Leif Roth
FDP.Die Liberalen | 0101
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Prämienverbilligung ausbauen
Soll der Kanton zusätzliche Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zusätzliche kantonale Mittel zur Prämienverbilligung heben den Preisdruck im Gesundheitsmarkt nicht auf und führen zu höheren Ausgaben für alle. Stattdessen sollten wir den Wettbewerb im Gesundheitswesen stärken und gezielt Bedürftige unterstützen, ohne die Gesamtbelastung für Wirtschaft und Prämienzahler systematisch zu erhöhen.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton die familienergänzende Kinderbetreuung verstärkt fördern?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine gut funktionierende familienergänzende Kinderbetreuung verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und stärkt die Erwerbstätigkeit, insbesondere von Eltern. Die Förderung soll jedoch zielgerichtet, effizient und möglichst marktnah erfolgen, ohne neue Dauersubventionen oder unnötige Bürokratie zu schaffen.
Hausarztpraxen unterstützen
Soll der Kanton Nidwalden Hausarztpraxen finanziell unterstützen (z.B. durch steuerliche Vorteile für Hausärzt/-innen oder Anschubfinanzierungen für neue Arztpraxen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich sollen sich Arztpraxen im Markt selbst tragen und nicht dauerhaft staatlich subventioniert werden. Statt finanzieller Unterstützung braucht es attraktive Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und flexible Arbeitsmodelle, damit sich Hausärztinnen und Hausärzte auch in Nidwalden niederlassen. Gezielte Anschubhilfen können höchstens zeitlich begrenzt und ausnahmsweise geprüft werden.
Spitalplanung verstärken
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. stärkere Koordination bei Pflegeleistungen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine stärkere kantonale Steuerung birgt die Gefahr von mehr Bürokratie und weniger Effizienz im Gesundheitswesen. Statt zentraler Planung braucht es Wettbewerb, klare Zuständigkeiten und Kostentransparenz, um Qualität und Wirtschaftlichkeit zu sichern. Koordination ist sinnvoll, darf aber nicht zu Überregulierung führen.
Schule & Bildung
Wiedereinführung Förderklassen
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Separate Förderklassen können sinnvoll sein, wenn sie gezielt und zeitlich begrenzt eingesetzt werden und sowohl betroffenen Kindern als auch dem Regelunterricht zugutekommen. Wichtig ist, dass sie qualitativ hochstehend, wirksam und verhältnismässig ausgestaltet sind. Eine pauschale oder dauerhafte Auslagerung lehne ich ab.
Fremdsprachen-Klassen
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Zeitlich begrenzte, separate Sprachklassen können helfen, Deutschkenntnisse rasch und gezielt aufzubauen und den Einstieg in den Regelunterricht zu erleichtern. Entscheidend ist, dass die Integration so früh wie möglich erfolgt und klare Lernziele definiert sind. Eine dauerhafte Trennung ist nicht zielführend.
Verzicht Französisch in Primarschule
Soll in der Primarstufe auf Französischunterricht verzichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der frühe Französischunterricht bindet viele Ressourcen, ohne dass der Lernerfolg nachhaltig gesichert ist. In der Primarstufe sollte der Fokus stärker auf Deutsch, Mathematik und Grundlagenkompetenzen gelegt werden. Französisch kann effizienter und wirksamer auf der Sekundarstufe eingeführt werden.
Bildungsschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gleiche Bildungschancen sind zentral, insbesondere für Kinder aus einkommensschwächeren Familien. Gutscheinsysteme können dabei ein sinnvolles, marktnahes Instrument sein, weil sie zielgerichtet helfen und Wahlfreiheit schaffen, statt pauschal Strukturen auszubauen. Entscheidend ist eine wirksame und kostenbewusste Umsetzung.
Migration & Integration
Ausländerstimmrecht
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Politische Rechte sollen grundsätzlich an die Schweizer Staatsbürgerschaft geknüpft sein. Wer sich dauerhaft einbringen will, hat mit der Einbürgerung einen klaren und bewährten Weg. Eine Ausweitung des Stimm- und Wahlrechts ohne Bürgerrecht schwächt den Stellenwert der Staatsbürgerschaft.
Förderung Integration
Soll der Kanton Nidwalden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Integration ist in erster Linie Eigenverantwortung der Zugewanderten. Der Kanton soll bestehende Angebote effizient nutzen, statt neue staatliche Strukturen und Stellen zu schaffen. Gezielte Sprachförderung kann sinnvoll sein, muss aber verhältnismässig und wirkungsorientiert bleiben.
