Jan Holtkamp
Volt Schweiz
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zürich den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schutz vor Mieterhöhungen
Soll die Stadt Zürich Massnahmen ergreifen, um starke Mieterhöhungen nach Sanierungen und bei Ersatzneubauten zu verhindern (z.B. Bewilligungspflicht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Definitiv, das ist für viele Mieter:innen ein grosser Stress. Geschweige denn, dass viele Menschen wegen Mieterhöhungen aus der Stadt ziehen müssen.
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Zürich bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sozialhilfemissbrauch muss verfolgt werden, das ist klar. Fraglich ist jedoch, ob Sozialdetektiv:innen das richtige Mittel sind. Die Gefahr ist, dass Kosten und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander stehen.
Erhöhung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich ausgebaut werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Absolut.
Senkung Gesundheitskosten
Soll die Stadt Zürich Massnahmen zur Reduktion der Gesundheitskosten ergreifen (z.B. Bettenabbau in Spitälern und Altersinstitutionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Zürich kann die Gesundheitskosten nicht alleine senken, aber einen Beitrag zur Senkung kann sie auf jeden Fall leisten.
Finanzielle Limiten bei Wohnungsvergabe
Soll die Kontrolle und der Vollzug der Einkommens- und Vermögenslimiten bei städtisch (mit-)finanzierten Wohnungen verschärft werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf jeden Fall. Dennoch sollte es bei Überschreitung der Limiten möglich sein, eine kurze Weile weiter in der städtischen Wohnung leben zu können, bis eine neue Wohnung gefunden wurde.
Betreuungsgutscheine statt Kita-Subventionen
Soll die Stadt Zürich Betreuungsgutscheine einführen anstelle der subventionierten Kita-Plätze (Systemwechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich würde davon ausgehen, dass Betreuungsgutscheine flexibler eingesetzt werden können, als subventionierte Kita-Plätze und bin daher eher für die Gutscheine. Im Endeffekt müssen Kita-Plätze stärker subventioniert werden, das ist für mich das wichtigste.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wo möglich soll eine Integration von Kindern in "reguläre" Klassen stattfinden. Meist macht aber auch der Unterricht in Förderklassen Sinn, wo spezifisch auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden kann.
Beibehaltung Schulnoten
Soll an Zürcher Schulen weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Generell bin ich für eine Abschwächung der Bedeutung von Schulnoten und eine Stärkung von Lernberichten (besonders bis zur vierten Klasse). Ein kompletter Entfall von Schulnoten wäre jedoch nicht zielführend.
Mehr schulische Ressourcen
Sollen die Schulen mehr Ressourcen erhalten (z.B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das auf jeden Fall. Viele Lehrpersonen sind überlastet und brauchen personelle Ressourcen, um sich zu entlasten.
Erweiterte Kita-Subventionen
Neben einer Senkung der Kita-Tarife wurde auch die Obergrenze des Einkommens erhöht, die zum Bezug von Subventionen zur familienexternen Kinderbetreuung berechtigt (von CHF 100'000 auf CHF 125'000 steuerbares Einkommen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die steigenden Lebenshaltungskosten betreffen alle, sogar Familien mit einem steuerbaren Einkommen von CHF 125'000.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das wäre sehr begrüssenswert. Gleiche Bildungschancen beginnen aber bereits bei einer stärkeren sozioökonomischen Durchmischung der Schulen.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf keinen Fall. Ja zu den Bilateralen III.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
JA! Der Erhalt politischer Rechte fördert das politische Interesse und die Integration. Zudem führt es zu massiven politischen Ungleichheiten wenn grosse Bevölkerungsgruppen in Zürich kein Stimm- und Wahlrecht haben.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Zürich die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einbürgerungen in der Stadt Zürich sollen schneller möglich werden.
