Lisa Wyss
Parteilos
État social & famille
Gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Freiburg den gemeinnützigen Wohnungsbau unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von vergünstigtem Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kontrolle Sozialhilfebeziehende
Sollen Sozialhilfebeziehende strikteren Kontrollen unterliegen (z.B Sozialdetektive)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Gegenteil - sämtliche Hürden zu städtischen Dienstleistungen und der Grundversorgung sollen verringert werden.
Menstruationsurlaub
Seit Kurzem können sich Angestellte der Stadt Freiburg bei Menstruationsbeschwerden monatlich 3 Tage vom Dienst freistellen lassen, ohne ein Arztzeugnis vorlegen zu müssen. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Absolut. Dies stärkt die Gleichberechtigung und ermöglicht dass alle Menschen, die in unserer Stadt leben, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität oder ihrer gesundheitlichen Situation, Verantwortung zu übernehmen können. Ausserdem soll die Stadt als öffentlicher Arbeitgeber mit gutem Beispiel für private Arbeitgeber vorangehen.
Förderung Kinderbetreuung
Soll die Stadt Freiburg die familienergänzende Kinderbetreuung verstärkt fördern (z.B. Ausbau von KITA-Plätzen, längere Öffnungszeiten der Tagesschulen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt. Die Gemeinde ist verantwortlich dafür, dass alle Kinder von einer inklusiven und qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung profitieren können. Dementsprechend sollen Kitas und ausserschulische Betreuungsangebote mit erschwinglichen Tarifen für alle Familien in der Stadt ausgebaut werden.
Barrierefreier Zugang
Befürworten Sie Massnahmen zur Umsetzung eines barrierefreien Zugangs für Menschen mit Behinderungen (z.B. die Verwendung einfacher Sprache in bestimmten offiziellen Dokumenten, die Zugänglichkeit öffentlicher Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Selbstverständlich. Wir wollen eine inklusive und solidarische Stadt fördern, in der alle Menschen sich anerkannt fühlen und uneingeschränkt am Gemeinschaftsleben teilhaben können. Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf gleichgerechte und barrierefreie Zugänge in allen Bereichen des Lebens.
Éducation & formation
Strassenschliessung vor Schulen
Sollen Strassen direkt vor den Schulen während der Schulzeit für einen bestimmten Zeitraum für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Massnahme stärkt die Kinderrechte und insbesondere deren Selbstständigkeit und Selbstbestimmung, unverzichtbare Kompetenzen damit sie zu verantwortungsbewussten, kritischen und solidarischen Menschen heranwachsen können. Ausserdem entlastet sie die erziehungsberechtigen Personen der Kinder in ihrer alltäglichen Vereinbarung von Familien- und Berufsleben.
Integrative Schule
Soll die Stadt Freiburg Massnahmen ergreifen, die die Inklusion von Kindern mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen in Regelklassen ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, diese bereits existierenden Massnahmen müssen unbedingt weiter ausgebaut und gestärkt werden. Indem Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen Regelklassen besuchen können, wird Inklusion ermöglicht und für alle Beteiligten im schulischen Umfeld (Kinder, Lehr- und Fachpersonen im Bildungsbereich, Eltern) (er-)lebbar. Alle Kinder sowie die gesamte Gesellschaft profitieren nachhaltig davon. Wichtige Sozialkompetenzen wie Solidarität und Empathie werden dadurch erlernt.
Stärkung digitale-&mediale Kompetenzen
Sollte die Stadt Freiburg das Bewusstsein ihrer Bevölkerung für digitale und mediale Kompetenzen stärken (Funktionsweise von Algorithmen und KI, Erkennen von Falschinformationen, Risikoprävention usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, und insbesondere auch für deren ökologischen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und unseren Planeten. Die Stadt Freiburg soll einen ethischen, nachhaltigen und selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien und künstlicher Intelligenz IA sowie Schulungen in diesem Bereich fördern.
Chancengerechtigkeit
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Die Stadt ist verantwortlich dafür, dass alle Kinder gleichgerechte Bildungschancen erhalten. Dementsprechend soll sie Kinder und Jugendliche entsprechend ihrer familiären und sozioökonomischen Situation zusätzlich unterstützen.
