Nick Glättli
Sozialdemokratische Partei (SP) | 02.02
Sozialstaat & Familie
Erhöhung Rentenalter
Befürworten Sie eine Erhöhung des Rentenalters (z.B. auf 67 Jahre) für Frauen und Männer?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Zürich Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Auch bei uns haben viele Familien mühe die Rechnungen zu zahlen und müssen jeden Rappen umdrehen. Dass man diese Familien unterstützt macht uns als soziale Gesellschaft aus. Viel wichtiger wäre es jedoch die Löhne anzuheben, dass staatliche Unterstützung nicht notwendig ist.
Ausbau Elternzeit
Befürworten Sie einen Ausbau der bezahlten Elternzeit (aktueller gesetzlicher Stand: 14 Wochen Mutterschafts-, 2 Wochen Vaterschaftsurlaub)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Nicht nur müssen Väter ihre neugeborenen Kinder betreuen können, Eltern sollen ihre Zeit freier aufteilen können. Deshalb braucht es wahre Elternzeit, die es erlaubt das Familienmodell der Wahl ausleben zu können.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Zürich das Betreuungsangebot für Kinder stärker fördern (mehr subventionierte Plätze, bessere Bezahlung der Betreuer/-innen, angepasste Betreuungsschlüssel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Jedes Kind muss die Möglichkeit für einen Kita-Platz haben. Gerade im Bezirk Dielsdorf sind wir da leider noch nicht besonders weit. Diese Plätze sind teuer und äusserst limitiert. Das muss sich ändern.
Entlastung Sozialhilfekosten
Sollen Gemeinden, die hohe Sozialhilfekosten tragen, via Finanzausgleich stärker entlastet werden (z.B. Schaffung eines Solidaritätsfonds)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Volk hat bereits den Finanzausglich zwischen den Gemeinden beschlossen. Diesen Entscheid gilt es nun eiterzudenken. Die Gemeinden welche hohe Sozialkosten haben, sollen von den besser gestellten gemeinden unterstützt werden. Denn sie nehmen für alle Anderen eine wichtige Aufgabe wahr.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes im Kanton Zürich (z.B. Begrenzung der Zulagen, tieferer Ansatz des Existenzminimums, strengere Kontrolle der Gesuche)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Existenzminimum ist bereits heute erschreckend tief. Arm zu sein ist kein Verbrechen. Als Gesellschaft müssen wir auch solche Personen menschenwürdig behandeln und nicht kriminalisieren.
Gesundheit
Gebühr Spitalnotfall
Sollen Personen eine zusätzliche Gebühr bezahlen müssen, wenn sie den Spitalnotfall wegen nicht dringlicher Behandlungen aufsuchen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Unbestritten, unnötige Notfallbesuche sind ein Problem. Heute sind aber auch immer weniger Hausärzte verfügbar. Die Situation im Bezirk Dielsdorf ist dramatisch. Eine Gebühr ist daher der falsche Weg. Stattdessen soll neben den Notfallstationen eine Praxis eröffnet werden, welche die nicht notfallmässigen Fälle aufnehmen kann.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll der Kanton Zürich aufgrund der gestiegenen Preise mehr Geld für die Verbilligung der Krankenkassenprämien bereitstellen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Krankenkassenprämien sind absurd hoch. Das muss sich ändern! Neben vielen anderen Massnahmen sind Prämienverbilligungen ein Mittel, dass zielgerichtet und effektiv den Mittelstand und die Familien entlastet.
Ausbau Psychotherapieangebot
Soll der Kanton das Therapieangebot für psychisch erkrankte Menschen ausbauen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die psychiatrischen Klinken und Praxen sind voll. Selbst für dringende Fälle gibt es Wartezeiten von über 6 Monaten. Das kann Leben kosten. Gerade bei Jugendlichen ist die Lage schlimm. Die psychiatrischen Angebote müssen dringend ausgebaut und die Ausbildungen gefördert werden.
