Dominik Steiner
FDP.Die Liberalen
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Elternzeit ausbauen
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Prämienverbilligung ausbauen
Soll der Kanton zusätzliche Mittel für die Krankenkassen-Prämienverbilligungen zur Verfügung stellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Prämienverbilligung soll gezielt Bedürftige unterstützen, nicht laufend ausgeweitet werden. Entscheidend sind Kostendämpfung im Gesundheitswesen, effiziente Strukturen und klare Anreize statt immer mehr kantonaler Ausgleichszahlungen.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton die familienergänzende Kinderbetreuung verstärkt fördern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist zentral, gerade zur Fachkräftesicherung. Der Fokus soll auf schlanken, lokal abgestimmten Modellen liegen – ohne überbordende Subventionen oder neue Bürokratie.
Hausarztpraxen unterstützen
Soll der Kanton Nidwalden Hausarztpraxen finanziell unterstützen (z.B. durch steuerliche Vorteile für Hausärzt/-innen oder Anschubfinanzierungen für neue Arztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Hausärztemangel betrifft auch Nidwalden. Zielgerichtete Anreize – z. B. für Neugründungen oder Nachfolgelösungen im ländlichen Raum können helfen, die Grundversorgung zu sichern. Wichtig ist eine pragmatische, bedarfsgerechte Umsetzung.
Spitalplanung verstärken
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. stärkere Koordination bei Pflegeleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine koordinierte Planung ist zentral für eine effiziente, bezahlbare Gesundheitsversorgung. Der Kanton soll stärker steuern aber mit Augenmass und unter Einbezug der Leistungserbringer. Regionale Kooperationen wie in der Langzeitpflege sind zielführend.
Schule & Bildung
Wiedereinführung Förderklassen
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Inklusion bleibt wichtig, aber die Praxis zeigt Grenzen. Temporäre, gut geführte Förderklassen können in bestimmten Fällen für alle Beteiligten entlastend und zielführend sein – mit dem Ziel, eine spätere Reintegration zu ermöglichen.
Fremdsprachen-Klassen
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sprachkompetenz ist entscheidend für Bildungserfolg. Temporäre Sprachförderklassen ermöglichen gezielte Förderung ohne Überforderung der Regelklassen, Integration bleibt wichtig, aber braucht eine solide sprachliche Basis.
Verzicht Französisch in Primarschule
Soll in der Primarstufe auf Französischunterricht verzichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als Landessprache verdient Französisch einen festen Platz im Lektionsplan der Oberstufe. Die frühe Förderung bringt leider nicht den erwünschten Erfolg und belastet die Schülerinnen und Schüler unnötig im Aufbau ihrer Sprachkompetenzen.
Bildungsschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterrichtsgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es bestehen bereits wirkungsvolle kantonale Instrumente zur Förderung. Zusätzliche Massnahmen würden Mehrkosten und Bürokratie erzeugen, ohne zwingenden Zusatznutzen. Bestehende Angebote sollen genutzt und gezielt weiterentwickelt werden.
Migration & Integration
Ausländerstimmrecht
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Politische Mitbestimmung setzt Staatsbürgerschaft voraus. Wer mitbestimmen will, soll den Weg über die Einbürgerung wählen, das stärkt Identifikation, Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Förderung Integration
Soll der Kanton Nidwalden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integration ist wichtig, sollte aber primär über bestehende Angebote und Eigenverantwortung erfolgen. Zusätzliche Massnahmen müssen gezielt, verhältnismässig und mit messbarem Nutzen erfolgen, nicht pauschal ausgebaut werden.
Verschärfung Einbürgerungsgesetz
Begrüssen Sie eine Verschärfung des kantonalen Einbürgerungsgesetzes (z.B. höhere Sprachkenntnisse, stärkere soziale Integration)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Einbürgerung setzt eine gelungene Integration voraus. Höhere Anforderungen an Sprachkenntnisse und soziale Integration stärken die Akzeptanz und fördern das Verantwortungsbewusstsein gegenüber unserem Rechts- und Wertesystem.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Befürworten Sie ein Einführung von Bezahlkarten für die Asylsozialhilfe (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlkarten erhöhen die Transparenz, verhindern Missbrauch und stellen sicher, dass Mittel zweckgebunden eingesetzt werden. Gleichzeitig reduzieren sie den Verwaltungsaufwand und fördern eine geregelte Abwicklung der Unterstützung.
