientierung, frühe Sprachförderung und ein starkes duales Bildungssystem.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Politische Rechte gehören zur Schweizer Staatsbürgerschaft. Wer mitbestimmen will, soll sich einbürgern lassen. Das stärkt Integration und den Wert des Bürgerrechts.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz leistet bereits einen hohen Beitrag im Asylbereich. Weitere Aufnahmeprogramme würden zusätzliche Kosten verursachen und falsche Anreize setzen. Hilfe soll vor Ort erfolgen, wo mit den gleichen Mitteln mehr Menschen unterstützt werden können.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration ist in erster Linie Eigenverantwortung. Wer hier lebt, muss Sprache lernen, arbeiten und sich an unsere Regeln halten. Bestehende Angebote reichen aus, ein Ausbau würde die Sozialkosten weiter erhöhen.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Schweizer Bürgerrecht ist kein Automatismus, sondern eine Auszeichnung. Höhere Sprachkenntnisse, Respekt vor unseren Werten und eine erfolgreiche Integration müssen klare Voraussetzungen sein.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlkarten erhöhen die Kontrolle über den Mitteleinsatz, verhindern Missbrauch und reduzieren Fehlanreize. Sie sind ein sinnvolles Instrument für ein glaubwürdiges Asylsystem.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Personenfreizügigkeit führt zu unkontrollierter Zuwanderung und belastet Infrastruktur, Wohnungsmarkt und Sozialwerke. Die Schweiz soll selbstständig ihre Zuwanderung steuern und den Handel mit der EU auf Basis eines reinen Freihandelsabkommens regeln.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In Zeiten steigender Ausgaben und knapper Finanzen muss sich der Kanton auf Kernaufgaben wie Sicherheit, Bildung und Infrastruktur konzentrieren. Kultur ist wichtig. Ein derart hoher Betrag ist aber nicht verhältnismässig.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die heutige Verbotspolitik hat den Konsum nicht verhindert, sondern den Schwarzmarkt gestärkt. Eine kontrollierte Legalisierung mit klaren Regeln ermöglicht besseren Jugendschutz, Qualitätskontrollen und entlastet Polizei und Justiz. Der Staat kann Verantwortung übernehmen, statt den illegalen Markt gewähren zu lassen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Behörden und Schulen sollen klar, verständlich und einheitlich kommunizieren. Ideologische Sprachformen wie der Genderstern gehören nicht in die amtliche Kommunikation. Die bewährte deutsche Sprache ist ausreichend und inklusiv.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Staat soll keine ideologischen Ernährungsvorgaben machen. Kantinen müssen eine freie Wahl ermöglichen.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Staatlich finanzierte Medien gefährden die Unabhängigkeit der Berichterstattung. Medien sollen kritisch gegenüber der Politik bleiben – das geht nur ohne direkte staatliche Abhängigkeit.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Kirchen leisten wichtige Arbeit, doch diese Finanzierung ist zu hoch und nicht mehr zeitgemäss. Religiöse Institutionen sollen sich primär selbst finanzieren. Eine Reduktion und Überprüfung der Leistungen ist angebracht.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tiefere Steuern stärken den Mittelstand, Familien und KMU und erhöhen die Standortattraktivität des Kantons Bern.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schuldenbremse ist ein bewährtes Instrument für finanzielle Stabilität und Generationengerechtigkeit. Eine Aufweichung führt zu höheren Schulden und belastet kommende Generationen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zentrumslasten sollen fair abgegolten werden. Es ist richtig, dass nicht nur die Stadt Bern, sondern auch regionale Zentren angemessen berücksichtigt werden.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine neue Steuer wäre eine verdeckte Mehrbelastung für Eigentümerinnen und Eigentümer. Die Abschaffung des Eigenmietwerts darf nicht zu neuen Steuern führen, sondern muss eine echte Entlastung bringen.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die BEKB ist für den Kanton wirtschaftlich wichtig und stabil. Die Mehrheitsbeteiligung sichert Verantwortung, Vertrauen und regionale Verankerung.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unternehmen sollen selbst entscheiden, wann sie öffnen – unter Einhaltung des Arbeitsgesetzes. Das stärkt Wettbewerb und Konsumentenfreiheit.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht gleiche Regeln für alle Anbieter. Wer Personen transportiert, muss die gleichen gesetzlichen Anforderungen erfüllen.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine verlässliche Grundversorgung im ländlichen Raum ist wichtig für den Zusammenhalt des Kantons – zielgerichtet und kostenbewusst.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Landwirtschaft ist bereits stark reguliert. Zusätzliche Auflagen gefährden Erträge, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Bauern brauchen Vertrauen und Handlungsspielraum, keine ideologischen Verbote.