Unterstützung Zweisprachigkeit
Soll die Stadt Freiburg mehr Massnahmen ergreifen, um die Zweisprachigkeit in der Schule zu fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, denn Zweisprachigkeit fördert auch gegenseitiges Verständnis, Empathie und sozialen Zusammenhalt. Es wäre insofern für die gesamte Gesellschaft eine grosse Bereicherung und ein Vorteil, wenn alle Kinder in der Stadt Freiburg in der Schule von der Zweisprachigkeit profiteren könnten.
Migration & intégration
Sprachanforderungen bei Einbürgerungen
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z.B. sprachliche Anforderungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Im Gegenteil, Anforderungen bringen viel Druck und sind weder solidarisch noch auf einzelne Situationen zugeschnitten. Die Stadt soll hingegen Angebote und Anreize schaffen, damit Menschen mit Migrationserfahrung - sofern es ihre Gesundheit ihnen ermöglicht - eine Ortssprache erlernen und möglichst bald einer bezahlten Arbeit nachgehen können.
Schengen-Abkommen kündigen
Soll die Schweiz das Schengen-Abkommen mit der EU kündigen und wieder verstärkte Personenkontrollen direkt an der Grenze einführen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sicher nicht. Wir sind Teil Europas und können von den gegenseitigen Beziehungen mit unseren Nachbarländern in vielerlei Hinsicht profitieren.
Bilaterale Verträge kündigen
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sicher nicht. Wir sind Teil Europas und können von den gegenseitigen Beziehungen mit unseren Nachbarländern in vielerlei Hinsicht profitieren.
Förderung Ausländerstimmrecht
Sind Sie der Meinung, dass die Wahlbeteiligung von Ausländer/-innen mit einer Niederlassungsbewilligung (C-Ausweis) stärker gefördert werden sollte?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Deren Wahlbeteiligung sollte in sämtlichen Kantonen der Schweiz auf kommunaler kantonaler und nationaler Ebene ermöglicht werden. Dadurch hätten Menschen ohne Schweizerpass in der Schweiz unabhängig ihres Wohnortes die gleichen Rechte wie Menschen mit Schweizerpass. Diese rechtliche Ausweitung und damit Anerkennung des enormen wirtschaftlichen Beitrags der Menschen ohne Schweizerpass ist für die Stärkung unserer Demokratie sowie die Gewährleistung des sozialen Zusammenhalts unbedingt notwendig.
Einführung «City Card»
Sollte die Stadt Freiburg eine «City Card» einführen, mit der Personen ohne Aufenthaltsbewilligung (sog. «Sans-Papiers») Zugang zu verschiedenen öffentlichen Dienstleistungen (Kultur-, Sport- und Verkehrsangebote usw.) erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Selbstverständlich! Die Stadt sollte sich an anderen Städten in der Schweiz ein Beispiel nehmen, und dadurch die Grundrechte aller Menschen, unabhängig deren Herkunft oder administrativen Status garantieren. Das Recht auf freie und leicht zugängliche Mobilität soll auch für Menschen, die nur für eine beschränkte Zeit in Freiburg leben, gelten.
Société, culture & sport
Nachhaltige Ernährung
Sollte sich die Stadt stärker für eine nachhaltige Ernährung engagieren (z. B. mit Schulprojekten und Plakatkampagnen, die auch über vegane und vegetarische Ernährung informieren)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Freiburg soll eine nachhaltige Stadt sein, die sämtliches Leben achtet. Sie muss die nötigen Mittel bereitstellen, um ihr Ziel der Klimaneutralität 2047 erreichen zu können. Die Sensibilisierung für eine nachhaltige Ernährung in öffentlichen Institutionen und Räumen ist eine für alle Menschen zugängliche ökologische Massnahme. Wichtig ist, dass sowohl die Grenzen der natürlichen Ressourcen wie auch die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten der Menschen berücksichtigt werden.