Verbesserung Arbeitsbedingungen Pflege
Soll der Kanton die Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Löhne, Tarife) von Fachpersonen der medizinischen Grundversorgung (Pflege, Spitex, Physiotherapie, Ergotherapie etc.) verbessern? [Bürger/-innenfrage]
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Jeden Tag verlassen mehr Leute den Pflegeberuf, als neu beginnen. Es wird Zeit, dass all die hart arbeitenden Personen im Gesundheitswesen endlich gute Arbeitsbedingungen haben, fair entlohnt werden und nicht länger unter Dauerstress stehen.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Integrative Schulen sind wichtig. Es ist wichtig, dass wir nicht Kinder bereits in so jungen Jahren separieren. Aber dieses Konzept hat auch seine Grenzen. Integrative Schule ohne die notwenigen Mittel kann nicht funktionieren. Leider ist genau das unter dem bürgerlichen Sparprogramm geschehen. Lehrpersonen müssen auch die Möglichkeiten haben einzelne Kinder eine Zeit aus der Klasse zu nehmen und die Klassengrössen müssen flexibler gestaltet werden.
Einführung Tagesschulen
Sollen im Kanton Zürich alle Schulen als Tagesschulen mit freiwilligem Betreuungsangebot (modulare Tagesschule) geführt werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Unterstützung schwacher Schüler/-innen
Soll der Kanton schwache Schüler/-innen stärker unterstützen (z.B. Unterstützungsangebote durch Sozialpädagog/-innen, Gutscheine für Nachhilfe-/Förderunterricht)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Schulische Unterstützung darf nicht vom Portemonnaie der Eltern abhängen.
Förderung Berufsbildung
Soll der Kanton Zürich die Berufsbildung finanziell stärker unterstützen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
In den letzten Jahrzehnten wurden die Berufslehren extrem entwertet. Anstatt die hohe Qualität unserer Ausbildung weiterzuentwickeln hat man unnötig akademisiert. Der Kanton Zürich muss die Berufslehren wieder aufwerten und fördern.
Migration & Integration
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Zürich Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wie können wir erwarten, dass sich Personen integrieren, wenn es keine Möglichkeiten gibt zu lernen? Unabhängig vom Einkommen müssen alle Personen Angebote zur Integration wahrnehmen können.
Aufnahme Geflüchteter
Soll der Kanton Zürich freiwillig mehr geflüchtete Personen aus Konfliktgebieten aufnehmen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wir haben auch international eine Verantwortung Menschen die vom Krieg flüchten zu unterstützen und beherbergen. Wir müssen dazu aber auch die notwendige Infrastruktur haben.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein Viertel der Bevölkerung darf nicht mitbestimmen. Das ist demokratisch höchst bedenklich. Aber mitbestimmen ohne die Pflichten wahrzunehmen halte ich nicht für den richtigen Weg. Stattdessen muss der Zugang zum Bürgerrecht gestärkt werden. Keine absurden Gebühren und keine absurden Tests.
Einbürgerungsverbot Sozialhilfebezug
Befürworten Sie ein Einbürgerungsverbot für Personen, die innerhalb der letzten fünf Jahre vor Antragsstellung Sozialhilfe bezogen haben?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Armut ist kein Verbrechen! Die Schweizer Staatsbürgerschaft ist nur dann wirklich etwas Wert, wenn sie nicht vom Gewicht des Geldbeutels abhängt.
Verlängerung Schutzstatus S
Befürworten Sie den Entscheid, den Schutzstatus S für geflüchtete Personen aus der Ukraine zu verlängern (bis mindestens März 2024)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
In der Ukraine herrscht Krieg. Dass man diese Leute schnell und unkompliziert aufnimmt ist für mich selbstverständlich. Aber man darf nicht vergessen, dass nicht nur in der Ukraine Krieg und Verfolgung herrscht.
