Beatrice Helbling-Wehrli
Sozialdemokratische Partei | 01.031 | Bisher
Sozialstaat & Familie
Stiftung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Winterthur eine Stiftung für gemeinnützigen Wohnungsbau schaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt Winterthur bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Barrierefreies Wohnen
Soll sich die Stadt vermehrt für die finanzielle Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens im Sinne von barrierefreier Bauweise einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein wichtiges und zentrales Anliegen für Selbstbestimmung und Teilhabe. Die Förderung soll in der Stadt ergänzend zu den übergeordneten Gesetzgebungen erfolgen.
Kürzung Sozialausgaben
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kürzung in die freiwilligen Ausgaben wären absolut falsch. Diese präventiven Angebote helfen zur Stabilisierung von Menschen oder beugen einer Verschlechterung vor. Kürzung bringen zwar kurzfristig Einsparungen. Die langfristigen Kosten - im Gesundheits-, Sozialhilfe,- und Sicherheitsbereich wären höher und die Probleme würden verschärft.
Neubau Alterszentrum Adlergarten
Befürworten Sie den geplanten Erweiterungsneubau des Alterszentrums Adlergarten (obligatorisches Referendum über den Ausführungskredit von rund CHF 85 Mio.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kredit für den Erweiterungsneubau des Alterszentrums ist Teil einer langfristigen Altersstrategie und wird von der SP-Fraktion unterstützt. Das Projekt hat zum Ziel für verschiedene Situationen sinnvolle Angebote zu schaffen. Dies, damit Menschen im Alter soviel Unterstützung wie nötig erhalten (z.B. Wohnung mit Service), und so lange wie möglich ihre Selbstbestimmung und Selbständigkeit behalten.
Wohnungsvergabe an Einwohnende
Sollen Wohnungen im Besitz der Stadt Winterthur vorrangig an Personen vergeben werden, welche bereits in der Stadt Winterthur leben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nach Winterthur zu ziehen, muss weiterhin auch Menschen mit wenig Einkommen möglich sein. Hier zwischen "Einheimischen" und "Fremden" zu unterscheiden ist nicht sozial. Der Zugang zu günstigem Wohnraum muss niederschwellig und für Alle gewährleistet werden.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einschulungsklassen können sinnvoll sein, wenn eine Gruppe von Kindern ohne jegliche Deutschkenntnisse integriert werden muss. Sonst braucht es eine schnelle Integration in die Regelklasse und keine Separation.
Tagesschulen
Sollen alle Schulen der Stadt Winterthur in Zukunft als freiwillige Tagesschulen geführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verbindliche Tagesschulen fördern Chancengleichheit und entlasten Familien. Die SP hat bereits im Mai 2017 ein Postulat eingereicht mit der Forderung eine Tagesschule zu schaffen, in welcher Unterricht und Betreuung sowohl organisatorisch, personell wie auch räumlich verbunden werden. Leider wurde diese Forderung bis heute nicht umgesetzt. Die Tagesschule soll kontinuierlich stadtweit eingeführt und im Rahmen eines Projekts eng begleitet werden.
Handyverbot an Schulen
Befürworten Sie die Einführung eines strikten Handyverbotes an allen Winterthurer Volksschulen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein pauschales Handyverbot ersetzt keine Medienbildung. Schüler:innen müssen den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Geräten lernen. Klare Regeln sind wichtig, vor allem zum Schutz der Privatsphäre:
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Chancengerechtigkeit in der Bildung ist ein zentrales Ziel. Dies soll bereits bei der frühkindlichen Bildung beginnen. Starten Kinder bereits mit Bildungsdefiziten ihre Schulkarriere bestehen schlechte Aussichten für eine erfolgreiche Ausbildungs- und Berufsentwicklung. Fördermassnahmen müssen in jedem Alter unterstützt werden.
Migration & Integration
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Erhalt der bilateralen Verträge ist wichtig. Die SP Schweiz setzt sich für den Erhalt der bilateralen Verträge ein. Die Personenfreizügigkeit ist wichtig für den Arbeitsmarkt und die Sicherung von Fachkräften – gleichzeitig ist ein starker Lohn- und Arbeitnehmerschutz zentral, damit keine Lohndumping-Effekte entstehen. Gute Beziehungen und der Zusammenhalt innerhalb der EU sind bei der aktuellen geo-politischen Lage noch wichtiger geworden. Bei einem Alleingang wäre die CH stark gefährdet.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das aktive Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mitbestimmung stärkt Integration - sie fördert die Identifikation und das Zugehörigkeitsgefühl mit dem Lebensort. Ein aktives Stimm- und Wahlrecht von Ausländer:innen trägt dazu bei, dass realistische Abstimmungsergebnisse resultieren.
