Nina Koller
Grünliberale Partei | 06.01 | Sortant.e
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zug den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer ehrlich auf Sozialhilfe angewiesen ist, hat Anspruch auf Unterstützung – wer das System missbraucht, untergräbt die Akzeptanz für echte Bedürftige.
Förderung alters- und behindertengerechten Wohnens
Soll sich die Stadt stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z. B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Selbstbestimmtes Wohnen im Alter ist oft günstiger als ein Heimplatz – gezielte Anreize wie Umbaukredite entlasten langfristig die öffentliche Hand und ermöglichen älteren und Menschen mit Behinderung ein würdevolles, eigenständiges Leben. Wichtig ist, dass die Mittel zweckgebunden und wirkungsvoll eingesetzt werden.
Förderung Kinderbetreuung
Soll die Stadt die familienergänzende Kinderbetreuung verstärkt fördern (z. B. Ausbau von Kita-Plätzen, längere Öffnungszeiten der Tagesschulen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein bedarfsgerechtes Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung ist eine Investition in den Wirtschaftsstandort Zug: Es ermöglicht Eltern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen.
Reduzierte Ausgaben im Sozialbereich
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Jugend- und Familienberatung sowie Angebote zur sozialen Integration wirken präventiv und verhindern oft teurere Folgekosten (z. B. bei Sozialhilfe oder Kindesschutzmassnahmen). Statt pauschal zu kürzen, sollen diese Angebote periodisch auf Wirksamkeit und Effizienz überprüft werden.
Schule & Bildung
Mehr Ressourcen für Schulen
Sollen die städtischen Schulen mehr personelle Ressourcen erhalten (z. B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zusätzliche Ressourcen wie Heilpädagog/-innen oder Klassenassistenzen sind sinnvoll, wenn sie gezielt dort eingesetzt werden, wo echter Förderbedarf besteht – etwa zur Unterstützung spezialisierter Angebote statt eines pauschalen Ausbaus in allen Klassen. So profitieren Kinder mit besonderem Bedarf, ohne dass die Bildungsqualität für alle verwässert wird.
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separativ geführten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Für Schüler/-innen mit starkem Förderbedarf oder Verhaltensauffälligkeiten braucht es geeignete, spezialisierte Angebote statt reiner Integration. Separative Förderklassen können gezielter auf individuelle Bedürfnisse eingehen und sowohl die betroffenen Kinder als auch die Regelklassen entlasten.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Förderunterrichtgutscheine für Kinder aus einkommensschwachen Familien helfen, Bildungspotenzial unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern auszuschöpfen.
Obligatorische Frühförderung
Soll die Stadt für fremdsprachige Kinder eine obligatorische Frühförderung einführen (z. B. obligatorischer, von der Stadt finanzierter Spielgruppenbesuch für ein Jahr)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Frühe Sprachförderung ist die beste Basis für gelingende Integration. Ein von der Stadt finanzierter, obligatorischer Spielgruppenbesuch stellt sicher, dass Kinder mit guten Deutschkenntnissen in den Kindergarten starten.
Migration & Integration
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich die Stadt dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Stadt Zug soll sich an gesamtschweizerischen Lösungen beteiligen, aber die Aufnahmekapazität muss sich an den vorhandenen Ressourcen orientieren, insbesondere bei Wohnraum und Integrationsangeboten.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der wirtschaftliche Erfolg von Zug hängt stark vom stabilen Zugang zum EU-Binnenmarkt ab. Eine Kündigung der Bilateralen wäre ein unnötiges Risiko für Arbeitsplätze und Innovationskraft im Kanton.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Politische Mitbestimmung soll an die Einbürgerung geknüpft bleiben. Der Weg dazu steht allen offen, die sich integrieren und die Voraussetzungen erfüllen wollen.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute Sprachkenntnisse sind zentral für Integration und Chancen im Arbeitsmarkt. Klare Anforderungen bei der Einbürgerung sind daher sinnvoll und fair.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Pauschale Kürzungen sind der falsche Ansatz. Die Kulturförderung soll periodisch auf Wirksamkeit und Effizienz überprüft werden, statt unterschiedslos gekürzt zu werden.