Verschärfung Einbürgerungsgesetz
Begrüssen Sie eine Verschärfung des kantonalen Einbürgerungsgesetzes (z.B. höhere Sprachkenntnisse, stärkere soziale Integration)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Einbürgerung soll Ausdruck einer nachhaltigen Integration sein. Klare Anforderungen an Sprachkenntnisse und gesellschaftliche Teilhabe schaffen Verbindlichkeit und Akzeptanz. Wichtig ist, dass die Kriterien fair, transparent und für alle gleich angewendet werden.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Befürworten Sie ein Einführung von Bezahlkarten für die Asylsozialhilfe (anstelle von Bargeld)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bezahlkarten helfen, die zweckgebundene Verwendung von Sozialhilfe sicherzustellen und Missbrauch zu reduzieren. Sie erhöhen die Transparenz und können die administrative Abwicklung vereinfachen.
Bilaterale Verträge kündigen
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die bilateralen Verträge sind zentral für den Wohlstand und den Marktzugang der Schweizer Wirtschaft. Eine Kündigung würde grosse Unsicherheit schaffen und Arbeitsplätze gefährden. Stattdessen braucht es pragmatische Weiterentwicklungen, nicht einen wirtschaftspolitischen Alleingang.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Rückzug Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kultur ist ein wichtiger Standort- und Gesellschaftsfaktor, weshalb sich der Kanton nicht vollständig zurückziehen sollte. Die Förderung muss jedoch zurückhaltend, zielgerichtet und finanzpolitisch verantwortungsvoll erfolgen. Private Initiativen und Eigenfinanzierung sollen dabei klar im Vordergrund stehen.
Verbot Genderstern
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die amtliche Sprache soll klar, verständlich und einheitlich sein. Sonderzeichen wie Gendersternchen erschweren die Lesbarkeit und schaffen Rechtsunsicherheit. Geschlechtergerechtigkeit ist wichtig, lässt sich aber ohne ideologisch geprägte Sprachregeln umsetzen.
Trennung Staat & Kirche
Soll der Kanton Nidwalden Staat und Kirche vollständig trennen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine stärkere Trennung von Staat und Kirche stärkt die weltanschauliche Neutralität des Staates und erhöht die Standortattraktivität, insbesondere für Unternehmen. Dass juristische Personen Kirchensteuern bezahlen müssen, ist ordnungspolitisch fragwürdig. Eine Reform soll jedoch pragmatisch und ohne Bruch bewährter Strukturen erfolgen.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schweiz verfügt bereits über sehr hohe Tierschutzstandards, die Landwirte stark fordern. Weitere Verschärfungen würden insbesondere kleine und mittlere Betriebe zusätzlich belasten und die Wettbewerbsfähigkeit schwächen. Verbesserungen sollen pragmatisch, freiwillig und marktbasiert erfolgen statt über neue Vorschriften.
Finanzen & Steuern
Steuerreduktion hohe Einkommen
Befürworten Sie die Reduktion der Steuern für hohe Einkommen (gemäss der beschlossenen Revision des Steuergesetzes)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Reduktion der Steuern für hohe Einkommen stärkt die Standortattraktivität und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons. Leistung und unternehmerisches Engagement sollen nicht zusätzlich bestraft werden. Ein attraktives Steuersystem kommt langfristig auch dem Mittelstand und den öffentlichen Finanzen zugute.
Abschaffung Kirchensteuern für Unternehmen
Würden Sie die Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen befürworten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Kirchensteuer für Unternehmen ist ordnungspolitisch nicht gerechtfertigt, da juristische Personen keine Religionszugehörigkeit haben. Ihre Abschaffung stärkt die Unternehmensfreiheit und verbessert die Standortattraktivität des Kantons. Kirchen sollen sich primär über freiwillige Beiträge finanzieren.
Schuldenbremse lockern
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schuldenbremse ist ein zentrales Instrument für solide und generationengerechte Finanzpolitik. Eine Lockerung würde den Ausgabendruck erhöhen und zukünftige Generationen belasten. Stattdessen braucht es klare Prioritäten und einen effizienten Einsatz der vorhandenen Mittel.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Individualbesteuerung beseitigt die Heiratsstrafe und behandelt alle Erwerbstätigen gleich. Sie stärkt insbesondere die Arbeitsanreize für Zweitverdienende und ist ordnungspolitisch konsequent. Das Steuersystem wird damit fairer und zeitgemässer.
