Attila Kiss
Union démocratique du centre | 06.07.6
État sociale, famille et santé
Logements d’utilité publique
Le Canton devrait-il augmenter son soutien financier pour la construction de logements d'utilité publique (p. ex. par le biais d'aides financières aux coopératives d'habitation) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Prestations complémentaires (familles)
Faudrait-il introduire des prestations complémentaires pour les familles à faible revenu dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, wenn die Unterstützung gezielt erfolgt. Sie hilft Familien, deren Einkommen und vorhandene Leistungen nicht für die grundlegenden Lebenshaltungskosten reichen. So können finanzielle Sorgen gemindert, der Sozialhilfebezug verringert und die psychische Belastung der Eltern spürbar erleichtert werden.
Durcissement aide sociale
Êtes-vous favorable à un durcissement des mesures dans le domaine de l'aide sociale (p. ex. surveillance simplifiée en cas de suspicion d'abus) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Trotz der verbreiteten Annahme, Sozialmissbrauch sei häufig, zeigen Untersuchungen das Gegenteil: Nur wenige beziehen Leistungen unrechtmässig, die Mehrheit handelt korrekt. Bestehende Kontrollen und Sanktionen – etwa durch Sozialinspektoren oder Rückforderungen – greifen bei Verdacht. Wer jedoch alle Beziehenden unter Generalverdacht stellt, riskiert Misstrauen und Trotz zu fördern.
Extension congé parental
Le congé parental rémunéré doit-il être prolongé au-delà des 14 semaines actuelles de congé maternité et des deux semaines de congé paternité ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Eine längere Elternzeit klingt zwar gut, belastet aber Sozialversicherungen und Arbeitgeber spürbar. Vor allem kleinere Betriebe haben dadurch mehr Planungsprobleme und höhere Kosten, was am Ende Arbeitsplätze und Löhne unter Druck setzen kann.
Réduction des primes
La réduction des primes d'assurances maladie doit-elle être renforcée afin que personne ne doive consacrer plus de 10 % de son revenu disponible à l'assurance-maladie ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Die 10%-Grenze klingt gut, ist aber ein Freipass für ein kaputtes System: Die Prämien explodieren weiter, der Staat zahlt blind mit Steuergeld – und die eigentlichen Kostentreiber kassieren ungebremst ab.
Planification hospitalière cantonale
Êtes-vous favorable à un renforcement du contrôle cantonal de la planification hospitalière et de l’organisation des soins de santé (par exemple par une concentration des prestations) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Eine kluge Spitalplanung ist auch eine Frage der Verantwortung. Wenn komplexe Eingriffe an spezialisierten Orten gebündelt werden, profitieren Patientinnen und Patienten durch mehr Sicherheit und Qualität. Gleichzeitig werden Doppelspurigkeiten vermieden und Kosten gedämpft.
Éducation & formation
École intégrative
Le concept de l'école intégrative prévoit que les enfants ayant des difficultés d'apprentissage ou des handicaps soient scolarisé·e·s dans des classes ordinaires. Soutenez-vous cette approche ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ich befürworte das nicht. Aus meiner Sicht brauchen Kinder mit starken Lernschwierigkeiten oder Behinderungen oft mehr Ruhe, Struktur und spezialisierte Förderung, als eine reguläre Klasse bieten kann. Gleichzeitig sind Lehrpersonen und Mitschüler damit schnell überfordert.
Classes séparées
Les enfants ayant une connaissance limitée de l'allemand devraient-ils être scolarisés dans des classes séparées jusqu'à ce qu'ils aient atteint un certain niveau linguistique ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ich bin klar dafür. Kinder sollen zuerst die Chance bekommen, in einer ruhigen Umgebung ihre Deutschkenntnisse solide aufzubauen. So starten sie später im Regelunterricht mit fairen Chancen, statt ständig hinterherzuhinken. Gleichzeitig bleibt der Unterricht in den regulären Klassen geordnet, was auch für Lehrerinnen, Lehrer und die übrigen Kinder wichtig ist.
Anglais comme première langue
Faut-il enseigner l’anglais comme première langue étrangère dans le canton de Berne, à la place d’une langue nationale (le français ou l’allemand selon la région) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Auch wenn Englisch weltweit für Beruf und Studium sehr wichtig ist und ein früher Einstieg Niveau und Wettbewerbsfähigkeit verbessern kann, sollte zuerst eine Landessprache kommen. Diese stärkt den innerschweizerischen Zusammenhalt und erleichtert es, sich im eigenen Land zu bewegen, zu lernen und zu arbeiten.
