Lucca Jörimann
Schweizerische Volkspartei | 04.14
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Familien tragen die Zukunft unserer Gesellschaft. Eine moderate Erhöhung der Zulagen ist sinnvoll, muss aber zielgerichtet erfolgen. Ergänzend braucht es steuerliche Entlastungen für Familien sowie bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, etwa durch flexible Betreuungsmodelle und weniger bürokratische Hürden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sozialhilfe ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht. Es braucht klare Regeln und verbindliche Integrationsmassnahmen wie Arbeitsprogramme oder Weiterbildung. Gleichzeitig müssen Missbrauch konsequent sanktioniert und Anreize zur Rückkehr in den Arbeitsmarkt gestärkt werden. Unterstützung ja, aber mit klarer Gegenleistung.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Prämienbelastung ist für viele Haushalte zu hoch. Eine Begrenzung schafft Entlastung, muss aber mit Kostendisziplin kombiniert werden. Dazu gehören mehr Transparenz im Gesundheitswesen, Förderung von Hausarztmodellen und die Stärkung von Eigenverantwortung durch sinnvolle Wahlmodelle und Prävention.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine koordinierte Spitalplanung verhindert unnötige Doppelstrukturen und senkt Kosten. Leistungen sollen sinnvoll gebündelt werden, ohne die regionale Grundversorgung zu gefährden. Gleichzeitig braucht es Kooperationen zwischen Spitälern sowie den gezielten Ausbau ambulanter Angebote.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die medizinische Versorgung in Randregionen ist wichtig, soll aber nicht primär durch staatliche Subventionen gelöst werden. Stattdessen braucht es Anreize für Ärzte, sich niederzulassen, etwa durch steuerliche Vorteile, flexible Praxisformen oder Kooperationen mit bestehenden Zentren. Staatliche Unterstützung nur dort, wo der Markt klar versagt.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die integrative Schule funktioniert nicht in allen Fällen. Kinder mit besonderen Bedürfnissen brauchen gezielte Förderung in geeigneten Strukturen. Lehrpersonen müssen entlastet werden, damit der Unterricht für alle funktioniert. Integration dort, wo sinnvoll, aber klare Trennung, wo sie dem Lernerfolg dient.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Chancengleichheit ist zentral, darf aber nicht mit Gleichmacherei verwechselt werden. Fördergutscheine sind ein gezieltes Instrument, um Kinder aus einkommensschwachen Familien zu unterstützen. Wichtig ist, dass die Mittel direkt den Schülern zugutekommen und effizient eingesetzt werden.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Familien tragen primär Verantwortung für die Betreuung ihrer Kinder. Der Staat soll unterstützen, wo es notwendig ist, aber keine flächendeckende Ausweitung finanzieren. Flexible Modelle und lokale Lösungen sind sinnvoller als ein weiterer Ausbau staatlicher Strukturen.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die höhere Berufsbildung ist ein zentraler Pfeiler unseres Bildungssystems. Eine Beteiligung des Kantons ist sinnvoll, sofern sie zielgerichtet erfolgt und an klare Bedingungen geknüpft ist. Gleichzeitig soll die Eigenverantwortung der Studierenden gewahrt bleiben.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Das Stimm- und Wahlrecht ist an das Schweizer Bürgerrecht gebunden. Wer politisch mitbestimmen will, soll den Weg der Einbürgerung gehen. Dieser ist klar geregelt und setzt Integration sowie Identifikation mit unserem Staat voraus.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge aus dem Ausland muss begrenzt bleiben. Die Schweiz soll sich auf die Integration bereits anwesender Personen konzentrieren. Hilfe vor Ort ist oft effizienter und erreicht mehr Menschen als eine Ausweitung der Aufnahme im Inland.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Integration ist entscheidend und muss funktionieren. Sprachförderung und gezielte Unterstützung sind sinnvoll, müssen aber an klare Erwartungen geknüpft sein. Wer hier lebt, soll unsere Sprache lernen, arbeiten und sich an unsere Regeln halten.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Einbürgerung ist ein wichtiger Schritt und setzt echte Integration voraus. Höhere Anforderungen, insbesondere bei Sprachkenntnissen und gesellschaftlicher Integration, sind notwendig, um die Qualität des Bürgerrechts zu sichern.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Bevölkerungsentwicklung muss im Gleichgewicht mit Infrastruktur, Wohnraum und Sicherheit stehen. Eine Begrenzung schafft Planungssicherheit und schützt die Lebensqualität. Wachstum darf nicht unkontrolliert erfolgen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Staat soll Suchtkranke unterstützen, aber keine zusätzlichen gefährlichen Substanzen abgeben. Fokus muss auf Therapie, Prävention und Ausstieg liegen. Eine Ausweitung falscher Anreize schwächt die Glaubwürdigkeit der Drogenpolitik.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Amtssprache soll klar, verständlich und einheitlich bleiben. Sonderzeichen wie Genderstern erschweren die Lesbarkeit und führen zu unnötiger Bürokratie. Behörden sollen sich an bewährte Sprachregeln halten.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Unabhängige Medien sind wichtig, dürfen aber nicht in eine finanzielle Abhängigkeit vom Staat geraten. Unterstützung soll gezielt und zurückhaltend erfolgen, etwa über indirekte Massnahmen, ohne die journalistische Freiheit zu gefährden.