Injektionsräume für Drogenabhängie
Befürworten Sie die Einrichtung von Injektionsräumen für Drogenabhängige?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Selbstverständlich. Das Angebot von Begleitung durch öffentliche Institutionen sowie das zur Verfügung stellen von Räumen für Menschen mit Suchtproblematiken ermöglichen ihnen mindestens stückweit ein Leben in Würde. Suchtproblematiken sind nie nur selbstverursacht, sondern haben immer auch einen systemischen Charakter. Alle Menschen in Freiburg haben ein Recht auf ein gutes und würdevolles Leben, unabhängig von deren gesundheitlichen Situation.
Sportförderung ausbauen
Soll die Sportförderung durch die Stadt verstärkt werden (z.B durch den Bau eines überdachten 50m-Schwimmbeckens)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unter der Bedingung, dass das neue Schwimmbecken für alle Menschen in Freiburg mittels erschwinglichen Tarifen zugänglich ist.
Kulturförderung ausbauen
Soll die Kulturförderung der Stadt Freiburg ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unter der Bedingung, dass das (neue) kulturelle Angebot für alle Menschen in Freiburg mittels erschwinglichen Tarifen zugänglich ist, und insbesondere Menschen, die einer gesellschaftlichen Minderheit angehören, durch kulturelle Institutionen gefördert werden bzw. in denselben einen gleichgerechten Platz erhalten. Um der Diversität der Bevölkerung gerecht zu werden, ist eine stete Diversifizierung des Angebots unabdingbar
Inklusive Sprache
Soll die gesamte offizielle Kommunikation der Stadt Freiburg in geschlechterinklusiver Sprache verfasst werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dies wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Anerkennung von geschlechtlich minorisierten Personen.
Finances & impôts
Sparmassnahmen verstärken
Sollen die Sparmassnahmen der Stadt Freiburg verstärkt werden (z.B. durch den Verzicht auf nicht-dringliche Leistungen oder Ausgaben)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Steuererhöhung
Sollen angesichts des defizitären Budgets die Steuern der Stadt Freiburg erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ebenfalls sollen die Steuerbareme der Stadt neu bewertet werden, damit das System gerechter wird (stark Vermögende sollen stärker besteuert werden).
Kompensation kantonaler Kürzungen beim ÖV
Der Kanton sieht im Programm zur Sanierung der Kantonsfinanzen eine Kürzung der Mittel für den öffentlichen Verkehr vor (Reduktion des Angebots um rund 20%). Soll die Stadt diese Kürzung kompensieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Falls das Programm angenommen wird, ist dies Massnahme unausweichlich zur Erhaltung der Lebensqualität und Erreichung der Klimaneutralität bis 2047. Die Berücksichtigung der Grenzen der natürlichen Ressourcen muss oberste Priorität haben. Diese Aufgabenverschiebung vom Kanton zur Stadt und damit verbundene Kosten für Mensch und Umwelt soll durch die städtische Politik im Vorfeld der Abstimmung zum PAFE vom 26. April 2026 gegenüber der Bevölkerung klar kommuniziert werden.
Économie & travail
Förderung lokaler Konsum
Soll die Stadt den lokalen Konsum der Bevölkerung fördern (z.B durch Gutscheine oder eine lokale Währung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kreislaufwirtschaft auf lokaler Ebene, möglichst kurze Wege und eine lokale Landwirtschaft sollen gefördert werden. Mittels Gutscheinen oder einer lokalen Währung könnte der Zugang zu lokalen Produkten für alle Menschen verbessert und die gegenseitige Solidarität gestärkt werden.
Kontrolle Lohngleichheit
Befürworten Sie strengere Kontrollen der Lohngleichheit zwischen Mann und Frau, insbesondere wenn Unternehmen Aufträge von öffentlichen Einrichtungen erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleichberechtigung verhindert geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt und stärkt den sozialen Zusammenhalt.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (die Festlegung wird den Geschäften überlassen, unter Einhaltung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Mindestlohn
Befürworten Sie einen städtischen Mindestlohn von mindestens CHF 4'200 in Freiburg?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbot von Werbung im öffentlichen Raum
Würden Sie Massnahmen zur Abschaffung von Werbeplakaten befürworten, wie sie in einigen Gemeinden der Romandie (Le Mont-sur-Lausanne, Vernier, Lancy) umgesetzt wurden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Werbeflächen sollen insbesondere für Kultur und Informationen der Stadt und Vereine genutzt werden.