Kündigung Schengen-Abkommen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Personenkontrollen an den Grenzen sind schlicht nicht realistisch. Allein der Güterverkehr, nicht zu sprechen von den vielen Personen die täglich auf der Durchreise sind. Würde man das durchziehen, hätten wir nicht nur Lieferengpässe, sondern auch wirtschaftliche Probleme. Diese Massnahme schadet viel und nützt nichts. Stattdessen sollten wir uns auf wirkliche Verbesserungen der Sicherheit fokussieren, anstatt solche schlechten Scheinlösungen einzuführen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll der Konsum, Anbau und Verkauf von Cannabis legalisiert werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Cannabiskonsum ist kaum schädlich und schlicht eine Realität. Die Repression ist gescheitert und schadet lediglich. Stattdessen können wir mit einer kontrollierten Legalisierung den Verbrecherkartellen das Geschäft vermiesen und gesundheitsschädigende Inhaltsstoffe ausschliessen. Klar ist aber auch, Cannabis ist nicht komplett harmlos und sollte nicht einfach in der Migros zu kaufen sein.
Aktionsplan gegen Queerfeindlichkeit
Würden Sie die Einführung eines Aktionsplans zur Verminderung von Diskriminierung und Übergriffen auf queere Personen (homo-, bi- und intersexuelle sowie Trans-Personen) befürworten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Queere Menschen leiden besonders stark unter Diskriminierung. Die Sicherheit dieser Personen, wie diejenige aller anderer auch, gilt es zu schützen.
Verbot genderneutraler Sprache
Befürworten Sie ein Verbot von genderneutraler Sprache (z.B. Binnen-I, Stern, Doppelpunkt oder ähnliches) in von kantonalen Stellen publizierten Dokumenten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Sprachverbote sind unnötig und kein sinnvolles Mittel der Politik.
Eigenverantwortung bei Pandemien
Sollte während einer Pandemie (z.B. Coronavirus-Pandemie) auf staatliche Einschränkungen im Privat- und Wirtschaftsleben weitgehend verzichtet werden (Eigenverantwortung der Bevölkerung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eigenverantwortung und Freiheit ist wichtig. In besonderen Zeiten kann man aber leider nicht allein darauf setzen. Es ist Staatsauftrag die Bevölkerung zu schützen und daher sind in ganz besonderen Fällen solche Eingriffe notwendig. Dennoch ist es die Pflicht des Staates die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und auch schnell und sicher wieder zu öffnen.
Erhöhung Kulturförderung
Soll die finanzielle Unterstützung für die Kultur generell erhöht werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kultur wird bereits heute stark gefördert. Statt mehr Gelder zu sprechen, bin ich der Meinung, dass das viele Geld anders verteilt werden soll, damit mehr Kultur davon profitieren kann.
Legalisierung Leihmutterschaft
Befürworten Sie die Legalisierung der Leihmutterschaft in der Schweiz?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Leihmutterschaft hat extrem hohes Ausbeutungsrisiko. Eine Leihmutterschaft ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Ich persönlich halte es nicht für vertretbar die Leihmutterschaft zu legalisieren.
Prostitutionsverbot
Braucht es Ihrer Meinung nach ein Prostitutionsverbot im Kanton Zürich?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ehrlicherweise bin ich da sehr zwiegespalten, weil ich beide Seiten sehe. Die Legalität hat hier die Ausbeutung nicht stoppen können. Zu viele Frauen werden auch in der Schweiz misshandelt und illegal gehalten und zur Prostitution gezwungen. Aber auch Frauen die nicht aufgrund von Menschenhandels in der Prostitution sind leiden oftmals. Ich bin daher tendenziell für ein Prostitutionsverbot.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Haben für Sie Steuersenkungen für natürliche Personen in den nächsten vier Jahren Priorität?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Priorität hat für mich die Entlastung des Mittelstandes und von wenig verdienenden Personen. Beide profitieren kaum von Steuersenkungen. Ich möchte keine Hand bieten Reiche weiter zu entlasten und stattdessen dem Mittelstand noch höhere Gebühren aufdrücken.