Unterstützung Jugendkulturangebote
Soll die Stadt Jugendkulturangebote weiterhin finanziell unterstützen (z. B. industrie45, Jam On Radio und Galvanik)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige
Befürworten Sie bei städtischen Angeboten (z. B. Museen, Strandbad Zug) höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Städtische Angebote wie Museen oder das Strandbad werden von den Zuger Steuerzahlenden mitfinanziert. Es ist fair, wenn Auswärtige, die nicht zur Finanzierung beitragen, einen etwas höheren Beitrag leisten.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll städtischen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Behörden und Schulen sollen sich an eine klare, einheitliche und verständliche Sprache halten. Der Genderstern sorgt in der Verwaltungskommunikation eher für Verwirrung als für Klarheit.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie weitere Steuersenkungen in den nächsten vier Jahren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einkaufsgutscheine bei Budgetüberschüssen
Soll die Stadt Budgetüberschüsse dafür verwenden, allen Einwohner/-innen einen Einkaufsgutschein im Wert von 1’000 Franken für das städtische Gewerbe auszustellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein pauschaler Gutschein für alle ist reine Symbolpolitik nach dem Giesskannenprinzip – unabhängig von Bedürftigkeit. Budgetüberschüsse sollen zielgerichteter eingesetzt werden, etwa über Steuerrabatte oder gezielte Investitionen.
Befristete Steuerrabatte
Soll die Stadt bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Im Gegensatz zu einem Gutschein-Giesskannenprinzip geben befristete Steuerrabatte den Steuerzahlenden systematisch und fair zurück, was sie selbst erwirtschaftet haben.
Abschaffung Pauschalbesteuerung
Befürworten Sie die Abschaffung der Besteuerung nach Aufwand («Pauschalbesteuerung» für vermögende Ausländer/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Erwerb «Unterer Frauenstein»
Eine städtische Initiative fordert, dass die Stadt Zug das Anwesen «Unterer Frauenstein» für 44 Millionen Franken erwirbt und der Bevölkerung zugänglich macht. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Der öffentliche Zugang zu attraktiven Naherholungsräumen ist wünschenswert, aber bei einem Preis von 44 Millionen Franken braucht es eine sehr kritische Kosten-Nutzen-Abwägung. Vor einem vollständigen Erwerb sollen alternative Lösungen (z. B. Zugangsvereinbarungen, Beteiligungsmodelle) geprüft werden.
Wirtschaft & Arbeit
Keine Konkurrenz privater Dienstleistungen
Soll die Stadt auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wo Private ein Angebot bereits gut abdecken, soll sich die Stadt nicht mit eigenen, steuerfinanzierten Dienstleistungen in Konkurrenz begeben. Das entspricht dem Subsidiaritätsprinzip und schont die öffentlichen Mittel.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Soll die Stadt die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eigentümer/-innen sollen grundsätzlich frei über die Nutzung ihres Wohnraums entscheiden können. Punktuelle Auswüchse in stark betroffenen Quartieren lassen sich gezielt statt mit pauschalen neuen Vorschriften angehen.
Einfrierung Stellenbestand
Befürworten Sie ein Einfrieren des Stellenbestands beim städtischen Verwaltungspersonal?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden geltenden städtischen Mindestlohnes von CHF 4'200 pro Monat für eine Vollzeitstelle?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Löhne sollen grundsätzlich zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden bzw. über Gesamtarbeitsverträge ausgehandelt werden. Ein staatlich verordneter Mindestlohn greift zu stark in den Arbeitsmarkt ein und gefährdet insbesondere Einstiegsstellen.
Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Verdichtung ist der marktnahe Weg, das Wohnungsangebot in Zug zu vergrössern, ohne wertvolles Kulturland zu verbrauchen. Das entspricht meiner Haltung, dass primär mehr Bautätigkeit statt zusätzlicher Subventionen das Wohnraumproblem löst.
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Leerstehende Büroflächen sinnvoll in Wohnraum umzuwandeln, ist pragmatisch und marktnah. Die Stadt soll hier mit schlankeren Bewilligungsverfahren Hand bieten, statt unnötige Hürden aufzubauen.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen der Stadt vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wer über viele Jahre in Zug lebt und Steuern zahlt, darf bei knappem, städtisch finanziertem Wohnraum berücksichtigt werden.
Verkehr
Ausbau Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) in der Stadt Zug?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen in der Stadt Zug zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Kapazitätsausbau, Parkplätze, Bau von Unterführungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein funktionierender Strassenverkehr ist für den Werkplatz Zug und die Erreichbarkeit für Pendler/-innen und Unternehmen zentral. Gezielte Engpassbeseitigungen sind daher sinnvoll, wo sie den Verkehrsfluss spürbar verbessern.
