Susanne Mehr
FDP.Die Liberalen | 03.05
Sozialstaat & Familie
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre) für Frauen und Männer?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Zürich Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Familien mit tiefen Einkommen erhalten bereits heute umfangreiche Unterstützung (z.B. Prämienverbilligung für die Krankenkassen, Unterstützung für Kinderbetreuung, Sozialhilfe).
Ausbau Elternzeit
Befürworten Sie einen Ausbau der bezahlten Elternzeit (aktueller gesetzlicher Stand: 14 Wochen Mutterschafts-, 2 Wochen Vaterschaftsurlaub)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Dies entspricht nicht mehr dem Bedürfnis der Gesellschaft - die Eltern sollen selber entscheiden können, wie sie die Elternzeit unter sich aufteilen. Ich unterstütze nach wie vor den Gegenvorschlag der FDP zum Vaterschaftsurlaub, welcher einen Elternurlaub von 16 Wochen vorgesehen hat. Dabei wären 8 Wochen fix für die Mutter, die übrigen 8 Wochen können die Eltern entsprechend den eigenen Bedürfnissen unter sich aufteilen.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Zürich das Betreuungsangebot für Kinder stärker fördern (mehr subventionierte Plätze, bessere Bezahlung der Betreuer/-innen, angepasste Betreuungsschlüssel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Familien, welche eine familien- und oder schulergänzende Betreuung in Anspruch nehmen wollen, sollen einen Platz bekommen und sich diesen auch leisten können. Dies trägt zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei und sorgt dafür, dass insbesondere Frauen weiterhin ihrer beruflichen Tätigkeit nachgehen können.
Entlastung Sozialhilfekosten
Sollen Gemeinden, die hohe Sozialhilfekosten tragen, via Finanzausgleich stärker entlastet werden (z.B. Schaffung eines Solidaritätsfonds)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der heutige Finanzausgleich (inkl. Lastenausgleich bei Zusatzleistungen zur AHV/IV und Heimkosten) funktioniert bereits sehr gut.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton Zürich (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, strengere Kontrolle der Gesuche)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine Verschärfung bei Fällen mit nicht kooperativen Personen ist notwendig, eine grundsätzliche Verschärfung für alle Sozialhilfebeziehenden jedoch nicht.
Gesundheit
Gebühr Spitalnotfall
Sollen Personen eine zusätzliche Gebühr bezahlen müssen, wenn sie den Spitalnotfall wegen nicht dringlicher Behandlungen aufsuchen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Spitalnotfall ist für nicht dringliche Fälle viel zu teuer und führt zu hohen Kosten im Gesundheitswesen und steigende Krankenkassenprämien. Für Bagatellfälle soll der Hausarzt oder telemedizinische Angebote genutzt werden - eine zusatzgebühr würde dies entsprechend unterstützen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton Zürich aufgrund der gestiegenen Preise mehr Geld für die Verbilligung der Krankenkassenprämien bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Personen mit geringem Einkommen wird bereits heute gezielt und umfangreich geholfen. Eine weitere Erhöhung der Prämienverbilligungen verringert den Sparanreiz bei Gesundheitskosten.
Ausbau Psychotherapieangebot
Soll der Kanton das Therapieangebot für psychisch erkrankte Menschen ausbauen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Versorgungsbericht der Gesundheitsdirektion zeigt, dass es im Kanton Zürich zu wenige Therapieplätze hat, um Menschen mit psychischen Erkrankungen rasch die richtige Therapie bieten zu können. Mit der Verabschiedung der Spitalliste 2023 wurde diesem Versorgungsengpass Rechnung bereits getragen.