Wirtschaft & Arbeit
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Pauschale Haftungs- und Sorgfaltspflichten schwächen die Wettbewerbsfähigkeit Schweizer Unternehmen und schaffen erhebliche Rechtsunsicherheit. Verantwortung soll primär über internationale Standards, Freihandel und freiwillige Selbstverpflichtungen wahrgenommen werden. Der beschlossene Gegenvorschlag ist ausreichend und verhältnismässig.
Kontrolle Lohngleichheit
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge vom Kanton erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Lohngleichheit ist wichtig und bereits gesetzlich verankert. Zusätzliche kantonale Kontrollen würden Bürokratie und Kosten erhöhen, insbesondere für KMU. Entscheidend sind Transparenz, Wettbewerb und bestehende Rechtsmittel, nicht neue Kontrollapparate.
Prüfung Regulierungswirkung
Soll der Kanton Nidwalden bei neuen Regulierungen stets deren Auswirkungen auf Unternehmen auswerten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Neue Regulierungen müssen ihre Auswirkungen auf Unternehmen transparent ausweisen. Eine systematische Abschätzung der Regulierungsfolgen stärkt die Standortqualität und verhindert unnötige Bürokratie. Gute Politik berücksichtigt wirtschaftliche Auswirkungen von Anfang an.
Liberalisierung Öffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten stärkt die unternehmerische Freiheit und ermöglicht es Betrieben, flexibel auf Kundenbedürfnisse zu reagieren. Arbeitsrechtliche Schutzbestimmungen bleiben dabei gewahrt. Wettbewerb und Eigenverantwortung sind wirksamer als staatliche Vorgaben.
Stellenbestand einfrieren
Soll der Stellenbestand des Kantons Nidwalden eingefroren werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Einfrieren des Stellenbestands setzt ein klares Zeichen für Ausgabendisziplin und Effizienz in der Verwaltung. Bevor neue Stellen geschaffen werden, sollen Prozesse optimiert und Digitalisierung konsequent genutzt werden. Ausnahmen müssen gut begründet und zeitlich befristet bleiben.
Gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Wohnungsmarkt soll grundsätzlich marktwirtschaftlich funktionieren. Eine stärkere staatliche Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus birgt die Gefahr von Marktverzerrungen und Fehlanreizen. Der Kanton soll stattdessen für gute Rahmenbedingungen, rasche Bewilligungsverfahren und genügend Bauland sorgen.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig für die Versorgungssicherheit und den Klimaschutz. Starre Umwelt- und Landschaftsvorschriften dürfen sinnvolle Projekte nicht unnötig blockieren. Lockerungen sollen jedoch verhältnismässig und standortgerecht erfolgen.
Verdichteter Bauen
Sollen bestehende Bauzonen stärker verdichtet bebaut werden dürfen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine stärkere Verdichtung innerhalb bestehender Bauzonen nutzt den Boden effizienter und reduziert den Druck auf neue Einzonungen. Sie schafft zusätzlichen Wohnraum und unterstützt eine nachhaltige Raumplanung. Entscheidend sind klare Regeln und genügend Gestaltungsspielraum für Eigentümer.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton Nidwalden zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Klimaziele lassen sich effizienter mit marktwirtschaftlichen Anreizen als mit Verboten erreichen. Finanzielle Anreize fördern Innovation und Eigenverantwortung, statt starre Vorschriften durchzusetzen. Der Staat soll Rahmenbedingungen setzen, nicht Technologien vorschreiben.
Steuerabzug für Energie- und Umweltschutzmassnahmen
Sollen Investitionen in Liegenschaften, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, von den kantonalen Steuern abgezogen werden können?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Steuerliche Abzüge für energetische Sanierungen setzen wirksame marktwirtschaftliche Anreize für Investitionen in Energieeffizienz. Sie fördern Umweltschutz, ohne auf Verbote oder zusätzliche Regulierungen zu setzen. Gleichzeitig stärken sie das lokale Gewerbe und die Bautätigkeit.