Bilaterale Verträge kündigen
Soll die Schweiz die bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bilateralen Verträge sichern unseren wirtschaftlichen Zugang zum EU-Binnenmarkt. Eine Kündigung würde der Schweizer Exportwirtschaft schaden und die Planungssicherheit gefährden. Die Personenfreizügigkeit ist Teil eines Gesamtpakets. Viel wichtiger ist das doppelte Mehr, sprich das Ständemehr – welches den föderalen Ausgleich bei solchen Grundsatzentscheiden sichert.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Rückzug Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur ist Teil unserer Identität und Lebensqualität, sie fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt, stärkt regionale Werte und schafft Raum für Reflexion. Der Kanton soll sich deshalb weiterhin engagiert an einer vielfältigen, aber effizienten Kulturförderung beteiligen. Jedoch sollen die Ausgaben wann und wo immer einen nachhaltigen Nutzen erzeugen.
Verbot Genderstern
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine klare, verständliche und sachliche Amtssprache ist zentral für eine funktionierende Verwaltung. Symbolpolitik wie der Genderstern schafft eher Verwirrung als Inklusion. Inklusive Sprache soll über den Inhalt wirken, nicht über Sonderzeichen!
Trennung Staat & Kirche
Soll der Kanton Nidwalden Staat und Kirche vollständig trennen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nidwalden hat bewährte Strukturen mit öffentlich-rechtlich anerkannten Landeskirchen. Eine vollständige Trennung ist nicht nötig, solange die Religionsfreiheit gewahrt bleibt. Viel entscheidender ist, dass die bestehenden Modelle pragmatisch und fair weiterentwickelt werden.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verbesserungen im Tierschutz sind sinnvoll, wenn sie verhältnismässig und praxistauglich bleiben. Die heutigen Standards sind bereits hoch. Anpassungen sollten mit den betroffenen Landwirten erarbeitet und wirtschaftlich tragbar umgesetzt werden.
Finanzen & Steuern
Steuerreduktion hohe Einkommen
Befürworten Sie die Reduktion der Steuern für hohe Einkommen (gemäss der beschlossenen Revision des Steuergesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die beschlossene Revision des Steuergesetzes entlastet alle Einkommen gleichmässig bis zur obersten Einkommensklasse. Das stärkt die Standortattraktivität, fördert Investitionen und sichert langfristig Arbeitsplätze sowie gesunde Kantonsfinanzen.
Abschaffung Kirchensteuern für Unternehmen
Würden Sie die Abschaffung der Kirchensteuern für Unternehmen befürworten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Abschaffung der Kirchensteuerpflicht für Unternehmen wäre aus Gründen der Gleichbehandlung und Wettbewerbsneutralität prüfenswert, die Finanzierung kirchlicher Aufgaben sollte auf freiwilliger Basis erfolgen.
Schuldenbremse lockern
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schuldenbremse ist ein zentrales Instrument für gesunde Staatsfinanzen. Sie sichert die Haushaltsdisziplin und verhindert strukturelle Defizite, auch im Interesse künftiger Generationen. Eine Lockerung wäre ein gefährliches Signal.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare getrennt als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Individualbesteuerung ist langfristig gerechter und stärkt die Erwerbstätigkeit beider Partner. Die Umsetzung darf aber nicht zu mehr Aufwand in der Verwaltung führen, der Automatisierungsgrad bei Veranlagungen muss von heute 12 % auf mindestens 60 % steigen.
Wirtschaft & Arbeit
Konzernverantwortung
Sollen Schweizer Unternehmen, deren Tochterfirmen oder Zulieferer im Ausland tätig sind, zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards verpflichtet werden (Konzernverantwortung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die internationale Verantwortung ist wichtig, aber nationale Alleingänge wie die Konzernverantwortungsinitiative führen zu Rechtsunsicherheit und Wettbewerbsnachteilen für Schweizer Unternehmen. Globale Standards sollten global abgestimmt werden.