Verbesserung Arbeitsbedingungen Pflege
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Löhne, Tarife) von Fachpersonen der medizinischen Grundversorgung (Pflege, Spitex, Physiotherapie, Ergotherapie etc.) verbessern? [Bürger/-innenfrage]
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Festlegung von Arbeitsbedingungen privater Institutionen ist Sache der Arbeitgeber, den Sozialpartner und Arbeitnehmervertretungen und nicht des Staates. Der Kanton hat in den kantonalen Institutionen selbstverständlich die Aufgabe, faire Arbeitsbedingungen zu schaffen.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich soll der Einzelfall geprüft werden. Wenn es für die Entwicklung eines Kindes mit Lernschwierigkeiten oder einer Behinderung förderlich ist, in Regelklassen integriert zu werden und dies die Qualität des Unterrichts in der Regelklasse nicht beeinträchtigt, ist dies selbstverständlich zu begrüssen. Sollte dies nicht der Fall sein, muss jedoch eine teilweise oder vollständige individuelle Beschulung möglich sein.
Einführung Tagesschulen
Sollen im Kanton Zürich alle Schulen als Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot (modulare Tagesschule) geführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Tagesschulen können einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten und insbesondere Frauen die Möglichkeit geben, ihrer beruflichen Tätigkeit uneingeschränkt nachgehen zu können.
Unterstützung schwacher Schüler/-innen
Soll der Kanton schwache Schüler/-innen stärker unterstützen (z.B. Unterstützungsangebote durch Sozialpädagog/-innen, Gutscheine für Nachhilfe-/Förderunterricht)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es besteht bereits ein gutes, umfangreiches Förderangebot. Die Lehrkräfte müssen jedoch besser ausgebildet und soweit wie möglich von administrativen Tätigkeiten entbunden werden, um mehr Zeit für die SchülerInnen zu haben und diese möglichst bedarfsgerecht zu fördern.
Förderung Berufsbildung
Soll der Kanton Zürich die Berufsbildung finanziell stärker unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Dies würde dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Die Berufsbildung muss attraktiv gestaltet werden - heute wählen zu viele den akademischen Bildungsweg statt einer Berufsbildung.
Migration & Integration
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Zürich Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es besteht bereits ein umfangreiches Angebot.
Aufnahme Geflüchteter
Soll der Kanton Zürich freiwillig mehr geflüchtete Personen aus Konfliktgebieten aufnehmen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Verteilschlüssel wird auf Bundesebene geregelt und der Kanton Zürich soll sich wie alle anderen Kantone nach diesem richten.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Wahl- und Stimmrecht ist an das Bürgerrecht gebunden. AusländerInnen, welche lange in der Schweiz leben und sich politische Rechte wünschen, können diese durch eine Einbürgerung erlangen.
Einbürgerungsverbot Sozialhilfebezug
Befürworten Sie ein Einbürgerungsverbot für Personen, die innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antragsstellung Sozialhilfe bezogen haben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gemäss der heutigen Regelung darf man während der letzten drei Jahre keine Sozialhilfe bezogen haben und Betreibungen/Verlustscheine der letzten 5 Jahre wirken sich ebenfalls negativ auf den Einbürgerungsentscheid aus. Diese Regelung hat sich bewährt.
Verlängerung Schutzstatus S
Befürworten Sie den Entscheid, den Schutzstatus S für geflüchtete Personen aus der Ukraine zu verlängern (bis mindestens März 2024)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Situation in der Ukraine hat sich noch nicht verbessert. Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen brauchen nach wie vor Schutz - entsprechend ist der Schutzstatus S zu verlängern.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Diese Frage wird nicht auf kantonaler, sondern auf nationaler Ebene geklärt. Das Schengen-Abkommen ist ein wichtiger Teil des bilateralen Abkommens, welches weiterentwickelt werden soll. Es ist jedoch trotz des Abkommens wichtig, dass wir unsere Grenzen ausreichend kontrollieren.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum, Anbau und Verkauf von Cannabis legalisiert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wie beim Verkauf von Alkohol und Tabak muss der Jugendschutz gewährleistet sein.
Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit
Würden Sie die Einführung eines Aktionsplans zur Verminderung von Diskriminierung und Übergriffen auf queere Personen (homo-, bi- und intersexuelle sowie Trans-Personen) befürworten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die gesetzliche Grundlage besteht bereits (insb. Gleichstellungsgesetzt) - sie wird jedoch meiner Meinung nach nicht konsequent ausgelegt und angewandt.
Verbot genderneutraler Sprache
Befürworten Sie ein Verbot von genderneutraler Sprache (z.B. Binnen-I, Stern, Doppelpunkt oder ähnliches) in von kantonalen Stellen publizierten Dokumenten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Staat soll nicht vorschreiben, wie wir zu sprechen und zu schreiben haben. Die Folgen eines staatlichen Eingriffs in die Sprache illustriert das Buch "1984" von George Orwell. Ein Verbot ist unnötig, selbstverständlich können aber Empfehlungen für eine inklusive Sprache abgegeben werden.
Eigenverantwortung bei Pandemien
Sollte während einer Pandemie (z.B. Coronavirus-Pandemie) auf staatliche Einschränkungen im Privat- und Wirtschaftsleben weitgehend verzichtet werden (Eigenverantwortung der Bevölkerung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Schweiz hat die Pandemie im Vergleich zu anderen Ländern sehr gut gemeistert, indem soviel wie nötig, aber so wenig wie möglich eingegriffen wurde.
Erhöhung Kulturförderung
Soll die finanzielle Unterstützung für die Kultur generell erhöht werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Mittel müssten gezielter eingesetzt und deren Verwendung besser überprüft werden. Heute werden Unterstützungen im "Giesskannenprinzip" verteilt. Institutionen und Projekte, welche sich nicht zu einem gewissen Teil selbst finanzieren können, sind offensichtlich nicht von Interesse für die Bevölkerung und sollen daher auch nicht mit Steuergeldern der Bevölkerung unterstützt werden.
Legalisierung Leihmutterschaft
Befürworten Sie die Legalisierung der Leihmutterschaft in der Schweiz?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Leihmutterschaft ist mit heiklen ethischen Fragen verbunden. Das Verbot in der Schweiz führ jedoch dazu, dass Leihmütter im Ausland gesucht werden, wo die Einhaltung ethischer Standards gar nicht überprüft werden kann.
Prostitutionsverbot
Braucht es Ihrer Meinung nach ein Prostitutionsverbot im Kanton Zürich?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Verbot würde die Prostitution nicht beenden, sondern die Situation der Sex-ArbeiterInnen verschlechtern. Sie würden weniger gut geschützt und könnten Beratungs- und Präventionsangebote nicht mehr nutzen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Haben für Sie Steuersenkungen für natürliche Personen in den nächsten vier Jahren Priorität?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Besonders in Zeiten der Inflation ist es wichtig, die Haushalte steuerlich zu entlasten und damit die Kaufkraft zu stärken.
Keine Kirchensteuer für Unternehmen
Würden Sie eine Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen befürworten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Staat und Kirche sollen getrennt werden. Unternehmen sind nicht religiös - es soll Privatpersonen vorbehalten sein zu entscheiden, ob sie einer unserer Landeskirchen angehören möchten und Kirchensteuern bezahlen.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein genereller Einstellungsstopp ist nicht zielführend - mit dem Bevölkerungswachstum steigt auch die Arbeitslast. Mit einem Einstellungsstopp könnten z.B. auch trotz steigender Schülerzahlen keine zusätzlichen LehrerInnen eingestellt werden. Das Stellenwachstum sollte daher nicht generell gestoppt, sondern an das relative Bevölkerungswachstum gekoppelt werden.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die "Heiratsstrafe" ist nicht mehr zeitgemäss - sie entstammt einer Zeit, in welcher der Mann arbeiten ging und die Frau sich um den Haushalt und die Familie kümmerte.
