Heidi Mosimann
Grüne | 09.16.4
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
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Aujourd'hui déjà, les personnes bénéficiant de l'aide sociale sont fortement surveillées et suspectées, et donc stigmatisées. Il serait plus judicieux d'investir davantage de moyens dans un soutien supplémentaire du travail social et dans des mesures d'intégration plutôt que dans la surveillance.
Schon jetzt werden Menschen in der Sozialhilfe stark überwacht und verdächtigt und damit stigmatisiert. Es wäre sinnvoller mehr Mittel in zusätzliche sozialarbeiterischer Unterstützung und in Integrationsmassnahmen zu investieren statt in Überwachung.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
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Un temps parental plus long permet aux parents de s'occuper pleinement de leur nouveau-né après la naissance. Les parents et les enfants en profitent. Il est important que les pères prennent eux aussi davantage de responsabilités dans la prise en charge des enfants. Un congé paternité prolongé constitue ici une étape. Afin de promouvoir l'égalité, il convient de viser un congé parental de même durée, soit 18 semaines pour chaque parent.
Eine längere Eternzeit erlaubt es Eltern, sich nach der Geburt umfassend um ihr Neugeborenes zu kümmern. Davon profitieren Eltern und Kinder. Es ist wichtig, dass auch Väter vermehrt Verantwortung für die Betreuung der Kinder übernehmen. Hier ist ein verlängerter Vaterschaftsurlaub ein Schritt. Um die Gleichstellung zu fördern, ist eine gleichlange Elternzeit von je 18 Wochen anzustreben.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
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Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
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Toutefois, la politique doit également mettre à disposition suffisamment de moyens financiers et de personnel à cet effet. Il faut engager du personnel bien formé et en nombre suffisant, qui soit rémunéré en fonction de sa formation et de ses compétences.
Die Politik muss jedoch auch genügend finanzielle und personelle Mittel dafür zur Verfügung stellen. Es muss gut geschultes und genügend Personal eingestellt werden, welche ihren Ausbildungen und Fähigkeiten entsprechend entlohnt werden.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
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Les enfants doivent être scolarisés dans les classes existantes, où ils entendent l'allemand pendant toute la durée du cours, ce qui est beaucoup plus efficace. Ils doivent ensuite recevoir des leçons supplémentaires de DaZ. Le personnel enseignant doit cependant être soutenu par des pourcentages de postes supplémentaires et/ou du personnel auxiliaire supplémentaire. Les écoles ont en principe besoin de plus de ressources.
Die Kinder sollen innerhalb der bestehenden Klassen unterrichtet werden, hier hören sie Deutsch während der ganzen Zeit, dies ist viel effektvoller. Sie sollen dann zusätzliche DaZ-Lektionen erhalten. Das Lehrpersonal muss jedoch mit zusätzlichen Stellenprozenten und/oder zusätzlichem Hilfspersonal unterstützt werden. Die Schulen brauchen grundsätzlich mehr Ressourcen.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
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Pour le canton bilingue de Berne en particulier, il est important que le français ou l'allemand continue d'être enseigné comme première langue nationale. Cela favorise la cohésion.
Gerade für den zweisprachigen Kanton Bern ist es wichtig, dass Französisch bzw. Deutsch weiterhin als erste Landessprache unterrichtet wird. Dies fördert den Zusammenhalt.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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La promotion des chances de formation commence dès la petite enfance. Le canton devrait donc s'engager davantage dans le domaine de l'encouragement précoce, par exemple en apportant un soutien technique aux groupes de jeux et en investissant dans la qualification du personnel, en subventionnant davantage d'offres de formation pour les parents et les centres familiaux.
Die Förderung von Bildungschancen beginnt im Kleinkindalter, so sollte sich der Kanton auch im Frühförderungsbereich stärker engagieren und z.B. Spielgruppen fachlich unterstützen und in die Qualifizierung des Personals investieren, vermehrt Bildungsangebote für Elternwie auch Familienzentren subventionieren.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
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Les cantons progressistes comme Neuchâtel ont depuis longtemps introduit le droit de vote au niveau cantonal et permettent ainsi aux communes de l'introduire également. Le canton de Berne aurait dû faire de même depuis longtemps.
Fortschrittliche Kantone wie Neuenburg haben schon lange das Stimmrecht auf Kantonsebene eingeführt und ermöglichen damit den Gemeinden, dies ebenfalls einzuführen. Dies wäre auch für den Kanton Bern längst fällig.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
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Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
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Les obstacles sont déjà très élevés, beaucoup de Suisses "de souche" ne réussiraient pas le test de naturalisation, par exemple.
Die Hürden sind jetzt schon sehr hoch, viele "gebürtige" Schweizer:innen würden den Einbürgerungstest z.B. nicht bestehen.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
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Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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La Suisse fait partie de l'Europe. Comme l'ont montré les négociations avec les Etats-Unis, la Suisse est faible et elle aurait mieux fait de faire partie de l'Europe.
Die Schweiz gehört zu Europa. Wie die Verhandlungen mit der USA gezeigt haben, ist die Schweiz schwach und sie wäre als Teil von Europa besser dran gewesen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
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Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Le langage forme et influence notre identité et notre perception. Il est donc important que les femmes soient également représentées dans la langue, dans un langage neutre en termes de genre. Les autorités et les écoles ont un rôle de modèle à jouer à cet égard.