Keine Kirchensteuer für Unternehmen
Würden Sie eine Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen befürworten?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Kirche und Staat gehören getrennt. Es ist für mich nicht verständlich weshalb der Staat Steuern für Kirchen eintreibt und Unternehmen diese ebenso zahlen müssen. Wenn wir Geld an kirchliche Sozialwerke zahlen möchten, dann hat dies über den demokratischen Weg via Kantonsrat und Budgetdebatte zu passieren. Idealerweise würde die Kirchensteuer abgeschafft, dafür die normalen Steuern für Unternehmen um den selben Betrag angehoben, um die wichtige Arbeit weiter zu finanzieren.
Einstellungsstopp Kantonspersonal
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp beim Kantonspersonal (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die kantonalen Behörden leisten viele und wichtige Arbeit. Ein Einstellungsstopp ist da nicht angezeigt.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Jede Person gehört einzeln besteuert, unabhängig ihres Zivilstandes. Ein, wie ich finde, einfaches und verständliches Konzept. Nur die Individualbesteuerung behebt die Probleme des aktuellen Systems und ermöglichen gleiche Bedingungen für alle.
Teuerungsausgleich Kantonspersonal
Befürworten Sie, dass Angestellte des Kantons 2023 den vollen Teuerungsausgleich erhalten (3.5% Teuerungszulage zum Lohn)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Der Kanton muss auch eine Vorbildsfunktion wahrnehmen. Teuerungsausgleich ist keine Lohnerhöhung, sondern schlicht die Erhaltung der Löhne. Bei aktuell 3% Teuerung hätten es aber auch 3% getan.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines (kantonalen) Mindestlohns von CHF 4'000 für eine Vollzeitstelle?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Jede Person hat eine Lohn verdient von dem man Leben kann und nicht noch einen zweit Job annehmen muss um über die Runden zu kommen. Deshalb braucht es einen Mindestlohn.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)? [Bürger/-innenfrage]
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Eine unserer grössten Errungenschaften ist der Arbeitnehmerschutz. Die Öffnungszeiten sind schon heute recht lange. Diese noch weiter aufzuweichen führt dazu, dass mehr Personen zu irregulären Zeiten arbeiten müssen und weniger Zeit mit ihrer Familie verbringen können. Das halte ich nicht für vertretbar.
Freihandelsabkommen statt Bilaterale
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU durch ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit ersetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Auch wenn sie mit Nachteilen kommt, die Personenfreizügigkeit kommt mit vielen Vorteilen für unser Land. Uns fehlen Arbeitskräfte in allen Branchen und Ausbildungsstufen. Ohne die Pfz hat unsere Wirtschaft echte Probleme.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz im Hinblick auf den Krieg in der Ukraine die Neutralität strikter auslegen (z.B. Verzicht auf Sanktionen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Neutralitätsrecht ist klar, Sanktionen sind erlaubt. So sieht es auch unsere Verfassung. Das ist auch richtig so. Neutralität ohne für Frieden und Menschenrechte einzustehen, ist nichts als Feigheit. Es ist wichtig und richtig, dass wir uns nicht an Kriegen beteiligen und keine Waffen liefern, aber Aggression ist stets zu kritisieren und sanktionieren.
Staatliche Eingriffe Energiemarkt
Befürworten Sie stärkere staatliche Eingriffe in den Energiemarkt (z.B. Energiepreisdeckel, Rückkehr von Unternehmen ins gebundene Preissystem)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Spielregeln waren klar. Jetzt wo es plötzlich nicht mehr günstiger ist, die Spielregeln ändern zu wollen ist falsch. Das wäre nichts anderes als die Profite zu privatisieren und die Kosten auf die Öffentlichkeit abzuwälzen.
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern im Kanton?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Gesetze gehören eingehalten und dazu muss man sie auch überprüfen. Dazu müssen Lösungen erarbeitet werden, welche sinnvoll umzusetzen sind, aber auch wirken. Aber ohne Überprüfung können wir ja nicht wissen ob sich daran gehalten wird.