Teuerungsausgleich Kantonspersonal
Befürworten Sie, dass Angestellte des Kantons 2023 den vollen Teuerungsausgleich erhalten (3.5% Teuerungszulage zum Lohn)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Teuerung ging gegen Jahresende zurück und betrug 2022 2.8% - und nicht 3.5%.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines (kantonalen) Mindestlohns von CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Mindestlohn-Initiative wurde klar abgelehnt. Löhne sollen über den Arbeitsmarkt und zwischen Arbeitgebern, ArbeitnehmerInnen und Sozialpartnern festgelegt werden - und nicht durch den Staat.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)? [Bürger/-innenfrage]
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Es soll den Unternehmen freistehen zu entscheiden, wann/wie lange sich eine Öffnung des Geschäfts für sie lohnt. Sie sollen sich an den Kundenbedürfnissen ausrichten können. Durch längere Öffnungszeiten werden zudem Stellen geschaffen und es gibt viele Arbeitnehmende (z.B. Studierende), welche sich eine Arbeit am Abend oder Wochenende wünschen würden.
Freihandelsabkommen statt Bilaterale
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU durch ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit ersetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Diese Frage wird auf nationaler und nicht auf kantonaler Ebene geklärt. Der bilaterale Weg soll beibehalten und weiterentwickelt werden.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine die Neutralität strikter auslegen (z.B. Verzicht auf Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Schweizer Neutralitätsverständnis basiert auf zwei Pfeilern: Dem Neutralitätsrecht und der Neutralitätspolitik. Das Neutralitätsrecht besagt, dass die Schweiz nicht an einem Krieg teilnimmt, ihr Staatsgebiet zu schützen hat und Kriegsparteien gleich zu behandeln sind. Bei Verletzungen des Völkerrechts, der Souveränität und der territorialen Integrität eines Landes (wie im Falle der Ukraine) muss die Schweiz klar Position beziehen und Sanktionen mittragen.
Staatliche Eingriffe Energiemarkt
Befürworten Sie stärkere staatliche Eingriffe in den Energiemarkt (z.B. Energiepreisdeckel, Rückkehr von Unternehmen ins gebundene Preissystem)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Für die Versorgungssicherheit ist ein gut funktionierendes Handelssystem nötig. Dieses Handelssystem muss auf Veränderungen bei Nachfrage und Angebot reagieren können und das ist nur in einem flexiblen, liberalen Markt mit guten Rahmenbedingungen möglich. Staatliche Eingriffe verhindern einen effizienten Markt.
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern im Kanton?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Für gleiche Leistung soll gleicher Lohn gezahlt werden - eine strengere Kontrolle führt jedoch nur zu mehr Bürokratie (für den Kanton und die Unternehmen) und hat einen geringen Effekt auf die Lohngleichheit.
Raumplanung
Förderflächen Biodiversität
Der Kanton Zürich plant einen Teil der Landwirtschaftszone in Flächen zur Förderung der Biodiversität umzuwandeln. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Dort, wo es sinnvoll ist und in Einklang mit Landwirtschaft und Raumplanung ist, kann dies in Betracht gezogen werden - sofern die Grundstückeigentümer damit einverstanden sind.
Förderung günstiger Wohnraum
Soll der Kanton Zürich strengere Massnahmen zur Förderung von günstigem Wohnraum ergreifen (z.B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere staatliche Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Staatliche Eingriffe in die freie Marktwirtschaft sind nie zielführend, um Nachfrage und Angebot auszugleichen und führen in der Regel zu höheren Preisen. Um günstigen Wohnraum zu fördern, sollen bürokratische Hürden für Bauherren abgebaut werden sowie verdichtetes und vereinfachtes Bauen ermöglicht werden.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll der Kanton bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Dies entspricht einer liberalen Umweltpolitik - gerade im Bereich Umwelt sind Anreize und Investitionen in Forschung und Entwicklung das Mittel der Wahl, um ein Umdenken zu bewirken und nachhaltige Lösungen zu finden.