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kultur ist wichtig, doch staatliche Mittel müssen verantwortungsvoll eingesetzt werden. Fördergelder sollen gezielter und effizienter vergeben werden, mit Fokus auf regionale Bedeutung und nachhaltige Projekte.
Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Schutz von Gewaltopfern ist eine staatliche Kernaufgabe. Eine verlässliche Finanzierung ist notwendig, muss aber transparent und effizient organisiert sein. Ziel ist eine langfristige Sicherstellung der Angebote ohne unnötige Doppelstrukturen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Steuersenkungen stärken den Mittelstand und erhöhen die Standortattraktivität. Ziel muss sein, Graubünden für Familien und Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten. Voraussetzung sind eine disziplinierte Ausgabenpolitik und klare Prioritätensetzung.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Zusätzliche Steuern belasten Eigentümer und schwächen den Tourismusstandort. Statt neuer Abgaben braucht es ausgewogene Lösungen, die sowohl Einheimische als auch die wirtschaftliche Bedeutung von Zweitwohnungen berücksichtigen.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Verwaltung muss effizient arbeiten und darf nicht stetig wachsen. Ein Einfrieren des Stellenbestands zwingt zu Priorisierung, Digitalisierung und effizienteren Abläufen, ohne die Leistungsfähigkeit zu gefährden.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Arbeit muss sich lohnen. Steuerliche Anreize für höhere Pensen oder das Weiterarbeiten nach dem Rentenalter stärken den Arbeitsmarkt und entlasten die Sozialwerke. Leistung soll belohnt werden, nicht bestraft.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein staatlich festgelegter Mindestlohn greift in den Arbeitsmarkt ein und gefährdet Arbeitsplätze, insbesondere im Tourismus und Gewerbe. Löhne sollen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausgehandelt werden. Ziel muss sein, Arbeitsplätze zu sichern, nicht zu gefährden.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Lohngleichheit ist wichtig, doch zusätzliche Kontrollen schaffen Bürokratie und belasten Unternehmen. Bestehende gesetzliche Grundlagen sind ausreichend. Entscheidend ist Transparenz und Eigenverantwortung der Betriebe.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Gerade in einem Kanton wie Graubünden ist ein funktionierender Service public entscheidend. Öffentlicher Verkehr und Grunddienstleistungen sichern die Lebensqualität und verhindern die Abwanderung aus Randregionen.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Neue Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und stärken die regionale Wirtschaft. Gezielte steuerliche Anreize erhöhen die Attraktivität des Kantons und sichern langfristig die wirtschaftliche Entwicklung.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Übermässige Vorschriften bremsen Innovation und Wachstum. Der Staat soll klare, aber schlanke Rahmenbedingungen schaffen. Weniger Bürokratie bedeutet mehr unternehmerische Freiheit und stärkt den Standort.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Bergbahnen sind zentral für den Tourismus und die regionale Wirtschaft. Unterstützung ist sinnvoll, wenn sie zielgerichtet erfolgt und an klare wirtschaftliche Perspektiven gebunden ist. Dauerhafte Subventionen ohne Konzept sind zu vermeiden.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Landwirtschaft steht bereits unter grossem Druck. Weitere Vorschriften würden Betriebe zusätzlich belasten. Statt Verboten braucht es praxisnahe Lösungen und Anreize, damit Umweltziele gemeinsam mit den Landwirten erreicht werden.
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist zentral für die Versorgungssicherheit. Verfahren müssen beschleunigt und Hürden reduziert werden, ohne den Natur- und Landschaftsschutz komplett zu vernachlässigen. Ziel ist eine ausgewogene Interessenabwägung.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Windkraft ist in Graubünden nur begrenzt effizient und greift stark in Landschaft und Tourismus ein. Der Fokus soll auf bewährten und standortgerechten Lösungen wie Wasserkraft und alpiner Photovoltaik liegen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Schutz der Bevölkerung und der Landwirtschaft hat Priorität. Ein aktives Bestandsmanagement ist notwendig, um Schäden zu verhindern. Der Wolf darf kein unkontrolliertes Risiko für Alpwirtschaft und Sicherheit darstellen.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Anreize und Innovation führen nachhaltiger zum Ziel als Verbote. Unternehmen und Bevölkerung sollen motiviert werden, umweltfreundliche Lösungen umzusetzen, statt durch zusätzliche Einschränkungen belastet zu werden.
Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Schutz wertvoller Lebensräume ist wichtig, muss jedoch gezielt und effizient erfolgen. Mittel sollen dort eingesetzt werden, wo sie einen messbaren ökologischen Nutzen bringen und mit bestehenden Nutzungen vereinbar sind.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Wohnraum für Einheimische muss geschützt werden. Eine gewisse Einschränkung ist sinnvoll, um die Verdrängung zu verhindern. Gleichzeitig braucht es flexible Lösungen für bestehende Eigentümer und regionale Unterschiede.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Verdichtung kann sinnvoll sein, um den Flächenverbrauch zu reduzieren. Sie muss jedoch massvoll erfolgen und zur bestehenden Struktur passen. Lebensqualität und Ortsbild dürfen nicht beeinträchtigt werden.
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Ausbau ist sinnvoll, insbesondere für Alltag und Tourismus. Priorität sollen jedoch Projekte mit klarem Nutzen und guter Einbindung in bestehende Verkehrssysteme haben.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Verkehrsorientierte Strassen müssen leistungsfähig bleiben. Tempo 30 gehört in Wohnquartiere, nicht auf Hauptachsen. Ein differenzierter Ansatz sorgt für Sicherheit und gleichzeitig einen funktionierenden Verkehrsfluss.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der motorisierte Individualverkehr bleibt in Graubünden zentral. Der gezielte Ausbau von Infrastruktur entlastet Städte und sichert die Erreichbarkeit. Wichtig sind sinnvolle Projekte mit langfristigem Nutzen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Digitale Dienstleistungen sollen ausgebaut werden, dürfen aber nicht die einzige Option sein. Gerade ältere Menschen oder Personen ohne digitalen Zugang dürfen nicht ausgeschlossen werden. Ziel ist ein sinnvoller Mix aus digitalen und persönlichen Angeboten.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Politische Mitbestimmung setzt eine gewisse Reife und Verantwortung voraus. Das bestehende Stimmrechtsalter hat sich bewährt. Politische Bildung soll gestärkt werden, nicht das Wahlalter gesenkt.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Kanton soll sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren. Entwicklungszusammenarbeit ist primär Sache des Bundes. Die Mittel sollen gezielt im eigenen Kanton eingesetzt werden.
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Politische Ämter sollen nach Qualifikation und Wahlentscheid vergeben werden, nicht nach festen Quoten. Die sprachliche Vielfalt ist wichtig, soll aber durch demokratische Prozesse abgebildet werden.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Videoüberwachung ist ein wirksames Mittel zur Prävention und Aufklärung von Straftaten. Sie soll gezielt an sensiblen Orten eingesetzt werden, unter klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen und mit Respekt für den Datenschutz.
Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Fehlverhalten hat in der Polizei keinen Platz und muss konsequent geahndet werden. Gleichzeitig braucht es Augenmass und klare Verfahren, um pauschale Vorverurteilungen zu vermeiden und die Einsatzfähigkeit der Polizei zu erhalten.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sichtbare Präsenz erhöht das Sicherheitsgefühl und wirkt präventiv. Polizeiarbeit muss für die Bevölkerung erlebbar sein. Dafür braucht es genügend Personal und eine klare Priorisierung auf Präsenz im öffentlichen Raum.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Comment
Eine funktionierende Marktwirtschaft schafft Wohlstand und Arbeitsplätze. Voraussetzung sind klare Regeln und fairer Wettbewerb. Der Staat soll Rahmenbedingungen setzen, aber nicht selbst zum Akteur werden.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Comment
Für die Entwicklung von Kindern ist Stabilität entscheidend. Familien sollen frei entscheiden können, wie sie Betreuung organisieren. Wichtig ist, dass Modelle möglich sind, ohne finanziellen Druck in eine bestimmte Richtung.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Comment
Der Staat muss konsequent durchgreifen, um Sicherheit und Vertrauen zu gewährleisten. Wiedereingliederung ist wichtig, darf aber nicht auf Kosten der Strafwirkung und des Opferschutzes gehen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Comment
Umweltschutz ist wichtig, muss aber mit wirtschaftlicher Entwicklung vereinbar bleiben. Nachhaltige Lösungen entstehen durch Innovation und Anreize, nicht durch einseitige Einschränkungen.
Comment
Der Wohnraum in Graubünden muss für Einheimische bezahlbar bleiben. Statt starrer Eingriffe braucht es gezielte Massnahmen: beschleunigte Baubewilligungsverfahren, Verdichtung in bestehenden Bauzonen sowie Anreize für Erstwohnungen. Gleichzeitig ist die Zweitwohnungsproblematik konsequent zu berücksichtigen. Der Staat soll ermöglichen, nicht verdrängen.