Égalité chances éducatives
Le Canton devrait-il davantage s’engager pour une égalité des chances en matière de formation (p. ex. par des cours de rattrapage subventionnés destinés aux élèves issus de familles à faible revenu) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ja, tendenziell sollte sich der Kanton stärker für faire Bildungschancen einsetzen. Kinder sollen es mit Fleiss und Leistung schaffen können – nicht am Portemonnaie der Eltern scheitern. Zielgerichtete Förderung und Stipendien sind sinnvoll, solange sie klar begrenzt, effizient organisiert und wirklich auf bedürftige Familien fokussiert bleiben.
Migration & intégration
Droit de vote étrangers
Seriez-vous favorable à ce que les personnes étrangères qui résident en Suisse depuis au moins dix ans obtiennent le droit de vote et d'éligibilité au niveau communal, dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Nein, nicht automatisch. Wer in unseren Gemeinden politisch mitbestimmen will, soll auch den Schweizer Pass wollen. Zehn Jahre hier leben reicht nicht – entscheidend sind klare Integration, unsere Werte und der Wille, wirklich Teil dieses Landes zu werden.
Accueil direct des réfugiés
Le canton de Berne doit-il s'engager pour que davantage de réfugiés provenant directement des camps (par exemple en Grèce ou à Gaza) soient accueillis en Suisse (réfugiés dits de réinstallation) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Nein. Die Schweiz soll nicht immer mehr Leute aus Lagern holen, während das System hier schon am Limit ist. Menschen in Not müssen geholfen werden – aber zuerst konsequent vor Ort, mit sichereren Lagern, Schule, Medizin und Schutz in der Region statt immer neuen Programmen zulasten unserer Gemeinden und Sozialwerke.
Intégration des étrangers
Le canton de Berne doit-il soutenir davantage les étrangères et les étrangers dans leur intégration (p. ex. promotion linguistique étendue, travailleur·euse·s sociaux supplémentaires) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja. Wer hier bleibt, soll unsere Sprache sprechen, arbeiten können und unsere Regeln kennen. Es ist besser, gezielt in Sprachkurse und Integrationsarbeit zu investieren, als später viel teurer Probleme bei Schule, Sozialhilfe und Sicherheit zu bezahlen.
Durcissement naturalisation
Selon vous, les conditions de naturalisation cantonales (p. ex. les connaissances linguistiques), devraient-elles être revues à la hausse ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ja. Der Schweizer Pass ist kein Automatismus. Wer ihn erhalten will, soll die Sprache sicher beherrschen, für sich selber sorgen können, unsere Gesetze respektieren und zeigen, dass er hier wirklich angekommen ist – ohne nachweisbare Integration keine Einbürgerung.
Cartes de paiement (asile)
Êtes-vous favorable à l'introduction de cartes de paiement pour les requérants d'asile (au lieu d'argent liquide) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja, unbedingt. Bezahlkarten statt Bargeld bedeuten weniger Missbrauch, weniger Schwarzarbeit und weniger Geldflüsse in kriminelle Strukturen. Gleichzeitig wird klar, dass Unterstützung zweckgebunden für den Alltag gedacht ist – Essen, Kleidung, Grundbedarf – und nicht für Luxus oder Geldüberweisungen ins Ausland.
Résiliation des accords bilatéraux
La Suisse doit-elle dénoncer les accords bilatéraux avec l'Union européenne (UE) et viser un accord de libre-échange sans libre circulation des personnes ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Viele spüren die starke Zuwanderung im Alltag. Die Bilateralen brachten wichtigen Marktzugang, aber zum Preis der vollen Personenfreizügigkeit. Ein neues Freihandelsabkommen würde Handel und Jobs sichern. Gleichzeitig hätten wir wieder mehr Kontrolle über die Zuwanderung.
