Andreas Iten
Alternative - die Grünen | 04.01 | Bisher
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine weitere Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer auf Sozialhilfe angewiesen ist, lebt bereits mit sehr wenig Geld. Das Existenzminimum weiter zu senken oder Zulagen zu begrenzen, löst keine Probleme, sondern verschärft die Situation der Betroffenen zusätzlich.
Entschädigung pflegende Angehörige
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer Angehörige pflegt, übernimmt eine enorme Verantwortung und leistet wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Diese Arbeit soll auch entsprechend anerkannt und finanziell besser unterstützt werden.
Vereinfachte Anspruchsprüfung
Soll der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen für anspruchsberechtigte Personen vereinfacht werden (z. B. automatische Ermittlung des Anspruchs)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Heute ist der Bezug von Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen teilweise ein richtiger Papierkrieg. Gerade Menschen, die Anspruch auf Unterstützung haben, sollten nicht zuerst unzählige Formulare ausfüllen und Hürden überwinden müssen. Wenn der Anspruch bereits anhand vorhandener Daten ermittelt werden kann, sollte dies möglichst automatisch und unkompliziert geschehen.
Senkung Krankenkassenprämien
Soll der Kanton auch nach 2027 Budgetüberschüsse nutzen, um die Krankenkassenprämien tief zu halten, indem er einen hohen Anteil der Gesundheitskosten (ambulant und stationär) übernimmt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn der Kanton hohe Budgetüberschüsse erzielt, soll die Bevölkerung auch etwas davon haben. Die Krankenkassenprämien belasten viele Menschen und Familien stark.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich verstehe, dass starke Verhaltensauffälligkeiten Schulen und Lehrpersonen vor grosse Herausforderungen stellen können. Trotzdem hat jeder Mensch das Recht, einbezogen zu werden und Teil unserer Gesellschaft zu sein. Das eigentliche Problem sehe ich darin, dass bei sozialen Institutionen Angebote gestrichen werden und gleichzeitig an den Schulen zu wenig in die notwendige Unterstützung investiert wird.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Zug hat die Ressourcen dafür und Bildung ist das grösste und wichtigste Gut in der Schweiz!
Obligatorische Frühförderung
Sollen Kinder mit ungenügenden Deutschkenntnissen verpflichtet werden, ein Jahr vor dem Kindergarteneintritt eine deutschsprachige Kita oder Spielgruppe zu besuchen (Kostenübernahme durch den Kanton)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Frühzeitige Sprachförderung finde ich wichtig und solche Angebote sollen für Familien kostenlos und einfach zugänglich sein. Ich bin aber skeptisch gegenüber einer generellen Verpflichtung. Kinder lernen gerade im Kindergarten sehr schnell eine neue Sprache und entwickeln sich unterschiedlich
Aufnahmeprüfung Gymnasium
Befürworten Sie die Einführung einer Aufnahmeprüfung zur Senkung der Gymnasialquote?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
An Bildung sollten wir weder sparen noch den Zugang künstlich begrenzen. Wenn uns beispielsweise Fachkräfte im Handwerk fehlen, kann die Lösung nicht sein, das Gymnasium schlechter zugänglich zu machen. Statt ein Bildungsangebot zu schwächen, sollten wir die Berufslehre und das Handwerk stärken und attraktiver machen.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz lebt, hier arbeitet, Steuern zahlt und Teil unserer Gesellschaft ist, soll auch die Möglichkeit erhalten, diese mitzugestalten. Politische Teilhabe stärkt die Integration und Zugehörigkeit. Eine Aufenthaltsdauer von zehn Jahren stellt zudem sicher, dass eine längerfristige Verbindung zur Schweiz besteht.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer sich einbürgern lassen möchte, muss bereits heute verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Zusätzliche Hürden, etwa noch höhere sprachliche Anforderungen, können Menschen von der politischen und gesellschaftlichen Teilhabe ausschliessen.
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich der Kanton Zug dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Besonders schutzbedürftigen Geflüchteten sollten sichere und geregelte Wege in die Schweiz ermöglicht werden. Resettlement schützt Menschen, die vor Ort keine sichere Perspektive haben, und verhindert gefährliche Fluchtrouten
Reduktion Asylsozialhilfe
Befürworten Sie eine Reduktion der Asylsozialhilfe für vorläufig aufgenommene Personen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Vorläufig aufgenommene Personen leben oft über viele Jahre in der Schweiz. Eine Kürzung der Sozialhilfe erschwert ihre gesellschaftliche Integration und erhöht das Armutsrisiko.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bilateralen Verträge sind für die Schweiz wirtschaftlich und gesellschaftlich von grosser Bedeutung. Die Personenfreizügigkeit ist ein wichtiger Teil davon und bietet auch Schweizerinnen und Schweizern Möglichkeiten, in der EU zu leben und zu arbeiten.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sprache soll möglichst alle Menschen ansprechen. Ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache halte ich für unnötig.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte finanzielle Unterstützung an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lokale Medien sind wichtig für eine vielfältige Berichterstattung und eine funktionierende Demokratie. Gerade kleinere Medien geraten zunehmend unter finanziellen Druck und sollten deshalb gezielt unterstützt werden.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Ausbau Unterstützung Frauenhaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Häusliche Gewalt darf keinen Platz haben! Prävention, Beratung und genügend Schutzplätze müssen gestärkt werden, damit Betroffene schnell und unkompliziert Hilfe erhalten.