Ausbau Integrationsangebote
Soll die Stadt Integrationsangebote (Sprachkurse, Rechtsberatung, Arbeitsintegration) für geflüchtete Personen weiter ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Besonders Sprachkurse werden zu wenig angeboten, die Nachfrage ist massiv. Die geringe Zahl an Angeboten verhindert die Integration von Geflüchteten massiv.
Obligatorische Integrationskurse
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Integrationskurse besuchen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neu zugezogene Menschen in Zürich sollen zu nichts gezwungen werden. Wenn aber das Interesse an Integrationskursen bestehen sollte, kann das Angebot aber ausgeweitet werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Vergünstigte Geschlechtskrankheiten-Tests
Soll die Stadt Tests auf sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten vergünstigt an unter 30-Jährige abgeben (max. CHF 30 statt CHF 200)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt. Gleichzeitig soll das Thema enttabuisiert werden.
Überdeckung umstrittener Darstellungen
Sollen umstrittene, als rassistisch taxierte Malereien und Inschriften an Hausfassaden durch die Stadtverwaltung überdeckt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Natürlich. Zudem schlage ich vor, dass diese Stellen und Inschriften von FLINTA*-Künstler:innen der Stadt Zürich übermalt werden dürfen (falls vonseiten der Künstler:innen Interesse daran besteht).
Förderung freier Kulturszene
Soll die städtische Kulturförderung die freie Kulturszene (Club- und Subkultur) finanziell stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Viele Clubs und Bars machen mittlerweile dicht. Dies liegt besonders an den hohen Mieten und sonstigen Kosten, aber auch daran, dass meine Generation weniger zu einem ungesunden Konsum tendiert oder später als 2:00 Uhr wach bleiben möchte. Dennoch führt der Verlust der Clubs und Bars zu einer Verödung der Kulturszene. Da muss gegengehalten werden!
Einschränkung kommerzieller Werbung
Soll in der Stadt Zürich kommerzielle Werbung auf öffentlichem Grund zusätzlich eingeschränkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als Kompromiss zwischen den politischen Fronten kann vorgeschlagen werden, dass die Stadt Zürich ihre eigenen Werbeflächen zunehmend unkommerziell verwendet. Zudem könnte Werbung für bestimmte Produkte, wie zB Tabak, Alkohol, etc... (Jugendschutz), eingeschränkt werden.
Massnahmen gegen Hausbesetzungen
Muss die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Besetzung von Gebäuden ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Besetzung von Gebäuden führt zu einer spannenden Subkultur und der Erprobung neuer Lebensweisen. Da dadurch keine Person gefährdet wird und die Gebäude eh leerstehen sehe ich bei anderen Themen dringenderen Handlungsbedarf.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Soll die Stadt Zürich ihren Steuerfuss senken (derzeit 119 Prozent)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für mich hat eine Steuersenkung in den kommenden Jahren wenig Priorität. Viel eher kann über eine Steuerreform diskutiert werden, in denen Vermögen stärker und Löhne weniger stark beseteuert werden.
Investitionsobergrenze
Befürworten Sie eine Investitionsobergrenze, die ab 2027 die Ausgaben der Stadt Zürich einschränken soll?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Investitionsobergrenzen sind zu unflexibel und für mich kein sinnvolles Instrument.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie einen Einstellungsstopp für die Stadt Zürich (Einfrieren des Stellenbestands)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auch das erachte ich als nicht sinnvoll, der Stadt Zürich dürfen personaltechnisch nicht die Hände gebunden werden.
Wirtschaft & Arbeit
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die Stadt Zürich mehr Massnahmen gegen die Vermietung von Wohnungen via Online-Plattformen (z.B. Airbnb) treffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dazu würde meines Erachtens eine maximale Vermietungsdauer pro Jahr und eine Zusatzsteuer gehören.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge von der Stadt erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das sollte gerne kontrolliert werden, jedoch sollten Aufwand und Ertrag in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen. Die städtische Verwaltung hat bereits genug zu tun.