Erhöhung Förderbeiträge erneuerbare Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energien (z.B. Wasser-, Wind- oder Solarenergie) erhöht werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Erneuerbare Energien sollen sich möglichst marktbasiert und ohne Dauersubventionen entwickeln. Bereits bestehende Förderinstrumente auf kantonaler und nationaler Ebene sind grundsätzlich ausreichend. Entscheidend sind verlässliche Rahmenbedingungen, schnellere Bewilligungsverfahren und Investitionssicherheit statt immer höhere Beiträge.
Verkehr
Massnahmen zugunsten motorisiertem Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der motorisierte Individualverkehr bleibt für Wirtschaft, Gewerbe und Bevölkerung unverzichtbar. Gezielte Investitionen zur Beseitigung von Engpässen erhöhen die Verkehrssicherheit und die Standortattraktivität. Entscheidend ist eine sachliche Verkehrspolitik, die alle Verkehrsträger berücksichtigt.
Massnahmen gegen Ausweichverkehr
Soll der Kanton verstärkte Massnahmen gegen den Ausweichverkehr der Autobahn in den Gemeinden unternehmen (z.B. Sperrungen von Ausfahrten)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ausweichverkehr belastet Gemeinden unnötig und beeinträchtigt die Lebensqualität der Bevölkerung. Zielgerichtete Massnahmen können sinnvoll sein, wenn sie verhältnismässig sind und den übergeordneten Verkehrsfluss berücksichtigen.
Ausbau ÖV
Soll der öffentliche Verkehr im Kanton Nidwalden ausgebaut werden (höhere Frequenz, neue Buslinien)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein bedarfsgerechter Ausbau des öffentlichen Verkehrs kann zur Entlastung der Strassen beitragen und die Standortattraktivität erhöhen. Neue Angebote müssen wirtschaftlich, nachfrageorientiert und effizient ausgestaltet sind. Ein Ausbau um jeden Preis lehne ich ab.
Ausbau Fuss- & Veloverkehr
Soll im Kanton Nidwalden die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr ausgebaut werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gute Infrastruktur für Fuss- und Veloverkehr erhöht die Verkehrssicherheit und ergänzt die bestehenden Verkehrssysteme sinnvoll. Investitionen sollen jedoch zielgerichtet und verhältnismässig erfolgen. Ein ideologisch motivierter Ausbau zulasten anderer Verkehrsträger ist abzulehnen.
Verbot Tempo 30 auf Hauptstrassen innerorts
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Auf verkehrsorientierten Hauptstrassen braucht es flüssigen Verkehr und klare Hierarchien im Strassennetz. Pauschale Tempo-30-Zonen beeinträchtigen den Verkehrsfluss und die Erreichbarkeit für Gewerbe und Bevölkerung. Tempo 30 soll gezielt dort eingesetzt werden, wo es aus Sicherheits- oder Lärmschutzgründen sinnvoll ist.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Enge und stabile Beziehungen zur EU sind zentral für Wohlstand, Arbeitsplätze und Marktzugang der Schweiz. Entscheidend ist ein pragmatischer, eigenständiger Weg, der die bilateralen Verträge sichert und weiterentwickelt. Eine institutionelle Anbindung um jeden Preis lehne ich jedoch ab.
Offenlegung Finanzierung
Soll im Kanton Nidwalden eine Pflicht zur Offenlegung der Parteienfinanzierung sowie der Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine Pflicht zur Offenlegung der Parteien- und Kampagnenfinanzierung greift in die Spenderfreiheit und Privatsphäre ein und kann politisches Engagement abschrecken. Gerade auf kantonaler Ebene droht eine Prangerwirkung bei vergleichsweise kleinen Beträgen. Transparenz ist wichtig, soll aber freiwillig und ohne zusätzlichen Bürokratieaufwand erfolgen.
Zugänglichkeit Behördeninformationen
Sollen Informationen der Behörden auch in einfacher Sprache sowie visuell und auditiv zugänglich gemacht werden (z.B. Abstimmungsinformationen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Verständliche Behördeninformationen stärken die politische Teilhabe und den Zugang zu staatlichen Leistungen. Angebote in einfacher Sprache sowie visuelle oder auditive Formate können sinnvoll sein, wenn sie zielgerichtet, verhältnismässig und kosteneffizient umgesetzt werden. Eine Überregulierung oder unnötige Mehrkosten sind zu vermeiden.