Société, cultur & éthique
Rénovation Musée d'art Bern
Le canton souhaite participer à hauteur d'environ 81 millions de francs suisses à la rénovation et à la reconstruction du Musée des Beaux-Arts de Berne (rénovation de l'ancien bâtiment et remplacement de l'extension dite « Atelier 5 »). Êtes-vous favorable à cette proposition ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Wenn bei der «Kostengenauigkeit» ein Plus von 25 Prozent möglich ist, reden wir nicht mehr von 81, sondern von gut 100 Millionen Franken – da wird mir mulmig. Kulturell wäre das Projekt sicher eine Bereicherung für unseren Kanton. Trotzdem bin ich eher nein eingestellt, weil Grossprojekte oft teurer werden als geplant. Darum erwarte ich volle Transparenz und eine sehr kritische Überprüfung der Kosten.
Légalisation cannabis
Le canton de Berne doit-il s'engager en faveur de la légalisation du cannabis ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ja, wieso nicht – aber gut geregelt statt Wildwest. Deutschland, Thailand und mehrere US-Bundesstaaten zeigen, dass Legalisierung funktionieren kann, wenn die Regeln klar sind, der Jugendschutz ernst genommen wird und der Staat mit Steuern auf legal verkauftem Cannabis Einnahmen erzielt. Bern soll diese Erfahrungen nüchtern anschauen und prüfen, ob eine kontrollierte Freigabe mit strengen Auflagen besser ist als der heutige Schwarzmarkt.
Interdiction langage neutre
Faut-il interdire aux instances cantonales (autorités, écoles) d'utiliser un langage neutre sur le plan du genre dans leurs communications écrites en recourant à l'astérisque ou à d'autres signes similaires ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ich lehne ein Verbot ab. Sprache soll nicht von oben vorgeschrieben werden – weder Genderpflicht noch Gendersperre. Gleichzeitig dürfen wir die Kosten und den Aufwand eines allfälligen Umschreibens in Verwaltung und Schulen nicht ignorieren; hier braucht es pragmatische, einheitliche Lösungen.
Produits animaux en cantine
Les cantines et restaurants du personnel appartenant au canton doivent-ils être tenus de proposer des plats contenant des produits animaux (par exemple, pas uniquement des options végétaliennes à la cafétéria de l’université) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ich finde: Ein Pflichtangebot mit Fleisch braucht es nicht – aber ein Zwang zu rein veganen Kantinen ist ebenso falsch. Kantinen sollen ihren ökologischen Auftrag ernst nehmen und pflanzliche Angebote klar stärken. Essen ist persönlich: Wer regelmässig Fleisch oder andere Tierprodukte möchte, soll sich nicht bevormundet fühlen.
Soutien direct aux médias
Êtes-vous favorable à un soutien direct des médias par le canton (p. ex. aide financière aux médias pour la couverture régionale et cantonale) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ehrlich gesagt habe ich dazu keine gefestigte Meinung – für mich ist das eine offene Frage. Klar ist: Unabhängige, regionale Medien sind wichtig für unsere Demokratie. Ob es dazu wirklich direkte kantonale Gelder braucht oder ob indirekte Förderung genügt, müsste man sorgfältig klären.
Financement églises
Le canton de Berne soutient les églises nationales à hauteur d'environ 73 millions de francs par an (contribution de base et prestations à l'ensemble de la société). Êtes-vous favorable à ce soutien ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja, ich befürworte diese Unterstützung: Die Landeskirchen leisten viel für den sozialen Zusammenhalt, oft dort, wo der Staat niemanden hinschickt – etwa in der Begleitung von Einsamen, Armutsbetroffenen oder Sterbenden. Diese Arbeit ist für die Gesellschaft wertvoll und rechtfertigt den Beitrag.
Finances & impôts
Baisse des impôts
Êtes-vous favorable à la réduction prévue de l'imposition au niveau cantonal, au cours des quatre prochaines années ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Aus Sicht der Wirtschaft ist die Steuersenkung sinnvoll. Sie macht den Kanton Bern für Firmen und Fachkräfte attraktiver. Unternehmen haben mehr Geld für Investitionen und neue Jobs. Das stärkt die Wirtschaft im Kanton
Assouplissement frein à l’endettement
Seriez-vous en faveur d'un assouplissement du frein à l'endettement cantonal ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Nein, die Schuldenbremse darf nicht gelockert werden. Sie sichert gesunde Finanzen und tiefe Steuern. Wer sie aufweicht, wälzt Schulden auf Kinder und Enkel ab. Der Staat soll wie jede Familie mit dem Geld auskommen, das er effektiv hat und nicht auf Pump leben.