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Weitere Subventionen führen zu Mitnahmeeffekten und steigenden Staatsausgaben. Der Markt und technischer Fortschritt sollen entscheiden, nicht immer neue Förderprogramme.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schweiz verfügt bereits über eines der strengsten Tierschutzgesetze weltweit. Weitere Verschärfungen würden die einheimische Landwirtschaft schwächen und zu mehr Importen mit tieferen Standards führen.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wasserkraft ist erneuerbar, heimisch und bewährt. Ein massvoller Ausbau ist zentral für die Stromversorgung und Winterproduktion – unter Berücksichtigung von Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der öffentliche Verkehr ist bereits stark subventioniert. Bevor zusätzliche Mittel gesprochen werden, braucht es Effizienzsteigerungen und eine bessere Auslastung. Investitionen sollen gezielt und bedarfsgerecht erfolgen.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau ist notwendig, um Staus zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Eine leistungsfähige Strasseninfrastruktur ist zentral für Pendler, Gewerbe und Logistik.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Velowege sind sinnvoll, müssen aber verhältnismässig und bedarfsgerecht geplant werden. Ein überstürzter Ausbau geht oft zulasten des motorisierten Verkehrs und ist nicht überall sinnvoll, insbesondere im ländlichen Raum.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen führt zu mehr Stau, Ausweichverkehr und Zeitverlust. Temporeduktionen sollen die Ausnahme bleiben und sich an Verkehrssicherheit und Funktion der Strasse orientieren.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Digitalisierung soll Abläufe vereinfachen, darf aber niemanden ausschliessen. Ältere Menschen, Gewerbe und Bürger ohne digitalen Zugang müssen weiterhin persönliche und analoge Dienstleistungen nutzen können.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die direkte Demokratie braucht Transparenz, Sicherheit und Vertrauen. Digitale Unterschriftensammlungen sind anfällig für Missbrauch, Manipulation und Einflussnahme und gefährden die Glaubwürdigkeit der Volksrechte.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entwicklungszusammenarbeit ist Bundessache. Der Kanton soll seine Mittel für eigene Kernaufgaben einsetzen. Hilfe im Ausland darf nicht zulasten der Steuerzahler im Kanton gehen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität ist ein zentraler Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik. Wirtschaftliche Sanktionen untergraben diese Rolle. Die Schweiz soll vermitteln statt Partei ergreifen und ihre Unabhängigkeit wahren.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Videoüberwachung erhöht die Sicherheit, wirkt präventiv und hilft bei der Aufklärung von Straftaten. Sie soll gezielt an kriminalitätsbelasteten Orten eingesetzt werden.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Polizei übt das staatliche Gewaltmonopol aus. Dieses erfordert volle Loyalität zum Staat, was die Schweizer Staatsbürgerschaft voraussetzt.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Demonstrationsfreiheit gilt nur im Rahmen der Gesetze. Unbewilligte oder gewalttätige Demonstrationen müssen konsequent unterbunden werden. Verursacher sollen für Polizeikosten aufkommen.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Transparenz schafft Vertrauen in die Behörden. Die sachliche Nennung der Nationalität ist keine Diskriminierung, sondern eine Information.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sichtbare Polizeipräsenz erhöht das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, wirkt präventiv gegen Kriminalität und ermöglicht rasches Eingreifen. Dafür braucht es genügend Personal, gute Ausrüstung und Rückhalt für die Polizei.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Eine freie Marktwirtschaft schafft Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze. Staatliche Eingriffe sollen sich auf faire Rahmenbedingungen beschränken.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder profitieren von stabilen Bezugspersonen. Wichtig ist jedoch, dass Familien frei entscheiden können, ohne staatliche Bevormundung.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz der Bevölkerung und die Rechtsdurchsetzung stehen an erster Stelle. Wiedereingliederung ist wichtig, darf aber nicht zulasten von Sicherheit und Konsequenz gehen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Umweltschutz ist wichtig, muss aber mit Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit vereinbar sein. Radikale Massnahmen schaden Arbeitsplätzen und Wohlstand
Kommentar
Der Staat soll nicht in den Wohnungsmarkt eingreifen. Zusätzliche Subventionen verzerren den Markt und treiben langfristig die Preise. Entscheidend sind weniger Vorschriften, schnellere Bewilligungsverfahren und tiefere Baukosten, damit insgesamt mehr Wohnraum entsteht – für alle