Kontrolle Lohngleichheit
Soll die Lohngleichheit von Frauen und Männern bei Unternehmen, welche Aufträge vom Kanton erhalten, strenger kontrolliert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Öffentliche Aufträge sollten fair vergeben werden. Wo bereits Gesetze zur Lohngleichheit bestehen, ist deren Einhaltung zentral. Allerdings mit Augenmass, ohne den KMU durch überbordende Bürokratie zu schaden.
Prüfung Regulierungswirkung
Soll der Kanton Nidwalden bei neuen Regulierungen stets deren Auswirkungen auf Unternehmen auswerten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sorgfältige Regulierungsfolgenabschätzung ist zwingend. Neue Vorgaben müssen praxistauglich, wirtschaftsverträglich und verhältnismässig sein. Der Kanton soll liberale Rahmenbedingungen schaffen, nicht zusätzliche Hürden für unsere Unternehmen.
Liberalisierung Öffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Flexibilität stärkt den lokalen Handel und entspricht den heutigen Konsumgewohnheiten. Gleichzeitig sind aber der Schutz der Arbeitnehmenden und die lokalen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Eine Liberalisierung mit Augenmass ist sinnvoll und sicherlich auch von den Konsumenten erwünscht.
Stellenbestand einfrieren
Soll der Stellenbestand des Kantons Nidwalden eingefroren werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Stellenstopp kann helfen, das Kostenwachstum zu bremsen. Entscheidend ist jedoch, dass zentrale Aufgaben weiterhin erfüllt werden können. Effizienzsteigerung und Digitalisierung sollen zuerst ausgeschöpft werden, bevor neuer Personalbedarf entsteht.
Gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton soll keine Wohnbauförderung mit der Giesskanne betreiben. Vielmehr braucht es gezielte raumplanerische Steuerung und eine aktivere Bodenpolitik der Gemeinden. Der Fokus soll dabei auf haushälterische Nutzung statt Subventionierung von Wohnformen liegen.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein massvoller Abbau von Hürden bei gleichzeitigem Schutz zentraler Naturräume ist nötig, um die Versorgungssicherheit mit erneuerbarer Energie zu verbessern. Priorität haben dabei lokale, wirtschaftlich tragbare Lösungen mit hoher Akzeptanz.
Verdichteter Bauen
Sollen bestehende Bauzonen stärker verdichtet bebaut werden dürfen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die haushälterische Nutzung des Bodens ist zentral. Verdichtung im Bestand ist ökologisch sinnvoller als neue Einzonungen. Voraussetzung ist jedoch eine gute Integration in die Umgebung und tragbare Infrastrukturkosten.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton Nidwalden zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Finanzielle Anreize wirken oft zielgerichteter und innovationsfreundlicher als Verbote. Sie fördern Eigenverantwortung und Freiwilligkeit. In Einzelfällen können jedoch klare Rahmenbedingungen notwendig sein, das Gleichgewicht ist entscheidend.
Steuerabzug für Energie- und Umweltschutzmassnahmen
Sollen Investitionen in Liegenschaften, die dem Energiesparen und dem Umweltschutz dienen, von den kantonalen Steuern abgezogen werden können?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche steuerlichen Abzüge setzen positive Anreize für energetische Sanierungen und nachhaltiges Bauen. Sie fördern private Investitionen in den Klimaschutz, entlasten langfristig die Umwelt und unterstützen die kantonale Zielerreichung ohne neue Subventionen. Auch haben diese Massnahmen einen positiven Effekt in der lokalen Wirtschaft.
Erhöhung Förderbeiträge erneuerbare Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energien (z.B. Wasser-, Wind- oder Solarenergie) erhöht werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich setze auf marktwirtschaftliche Anreize und Technologieoffenheit statt auf staatlich ausgebaute Subventionstatbestände. Förderbeiträge müssen zielgerichtet und zeitlich befristet sein, eine generelle Erhöhung lehne ich ab.