Trennung Staat/Kirche
Soll der Kanton Staat und Kirche vollständig trennen (z. B. keine Zahlungen mehr ans Bistum Basel)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Staat und Kirche sollten grundsätzlich stärker getrennt sein. Gleichzeitig leisten die Kirchen wichtige soziale und gesellschaftliche Arbeit, die weiterhin unterstützt werden sollte.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Soll der Kanton in den nächsten vier Jahren weitere Steuersenkungen anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Immer weitere Steuersenkungen verschärfen den Standort- und Wohnungsdruck und tragen dazu bei, dass Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen aus dem Kanton verdrängt werden.
Befristete Steuerrabatte
Soll der Kanton bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Überschüsse sollten gezielt investiert und für Entlastungen eingesetzt werden, die insbesondere Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen zugutekommen.
Beitragsobergrenze Stadt Zug
Befürworten Sie eine Reform des Zuger Finanzausgleichs mit einer Beitragsobergrenze für die Stadt Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Finanzausgleich ist Ausdruck des Zusammenhalts und der Solidarität zwischen den Zuger Gemeinden. Gerade diese Solidarität ist für mich ein wichtiger schweizerischer Wert.
Einfrierung Stellenbestand Verwaltung
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Zug wächst und damit wachsen auch die Aufgaben der Verwaltung. Ein pauschaler Stellenstopp ist deshalb der falsche Weg. Ein guter "Service Public" braucht genügend Personal.
Unterstützung Privatschulen
Soll der Kanton Privatschulen finanziell unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unsere Aufgabe ist es, ein starkes und für alle zugängliches öffentliches Schulsystem zu gewährleisten. Eine zusätzliche Förderung von Privatschulen würde öffentliche Mittel binden, die wir besser in die Qualität und Weiterentwicklung unserer öffentlichen Schulen investieren sollten.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer Vollzeit arbeitet, soll von seinem Lohn auch leben können. Ein Mindestlohn schützt vor Tiefstlöhnen und sorgt dafür, dass Arbeit fair bezahlt wird.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unnötige Bürokratie kann durchaus abgebaut werden. Bau, Lärm und Umweltvorschriften erfüllen aber wichtige Aufgaben und schützen Bevölkerung und Umwelt.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine vollständige Liberalisierung erhöht den Druck auf die Angestellten, auch zu Randzeiten zu arbeiten. Geregelte Öffnungszeiten schützen die Arbeitsbedingungen und verhindern zudem einen unnötigen Konkurrenzdruck, insbesondere für kleinere Geschäfte.
Einschränkung kurzfristige Wohnungsvermietung
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wohnraum ist im Kanton Zug bereits sehr knapp. Wohnungen sollten deshalb in erster Linie zum Wohnen da sein und nicht dauerhaft dem Wohnungsmarkt durch gewerbliche Kurzzeitvermietungen entzogen werden.
Massnahmen gegen Briefkastenfirmen
Soll der Kanton restriktiver gegen sogenannte Briefkastenfirmen vorgehen (z. B. verstärkte Kontrollen auf Geldwäscherei)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zug soll ein Kanton zum Leben und Arbeiten sein und nicht nur ein attraktiver Standort für Briefkastenfirmen.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unser Boden ist unsere Zukunft und eine unserer wichtigsten natürlichen Lebensgrundlagen. Gerade auf kantonseigenen Flächen sollte der Kanton deshalb mit gutem Beispiel vorangehen und eine ökologische, bodenschonende Landwirtschaft fördern.
Bau von Windrädern
Befürworten Sie den Bau von Windrädern im Kanton Zug (z. B. auf dem Zugerberg)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir müssen die erneuerbaren Energien ausbauen und unsere Energieversorgung nachhaltig sichern. Lieber Windräder im Kanton Zug als irgendwo ein AKW.
Verzicht auf Verbote in Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele auf Verbote verzichten (Steuerung primär durch Anreize und Zielvereinbarungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Anreize und Zielvereinbarungen sind wichtig, werden aber nicht überall ausreichen. Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, dürfen wir wirksame Regeln und Verbote nicht grundsätzlich ausschliessen.
Förderung Solarausbau
Soll der Kanton den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solarenergie hat grosses Potenzial und sollte stärker genutzt werden.
Raumplanung
Kommunales Vorkaufsrecht
Soll den Gemeinden im Kanton Zug ein kommunales Vorkaufsrecht für Grundstücke und Liegenschaften eingeräumt werden, die zweckgebunden für den gemeinnützigen Wohnungsbau genutzt werden sollen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Wohnraum im Kanton Zug ist knapp und die Preise sind hoch. Wir müssen deshalb handeln. Ein Vorkaufsrecht gibt den Gemeinden ein zusätzliches Instrument, um Grundstücke langfristig für gemeinnützigen und bezahlbaren Wohnraum zu sichern.