Imposition individuelle
Les couples mariés devraient-ils être imposés en tant que personnes individuelles (imposition individuelle) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Die Individualbesteuerung für Ehepaare ist klar abzulehnen. Sie benachteiligt traditionelle Einverdiener- und Teilzeitfamilienmodelle. Sie erhöht die administrative Komplexität. Sie schwächt damit die Rahmenbedingungen für Familien. Für gewisse Zweitverdienende gibt es punktuell Entlastungen.
Adaptation péréquation financière
Le canton de Berne a adapté la péréquation financière de manière à ce que les villes de Berthoud et Langenthal soient indemnisées pour les charges liées à leur statut de centre urbain, de ce fait la ville de Berne recevra moins d'argent. Êtes-vous favorable à cette mesure ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Die Anpassung des kantonalen Finanzausgleichs ist richtig. Sie stärkt Burgdorf und Langenthal als regionale Zentren, weil ihre Infrastruktur fürs Umland besser mitfinanziert wird. Die Mittel werden gerechter verteilt, die Abhängigkeit von der Stadt Bern sinkt und die Regionen werden als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiver.
Impôt résidences secondaires
Le canton de Berne doit-il autoriser un impôt supplémentaire sur les résidences secondaires dans le cadre de la suppression de la valeur locative ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Nein, eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ist abzulehnen, weil sie ein neues, komplexes Spezialregime schafft, das Bewertungsfragen, Abgrenzungen und zahlreiche Ausnahmen auslöst und damit Verwaltung und Gemeinden mit unverhältnismässig hohem Mehraufwand belastet.
Économie & travail
Privatisation partielle BCBE
Le canton de Berne doit-il diminuer sa part dans la Banque cantonale bernoise (BCBE) à moins de 50 % (privatisation partielle) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ich bin gegen eine Reduktion unter 50 Prozent. Der Kanton Bern ist heute mit gut 51 Prozent Hauptaktionär, das sorgt für Stabilität und eine eher konservative, risikoarme Geschäftspolitik der BEKB. Diese verlässliche Rolle für Bevölkerung und KMU sollten wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen.
Salaire minimum cantonal
Êtes-vous favorable à l'introduction d'un salaire minimum de 4'200CHF pour un emploi à temps plein (environ 24 CHF de l'heure) applicable à tous les salariés ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Nein, dieser Mindestlohn ist abzulehnen. Er vernichtet einfache Jobs. Kleine Betriebe können diese Löhne kaum zahlen. Am Ende verlieren genau jene ihren Arbeitsplatz, die man angeblich schützen will.
Libéralisation des horaires commerciaux
Êtes-vous favorable à une libéralisation totale des heures d'ouverture des commerces (fixation à la discrétion de l'entreprise, dans le respect de la loi sur le travail) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Nein, diese totale Liberalisierung ist unnötig. Die Läden sind heute schon lange offen. Wer einkaufen will, findet genug Zeit. Mehr Öffnungszeit bringt vor allem mehr Druck auf Personal und kleine Läden – aber kaum echten Nutzen fürs Volk.
Égalité salariale femmes-hommes
Êtes-vous en faveur d'un contrôle plus strict de l'égalité des salaires entre hommes et femmes (p.ex. lorsque des entreprises bénéficient de marchés publics) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Lohngleichheit von Frauen und Männern ist wichtig und muss durchgesetzt werden. Zusätzliche Hürden und übertriebene Bürokratie für Unternehmen sind aber zu vermeiden, deshalb braucht es pragmatische, gezielte Kontrollen statt ein starres, flächendeckendes Kontrollregime.
Régulation plateformes de taxi
Êtes-vous favorable à une réglementation plus stricte des plateformes qui proposent des services de taxi (p. ex. obligation d'autorisation pour les taxis Uber) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das sollen jene entscheiden, die oft mit dem Taxi unterwegs sind – ich selber habe in meinem Leben weniger Taxis genutzt, als ich Finger an einer Hand habe. Trotzdem finde ich: Wo jemand gewerbsmässig Personen fährt, braucht es klare Mindeststandards bei Sicherheit und Arbeitsbedingungen, egal ob Taxi oder Uber. Plattformen sollen nicht billiger sein, nur weil Regeln umgangen werden.
Service public rural
Le Canton de Berne devrait-il davantage soutenir l'offre des services publics (p. ex. transports publics, services administratifs) dans les régions rurales ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ja, der Kanton soll den Service public auf dem Land sichern und erhalten. Gerade ältere Menschen brauchen einen verlässlichen ÖV und nahe Dienstleistungen, um möglichst lange selbständig im eigenen Dorf leben zu können.