Verkehr
Massnahmen zugunsten motorisiertem Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z.B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der motorisierte Individualverkehr bleibt in einem ländlich geprägten Kanton wie Nidwalden zentral. Engpässe und Verkehrsachsen müssen entlastet werden, pragmatisch, effizient und mit Rücksicht auf Mensch und Umwelt.
Massnahmen gegen Ausweichverkehr
Soll der Kanton verstärkte Massnahmen gegen den Ausweichverkehr der Autobahn in den Gemeinden unternehmen (z.B. Sperrungen von Ausfahrten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der zunehmende Ausweichverkehr belastet Quartiere und Ortschaften übermässig. Geeignete Massnahmen wie punktuelle Sperrungen oder Verkehrslenkung sind sinnvoll, solange sie verhältnismässig sind und nicht zu neuen Problemen führen.
Ausbau ÖV
Soll der öffentliche Verkehr im Kanton Nidwalden ausgebaut werden (höhere Frequenz, neue Buslinien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein gezielter Ausbau des öV, insbesondere in den Randzeiten und in weniger erschlossenen Gemeinden, kann zur Entlastung beitragen. Wichtig ist eine bedarfsgerechte Planung statt pauschaler Angebotsausweitung. Effizienz und Nutzerorientierung stehen im Vordergrund.
Ausbau Fuss- & Veloverkehr
Soll im Kanton Nidwalden die Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein sinnvoller Ausbau der Fuss- und Velowege erhöht die Sicherheit und Lebensqualität, insbesondere in stark frequentierten Siedlungsgebieten. Entscheidend sind Verhältnismässigkeit, Nutzen und der gezielte Einsatz von Mitteln dort, wo echte Verbesserungen erzielt werden können.
Verbot Tempo 30 auf Hauptstrassen innerorts
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Tempo 30 soll gezielt dort eingesetzt werden, wo es um Schulwege oder Wohngebiete geht. Auf verkehrsorientierten Strassen mit Durchgangscharakter ist ein generelles Tempo-30-Verbot sinnvoll, um den Verkehrsfluss und die Planbarkeit zu erhalten.
Politisches System & Digitalisierung
Engere Beziehungen zur EU
Befürworten Sie engere Beziehungen der Schweiz zur Europäischen Union (EU)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bilateralen Beziehungen haben sich bewährt. Eine engere Anbindung ist wünschenswert, solange die Eigenständigkeit und das Erfolgsmodell der Schweiz gewahrt bleiben. Wichtig ist zudem, dass das Ständemehr bei wesentlichen Fragen berücksichtigt wird.
Offenlegung Finanzierung
Soll im Kanton Nidwalden eine Pflicht zur Offenlegung der Parteienfinanzierung sowie der Finanzierung von Wahl- und Abstimmungskampagnen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Transparenz stärkt das Vertrauen in die Politik. Entscheidend ist aber, dass die Umsetzung praxistauglich bleibt und kleinere Parteien sowie Einzelkandidierende nicht übermässig belastet werden.
Zugänglichkeit Behördeninformationen
Sollen Informationen der Behörden auch in einfacher Sprache sowie visuell und auditiv zugänglich gemacht werden (z.B. Abstimmungsinformationen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Zugang zu politischen Informationen soll für alle möglich sein, unabhängig von Sprachkompetenz oder Beeinträchtigungen. Einfache Sprache sowie visuelle und auditive Formate fördern die politische Teilhabe und sind ein wichtiger Beitrag zur Inklusion.
Digital-First bei Verwaltungsprozessen
Befürworten Sie die Pläne des Kantons, wonach Verwaltungsprozesse mehrheitlich digital abgewickelt werden sollen (sog. Digital-First-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich begrüsse Digital-First hin zum Bürger und Digital-Only in der Verwaltung. Prozesse sollen effizient, medienbruchfrei und automatisierbar sein, nur so steigern wir Qualität, senken Kosten und schaffen mehr Zeit für die "echten Anliegen" der Bevölkerung. Wichtig bleibt, dass weiterhin die Bevölkerung Zugang zu allen Services erhalten, ungeachtet deren digitaler Affinität.