Lohnobergrenze
Befürworten Sie auf städtischer Ebene eine gesetzliche Lohnobergrenze in staatsnahen Betrieben (z.B. Energie 360° und Kunsthaus)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Natürlich kann es dazu führen, dass talentierte Kader zu anderen Firmen abwandern, aber gleichzeitig geht es hierbei auch um ein faires Lohnsystem, welches unbedingt durchgesetzt werden muss.
Verkauf Energie 360°
Soll von der Stadt ein Verkauf der Energie 360° AG angestrebt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Wenn es um Klimaschutz geht, vertraue ich der Stadt Zürich mehr als dem Kanton.
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zum einen macht das die Berufe bei der Stadt Zürich attraktiver und so können qualifizierte Fachkräfte einfacher angeworben werden. Gleichzeitig werden die verbesserten Anstellungsbedingungen bei der Stadt auch einen Druck auf die Privatwirtschaft ausüben und die dortigen Arbeitsbedingungen verbessern.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Gebäude der Stadt können generell höher gebaut werden, sollten jedoch nicht zu Wolkenkratzern werden.
Superblocks
Befürworten Sie die Schaffung von sogenannten "Superblocks" (stark verkehrsberuhigte Quartiere mit Begegnungszonen, reduziertem Parkplatzangebot und Durchfahrtssperren für Autos)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt! Das wird zu einer verbesserten Lebensqualität führen und es zum Beispiel Kleinkindern ermöglichen, sich freier zu bewegen.
Autofreier Hauptbahnhof
Die Stadt hat ihre Vision eines autofreien Hauptbahnhofs vorgestellt. Unterstützen Sie eine solche Vision?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Verkehrssituation vor dem Hauptbahnhof ist momentan unerträglich. Dass bei der neuen Planung der motorisierte Individualverkehr das Nachsehen hat ist sehr verkraftbar.
Vorrang Veloverkehr
Soll der Ausbau von Velowegen in den Quartieren Vorrang vor dem motorisierten Individualverkehr haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Weniger Parkplätze, mehr Velowege!
Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Immer weniger Büroflächen werden genutzt und die Nachfrage nach Wohnraum ist immens. Gleichzeitig soll darauf geachtet werden, dass die Gebäude in einem guten Zustand sind. Wohn- und Bürogebäude haben nämlich verschiedene bauliche Vorgaben und Standards. Durch Umzonungen anstatt Deregulierung könnten Anreize geschaffen werden, um aus Büroflächen Wohnraum zu schaffen.
Erhalt Parkplätze
Soll die aktuelle Anzahl öffentlicher Parkplätze in den Quartieren erhalten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Raum, den die fossilen Platzrauber einnehmen, kann auch den Menschen gegeben werden, mit mobilen Pflanzentöpfen und mehr Platz für Cafes. (Zudem kann geprüft werden, dass die so verlorenen Parkplätze in unterirdischen Parkhäusern kompensiert werden).
Ausbau Nachtflugverbot
Soll sich die Stadt für die Ausweitung des Nachtflugverbots am Flughafen Zürich einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Nachtflugverbot sollte ab 22:00 Uhr gelten, mit einer Kulanzzeit bis 22:30 Uhr.
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das führt nicht nur zu einer lebenswerteren Stadt (alle lieben Bäume!), sondern auch zu einer Schwammstadt, die gegen starke Regenfälle (danke Klimawandel) gewappnet ist.
Entsorgungscoupons
Soll die Stadt Zürich die Entsorgungscoupons, welche zur Entsorgung von Sperrgut verwendet werden konnten, wieder einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solange eine günstige bis kostenfreie Entsorgung möglich ist, bin ich zufrieden.
Förderung privater Solaranlagen
Soll die Stadt Zürich private Solaranlagen verstärkt finanziell fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klimaschutz funktioniert eben nicht nur durch Verzicht, sondern auch durch die passenden Anreize.