Digital-First bei Verwaltungsprozessen
Befürworten Sie die Pläne des Kantons, wonach Verwaltungsprozesse mehrheitlich digital abgewickelt werden sollen (sog. Digital-First-Prinzip)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Digital-First-Prinzip erhöht die Effizienz, Servicequalität und Kostentransparenz der Verwaltung. Digitale Prozesse entlasten Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen und reduzieren Bürokratie. Wichtig ist, dass Datensicherheit gewährleistet bleibt und analoge Alternativen für Ausnahmen bestehen.
Neutralität strikt auslegen
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine konsequent ausgelegte Neutralität schafft Planungs- und Rechtssicherheit für Wirtschaft und Aussenhandel. Die Schweiz soll sich auf klar definierte, selektive Sanktionen in Ausnahmefällen beschränken und keine automatischen oder symbolpolitischen Massnahmen übernehmen. Neutralität bedeutet Verlässlichkeit, nicht politische Beliebigkeit.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Videoüberwachung kann an sensiblen oder stark frequentierten Orten zur Erhöhung der Sicherheit beitragen und Straftaten präventiv wirken. Entscheidend ist ein gezielter, verhältnismässiger Einsatz mit klaren rechtlichen Grundlagen und strengen Datenschutzvorgaben. Eine flächendeckende Überwachung lehne ich ab.
Polizeidienst für Ausländer mit C-Ausweis
Im Kanton Nidwalden ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Polizeidienst ist eine hoheitliche Kernaufgabe, die ein besonderes Loyalitäts- und Vertrauensverhältnis zum Staat voraussetzt. Dieses wird durch die Schweizer Staatsbürgerschaft am besten gewährleistet. Der Fachkräftemangel soll primär über attraktive Arbeitsbedingungen und Ausbildung angegangen werden.
Prävention häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. Präventionskampagnen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Häusliche Gewalt ist ein schweres Delikt und erfordert ein klares staatliches Engagement. Prävention, frühe Intervention und gezielte Aufklärung können Leid verhindern und sind gesellschaftlich wie auch volkswirtschaftlich sinnvoll.
Kooperation Obwalden bei Bevölkerungsschutz/Rettung
Soll der Kanton Nidwalden in den Bereichen Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettungsdiensten stärker mit dem Kanton Obwalden zusammenarbeiten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine verstärkte interkantonale Zusammenarbeit erhöht die Effizienz, Professionalität und Einsatzbereitschaft im Bevölkerungsschutz. Gemeinsame Strukturen können Kosten senken und Synergien nutzen, ohne die Einsatzqualität zu beeinträchtigen.
Polizeipräsenz
Braucht es zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit im Kanton Nidwalden eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine sichtbare Polizeipräsenz wirkt präventiv und stärkt das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Sie kann dazu beitragen, Konflikte frühzeitig zu entschärfen und Straftaten zu verhindern.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Eine freie Marktwirtschaft schafft Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze und ist langfristig der wirksamste Mechanismus zur Steigerung des allgemeinen Lebensstandards. Wichtig dabei sind klare Regeln, Wettbewerb und Eigentumsschutz, damit möglichst viele Menschen profitieren können.
Vollzeit Kinderbetreuung durch Elternteil
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentaire
Kinder profitieren vor allem von stabilen Beziehungen, Zeit und Zuwendung, unabhängig davon, ob diese durch ein Vollzeit-Elternteil oder durch andere Betreuungsmodelle erfolgt. Es braucht die Wahlfreiheit der Familien und nicht ein staatlich oder gesellschaftlich vorgegebenes Idealmodell.
Bestrafung statt Wiedereingliederung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Der Rechtsstaat muss Straftaten klar sanktionieren, doch eine erfolgreiche Wiedereingliederung ist zentral, um Rückfälle zu verhindern und die Sicherheit langfristig zu erhöhen. Strafe und Resozialisierung sind keine Gegensätze, sondern müssen ausgewogen kombiniert werden.
Priorität Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Umweltschutz ist wichtig, sollte jedoch mit wirtschaftlichem Wachstum vereinbar sein. Nachhaltige Lösungen entstehen am wirksamsten durch Innovation, technologische Fortschritte und marktwirtschaftliche Anreize, nicht durch ein bewusstes Ausspielen von Umwelt gegen Wirtschaft.
Commentaire
Einen generellen Ausbau der staatlich finanzierten Elternzeit lehne ich eher ab. Er würde zusätzliche Kosten und Abgaben verursachen und die Unternehmen – insbesondere KMU – belasten. Statt mehr staatlicher Leistungen setze ich auf Wahlfreiheit, flexible Arbeitsmodelle und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.