Claudio Wiederkehr
Die Mitte | 01.10
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine pauschale Senkung des Existenzminimums oder Begrenzung notwendiger Zulagen lehne ich ab. Sozialhilfe muss ein menschenwürdiges Leben sichern. Sinnvoll sind jedoch strengere Kontrollen, klare Mitwirkungspflichten, konsequente Arbeitsintegration und Sanktionen bei Missbrauch. Ziel muss sein, die Eigenverantwortung zu stärken und Betroffene möglichst rasch wieder in die wirtschaftliche Selbstständigkeit zu führen.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine zusätzliche kantonale Entschädigung pflegender Angehöriger würde neue Ausgaben und Abgrenzungsfragen schaffen. Vorrang sollen bestehende Leistungen wie Hilflosenentschädigung, Spitex-Angebote und gezielte Entlastungsmassnahmen haben. Eine weitergehende Unterstützung wäre nur bei klar ausgewiesenem Bedarf und nachweislicher Kostenersparnis zu prüfen.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eher ja. Die Anspruchsprüfung soll möglichst automatisch anhand der bereits vorhandenen Steuerdaten erfolgen. Dadurch können separate Anträge vereinfacht und der Verwaltungsaufwand reduziert werden. Voraussetzung sind sichere digitale Schnittstellen, Datenschutz und eine einfache Lösung für Personen, deren aktuelle Verhältnisse von der letzten Steuerveranlagung abweichen.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, sofern dies aus Sicht der öffentlichen Finanzen vertretbar ist. Budgetüberschüsse können genutzt werden, um die Prämienbelastung zu senken. Dies darf jedoch nicht zulasten notwendiger Rückstellungen und künftiger Verpflichtungen gehen. Über Umfang und Höhe der Beteiligung soll deshalb jährlich aufgrund der aktuellen Finanzlage entschieden werden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eher ja. Separate Förderklassen können sinnvoll sein, wenn sie professionell geführt und gezielt eingesetzt werden. In einem solchen Setting lassen sich die Ressourcen von Lehrpersonen sowie Heilpädagoginnen und Heilpädagogen wirksamer einsetzen. Gleichzeitig erhalten betroffene Kinder mehr Struktur, Ruhe und eine individuellere Förderung.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine gezielte frühe Deutschförderung erleichtert betroffenen Kindern den Einstieg in den Kindergarten und das weitere Schulsystem. Sprachliche Defizite können frühzeitig erkannt und vermindert werden, was die Kinder, Lehrpersonen und Klassen entlastet. Die Förderung soll qualitativ gesichert und für die betroffenen Familien kostenlos sein.
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute Kenntnisse der am Wohnort gesprochenen Sprache sind eine wichtige Voraussetzung für Integration, gesellschaftliche Teilhabe und den Zugang zu Arbeit und Bildung. Wer eingebürgert werden möchte, soll sich im Alltag verständigen können. Die Anforderungen müssen dabei klar, verhältnismässig und für alle nachvollziehbar sein.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Dies ist Sache des Bundes.
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen soll angemessen begrenzt sein und sich klar von der regulären Sozialhilfe unterscheiden. Gleichzeitig müssen die grundlegenden Bedürfnisse gedeckt bleiben. Wichtig sind verbindliche Integrationsbemühungen, insbesondere beim Spracherwerb und beim Einstieg in den Arbeitsmarkt.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die bilateralen Verträge sind für die Schweiz wirtschaftlich und gesellschaftlich von grosser Bedeutung. Unser Land ist auf stabile Beziehungen zur EU und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt angewiesen. Eine Kündigung würde erhebliche Unsicherheiten schaffen. Die Personenfreizügigkeit soll jedoch weiterhin mit wirksamen Begleitmassnahmen verbunden sein.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
In der schriftlichen Kommunikation von Behörden und Schulen sollen Verständlichkeit, Klarheit und Rechtssicherheit im Vordergrund stehen. Auf Sonderzeichen wie Genderstern oder Doppelpunkt soll deshalb verzichtet werden. Eine respektvolle und möglichst geschlechtergerechte Sprache bleibt auch ohne solche Zeichen möglich.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine gezielte Medienförderung kann dazu beitragen, die Vielfalt der lokalen Berichterstattung und damit eine ausgewogene Meinungsbildung sicherzustellen. Die Unterstützung muss transparent, politisch unabhängig und nach klaren Kriterien erfolgen, damit die redaktionelle Freiheit gewahrt bleibt.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Weitere Steuersenkungen sollen vor allem den Mittelstand entlasten. Trotz einzelner Anpassungen führen starre Einkommensgrenzen dazu, dass Haushalte knapp oberhalb der Schwelle keine Vergünstigungen erhalten, obwohl ihre Lebenshaltungskosten steigen. Die Grenzwerte sollen deshalb regelmässig an die Lohn- und Kostenentwicklung angepasst werden.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die kantonale Verwaltung muss ihren Stellenbestand an neue gesetzliche Vorgaben, zusätzliche Aufgaben und steigende Anforderungen anpassen können. Eine pauschale Einfrierung würde die Mehrbelastung auf das bestehende Personal verlagern und könnte Qualität, Effizienz und Gesundheit der Mitarbeitenden beeinträchtigen. Neue Stellen sollen jedoch weiterhin sorgfältig begründet und geprüft werden.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Dies soll durch die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände mit Gesamtarbeitsvertärgen geregelt werden bzw. wenn es diese nicht gibt für berufsstände dann über den bund
