Claudia Schanz-Bärtschi

Sozialdemokratische Partei | 02 10.1
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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Wohnraum muss für alle bezahlbar sein

Einsatz von Sozialdetektiv/-innen

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Bei konkretem Verdacht sollte genauer hingeschaut werden – auch aus Fairness gegenüber allen, die sich korrekt verhalten.

Förderung alters- und behindertengerechtes Wohnen

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Die Stadt Thun sollte alters- und behindertengerechtes Wohnen stärker fördern, damit Menschen möglichst lange selbstständig und zuhause leben können.

Ausbau der Kinderbetreuung

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Tagesschulen sollten auch während der Ferien geöffnet sein und als verlässlicher Betreuungsort für Kinder während der Arbeitszeiten der Eltern dienen.

Reduzierung Ausgaben im Sozialbereich

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Die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich sollten nicht reduziert werden. Angebote wie Jugend- und Familienberatung sowie zur sozialen Integration sind wichtig, um Menschen frühzeitig zu unterstützen, soziale Probleme zu verhindern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Förderklassen können Kindern mit besonderen Bedürfnissen gezielt helfen und gleichzeitig die Regelklassen entlasten.

Mehr Ressourcen für Schulen

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Mehr Klassenassistenzen und Heilpädagoginnen / Heilpädagogen sind wichtig für die gezielte Unterstützung und Förderung der Kinder.

Gleiche Bildungschancen

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Jedes Kind soll die gleichen Chancen auf gute Bildung haben – unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Obligatorische Frühförderung

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Frühförderung ist wichtig, sollte aber freiwillig und gezielt angeboten werden, statt für alle obligatorisch zu sein.

Einschränkung digitaler Geräte im Unterricht

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Digitale Geräte gehören einfach zum Alltag und sind für die Zukunft wichtig. Deshalb sollten wir lernen, richtig damit umzugehen.

Migration & Integration

Kündigung Bilaterale Verträge

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Die Bilateralen sind wichtig für die Schweiz – etwa für Handel, Arbeitsplätze und die Zusammenarbeit mit der EU. Die Personenfreizügigkeit ermöglicht es uns, einfacher in der EU zu arbeiten, zu studieren oder zu leben. Diese Möglichkeiten sollten wir nicht aufgeben.

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Wer seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz lebt, arbeitet und hier seinen Alltag hat, ist ein Teil der Gemeinde und sollte bei lokalen Entscheidungen mitreden können. Gleichzeitig sollte das Stimm- und Wahlrecht an klare Voraussetzungen geknüpft sein.

Verschärfung Einbürgerung

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Wer den Schweizer Pass will, sollte die Sprache einigermassen können, sich hier gut eingelebt haben und Teil der Gesellschaft sein. Die Anforderungen sollten aber fair und für alle machbar bleiben.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Kürzung Kulturförderung

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Kultur gehört zu einer lebendigen Stadt und bringt Menschen zusammen und kann auch dafür sorgen, dass die Generationen mehr miteinander in Kontakt kommen. Deshalb sollte bei der Kultur nicht gespart werden.

Unterstützung Jugendkulturangebote

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Jugendangebote bieten wichtige Treffpunkte und sinnvolle Freizeitmöglichkeiten. Deshalb sollte die Stadt diese Angebote stärker unterstützen.

Höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige

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Extra Preise für Auswärtige bringen nur mehr Aufwand. Lieber sollen die Angebote für alle offen bleiben und die Region zusammenbringen.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Ein Verbot wäre einfach unnötiger Aufwand. Die Schulen und Behörden sollen selbst entscheiden können, wie sie schreiben wollen.

Finanzen & Steuern

Steuersenkungen

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Wenn wir noch mehr Steuern senken, fehlt noch mehr Geld für Bildung, Soziales, günstigen Wohnraum und gute Verkehrswege. Lieber sollten wir in den sozialen Zusammenhalt und in Dinge investieren, die für alle wichtig sind.

Bau öffentliches Hallenbad

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Wäre schon cool, aber ein neues Hallenbad wäre auch richtig teuer. Das Geld könnte man vielleicht besser für andere wichtige Sachen einsetzen.

Investitionen in Infrastruktur trotz Verschuldung

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Gerade bei der Verkehrssituation gibt es einiges zu verbessern. Solche Investitionen lohnen sich langfristig und machen Thun lebenswerter – auch wenn dafür mehr Schulden entstehen.