Ausbau mobiler Recyclinghöfe
Befürworten Sie den Ausbau des Konzepts der mobilen Recyclinghöfe?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Je kürzer die Wege und je niederschwelliger das Angebot, desto grösser der Anreiz, die Recyclinghöfe aufzusuchen.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nochmals, Ja zu den Bilateralen III!
Verkleinerung Stadtrat
Soll der Stadtrat von 9 Sitzen auf 7 verkleinert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Zürich und damit auch der Stadtrat haben immer mehr zu tun, da die Stadt und die Aufgabengebiete der Stadt wachsen und an Komplexität gewinnen. Eine Reduktion der Sitzzahl und damit verbunden eine höhere Belastung der Mitglieder des Stadtrats macht keinen Sinn.
Transparente Kampagnenfinanzierung
Soll die Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen der Parteien transparent gemacht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Wähler:innen müssen wissen, woher die Parteien ihr Budget haben. Was auf der Bundesebene unbedingt gelten sollte, gilt auch für die kommunale Ebene.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich möchte endlich mehr keine Briefe von der Stadt erhalten, sondern diese in einem digitalen Format auf einer digitalen städtischen Plattform einsehen können. Der offline-Zugang zu den Behörden sollte aber weiterhin möglich sein.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn der Bund zu geizig ist, soll die Stadt in die Bresche springen. Internationale Zusammenarbeit hat eine Wirkung und führt zur verbesserten Lebensqualität vieler Menschen. Nicht alle Menschen auf dieser Welt leben in einem Steuerschlupfloch, das einen Beitrag zur Ausbeutung des Globalen Südens leistet.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
"If you are neutral in situations of injustice, you have chosen the side of the oppressor. If an elephant has its foot on the tail of a mouse and you say that you are neutral, the mouse will not appreciate your neutrality." - Desmond Tutu
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Überwachungsstaat? Nein, danke.
Taser-Ausrüstung (Polizei)
Soll die Stadtpolizei Zürich vermehrt mit Tasern ausgestattet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solange sich die Polizist:innen sicher fühlen und ihren Job besser machen können.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt, Ni una menos!
Antirassismus- und Deeskalationstrainings (Polizei)
Soll die Stadtpolizei verpflichtend Antirassismus- und Deeskalationstrainings absolvieren müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Zürich hat das drittgrösste Polizeikorps der Schweiz und kann sich damit ihrer Verantwortung in Sachen Racial Profiling nicht entziehen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Zürich (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich finde, die Polizei ist in der Stadt bereits genug präsent.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die klassische liberale Definition eines freien Markts setzt gewisse staatliche Eingriffe voraus. Für dieses Ideal gebe ich eine 6. Die heutige "freie" Marktwirtschaft würde von mir eine schlechte Note erhalten. 2025 ist das Vermögen der Milliardäre dieser Welt von 13 auf 15 Billionen US-Dollar angestiegen, gleichzeitig wird die globale Mittelschicht durch die schwindende Kaufkraft immer stärker unter Druck gesetzt.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Das ist der einzige Weg, wie die Schere zwischen Arm und Überreich geschlossen werden kann. Wir brauchen unbedingt eine Erbschaftssteuer in der Schweiz!
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Im Gegensatz zur Bestrafung verhindert Wiedereingliederung künftige Straftaten. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Gefägnissystem in Norwegen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Eine 7 für Klimaschutz UND Wirtschaftswachstum! Das bei dieser Frage eine Abwägung zwischen Umweltschutz und Wirtschaftswachstum unterstellt wird, finde ich unglücklich. Der Klimawandel ist nämlich die grösste Bedrohung für das Wirtschaftswachstum überhaupt. Klimaschutz ist dringend nötig und ermöglicht überhaupt erst ein künftiges Wirtschaftswachstum.
Kommentar
Ja, das Drittelsziel muss unbedingt erreicht werden!