Raumplanung
Förderflächen Biodiversität
Der Kanton Zürich plant einen Teil der Landwirtschaftszone in Flächen zur Förderung der Biodiversität umzuwandeln. Befürworten Sie dies?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Die Landwirtschaft zu enteignen halte ich nicht für den richtigen Weg. Stattdessen müssten schon existierende Flächen aufgewertet werden. Das hat bspw. im Neeracher Ried mit der Saumbachfläche hervorragen funktioniert, ohne auch nur einen m2 der Landwirtschaft entnehmen zu müssen. Auch bei den Flüssen und anderen Freiflächen haben wir noch viel Raum nach oben, ohne die Landwirtschaft beeinträchtigen zu müssen.
Förderung günstiger Wohnraum
Soll der Kanton Zürich strengere Massnahmen zur Förderung von günstigem Wohnraum ergreifen (z.B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere staatliche Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Wohnen ist Kaufkraftkiller Nummer 1! Geltendes Recht wir nicht eingehalten, weshalb jeder Haushalt im Schnitt 500 Franken pro Jahr zu viel zahlt. Dem gilt es endlich einen Riegel vorzuschieben.
Umwelt & Energie
Klimaschutz durch Anreize
Soll der Kanton bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Verbote waren schon immer und sind auch heute wichtig für den Umweltschutz. Sie bieten auch Chancen wie man beim Abwasser sehen kann. Anreize allein reichen leider nicht. Aber Verbote müssen auch sinnvoll und pragmatisch sein.
Wiederzulassung Öl- und Gasheizungen
Soll der Kanton Zürich neue Öl- und Gasheizungen befristet wieder zulassen (nicht nur in Ausnahmefällen)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Das Energiegesetz sieht diverse Ausnahmen im Verbot vor. Diese aufzuweichen bringt keinen Vorteil, sondern hindert lediglich die vom Volk deutlich gewollten Bestrebungen.
Verzicht fossile Energien
Soll im Kanton Zürich auf die Verwendung fossiler Energieträger (z.B. Öl und Gas) bis spätestens 2050 verzichtet werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Beim Zürcher Energiegesetz hat man gesehen wie deutlich die Bevölkerung den Ausstieg aus den fissilen Energien will. Das gilt es umzusetzen.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zürich (z.B im Zürcher Oberland, Weinland oder auf dem Pfannenstiel)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Windräder können einen wichtigen Teil zu unserer Stromversorgung beitragen. 7% unseres Strombedarfes können so gedeckt werden. Wenn sich ein geeigneter und verträglicher Standort im Kanton findet, dann ist das gut. Windräder sehen zwar nicht besonders hübsch aus, aber das tun Grosskraftwerke auch nicht.
Aufhebung AKW-Bauverbot
Soll das bestehende Bauverbot für neue Atomkraftwerke aufgehoben werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Ein neues AKW kann frühestens in 30-40 Jahren in Betrieb genommen werden. Bis dahin muss die Stromversorgung bereits geregelt worden sein. Unabhängig davon wie man zur Atomkraft steht, sind sie keine Lösung für unsere Zukunft. Stattdessen müssen wir uns auf tatsächliche Optionen fokussieren und beim Tiefenlager in unserem Bezirk mitarbeiten.
Strengere Tierschutzregeln
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Nutztiere müssen gut behandelt werden und die Möglichkeit von Auslauf haben. Aber alle paar Jahre wieder neue Regelungen aufzuerlegen ist auch nicht sinnvoll. Unsere Bauern müssen planen können. Wenn man zwei Jahre nachdem man einen neuen Stall gebaut hat, schon wieder andere Vorschriften hat, dann ist das Piesackerei.