Senkung Liegenschaftssteuer

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Wer keine eigene Liegenschaft besitzt, hat von einer Senkung kaum etwas. Das Geld wäre besser in Bildung, Verkehr oder sozialen Angeboten investiert.

Wirtschaft & Arbeit

Keine Konkurrenz privater Dienstleistungen

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Die Stadt soll wichtige Dienstleistungen auch selbst anbieten können und nicht alles Privaten überlassen. So kann sie sicherstellen, dass Angebote zuverlässig, fair und für alle zugänglich bleiben.

Weniger Regulierungen für Unternehmen

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Ein paar Regeln braucht es einfach, damit es für alle passt und Anwohner, Umwelt und Lebensqualität nicht darunter leiden. Es sollte nicht einfach weniger Regeln geben, nur damit es für Unternehmen einfacher wird.

Einschränkung Kurzzeitvermietungen

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Wenn immer mehr Wohnungen kurzfristig vermietet werden, wird normaler Wohnraum knapper und teurer. Es braucht deshalb klare Regeln, damit genug bezahlbarer Wohnraum für die Leute vor Ort bleibt.

Einführung Mindestlohn

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4'200 Franken bei einer Vollzeitstelle finde ich fair. Wer Vollzeit arbeitet, sollte davon auch vernünftig leben können.

Tourismusförderung begrenzen

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Tourismus ist wichtig für Thun, deshalb sollte man die Förderung nicht einfach kürzen, ohne zu wissen, ob dadurch Wohnungen, Verkehr und Bevölkerung tatsächlich entlastet werden.

Raumplanung

Verdichtetes Bauen

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Mehr Wohnungen auf dem gleichen Raum können helfen, dass Wohnraum günstiger wird / bleibt. Wichtig ist aber, dass die neuen Wohnungen auch wirklich bezahlbar sind und die Lebensqualität nicht darunter leidet.

Erleichterung der Umnutzung zu Wohnraum

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Wenn die Büro- oder Gewerbeflächen wirklich nicht mehr gebraucht werden, könnte man sie besser in Wohnungen umwandeln, statt sie leer stehen zu lassen.

Stärkere Gewichtung Wohnraum

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In Thun fehlt es an Wohnungen. Deshalb sollte bei grösseren Arealen mehr Wohnraum entstehen, damit es mehr bezahlbare Wohnungen gibt.

Verkehr

Ausbau Fuss- und Veloverkehr

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Ich befürworte einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr in Thun. Dabei braucht es ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden sowie klare, verständliche Regeln, damit Fussgänger, Velofahrer und Autofahrer sicher und rücksichtsvoll unterwegs sein können.

Flächendeckende Einführung Tempo 30

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Ja, grundsätzlich – aber mit Augenmass. Tempo 30 soll dort flächendeckend gelten, wo es die Sicherheit und Lebensqualität verbessert. Auf wichtigen Hauptverkehrsachsen sollte jedoch geprüft werden, ob Tempo 30 tatsächlich sinnvoll ist oder ob andere Geschwindigkeitsregelungen besser geeignet sind.

Förderung öffentlicher Verkehr

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Insbesondere Junge und finanziell schwächere Menschen sollen gezielt unterstützt werden. Vergünstigte Abonnemente können die Mobilität erleichtern und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verbessern. Gleichzeitig braucht es einen guten und zuverlässigen öffentlichen Verkehr für alle.

Neue Tunnellösung zur Verkehrsentlastung

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Ein Ausbau sollte nur gemeinsam und mit einer fairen finanziellen Beteiligung der betroffenen Gemeinden verfolgt werden. Eine neue Tunnellösung kann geprüft werden, wenn sie tatsächlich zu einer Verkehrsentlastung führt, gut auf das bestehende Verkehrsnetz abgestimmt ist und die Kosten langfristig tragbar sind.

Umwelt & Energie

Entsiegelung und Begrünung Stadtraum

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Der öffentliche Raum soll vermehrt entsiegelt und begrünt werden. Mehr Grün, Bäume und unversiegelte Flächen machen Thun attraktiver und lebenswerter und tragen gleichzeitig zu einem angenehmeren Stadtklima bei.

Lockerung Vorschriften für Erneuerbare

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Der Ausbau erneuerbarer Energien soll erleichtert werden, gleichzeitig müssen der Charakter und die historische Substanz der Thuner Altstadt geschützt bleiben.