Flächendeckende Einführung Tempo 30
Soll in der Stadt Zug flächendeckend Tempo 30 eingeführt werden (auch auf Hauptstrassen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Tempo 30 kann in Wohnquartieren und bei Schulen sinnvoll sein, aber ein flächendeckendes Tempo 30 auch auf Hauptstrassen bremst den Verkehrsfluss unnötig und schadet dem Wirtschaftsverkehr. Gezielte statt pauschale Lösungen sind hier der richtige Weg.
Günstigere ÖV-Preise
Sollen finanzielle Budgetüberschüsse dafür verwendet werden, den öffentlichen Verkehr im Stadtgebiet für die Zuger Bevölkerung günstiger anzubieten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr Grünflächen verbessern das Stadtklima und die Lebensqualität.
Lockerung Wohnbauvorschriften für Erneuerbare
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Ortsbild- und Denkmalschutzes gelockert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unnötig strenge Vorschriften bremsen den Ausbau erneuerbarer Energien ohne echten Mehrwert. Eine pragmatische Lockerung ist sinnvoll, wertvolle Ortsbilder von besonderer Bedeutung sollen aber weiterhin geschützt bleiben.
Förderung Solarausbau
Soll die Stadt den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Anreize statt Verbote in Klimapolitik
Soll die Stadt bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Anreize und Zielvereinbarungen entfalten oft mehr Wirkung als starre Verbote, weil sie Innovation und Eigenverantwortung fördern statt zu bevormunden. Ein vollständiger Verzicht auf jegliche Regulierung wäre aber nicht realistisch, wo klare Mindeststandards nötig sind.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt dazu übergehen, ihre Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein striktes 'Digital-Only'-Prinzip würde aber ältere oder weniger technikaffine Personen ausschliessen.
Mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Internationale Entwicklungszusammenarbeit ist in erster Linie Aufgabe von Bund.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Als Standort mit vielen international tätigen Handels- und Rohstofffirmen ist Zug besonders auf verlässliche, berechenbare Rahmenbedingungen angewiesen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Videoüberwachung an neuralgischen Orten kann präventiv wirken und hilft bei der Aufklärung von Straftaten. Wichtig ist ein verhältnismässiger Einsatz mit klaren Regeln zum Datenschutz.
Unterstützung Opfer sexualisierter Gewalt
Soll die Stadt das Hilfs- und Unterstützungsangebot für Opfer von sexualisierter Gewalt ausbauen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in der Stadt Zug (z. B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine sichtbare Polizeipräsenz erhöht das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und wirkt präventiv gegen Straftaten. Das ist gut investiertes Geld für die öffentliche Sicherheit.
Geschützte Einrichtung zum Drogenkonsum
Befürworten Sie die Schaffung einer geschützten Einrichtung für Drogenabhängige zum Konsum (sog. Kontakt- und Anlaufstelle)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Fokus soll auf Prävention, Therapie und dem Weg aus der Abhängigkeit liegen statt auf dauerhaften Konsummöglichkeiten. Eine solche Einrichtung soll nur als letztes Mittel und mit klarem Ziel der Reintegration geprüft werden, nicht als Regelangebot.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Freie Märkte schaffen Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Commentaire
Unterstützung soll gezielt dort ansetzen, wo echte Bedürftigkeit besteht, statt über eine breite Umverteilung Leistung zu bestrafen. Eigenverantwortung und Leistungsanreize sind mir wichtiger als staatlich verordnete Gleichmacherei.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Konsequenzen für begangenes Unrecht müssen spürbar sein, damit Regeln ihre Wirkung entfalten. Gleichzeitig ist eine gelingende Wiedereingliederung langfristig auch im Interesse der Sicherheit.
Umweltschutz zulasten Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Eine stabile Wirtschaft hängt direkt vom Zustand unserer Umwelt ab. Langfristig sichert nachhaltiges Wirtschaften die Ressourcenverfügbarkeit auch für kommende Generationen.
Commentaire
Der Wohnungsmarkt in Zug soll primär durch mehr Bautätigkeit und schlankere Bewilligungsverfahren entlastet werden. Gezielte Unterstützung für Genossenschaften ist denkbar, aber die Stadt soll nicht giesskannenartig Land verschenken oder subventionieren – das verzerrt den Markt und kostet Steuergelder, ohne das Grundproblem des Angebots zu lösen.