Verkehr & Infrastruktur
Service public in ländlichen Gemeinden
Soll sich der Kanton Zürich stärker für den Erhalt des Service-Public-Angebots (z.B. Poststellen, ÖV-Verbindungen) in den ländlichen Gemeinden einsetzen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Bei uns wurden praktisch alle Poststellen abgeschafft. Gerade auch für ältere Personen ist das sehr problematisch. Dabei haben wir auch auf dem Land eine gute Versorgung verdient! Wir benötigen genauso Poststellen und gute ÖV-Anbindungen.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Zürich die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) ausgebaut werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr Velowege sind gut und wichtig. Es bleibt aber auch nicht wegzureden, dass man auf dem Land, gerade als Familie, einfach auf das Auto angewiesen ist.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Braucht es im Kanton zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplatzerhalt)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Als Familie im Bezirk Dielsdorf ist man auf das Auto angewiesen. Um den Einwohnern dennoch viel Lebensqualität zu bieten, sind Umfahrungssstrassen wichtig. Bspw. in Dielsdorf wo der viele Verkehr direkt durch das Zentrum fährt.
Verbot Tempo 30
Sollen im Kanton Zürich Tempo-30-Zonen innerorts auf Hauptstrassen verboten werden?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
30er Zonen sind wichtige Instrumente, wenn sie gut eingesetzt sind. Sie Erhöhen die Sicherheit in den Quartieren und reduzieren den Lärm. Auf den Hauptstrassen ist Tempo 30 in der Regel keine gute Idee, aber generelle Vorbote davon sind unsinnig. Stattdessen muss jeder Fall einzeln beurteilt werden.
Förderung öffentlicher Verkehr
Sollte der Kanton Zürich die Benützung des öffentlichen Verkehrs stärker fördern (z.B. Verbilligung von Abonnementen, Verdichtung des Netzes, Erhöhung der Frequenz)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
ÖV wird immer besser und wichtiger. Auch für uns auf dem Land. ÖV muss aber auch bezahlbar sein.
Politisches System & Digitalisierung
Offenlegung Parteienfinanzierung
Soll die Finanzierung von Parteien sowie von Wahl- und Abstimmungskampagnen im Kanton Zürich offengelegt werden müssen?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Transparenz ist das Wichtigste in einer Demokratie. Ohne Transparenz kein Vertrauen.
Ausbau 5G-Mobilfunknetz
Befürworten Sie den flächendeckenden Ausbau des Mobilfunknetzes nach 5G-Standard?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
5G ist nicht schädlich, bringt aber viele Vorteile. 5G muss der neue Standard sein.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Mehr Präsenz der Polizei bringt tatsächlich kaum mehr Sicherheit. Bei uns im Bezirk benötigen wir nicht mehr Polizeipräsenz. In der Stadt sieht das vielleicht anders aus. In jedem Fall muss die Qualität der Präsenz erhöht werden. Dazu benötigt man nicht unbedingt nur uniformiertes Polizeipersonal, dessen Präsenz auch eskalierend wirken kann. Mehr ist nicht unbedingt besser.
Bewilligungspflicht Demonstrationen
Soll die Bewilligungspflicht für Demonstrationen in Zürich beibehalten werden (anstelle einer reinen Meldepflicht)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Demonstrieren ist ein Grundrecht, aber dieses muss auch sicher gewährleistet werden können. Dazu benötigen wir eine Bewilligungsplicht, um Demonstrationen auch nicht zu erlauben, oder umzuleiten, wenn das Risiko zu gross ist. Aber der Prozess der Bewilligung muss vereinfacht werden, damit allen gewährleistet ist ihr Grundrecht wahrnehmen zu können.
Bekämpfung Jugendkriminalität
Soll die Polizei zur Bekämpfung der Jugendkriminalität mehr Kontrollen durchführen (z.B. auf Messer und verbotene Gegenstände)?
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Jugendkriminalität bekämpft man nicht in erster Linie mit Kontrollen. Stattdessen muss verstärkt auch in die Sozialarbeit investiert werden. In manchen Situationen können aber erhöhte Kontrollen sinnvoll sein.