Wiederzulassung Öl- und Gasheizungen
Soll der Kanton Zürich neue Öl- und Gasheizungen befristet wieder zulassen (nicht nur in Ausnahmefällen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wir sollten aufgrund der aktuellen Situation keine Rückschritte machen. Wo sinnvoll und umsetzbar sollen alte Öl- und Gasheizungen durch alternative Heizsysteme ersetzt werden.
Verzicht fossile Energien
Soll im Kanton Zürich auf die Verwendung fossiler Energieträger (z.B. Öl und Gas) bis spätestens 2050 verzichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Ziel "Netto Null" soll bis 2050 erreicht werden. Wenn immer möglich, sollen fossile Energieträge bis ersetzt werden. Dort, wo dies (noch) nicht möglich ist, soll der CO2-Ausstoss kompensiert werden.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zürich (z.B im Zürcher Oberland, Weinland oder auf dem Pfannenstiel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Grundsätzlich sollen alle Möglichkeiten der Produktion erneuerbarer Energien geprüft werden. Es wird in Zukunft nicht eine Lösung geben - wir brauchen einen Mix verschiedener Technologien, die alle ihre Vor- und Nachteile haben und sich gegenseitig gut ergänzen. Es sollen jedoch nur Standorte gewählt werden, wo mit einem vernünftigen Verhältnis zwischen Aufwand und Wirkung Energie aus Windkraft produziert werden kann. Im Kanton Zürich ist das Potenzial für Windkraft relativ gering.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Soll das bestehende Bauverbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Um von fossilen Energieträgern wegzukommen, wird mehr Strom benötigt (z.B. Elektromobilität, Heizen mit Wärmepumpen etc.) und gleichzeitig erreichen die bestehenden Atomkraftwerke langsam das Ende ihrer Laufzeit. Um eine Versorgungslücke zu vermeiden, darf es beim Ausbau und Ersatz bestehender Produktionsanlagen keine gesetzlichen Technologieverbote geben, so dass alle möglichen Lösungen in Betracht gezogen werden können.
Strengere Tierschutzregeln
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die heutige Gesetzgebung genügt, muss aber konsequent umgesetzt werden
Verkehr & Infrastruktur
Service public in ländlichen Gemeinden
Soll sich der Kanton Zürich stärker für den Erhalt des Service-Public-Angebots (z.B. Poststellen, ÖV-Verbindungen) in den ländlichen Gemeinden einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ländliche Gemeinden müssen durch «smarte» Angebote, z.B. ÖV-Verbindung auf Abruf/Bestellung oder durch digitale Services, angeschlossen werden. Viele Dienstleistungen online erbracht werden und es braucht deshalb keine physische Präsenz mehr.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Zürich die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Alle Verkehrsträger sollen eine gute Infrastruktur haben. Der Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr soll aber nicht zu lasten der Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr und den motorisierten Individualverkehr erfolgen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplatzerhalt)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Alle Verkehrsträger sollen eine gute Infrastruktur haben. Durch das Bevölkerungswachstum und das gesteigerte Mobilitätsbedürfnis stösst die heutige Infrastruktur an ihre Grenzen. Umfahrungsstrassen können helfen, die Lärmbelastung von Wohnquartieren und Stauzeiten zu verringern. Genügend Parkplätze reduzieren den Suchverkehr und tragen damit auch zu einer Lärmreduktion bei.
Verbot Tempo 30
Sollen im Kanton Zürich Tempo-30-Zonen innerorts auf Hauptstrassen verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Verkehr soll auf Hauptverkehrsachsen fliessen und Quartierstrassen entlasten. Eine Reduktion des Tempolimits auf Hauptstrassen behindert nicht nur den Indiviualverkehr, sondern auch den öffentlichen Verkehr und reduziert damit dessen Attraktivität. Einzig an neuralgischen Stellen (z.B. Schulhäuser/Kindergärten) soll Tempo 30 auf Hauptstrassen zulässig sein.