Sprache bildet und beieinflusst unsere Identität und unsere Wahrnehmung. Es ist deshalb wichtig, dass Frauen auch in der Sprache, in einer geschlechtsneutralen Sprache, abgebildet sind. Behörden und Schulen haben hier eine Vorbildfunktion.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
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Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
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Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
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Les églises du canton de Berne fournissent un travail de qualité et varié, notamment dans le domaine social et du conseil, et sont ouvertes à tous. Pour beaucoup, indépendamment de leur orientation religieuse, elles sont souvent la dernière bouée de sauvetage, trop souvent là où l'Etat a échoué.
Die Kirchen im Kanton Bern leisten gerade im Sozial- und Beratungsbereich sehr gute und vielseitige Arbeit und sind dabei offen für Alle. Sie sind für Viele, unabhängig der religiösen Ausrichtung, oft der letzte Rettungsanker, nur zu oft dort wo der Staat versagt hat.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
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Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
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Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
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L'indemnisation d'autres villes ne doit pas se faire au détriment de la ville de Berne (ou d'autres villes).
Die Entschädigung für weitere Städte darf nicht auf Kosten der Stadt Bern (oder andere Städte) gehen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
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Einführung kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
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Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
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Umwelt & Energie
AKW-Neubau erlauben
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
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L'approvisionnement énergétique du canton de Berne doit être sûr et respectueux de l'environnement. Les centrales nucléaires ne sont ni l'un ni l'autre à long terme. De plus, elles sont coûteuses et la question du stockage final n'est pas résolue. C'est pourquoi l'interdiction a du sens.
Die Energieversorgung im Kanton Bern soll sicher und umweltfreundlich sein. Atomkraftwerke sind auf lange Sicht weder das eine noch das andere. Zudem sind sie teuer und die Frage der Endlagerung ist nicht geklärt. Deshalb macht das Verbot Sinn.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
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Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
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Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
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Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
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L'extension des autoroutes ne résout aucun problème et, comme le montrent les expériences passées, n'apporte que davantage de trafic. Il est plus judicieux d'utiliser l'argent pour développer les transports publics. De plus, des terres cultivables importantes sont détruites.
Der Ausbau von Autobahnen löst keine Probleme, und bringt, wie die bisherigen Erfahrungen zeigen, nur mehr Verkehr. Es ist sinnvoller das Geld für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu nutzen. Zudem wird wichtiges Kulturland zerstört.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
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La vitesse de 30 km/h réduit les embouteillages et le bruit, comme le montrent clairement les études. De plus, elle augmente la sécurité des piétons et de la mobilité douce.
Tempo 30 vermindert Stau und Lärm, dies zeigen auch Studien ganz klar. Zudem erhöht es die Sicherheit für Fussgänger:innen und den Langsamverkehr.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Le service public et donc les prestations du canton doivent être accessibles à tous, même aux personnes qui n'ont pas d'affinité avec le numérique.
Der Service public und damit auch die Dienstleistungen des Kantons müssen allen Menschen zugänglich sein, auch nicht digital affinen Menschen.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
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Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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La réalité montre déjà que l'économie de marché libre conduit à plus d'inégalités et ne peut pas résoudre les problèmes urgents tels que la pénurie de logements, la pauvreté, le chaos dans les transports, la répartition équitable des revenus, etc. et que justement un très grand nombre de personnes ne peuvent pas profiter de l'économie de marché.
Die Realität zeigt schon jetzt, dass die freie Marktwirtschaft zu mehr Ungleichheit führt und die dringenden Probleme wie Wohnungsnot, Armut, Verkehrschaos, gerechte Verteilung des Einkommens etc. nicht lösen kann und gerade sehr viele nicht von der Marktwirtschaft profitieren können.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
L'important est qu'un enfant soit bien encadré et entouré, que ce soit par l'un des parents, par les deux, par une tierce personne/institution ou par un mélange des deux, cela est secondaire.
Wichtig ist, dass ein Kind gut betreut und umsorgt wird, ob dies von einem, beiden Elternteilen oder von einer Drittperson/Institution oder in einem Mix geschieht ist zweitrangig.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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La croissance, même dans l'économie, n'est pas tout. Ce qui est important, c'est une croissance qualitative (également pour l'économie) et ce sont justement les mesures de protection de l'environnement qui peuvent offrir cela.
Wachstum, auch in der Wirtschaft ist nicht alles. Wichtig ist qualitatives Wachstum (auch für die Wirtschaft) und gerade Massnahmen des Umweltschutz können dies bieten.
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Il y a de moins en moins de logements abordables, de nouveaux logements chers sont construits au détriment de logements plus anciens et moins chers. La crise du logement ne touche pas seulement les travailleurs, mais aussi la classe moyenne. Il est donc important que le canton de Berne encourage beaucoup plus la construction de logements d'utilité publique. Le logement est un droit humain.
Es gibt immer weniger zahlbaren Wohnraum, neue teure Wohnungen entstehen auf Kosten von älteren, günstigen Wohnungen. Die Wohnkrise trifft nicht nur Arbeiter:innen sondern auch die Mittelschicht. Es ist deshalb wichtig, dass der Kanton Bern den gemeinnützigen Wohnungsbau viel stärker fördert. Wohnen ist ein Menschenrecht.
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