Abschaffung Wohnsitzpflicht
Soll die Stadt Winterthur die derzeit bestehende Wohnsitzpflicht von mindestens 2 Jahren in der Stadt vor einer Einbürgerung abschaffen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wohnsitzpflicht erschwert Einbürgerung. Unabhängig des Wohnsitzes sollen sich Menschen möglichst niederschwellig in der Schweiz und in Winterthur einbürgern lassen können. In der heutigen Zeit sind Menschen mobil und gerade in jungen Jahren nicht auf einen bestimmten Ort fixiert. Die Einbürgerung an eine Wohnsitzpflicht zu binden, ist nicht zeitgemäss.
Gebührenfreie Einbürgerung unter 25
Soll die Stadt Winterthur auf die Erhebung von Gebühren bei der Einbürgerung von unter 25-Jährigen verzichten (derzeit CHF 600)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für jungen Menschen sind die Einbürgerunggebühren eine zu grosse Hürde. Es braucht eine faire, niederschwellige Einbügerungspraxis.
Selbstfinanzierte Sprachkurse für Ausländer/-innen
Sollen neu zugezogene Ausländer/-innen Sprachkurse auf eigene Kosten besuchen müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration muss oberste Priorität haben. Die Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Die Unterstützung mit gratis zugänglichen Sprachkursen fördert den schnelleren Einstieg ins Arbeitsleben und das ist nachhaltige Förderung.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Stadion Schützenwiese
Befürworten Sie den geplanten Ausbau des Stadions Schützenwiese für CHF 35.1 Mio.?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Förderung und das Mitdenken des Frauen- und Mädchenfussballs ist zwingend.
Ausbau Kulturförderung
Soll die städtische Kulturförderung ausgebaut werden (z.B. finanzielle Unterstützung von Institutionen oder Projekten, Zurverfügungstellung von vergünstigten Räumen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur ist kein Luxus sondern fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Teilhabe. Dafür braucht es angemessene finanzielle Mittel. Es soll festgelegt werden, dass 3.5% des Gesamtausgaben für die Kultur eingesetzt werden. Höhere Beiträge führen auch dazu dass die Kultur von Fonds etc. weitere Leistungen beantragen können (Subsidiaritätsprinzip) Bezahlbare Räume sind wichtig und sollen von der Stadt gefördert werden. Auch Zwischennutzungen sollen berücksichtigt und gefördert werden.
Finanzierung Internationale Kurzfilmtage
Soll die Stadt Winterthur angesichts des Wegfalls eines Hauptsponsors ihren finanziellen Beitrag an die Internationalen Kurzfilmtage erhöhen (derzeit CHF 700'000)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht eine stabile öffentliche Unterstützung. Die Stadt kann nicht jedes wegfallende Sponsoring ersetzen. Die wichtigen Kulturangebote müssen aber unterstützt werden, damit sie nicht aufgeben müssen. Das ist nicht nur bei den Kurzfilmtagen ein Thema. In Krisensituation soll die Stadt eine Übergangsfinanzierung sicherstellen und die Betroffenen unterstützen bei der Suche nach Sponsoring.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll der Verwaltung und den Schulen in Winterthur die Verwendung geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine respektvolle inklusive Sprache in Verwaltung und Schule sind selbstverständlich.
Finanzen & Steuern
Kostenmiete statt Marktmiete
Soll die Stadt ihre Wohnliegenschaften auf Basis der Kostenmiete anstelle der Marktmiete vermieten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es ist sinnvoll dauerhaft bezahlbaren Wohnraum zu sichern, dort ist die Kostenmiete ein sinnvolles Instrument.
Steuersenkung
Soll der Steuerfuss der Stadt Winterthur gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Steuern sind kein Selbstzweck - sie sichern die Finanzierung von Bildung, Sozialem und Infrastruktur. Zurzeit benötigen wir die Steuergelder zur Finanzierung der nötigen Angebote. Auch die Kultur ist wichtig, zurzeit wird immer wieder bei den freiwilligen Angeboten gespart. Solange dies der Fall ist, brauchen wir den jetzigen Steuerfuss. Steuersenkungen kommen immer zuerst den Gutverdienenden zugute, während die Bevölkerung im Gesamten durch den Leistungsabbau belastet würde.
Schuldenabbau
Soll die Stadt Winterthur dazu verpflichtet werden, ihre Schulden bis 2050 auf das Niveau der jährlichen Steuereinnahmen zu reduzieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Winterthur verfügt über eine Schuldenbremse. Die Zielgrösse der Initiative blendet die gebührenfinanzierten Betriebe vollständig aus. Eine starre Schuldenvorgabe gefährdet notwendige Investitionen. Der hohe Anteil der gebundenen Kosten würde dazu führen, dass keinerlei Innovationen mehr möglich wären.