Transport & aménagement
Tempo 50 auf Hauptstrassen
Befürworten Sie die Wiedereinführung der Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h auf den Hauptstrassen, die ins Stadtzentrum führen (aktuell 30 km/h)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
30km/h verbessert die Lebensqualität aller Menschen, und insbesondere die Sicherheit für Personen, die mit Velos oder zu Fuss unterwegs sind (u.a. Schulweg der Kinder).
Ausbau Velowege
Sollte die Gemeinde mehr Mittel für den Ausbau und die Erhöhung der Sicherheit von Velowegen bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Obwohl die Stadt in den letzten 10 Jahren bereits grosse Verbesserungen getätigt hat, kann die Infrastruktur und Sicherheit für Velos insbesondere auch in den Quartieren noch stark ausgebaut werden.
Lockerung Vorschriften Wohnungsbau
Sollten die Vorschriften für den Wohnungsbau gelockert werden (z. B. hinsichtlich Denkmalschutz, Lärmschutz und Ausnutzungsziffern)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Tiefgarage im Stadtzentrum
Befürworten Sie die rasche Umsetzung des Projekts einer Tiefgarage im Stadtzentrum, die von verschiedenen Verkehrsachsen aus zugänglich ist („Verbindungsgarage“)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt Park und Rides an den verschiedenen Eingängen der Stadt, die alle paar Minuten mit einem Bus bis zum Zentrum bedient werden.
Ausweitung kostenloses ÖV-Abo
Sollte das kostenlose Jahresabonnement für öffentliche Verkehrsmittel (Zone 10 TPF) auf alle Personen in Ausbildung ausgeweitet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Und ebenfalls für Personen mit niedrigem Einkommen (AHV-, IV- und Sozialhilfe-Beziehende sowie arbeitslose Menschen). Diese Massnahme verstärkt die gesellschaftliche Chancengerechtigkeit und fördert die sanfte Mobilität.
Environnement & énergie
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll zur Erreichung der Klimaziele ausschliesslich auf Anreize und Zielvereinbarungen anstatt auf Verbote und Einschränkungen gesetzt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Freiburg soll eine nachhaltige Stadt sein, die sämtliches Leben achtet. Gleichzeitig sollen ökologische Massnahmen gerecht und für alle zugänglich sein.
Förderung nachhaltiger Gebäudebau
Sollte die Stadt Freiburg erneuerbare Energien und die Isolierung von Gebäuden auf ihrem Gebiet stärker fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Freiburg soll eine nachhaltige Stadt sein, die sämtliches Leben achtet. Die Grenzen der natürlichen Ressourcen müssen dafür stärker berücksichtigt und biobasierte Werkstoffe bei Neu- und Umbauten gefördert werden.
Begrünung des städtischen Gebiets
Sollte die Stadt Freiburg in den städtischen Gebieten mehr begrünt werden (z. B. mit mehr Grünflächen, begrünten Fassaden, klimaresistenten Bäumen und Pflanzungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dadurch können städtische Wärmeinseln verhindert werden.
Verbot von Einwegkunststoff
Sollen Einweg- und nicht recycelbare Kunststoffe bei Veranstaltungen in der Stadt Freiburg verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Freiburg soll eine nachhaltige Stadt sein und muss die nötigen Mittel bereitstellen, um ihr Ziel der Klimaneutralität bis 2047 erreichen zu können.
Entsiegelung der Böden
Sollte die Stadt Freiburg die Entsiegelung von Böden beschleunigen, auch wenn dies zu Lasten einzelner Bauprojekte geht?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, Nachhaltigkeit sowie die Erreichung der Klimaziele haben Vorrang von neuen Bauprojekten.