Verbot automatisierte Gesichtserkennung
Würden Sie ein generelles Verbot von Software zur automatischen Gesichtserkennung begrüssen (z.B. bei Videoüberwachung)? [Bürger/-innenfrage]
| Non | Plutôt non | Plutôt oui | Oui |
|---|---|---|---|
Commentaire
Überwachungskameras und Gesichtserkennungssoftware bringen nicht mehr Sicherheit! Das hat sich immer wieder erwiesen. Stattdessen opfern wir einen grossen Teil unserer Freiheit. Solche Systeme gehören in totalitäre Überwachungsstaaten wie China, nicht in eine freiheitliche Demokratie.
Wertehaltungen
Staatliche Sicherheitsmassnahmen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Wer sich nichts zuschulden kommen lässt, hat von staatlichen Sicherheitsmassnahmen nichts zu befürchten."
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Commentaire
Die Aussage mag vielleicht stimmen, berechtigt aber noch keinen Eingriff in die Privatsphäre. Aus guten Gründen gilt in der Schweiz die Unschuldsvermutung und die Privatsphäre. Nur weil man nicht zu befürchten hat, heisst das doch nicht, dass man deswegen alles zulassen oder beweisen muss.
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentaire
Die Marktwirtschaft ohne Einschränkungen führt zu grossem Leid und Armut. Die Marktwirtschaft muss geregelt werden, um Ausbeutung und Ungerechtigkeit zu verhindern. Auch ein gewisser Standard für Sicherheit bspw ist notwendig. Aber eine Planwirtschaft ist ebenso zum scheitern verurteilt. Wir brauchen eine sozial geleitete Marktwirtschaft.
Besteuerung Vermögende
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Vermögende sollen sich proportional stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen als Personen mit wenig Vermögen."
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Commentaire
Der Staat übernimmt viele wichtige Aufgaben, wie bspw Schulen, Polizei oder Spitäler. Diese müssen irgendwie finanziert werden. Es ist nur richtig, dass sich gut verdienende Leute stärker
Traditionelles Familienmodell
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentaire
Kinder benötigen in erster Linie liebende Eltern, die sich für das Kind interessieren und sich mit ihm beschäftigen. Qualität vor Quantität. Kinder sind sehr unterschiedlich. Es gibt einfach nicht ein Mittel, das für alle gilt. Manche Kinder benötigen, dass die Eltern mehr zuhause sind, andere weniger. In jedem fall muss die Politik ermöglichen, dass alle das für sie passende Familienmodell leben können.
Chancen der Digitalisierung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die fortschreitende Digitalisierung bietet deutlich mehr Chancen als Risiken."
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Commentaire
Die Digitalisierung hat uns in den letzten 20 Jahren einen unglaublichen Fortschritt beschert. Digitalisierung kommt mit vielen Gefahren, aber umso mehr Chancen. Was aktuell fehlt ist eine Politik, die Digitalisierung wirklich versteht und erkennt was dagegen zu tun ist.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentaire
Der Aspekt der Bestrafung ist sicher wichtig. Aber noch viel wichtiger ist, dass die Straftäter nicht erneut straffällig werden. Wenn sie schon im staatlichen System sind, dann gilt auf diese Personen einzuwirken um zukünftige Straftaten zu verhindern. Ein Strafsystem, dass nur auf Bestrafung ausgerichtet ist, versagt und führt zu weniger Sicherheit.
Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentaire
Der Klimawandel ist eine der grössten Bedrohungen unserer Zeit. Klimaschutz gegen die Menschen geht aber nicht. Und das ist auch nicht notwendig. Denn Klimaschutz bietet viele neue Chancen und Arbeitsplätze. Es liegt an der Politik diese zu fördern.
Commentaire
Die Rentenproblematik ist nicht mehr über Lohnbeiträge oder Rentenalter zu lösen. Leider getrauen sich das nur wenige zu sagen. Die Erhöhung des Rentenalters ist nicht mehr als Pflästerlipolitik. nach ein paar Jahren stehen wir wieder vor dem selben Problem. Stattdessen muss eine von der Alterung unabhängige Finanzierung her und das Rentenalter Flexibilisiert werden. Schliesslich können viele körperlich gar nicht so lange arbeiten.