Environnement & énergie
Levée interdiction nucléaire
Le Canton de Berne doit-il s'engager en faveur de la levée de l'interdiction de construire de nouvelles centrales nucléaires ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich würde mich nicht aktiv für neue AKW einsetzen, aber der Kanton sollte offen für neue Entwicklungen bleiben. Wenn in Zukunft eine deutlich sicherere und sauberere Atomtechnologie verfügbar ist, soll man sie sachlich prüfen dürfen – ohne Ideologie, aber mit strengen Sicherheits- und Kostenkriterien.
Exigences écologiques agriculture
Le canton doit-il renforcer les exigences écologiques pour les surfaces agricoles louées (p. ex. interdiction des pesticides synthétiques) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Da etwa die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche verpachtet ist, macht eine höhere ökologische Anforderung für kantonseigenes Land für mich Sinn. Wer auf öffentlichem Boden wirtschaftet, soll besonders sorgfältig mit Boden, Wasser und Biodiversität umgehen. Es wird sicher Opposition geben, die Betroffenen werden meinen Stimmzettel vielleicht vernichten – aber am Ende überwiegt für mich der Nutzen für die Umwelt. Darum: ja.
Énergies renouvelables
Les subventions cantonales pour les énergies renouvelables dans le domaine du bâtiment doivent-elles être augmentées (p. ex. pour le remplacement des systèmes de chauffage ou les infrastructures de recharge pour la mobilité électrique) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Das Ziel solcher Beiträge ist klar: weniger CO₂, tiefere Energiekosten und ein schnellerer Ersatz von Öl-, Gas- und Elektroheizungen. Es gibt heute bereits zahlreiche Förderprogramme von Bund und Kanton Bern für Gebäudesanierungen, Heizungsersatz und Ladeinfrastruktur. Ob man noch weiter erhöhen muss, ist für mich offen – zuerst sollte man prüfen, wie wirksam die bestehenden Töpfe wirklich sind.
Protection animale d'élevage
Êtes-vous favorable à des réglementations plus strictes en matière de protection des animaux d'élevage (p. ex. accès permanent à l'extérieur) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Für mich stellt sich eher die Frage, warum die heutige Tierhaltung überhaupt noch als ausreichend gilt. Viele Betriebe halten sich korrekt an die Gesetze, aber was im Rahmen des Erlaubten möglich ist, geht für mein Empfinden zu weit. Darum stehe ich strengeren Tierschutzregeln grundsätzlich offen gegenüber, etwa mehr Auslauf und bessere Haltungsbedingungen.
Énergie hydraulique
Êtes-vous favorable à l'extension des centrales hydroélectriques dans la région du Grimsel et du Susten ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich befürworte den Ausbau – auch wenn er landschaftlich schmerzt. Wasserkraft liefert im Unterschied zu Wind und Sonne relativ verlässlich Strom und hilft, Versorgungslücken im Winter zu schliessen; gerade Grimsel-Projekte sind dafür zentral.
Protection grands prédateurs
Le canton de Berne devrait-il accorder davantage d'importance à la protection des grands prédateurs (loups et lynx), par exemple en réduisant les tirs préventifs ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Ich befürworte einen sorgfältigen Schutz von Wolf und Luchs, aber mit klaren Regeln für Ausnahmen. Abschüsse soll es nur bei eindeutig identifizierbaren „Problemtieren“ geben, die wiederholt gut geschützte Herden angreifen – nicht als Routine oder aus Bequemlichkeit. Wichtig ist mir, dass Bäuerinnen und Bauern für gerissene Tiere weiterhin fair entschädigt werden und Herdenschutz ernsthaft unterstützt wird.
Transport
Développement transports publics
Le canton doit-il allouer davantage de moyens financiers au développement des transports publics ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Heute gibt der Kanton Bern bereits über 300 Millionen Franken pro Jahr für den öffentlichen Verkehr aus, zusammen mit Bund und Gemeinden kostet das Angebot rund 1 Milliarde. Wenn «mehr Mittel» vor allem neue Vorzeigeprojekte meint, bin ich dagegen. Für den Erhalt und einen gezielten Ausbau der Qualität – dort, wo viele profitieren und Autos wirklich ersetzt werden – sage ich ja.