Förderung öffentlicher Verkehr
Sollte der Kanton Zürich die Benützung des öffentlichen Verkehrs stärker fördern (z.B. Verbilligung von Abonnementen, Verdichtung des Netzes, Erhöhung der Frequenz)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Für einen attraktiven öffentlichen Verkehr muss das Netz dort, wo es eine hohe Nachfrage gibt, verdichtet werden und die Frequenz erhöht werden.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Soll die Finanzierung von Parteien sowie von Wahl- und Abstimmungskampagnen im Kanton Zürich offengelegt werden müssen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gegen Transparenz ist grundsätzlich nichts einzuwenden - es ist jedoch fraglich, was der Nutzen davon wäre und ob der damit verbundene bürokratische Aufwand gerechtfertigt ist. Zudem ist es möglich, dass Spenden an die Parteien zurückgehen würden, wenn die Spender nicht möchten, dass ihre Namen offengelegt werden.
Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Befürworten Sie den flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes nach 5G-Standard?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
5G ist eine sichere Technologie, welche mit weniger Strahlenbelastung ein höheres Datenvolumen übertragen kann - dies haben zahlreiche Studien gezeigt.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sicherheit ist im Interesse aller - die Polizei soll ihre Ressourcen zielgerichtet einsetzen und insbesondere dort sichtbar sein, wo ihr Einsatz häufig nötig ist (z.B. Freitag/Samstag Nacht an Bahnhöfen und in Ausgangsvierteln).
Bewilligungspflicht Demonstrationen
Soll die Bewilligungspflicht für Demonstrationen in Zürich beibehalten werden (anstelle einer reinen Meldepflicht)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das aktuelle System hat sich bewährt und Demonstrationen werden immer bewilligt, sofern keine zwingenden Gründen (z.B. Sicherheitsbedenken) dagegen sprechen.
Bekämpfung Jugendkriminalität
Soll die Polizei zur Bekämpfung der Jugendkriminalität mehr Kontrollen durchführen (z.B. auf Messer und verbotene Gegenstände)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Polizeipräsenz und Kontrollen wirken präventiv - insbesondere Freitag und Samstag Nacht wäre eine höhere Präsenz an Bahnhöfen und in Ausgangsvierteln zu begrüssen.
Verbot automatisierte Gesichtserkennung
Würden Sie ein generelles Verbot von Software zur automatischen Gesichtserkennung begrüssen (z.B. bei Videoüberwachung)? [Bürger/-innenfrage]
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Persönlichkeitsrechte sind hoch zu gewichten. Ein generelles Verbot ist jedoch abzulehnen, da es Ausnahmen gibt, in welchen ein Einsatz von Software zur automatischen Gesichtserkennung mit entsprechender gesetzlicher Grundlage sinnvoll sein kann (z.B. automatische Passkontrolle am Flughafen).
Wertehaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Commentaire
Dies ist die Grundlage eines Rechtsstaates.
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Der freie Markt liefert immer die effizientesten Ergebnisse.
Besteuerung Vermögende
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Vermögende sollen sich proportional stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen als Personen mit wenig Vermögen."
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Commentaire
Dies ist mit dem heutigen Steuersystem gegeben.
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Commentaire
Jede Familie soll selbst entscheiden, wie sie Familie und Beruf organisiert.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet deutlich mehr Chancen als Risiken."
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Commentaire
Neue Technologien eröffnen uns neue Möglichkeiten und Chancen, wenn wir sie intelligent nutzen und uns der damit verbundenen Risiken bewusst sind.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Beides ist notwendig - eine Bestrafung und anschliessende Wiedereingliederung. Ohne eine gute Wiedereingliederung besteht eine hohe Rückfallgefahr.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Wirksamer Umweltschutz geht nur im Zusammenspiel mit der Wirtschaft und nicht gegen die Wirtschaft.
Commentaire
Aufgrund der demografischen Entwicklung bzw. der stets steigenden Lebenserwartung ist eine Erhöhung des Rentenalters nötig. Dass Frauen und Männer im gleichen Alter in Rente gehen, ist gerecht - und damit teil der Gleichberechtigung.