Einstellungsstopp Stadtverwaltung
Befürworten Sie ein Einfrieren des Stellenbestands beim städtischen Verwaltungspersonal?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ês braucht genügend Personal um die Verwaltungsaufgaben mit guter Qualität zu erbringen. Hier Vorgaben zu machen, führt dazu, dass Pendenzenberge entstehen und Personal an die Belastungsgrenzen kommt. Dies führt zu langen Wartezeiten (z.B. Bewilligungen) und die Qualität leidet, was evtl. zu mehr Rekursen oder sonstigen Mehrausgaben führen kann.
Wirtschaft & Arbeit
Public-Private-Partnerships
Soll die Stadt Winterthur in Zukunft bei Grossprojekten vermehrt Partnerschaften mit privaten Unternehmen eingehen (sog. Public-Private-Partnerships)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kooperationen, welche sozial verträglich sind und nicht reinen Effizienz- und Kostengründen dienen, können geprüft werden.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, die Aufträge von der Stadt erhalten, durch die Stadt strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer öffentliche Aufträge erhält, muss Lohngleichheit garantieren. Es braucht ein regelmässiges Controlling
Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal
Sollen die Anstellungsbedingungen von städtischen Angestellten verbessert werden (Lohn, Arbeitszeit, Ferien etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Winterthur bietet bereits attraktive Arbeitsbedingungen. Diese müssen regelmässig überprüft werden und bei Bedarf weiterentwickelt werden. Winterthur soll eine faire Arbeitgeberin sein.
Parkbewilligungen für Schichtarbeitende
Sollten Schichtarbeiter, welche nicht mit dem ÖV zu ihrem Arbeitsplatz fahren können, Parkbewilligungen in der blauen Zone erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht hier eine differenzierte Überprüfung. Wenn Schichtarbeitenden den ÖV nicht nutzen können, sollen gezielte Parkbewilligungen möglich sein. Es sollen keine Dauerbewilligungen ausgestellt werden.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z.B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Massvolle und gezielte Verdichtung an geeigneten Orten kann sinnvoll sein. Es muss von der Stadt eng begleitet werden. Wir brauchen aber auch Freiräume und Treffpunkte. Grüne Oasen sind in einer immer dichteren Stadt wichtig. Deshalb muss Verdichtung vorsichtig und qualitätsvoll passieren. Flächendeckende Aufzonungen sind zu vermeiden.
Ökologische Mindeststandards im Bau
Soll die Stadt im Rahmen der neuen Bau- und Zonenordnung strengere ökologische Mindeststandards bei Neubauten und Gebäudesanierungen vorschreiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Klimaschutz ist wichtig, deshalb braucht es ökologische Mindesstandards. Das lohnt sich.
Lockerung Denkmal- und Ortsbildschutz
Sollen Bauvorhaben durch geringere Denkmal- und Ortsbildschutzkriterien beschleunigt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sanierung Campingplatz Schützenweiher
Befürworten Sie die Pläne zur umfassenden Sanierung des Campingplatzes am Schützenweiher?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Campingplatz soll im städtischen Eigentum bleiben, saniert werden und als soziales, ökologisches und barrierefreies Angebot weitergeführt werden. Für alternative Wohnformen sind Lösungen wichtig, dafür setzt sich die SP immer wieder ein.
Velowege statt Parkplätze
Sollen Velowege in den Quartieren auch ausgebaut werden, wenn dafür Parkplätze reduziert werden müssen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verzicht auf Tram- und S-Bahn-Ausbau
Soll der öffentliche Verkehr in Winterthur auch in Zukunft ausschliesslich mit Bussen betrieben werden (Verzicht auf Tramlinien/innerstädtische S-Bahn)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zurzeit ist der Ausbau, die Priorisierung und die Qualität des Busses bei uns in Winterthur wichtig. Ob ein Ausbau von Tram und S-Bahn bei unseren Platzverhältnissen möglich wäre, ist schwierig zu sagen. Wer weiss, was die Zukunft bringt.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen in Winterthur zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Verbesserung Verkehrsfluss)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das widerspricht der Förderung von Nachhaltigkeit.
Umwelt & Energie
Bau von Windkraftanlagen
Befürworten Sie den Bau von Windkraftanlagen auf dem Gebiet der Stadt Winterthur?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Ausbau von erneuerbaren Energien ist wichtig. Ob es sinvolle Standorte für Windkfraftanlagen in Winterthur gibt, muss zuerst seriös abgeklärt werden. Es braucht geeignete Standorte, Schutz von Natur und Landschaft und die Akzeptanz der Bevölkerung. Ideologische Verbote lehne ich ab, aber auch Projekte ohne breite Abstützung.