Förderung Solarausbau

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Der Solarausbau soll stärker gefördert werden – mit Bedacht auf das Orts- und Altstadtbild. Besonders einfache Lösungen wie Balkonsolaranlagen sollen unterstützt und gleichzeitig sinnvoll in das Stadtbild integriert werden.

Anreize statt Verbote in Klimapolitik

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Klimaschutz soll vor allem über Anreize, freiwillige Zielvereinbarungen und gute Rahmenbedingungen erreicht werden – statt durch Verbote und unnötige Einschränkungen.

Verschärfung Aktionsplan Netto Null

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Der Klimaschutz darf ambitioniert sein, aber die Massnahmen müssen auch politisch und gesellschaftlich durchsetzbar bleiben. Sinnvoll sind vor allem konkrete, wirksame Schritte, die für Bevölkerung und Wirtschaft tragbar sind.

Politisches System & Digitalisierung

Digitale Stadtverwaltung

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Die Stadt Thun soll digitale Dienstleistungen weiter ausbauen, aber niemanden ausschliessen. Auch persönliche und analoge Angebote müssen erhalten bleiben, damit alle Menschen Zugang zu den Dienstleistungen der Stadt haben.

Mehr Finanzen für Entwicklungszusammenarbeit

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Solange in Thun noch Menschen von Armut betroffen sind, soll die Stadt zuerst sicherstellen, dass armutsbetroffene Menschen in Thun genügend Unterstützung erhalten. Internationale Hilfe bleibt wichtig, darf aber nicht auf Kosten der sozialen Unterstützung vor Ort gehen.

Einführung verbindlicher Bearbeitungsfristen

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Für Bewilligungen und Verwaltungsverfahren soll es klare und verbindliche Fristen geben. Gleichzeitig sollen die Abläufe einfacher und schneller werden.

Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Ausser an Orten, an denen es nachweislich häufig zu gefährlichen Situationen kommt. Dort kann Videoüberwachung gezielt eingesetzt werden, wenn sie die Sicherheit verbessert. Eine flächendeckende Überwachung ist nicht nötig.

Engagement gegen häusliche Gewalt

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Die Stadt soll sich stärker gegen häusliche Gewalt einsetzen und Prävention sowie Beratungsangebote unterstützen. Dabei sollen alle Betroffenen – Frauen und Männer – berücksichtigt werden.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Ausser es ist wirklich angezeigt. Zusätzliche Massnahmen sollen nur eingeführt werden, wenn sie einen klaren Nutzen haben und tatsächlich nötig sind.

Keine Auslagerung der Sicherheitsdienste

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Die Stadt und die Polizei sollen für Sicherheit zuständig bleiben. Private Sicherheitsdienste können aber dort eingesetzt werden, wo sie sinnvoll sind – mit klaren Regeln und fairer Zusammenarbeit.

Ergänzung Drogenkonsumraum zu Anlaufstelle

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Die bestehende Anlaufstelle soll durch einen beaufsichtigten Konsumraum, erweiterte Öffnungszeiten und ein tägliches Mittagessen ergänzt werden. Dabei steht im Vordergrund, den Betroffenen nicht nur einen sicheren Aufenthaltsort zu bieten, sondern ihnen auch einen niederschwelligen Zugang zu Beratung, Unterstützung und weiterführenden Hilfsangeboten zu ermöglichen.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Eine freie Marktwirtschaft kann Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand fördern. Gleichzeitig braucht es faire Regeln und ein gutes soziales Netz, damit möglichst alle davon profitieren und niemand zurückgelassen wird.

Staatliche Umverteilung

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Der Staat soll dafür sorgen, dass die Unterschiede nicht zu gross werden und alle faire Chancen haben. Gleichzeitig sollen Leistung und Eigenverantwortung weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Bestrafung Krimineller

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Bestrafung ist wichtig, wenn jemand eine Straftat begeht. Gleichzeitig sollte die Wiedereingliederung eine grosse Rolle spielen, damit Betroffene ihr Leben wieder in den Griff bekommen und nicht erneut straffällig werden.

Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Umweltschutz ist wichtig und wir müssen mehr dafür tun. Gleichzeitig sollte man darauf achten, dass dabei nicht unnötig Arbeitsplätze, Unternehmen oder unsere Wirtschaft darunter leiden.

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