Développement autoroutier
Êtes-vous favorable au projet d'extension de l'autoroute A1/A6 près de Berne (notamment contournement est de Berne, raccordement Wankdorf, élargissement de la chaussée Wankdorf-Schönbühl) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich befürworte den Ausbau. Unsere Region ist in den letzten Jahren stark gewachsen, das sieht man täglich auf der A1/A6: Wo vor 20 Jahren Stau eher selten war, steht man heute fast bei jeder Fahrt. Damit der Verkehr für Pendlerinnen, Familien und Gewerbe erträglich bleibt, braucht es Entlastung – kombiniert mit gutem ÖV, sonst verschiebt man das Problem nur.
Mobilité douce
Faut-il développer plus rapidement les infrastructures destinées à la mobilité douce (p. ex. pistes cyclables) dans le canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich fahre selber kaum noch Velo, bin vor allem zu Fuss, mit Auto oder ÖV unterwegs. Aber als Kind in Burgdorf konnte ich ein sicheres, gut ausgebautes Velonetz nutzen – das wünsche ich heute allen, die mit dem Velo unterwegs sind, gerade Kindern. Darum stehe ich einem schnelleren Ausbau der Infrastruktur grundsätzlich positiv gegenüber.
Interdiction 30 km/h
Êtes-vous favorable à l'interdiction de la limitation de vitesse à 30 km/h sur les routes à forte circulation dans les agglomérations ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ich bin klar für ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts. Auf solchen Hauptachsen soll in der Regel Tempo 50 gelten, damit der Verkehr flüssig bleibt. In Quartier- und Wohnstrassen hingegen finde ich Tempo 30 sinnvoll, weil es dort vor allem um Sicherheit und Ruhe für Anwohnende und Kinder geht.
Institutions & médias
Administration numérique
Les services administratifs sur place (par ex. au guichet) doivent-ils être réduits au profit d'offres électroniques (principe de la priorité au digital) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Nein, ein striktes «Digital-Only»-Prinzip ist falsch. Digitale Kanäle sollen ausgebaut werden – aber immer zusätzlich, nicht exklusiv. Viele ältere und weniger technikaffine Menschen fühlen sich schon heute von der digitalen Welt überfordert; wenn der Staat nur noch online funktioniert, lässt er genau diese Menschen alleine.
Collecte numérique de signatures
Le canton doit-il s'engager en faveur de l'introduction de l'e-collecting (collecte numérique de signatures) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ob sich der Kanton für E‑Collecting einsetzen soll, ist fraglich. Sind wir wirklich schon so weit? Die technischen, rechtlichen und sicherheitstechnischen Fragen sind komplex. Ohne breite Akzeptanz und nachgewiesene Sicherheit würde ein vorschneller Schritt das Vertrauen in unsere direkte Demokratie eher schwächen als stärken.
Coopération au développement
Le Canton de Berne doit-il augmenter son soutien financier à la coopération au développement ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton Bern sollte sein Engagement nicht ausbauen, sondern gezielt überprüfen und fokussieren. Internationale Entwicklungszusammenarbeit ist primär Aufgabe des Bundes. Gerade in einem Kanton mit hoher Steuerlast und grossen eigenen Herausforderungen muss zuerst die Finanzierung von Kernaufgaben im Kanton gesichert sein.
Neutralité stricte
La Suisse devrait-elle interpréter sa neutralité de manière stricte (renoncer dans une large mesure aux sanctions économiques) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine strengere Auslegung der Neutralität kann sinnvoll sein. Die Schweiz lebt von Glaubwürdigkeit und Vermittlerrolle. Zu viele wirtschaftliche Sanktionen gefährden dieses Bild. Gleichzeitig müssen Völkerrecht und Menschenrechte beachtet werden. Entscheide sollen differenziert und im Einzelfall erfolgen.
Sécurité & police
Vidéosurveillance renforcée
Êtes-vous favorable à un renforcement de la vidéosurveillance dans les lieux publics ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ein massiver Ausbau der Videoüberwachung ist mit Vorsicht zu beurteilen. Studien und Erfahrungen, etwa aus London, zeigen: Kameras helfen vor allem bei der Aufklärung, aber nur begrenzt bei der Verhinderung von Delikten. Für echte Sicherheit braucht es in erster Linie sichtbare Polizei und Präsenz vor Ort.