Institutions & médias
Strikte Neutralität
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Entscheid soll im Einzelfall getroffen werden. D.h, die Schweiz kann und soll sich auch aktiv an Sanktionen beteiligen, wenn diese mit ihren Werten (Menschenrechte, Völkerrecht) übereinstimmen.
Digital-First-Prinzip
Sollen Verwaltungsdienstleistungen vor Ort (am Schalter) zugunsten eines Online-Schalters/Angebots abgebaut werden (Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Online-Schalter sollen eine zusätzliche Möglichkeit für Menschen sein, Zugang zu ihren Dienstleistungen zu erhalten, aber in keinem Fall die physischen Dienste ganz ablösen. Letztere müssen unbedingt erhalten bleiben, damit der uneingeschränkte Zugang zu städtischen Dienstleisttungen für alle gewährt bleibt.
Unterstützung Berichterstattung
Sollte die Berichterstattung über die Lokalpolitik von der Stadt finanziell unterstützt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dadurch kann im Einzelfall besser über politische Entscheide informiert und mehr Transparenz geschaffen werden. Weiter würden lokale Medien und auf lokaler Ebene dadurch auch die Demokratie gestärkt. Hingegen soll die Gemeinde kein alleiniges Medienmonopol bewirtschaften und Medien auch eine gewisse Unabhängigkeit von politischen Akteuren erhalten bleiben.
Stellungnahme Gaza
Die Stadt Freiburg unterzeichnete eine Erklärung, in der sie den Bundesrat aufforderte, zur Lage in Gaza Stellung zu nehmen. Befürworten Sie die Unterzeichnung solcher Erklärungen durch die Stadt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jede politische Instanz, auch die Gemeinde, kann bzw. soll sich zu internationalen Konflikten äussern. Unsere Stadt ist keine abgeschlossene Insel, sondern Teil globaler Systeme, von denen sie auch direkt oder indirekt profitiert. Dementsprechende soll sie auch solidarisch und nachhaltig mit der Schweiz und der Welt verbunden sein, und wie im Fall der Besetzung Gazas, eine klare Position einnehmen können.
Obergrenze für Anstellungen
Sollte die Stadt Freiburg eine Obergrenze für die Anzahl der städtischen Angestellten festlegen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Stadt Freiburg wächst stetig. Damit die städtischen Dienstleistungen weiterhin und teils auch noch verbessert für alle Menschen in Freiburg, auch für diese, die nur vorübergehend hier sind, gewährleistet werden können, muss die Verwaltung bezüglich Neuanstellungen flexibel bleiben.
Sécurité & police
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum (an Bahnhöfen, Schulen, etc.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Massnahmen gegen illegale Entsorgung
Befürworten Sie strengere Massnahmen gegen die illegale Entsorgung von Abfall?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hingegen kann und soll stärker in Umweltbildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene investiert werden.
Polizeipräsenz erhöhen
Soll die Polizeipräsenz im Stadtzentrum erhöht (Tag und Nacht) werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Mittel sollen in anderen Bereichen investiert werden: Ausbau von Quartiertreffs und aufsuchender sozialer Arbeit im öffentlichen Raum, kollektive und selbstverwaltete Räume stärken, indem ihre Zugänglichkeit für alle verbessert wird, Zwischennutzungen und Wiederbelebung leerstehender Räume ermöglichen, vorübergehender Wohnraum kreieren, die Zahl der Notunterkünfte ganzjährig erhöhen und entsprechende Einrichtungen gezielt unterstützen.
Valeurs
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Freie Marktwirtschaft im kapitalistischen System kreiert Ungleichheiten.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Vollzeit Kinderbetreuung durch Elternteil
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
A) längst nicht alle Familien können von einem Lohn leben B) In den meisten Fällen ist das nachwievor die Mutter. Dies verstärkt geschlechtliche Ungleichheit. c) Ausserfamiliäre Kinderbetreuung fördert die Chancengleichheit
Priorität des Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Die Ressourcen unserer Erde sind beschränkt.
Kommentar
Indem sie eine aktive kommunale Bodenpolitik stärkt, um Gebäude und Grundstücke im Interesse der Bevölkerung erwerben und sichern zu können.