Schaffung eines Wohnfonds
Eine kantonale Volksinitiative fordert die Schaffung eines Wohnfonds von 750 Millionen Franken, mit dem Bauland erworben und im Baurecht an Wohnbaugenossenschaften abgegeben werden soll. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Wohnungsnot ist eines der grössten Probleme im Kanton Zug. Der Wohnfonds ist ein wichtiger Schritt, um Boden langfristig zu sichern und mehr gemeinnützigen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen von Gemeinden vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine solche Regel schafft neue Abgrenzungen, obwohl wir gerade mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt brauchen.
Schaffung von Sonderbauzonen
Sollen in Sonderbauzonen die Bau- und Planungsvorschriften vorübergehend aufgehoben werden, sofern mindestens 40 Prozent der Wohnungen zur Kostenmiete angeboten werden (sog. «weisse Zonen»)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Angesichts der Wohnungsnot müssen wir auch neue Wege ausprobieren und dichteres Bauen ermöglichen. Entscheidend ist für mich, dass ein wesentlicher Teil der Wohnungen dauerhaft der Spekulation entzogen und zur Kostenmiete angeboten wird.
Verkehr
Förderung Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Zug?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sichere und durchgängige Fuss und Velowege sind ein wichtiger Teil einer nachhaltigen Mobilität.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tempo 30 soll dort möglich sein, wo es die Sicherheit erhöht, Lärm reduziert und die Lebensqualität verbessert.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr ist zentral für eine nachhaltige Mobilität. Wenn der Kanton wächst, muss auch das Angebot mitwachsen und dafür braucht es die notwendigen finanziellen Mittel.
Erhalt Parkplätze
Soll die Anzahl öffentlicher Parkplätze im Kanton mindestens auf dem Stand von Ende 2024 erhalten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine starre Mindestzahl an Parkplätzen ist nicht sinnvoll. Gemeinden sollen öffentlichen Raum dort anders nutzen können, wo beispielsweise mehr Platz für Fuss und Veloverkehr, Grünflächen oder Begegnungsräume gebraucht wird.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Digitalisierung ist wichtig und soll vorangetrieben werden, aber nicht auf Kosten der Zugänglichkeit. Es gibt weiterhin Menschen, die auf analoge Angebote angewiesen sind.
Humanitäre Hilfe Ukraine
Soll sich der Kanton finanziell an humanitärer Hilfe für die Ukraine beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solidarität darf nicht an Landesgrenzen enden. Der Kanton Zug kann und soll einen Beitrag leisten, um Menschen zu unterstützen, die unter den Folgen des Krieges leiden
Ausgewogenes Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung verbindliche Vorgaben für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleichstellung soll auch in Führungspositionen selbstverständlich sein. Verbindliche Vorgaben können bestehende Ungleichgewichte abbauen.
Sicherheit & Polizei
Stärkere Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sicherheit ist wichtig und eine sichtbare, bürgernahe Polizei kann dazu beitragen. Die Zuger Polizei leistet hier gute Arbeit. Entscheidend ist für mich, dass Polizeipräsenz immer verhältnismässig bleibt.
Ausbau polizeilicher Überwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der polizeilichen Überwachungsmöglichkeiten (z. B. automatisierte Fahrzeugfahndung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Polizei braucht wirksame Mittel, um ihre Arbeit zu machen. Überwachung muss aber immer verhältnismässig sein und die Grundrechte sowie den Datenschutz respektieren.
Präventive Durchsuchungen Asylunterkünfte
Sollen in Asylunterkünften neben Personenkontrollen auch präventive Durchsuchungen durchgeführt werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Präventive Durchsuchungen ohne konkreten Anlass gehen mir zu weit. Sicherheit ist wichtig, aber solche Eingriffe müssen begründet und verhältnismässig sein.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Eine funktionierende Wirtschaft ist wichtig, aber ein völlig freier Markt sorgt nicht automatisch für soziale Gerechtigkeit. Es braucht klare Regeln und einen starken Sozialstaat, damit möglichst alle von einer guten wirtschaftlichen Entwicklung profitieren.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder sollen von beiden Elternteilen betreut werden können. Familien sollen selbst entscheiden, wie sie Erwerbsarbeit und Betreuung partnerschaftlich aufteilen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Strafen sind wichtig, aber die Wiedereingliederung ist auch wichtig, damit Menschen wieder Teil der Gesellschaft werden und Rückfälle verhindert werden.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Wir müssen beim Umwelt und Klimaschutz handeln. Eine intakte Umwelt ist unsere Lebensgrundlage und darf nicht dem Wirtschaftswachstum untergeordnet werden.
Kommentar
Familien, die trotz Arbeit kaum über die Runden kommen, sollen gezielt unterstützt werden. Gerade für Kinder darf es nicht davon abhängen, wie viel ihre Eltern verdienen, ob sie gute Chancen und eine sichere Kindheit haben. Ergänzungsleistungen können hier helfen und Familien dort entlasten, wo es wirklich nötig ist.