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kanton und Gemeinden sollen unnötige Regulierungen und Auflagen für Unternehmen abbauen. Dabei müssen der Schutz der Mietenden und die Lebensqualität gewährleistet bleiben. Bei Lärmvorschriften ist zwischen zeitlich begrenzten und dauerhaften Belastungen zu unterscheiden. Dauerhafter Lärm soll klar begrenzt werden, da er die Gesundheit beeinträchtigen und krank machen kann.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unternehmen sollen ihre Geschäftsöffnungszeiten unter Einhaltung des Arbeitsgesetzes grundsätzlich selbst festlegen können. Dadurch werden unternehmerische Freiheit und Kundenorientierung gestärkt. Der Schutz der Mitarbeitenden sowie berechtigte Ruhebedürfnisse der Anwohnerschaft müssen jedoch weiterhin gewährleistet bleiben.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Angesichts des angespannten Wohnungsmarkts im Kanton Zug soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen stärker eingeschränkt werden. Wohnraum soll in erster Linie der dauerhaft ansässigen Bevölkerung zur Verfügung stehen. Gelegentliche Vermietungen durch Privatpersonen sollen weiterhin möglich bleiben.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gegen missbräuchlich genutzte Briefkastenfirmen und Geldwäscherei soll konsequenter vorgegangen werden. Verstärkte Kontrollen sind jedoch nur wirksam, wenn den zuständigen Stellen genügend personelle und fachliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Seriöse Unternehmen dürfen dabei nicht unnötig belastet werden.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zusätzliche ökologische Vorgaben für verpachtete Landwirtschaftsflächen könnten die Bewirtschaftung unnötig erschweren und die Betriebe stärker belasten. Bestehende Umwelt- und Gewässerschutzvorschriften sollen konsequent eingehalten werden. Weitergehende Einschränkungen sind nur sinnvoll, wenn sie fachlich begründet, praxistauglich und wirtschaftlich tragbar sind.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Windräder auf dem Zugerberg würden Landschaft, Natur und Naherholungsgebiet stark beeinträchtigen. Aufgrund der begrenzten geeigneten Flächen im Kanton Zug sollen andere erneuerbare Energien, insbesondere Solarenergie auf bestehenden Gebäuden und Infrastrukturen, stärker gefördert werden.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Klimaziele sollen primär mit wirksamen Anreizen, Zielvereinbarungen und technologischer Offenheit erreicht werden. Verbote sind oft wenig flexibel und können unnötige Belastungen schaffen. Wo freiwillige Massnahmen nicht ausreichen, sollen gezielte Vorgaben jedoch weiterhin möglich bleiben.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Solarausbau wird bereits stark gefördert. Priorität sollte nun der besseren Speicherung und Nutzung des produzierten Solarstroms eingeräumt werden. Investitionen in Speicherlösungen, intelligente Netze und den Eigenverbrauch erhöhen die Versorgungssicherheit und machen bestehende Solaranlagen wirksamer.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein kommunales Vorkaufsrecht greift stark in die Eigentumsfreiheit ein. Sinnvoller wäre ein freiwilliges Erstangebot an Zugerinnen und Zuger sowie anschliessend an Kanton oder Gemeinde. Als Anreiz könnte bei einem solchen Verkauf eine Reduktion der Grundstückgewinnsteuer gewährt werden.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Wohnfonds könnte Kanton und Gemeinden ermöglichen, geeignete Grundstücke zu erwerben und im Baurecht für langfristig bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Damit liesse sich auch ein freiwilliges Erstangebot sinnvoll nutzen. Über die Höhe von 750 Millionen Franken muss jedoch diskutiert werden; die Finanzierung soll etappiert, bedarfsgerecht und tragbar ausgestaltet sein.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gemeindeeigene Wohnungen sollen vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens zehn Jahren im Kanton Zug leben. Damit wird die Verbundenheit mit dem Kanton berücksichtigt und langjährig ansässige Personen erhalten bessere Chancen auf bezahlbaren Wohnraum. Für besondere Härtefälle sollen Ausnahmen möglich bleiben.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