Förderung Fernwärmeanschluss
Sollen die Kosten für den Fernwärmeanschluss von Häusern durch die Stadt übernommen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt soll gezielt unterstützten. Vor allem mit Beratung und Support. Evtl. auch mit einer Mitfinanzierung, damit die Wärmewende sozial verträglich wird. Und die Eigentümer nicht alleingelassen werden und dies zu unnötigen Verzögerungen führt.
Förderung Dach- und Fassadenbegrünung
Soll die Stadt die Begrünung von Fassaden und Hausdächern finanziell fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Begrünungen an den Fassaden und auf den Hausdächern sind wirksame Instrumente fürs Klima, und bei grosser Hitze. Zudem fördern sie die Biodiversität.
Begrünung Stadtraum
Soll die Stadt den öffentlichen Raum der Stadt Winterthur (u.a. Strassen, Plätze, Parks) schneller entsiegeln und begrünen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entsiegelte Plätz helfen bei grosser Hitze und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Arbeitsplätze, Bildung und Forschung und der Zugang zum europäischen Markt erfordern eine gute Beziehung zur EU.
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt ihre Leistungen primär online und nicht mehr zwingend am Schalter anbieten (Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Digitale Angebot können den Zugang zu städtischen Leistungen vereinfachen und inklusiver machen. Gleichzeitig müssen wichtige Dienstleistungen zwingend auch persönlich zugänglich bleiben. Es darf niemand ausgeschlossen werden - aufgrund Alter, Sprache oder individuellen Fähigkeiten.
Ausbau Auslandshilfe
Soll die Stadt Winterthur die Auslandshilfe ausbauen (aktuell rund CHF 100'000)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Auslandhilfe darf auf keinen Fall abgebaut werden. Internationale Solidarität ist wichtig.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Neutralität ist nicht wegschauen. Es ist verpflichtend, dass Völker- und Menschenrechtsverletzungen sanktioniert werden
Sicherheit & Polizei
Verbot automatisierter Gesichtserkennung
Soll der Einsatz automatisierter Gesichtserkennung durch die Stadtpolizei weiterhin verboten bleiben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Verbot soll weiterhin bleiben, denn die automatisierte Gesichtserkennung verstösst gegen Grundrechte
Massnahmen gegen Littering
Soll in Winterthur mehr gegen das Liegenlassen von Abfall (Littering) unternommen werden (z.B. höhere Bussen, mehr Kontrollen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gute Abfallinfrastruktur hilft viel mehr als höhere Bussen und mehr Repression. Deshalb mehr Abfalleimer an neuralgischen Orten und Kommunikation mit der Bevölkerung statt Repression.
Massnahmen gegen Drogenkonsum
Soll die Stadt mehr Massnahmen gegen den Drogenkonsum am Merkurplatz ergreifen (z.B. Wegweisungen, mehr Polizeipräsenz)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht Augenmass. Der Austausch zwischen Sozialen Diensten und der Polizei ist das Wichtigste. Angebote wie das DAS sind zentral bei diesem Thema.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich die Stadt stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. mehr finanzielle Mittel für Frauenhäuser und Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht konsequente Prävention und ausreichende Schutzangebote. Die SP hat dazu einen Vorstoss eingereicht, um die städtischen Massnahmen zu stärken.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in Winterthur (z.B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Sicherheit wird in Winterthur als gut bis sehr gut eingeschätzt. Wir haben Angebote wie Bike-Police und Quartierpolizei. Es braucht eine sichtbare Präsenz der Polizei. Soviel wie nötig, so wenig wie möglich.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Für Wohlstand braucht es nicht nur einen "freien Markt". Regulierung, faire Löhne, Umverteilung und öffentliche Leistungen sind ebenso wichtig,
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Kommentar
Es braucht Soziale Gerechtigkeit. Umverteilung sorgt für faire Chancen finanziert öffentliche Leistungen und verhindert, dass soziale Ungleichheit die Gesellschaft spaltet.
Bestrafung von Kriminellen
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Wiedereingliederung schützt nachhaltiger als reine Bestrafung und kostet den Staat weniger.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Umwelt- und Klimaschutz sind Voraussetzungen für eine nachhaltige Zukunft und eine gesunde Wirtschaft.
Kommentar
Die Kontrolle in Winterthur besteht. Der Einsatz von Controlling und Überprüfung klappt und die Stadtpolizei kann bei Verdacht ermitteln. Für mich fehlt bei Sozialdetektiv:innen die Verhältnismässigkeit, wegen der massiven Eingriffen in die Privatsphäre