Police ouverte aux étrangers
Dans le canton de Berne, la nationalité suisse est requise pour exercer la fonction de policier. À l'avenir, les étrangers titulaires d'un permis de séjour C devraient-ils également être admis ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
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Die Staatsangehörigkeit als Voraussetzung für den Polizeidienst soll bleiben. Die Polizei übt hoheitliche Zwangsrechte aus und braucht eine eindeutige Bindung an Staat und Verfassung. Eine Öffnung für Personen ohne Schweizer Pass würde diese besondere Vertrauens- und Loyalitätsbasis unnötig schwächen.
Répression des manifestations
Faut-il adopter une approche plus stricte face aux manifestations (renforcement des autorisations, intervention plus ferme de la police en cas de manifestations non autorisées, facturation systématique des frais de police) ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Ja, der Umgang mit Demonstrationen soll verschärft werden. (Unbewilligte) Kundgebungen verursachen immer wieder hohe Polizeikosten und Sachschäden. Wer demonstriert, soll sich an Regeln halten. Bei Verstössen sind Einsätze und Schäden konsequent den Veranstaltenden zu verrechnen.
Mention nationalité par police
La nationalité des suspects doit-elle être systématiquement mentionnée dans les communiqués de police du canton de Berne ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Die Nationalität von Tatverdächtigen soll in Polizeimeldungen genannt werden. Das schafft Transparenz und verhindert den Eindruck, heikle Fakten würden bewusst verschwiegen. Wichtig ist eine einheitliche, sachliche Praxis ohne Sensationslust, damit Informationen nüchtern einordnen statt Stimmung gegen ganze Bevölkerungsgruppen zu machen.
Présence policière renforcée
La présence policière devrait-elle être visiblement renforcée ?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
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Commentaire
Ja, eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei ist sinnvoll. Mehr Polizei auf Strassen, in Zügen und an Brennpunkten erhöht das Sicherheitsgefühl. Sie wirkt abschreckend auf Täter und ermöglicht ein rasches Eingreifen, bevor Konflikte eskalieren.
Valeurs
Économie marché libre
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "A long terme, une économie de libre marché profite à toutes et tous."
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Commentaire
Die Aussage ist zu absolut. Eine möglichst freie Marktwirtschaft fördert meist Wachstum, Innovation und Jobs. Davon profitieren viele Menschen. Aber nicht alle gleich stark. Darum braucht es klare Regeln, fairen Wettbewerb und ein soziales Netz für Schwächere.
Parent au foyer temps plein
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Pour un enfant, il est préférable qu'un des parents reste à la maison à plein temps pour s'occuper de lui."
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Commentaire
Viele Familien haben das Ideal, dass ein Elternteil zu Hause bei den Kindern bleibt. In der Praxis arbeiten jedoch häufig beide Eltern, etwa aus finanziellen oder beruflichen Gründen. Kinder wachsen heute in unterschiedlichen Betreuungsmodellen auf, zum Beispiel mit Eltern, Kita oder Grosseltern. Entscheidend sind stabile und verlässliche Bezugspersonen.
Sanctions contre criminels
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Punir les criminels est plus important que de les réintégrer dans la société."
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Commentaire
Die Aussage ist zu einseitig. Strafe ist wichtig, sie setzt Grenzen und schützt die Gesellschaft. Aber ohne Wiedereingliederung ist die Gefahr von neuen Taten höher. Strafe und Wiedereingliederung sollten gemeinsam geplant und umgesetzt werden.
Protection environnement
Comment jugez-vous l'affirmation suivante: "Une plus forte protection de l'environnement est nécessaire, même si son application limite la croissance économique."
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Commentaire
Die Aussage stellt Umweltschutz und Wirtschaft zu stark als Gegensätze dar. Mehr Umweltschutz ist nötig, weil Umweltzerstörung langfristig auch der Wirtschaft schadet. Gute Umweltpolitik kann neue Technologien, Innovation und Arbeitsplätze anstossen. Ziel sollte sein, klare ökologische Grenzen zu setzen und gleichzeitig eine nachhaltige Wirtschaft zu fördern.
Commentaire
Die Bundesverfassung kennt bereits einen Auftrag zur Förderung gemeinnützigen Wohnungsbaus, und Bund sowie diverse Kantone setzen dieses Ziel mit Darlehen und Bürgschaften um. Eine stärkere förderung hätte auch höhere Steuern zur folge.