In klar definierten Sonderbauzonen können vereinfachte Bau- und Planungsvorschriften helfen, schneller zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Voraussetzung ist, dass mindestens 40 Prozent der Wohnungen dauerhaft zu bezahlbaren Konditionen angeboten werden. Umwelt-, Sicherheits- und Qualitätsstandards müssen weiterhin eingehalten werden.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr soll rasch, sicher und lückenlos ausgebaut werden. Dabei braucht es kantonsweit einheitliche Regeln und Standards, damit nicht jede Gemeinde eigene Vorgaben erlässt. Dies erhöht die Sicherheit, erleichtert die Nutzung und sorgt für eine verständliche und durchgängige Verkehrsführung.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zusätzliche Mittel sollen gezielt für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs in schlecht erschlossenen Regionen eingesetzt werden, nicht primär zur Senkung der Abonnementspreise. Dabei sind die Reduktion von CO₂-Emissionen sowie der Einsatz neuer Technologien, etwa autonomer Busse, zu berücksichtigen.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Zahl der öffentlichen Parkplätze soll mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten bleiben. Sie sind für Bevölkerung, Gewerbe und Tourismus wichtig. Bei Umgestaltungen sollen wegfallende Plätze möglichst ersetzt werden. Ergänzend können Park-and-Ride-Anlagen geschaffen werden, damit der Stadtverkehr entlastet und der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr erleichtert wird.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Dienstleistungen des Kantons sollen primär digital angeboten und digitale Prozesse konsequent priorisiert werden. Gleichzeitig muss für Personen ohne ausreichenden digitalen Zugang weiterhin eine analoge Möglichkeit bestehen. Digitalisierung soll vereinfachen, darf aber niemanden vom Zugang zu staatlichen Leistungen ausschliessen.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ist Aufgabe des Bundes
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bei der Besetzung von Kaderstellen sollen Qualifikation, Erfahrung und persönliche Eignung entscheidend sein. Verbindliche Geschlechtervorgaben können die Auswahl unnötig einschränken. Ziel muss sein, für jede Stelle die bestgeeignete Person zu gewinnen und gleichzeitig faire Chancen für alle sicherzustellen.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine stärkere sichtbare Polizeipräsenz erhöht das Sicherheitsgefühl, wirkt präventiv und ermöglicht ein rasches Eingreifen. Sie soll gezielt an stark frequentierten Orten und zu relevanten Zeiten eingesetzt werden. Dabei sind Bürgernähe, Verhältnismässigkeit und ausreichend personelle Ressourcen sicherzustellen.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Moderne Überwachungsmöglichkeiten können die Fahndung verbessern, Straftaten schneller aufklären und die Sicherheit erhöhen. Ihr Einsatz muss jedoch klar gesetzlich geregelt, verhältnismässig und auf konkrete Zwecke beschränkt sein. Datenschutz, Transparenz und eine wirksame Kontrolle müssen jederzeit gewährleistet bleiben.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Präventive Durchsuchungen sollen in Asylunterkünften möglich sein, wenn konkrete Sicherheitsrisiken bestehen. Sie müssen gesetzlich klar geregelt, verhältnismässig und respektvoll durchgeführt werden. Ziel ist es, Waffen, gefährliche Gegenstände und andere Risiken frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit aller Bewohnenden sowie des Personals zu gewährleisten.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Eine freie Marktwirtschaft fördert Innovation, Wettbewerb, Arbeitsplätze und Wohlstand. Damit langfristig möglichst alle profitieren, braucht es jedoch klare Rahmenbedingungen, fairen Wettbewerb sowie einen angemessenen sozialen Ausgleich.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentaire
Entscheidend ist, welches Betreuungsmodell zur jeweiligen Familie passt. Nicht alle Eltern möchten Vollzeit zu Hause bleiben; viele schätzen auch ihre berufliche Tätigkeit. Wichtig sind genügend bezahlbare und qualitativ gute Betreuungsangebote, damit Familien frei wählen können.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Die Bestrafung von Straftätern ist wichtig, um die Gesellschaft zu schützen und klare Grenzen zu setzen. Gleichzeitig darf die Wiedereingliederung nicht vernachlässigt werden, da sie dazu beitragen kann, Rückfälle zu verhindern.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Commentaire
Umweltschutz ist wichtig, muss jedoch wirtschaftlich tragbar und sozial ausgewogen umgesetzt werden. Massnahmen dürfen Arbeitsplätze, Versorgungssicherheit und Wohlstand nicht unverhältnismässig gefährden. Nachhaltigkeit gelingt langfristig nur, wenn ökologische und wirtschaftliche Interessen gemeinsam berücksichtigt werden.
Commentaire
Familien mit tiefem Einkommen sollen weiterhin gezielt unterstützt werden. Neue Familienergänzungsleistungen schaffen jedoch zusätzliche staatliche Leistungen und können den Verwaltungsaufwand erhöhen. Vorrang sollten bestehende Unterstützungsangebote sowie Massnahmen haben, die Erwerbsarbeit fördern und den Weg in die wirtschaftliche Selbstständigkeit stärken.