Neutralität strikt auslegen
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Neutralität bleibt ein zentrales Element unserer Aussenpolitik. Wirtschaftliche Sanktionen sind mit Bedacht zu prüfen. Gleichzeitig ist eine glaubwürdige, bewaffnete Neutralität essenziell, sie schafft sicherheitspolitische Stabilität und bewahrt unsere Handlungsfähigkeit im Ernstfall.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Videoüberwachung kann an kriminalitätsbelasteten Orten zur Prävention und Aufklärung beitragen. Entscheidend ist aber die Verhältnismässigkeit sowie der gezielte, datenschutzkonforme Einsatz in enger Abstimmung mit den kommunalen Sicherheitsbedürfnissen.
Polizeidienst für Ausländer mit C-Ausweis
Im Kanton Nidwalden ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich soll die Polizei staatsbürgerlich gut verankert sein. Perspektivisch kann eine Öffnung für gut integrierte Personen mit C-Ausweis geprüft werden, insbesondere bei gleichzeitigem Engagement für den Erwerb der Staatsbürgerschaft. Loyalität und Vertrauen bleiben zentral.
Prävention häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z.B. Präventionskampagnen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Häusliche Gewalt darf kein Tabuthema sein. Prävention, Sensibilisierung und klare Unterstützung für Betroffene sind (leider auch) zentrale staatliche Aufgaben, auch auf kantonaler Ebene. Ein gezieltes Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und schützt Schwächere.
Kooperation Obwalden bei Bevölkerungsschutz/Rettung
Soll der Kanton Nidwalden in den Bereichen Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettungsdiensten stärker mit dem Kanton Obwalden zusammenarbeiten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zusammenarbeit mit Obwalden ist sinnvoll und notwendig. Gemeinsame Organisationen im Bereich Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und Rettung steigern Effizienz, Einsatzfähigkeit und Wirtschaftlichkeit, insbesondere in Krisensituationen. Als Postulant und Erstunterzeichner stehe ich klar ein für die Idee einer stärkeren Kooperation.
Polizeipräsenz
Braucht es zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit im Kanton Nidwalden eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine punktuell sichtbare Polizeipräsenz stärkt das Sicherheitsgefühl und wirkt präventiv, gerade an neuralgischen Orten oder zu besonderen Zeiten. Wichtig ist aber auch die gezielte, effiziente Ressourcennutzung und keine Symbolpolitik.
Wertehaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die freie Marktwirtschaft fördert Innovation, Eigenverantwortung und Wohlstand. Damit wirklich alle profitieren, braucht es aber faire Rahmenbedingungen, Chancengleichheit und gezielte Korrektive gegen Auswüchse oder soziale Schieflagen.
Vollzeit Kinderbetreuung durch Elternteil
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Jedes Familienmodell ist individuell. Wichtig ist eine verlässliche Betreuung und stabile Bezugspersonen, unabhängig vom Erwerbsmodell. Staatliche Vorgaben oder einseitige Ideale sind fehl am Platz; Wahlfreiheit und Wertschätzung aller Modelle stehen im Zentrum.
Bestrafung statt Wiedereingliederung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Die Strafe dient der Gerechtigkeit, aber nachhaltige Sicherheit erreichen wir nur mit gelingender Wiedereingliederung. Ziel muss sein, Rückfälle zu vermeiden und Verantwortung zu fördern. Das schützt Gesellschaft und stärkt den sozialen Frieden.
Priorität Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Umweltschutz ist wichtig, muss aber mit wirtschaftlicher Vernunft einhergehen. Statt pauschaler Einschränkungen braucht es Innovation, Anreize und realistische Übergänge damit Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stärke Hand in Hand gehen.
Kommentar
Familie und Beruf sollen gut vereinbar sein, aber zusätzliche Elternzeit verursacht hohe Kosten und belastet Arbeitgeber. Wichtiger sind flexible Arbeitsmodelle, bezahlbare Betreuung und Rahmenbedingungen, die Eigenverantwortung stärken statt staatlich auszubauen.