Jonas Leuthold
Grünliberale Partei | 02.01
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Erhöhungen der letzten Jahrzehnte bewegten sich konsequent unter der Teuerung und waren nicht ausreichend. Auch der "cut-off" der Ausbildungszulagen mit 25 macht in der heutigen Zeit keinen Sinn. Mit Militärdienst und Regelstudienzeit ist ein Masterabschluss mit 25 unrealistisch.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Zulagen sind bereits jetzt sehr tief.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Infolge der SP Initiative im Sommer 2024 hat der Bund einen Gegenvorschlag ausgearbeitet, der dieses Jahr in Kraft trat. Hier muss man abwarten, wie sich die Lage im Kanton entwickelt. Ein starrer Wert von 10% scheint mir nicht sehr sinnvoll, die bisherigen gezielten Verbilligungen könnten allerdings ausgebaut werden. Das Bündner System der abgestuften Selbstbehalte sollte Schweizweit übernommen werden. https://www.bag.admin.ch/de/newnsb/V63gs2ItKxaun3huh9-OH
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Kanton sollte schneller eingreifen können, wenn etwas aus dem Ruder läuft, Beispiel: Spital Oberengadin
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Aktuell macht der Kanton genug und stellt die dezentrale Gesundheitsversorgung sicher. Dies muss auch in Zukunft so bleiben.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Die Umsetzung muss sinnvoll sein. Eine integrative Schule ist essenziell für Akzeptanz und soziale Integration, allerdings müssen ruhige Lernumgebungen und individuelle Förderungen gewährleistet werden.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Förderunterricht-Gutscheine scheinen mir wenig sinnvoll, Chancengleichheit in der Bildung ist allerdings wichtig. Gymivorbereitsungskurse an Primarschulen, sowie eine Verbesserung der Chancen für Buben (nur 40% der gymnasialen Maturitäten) wären Wünschenswert.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Das Gesetz über die Förderung der familienergänzenden Kinderbetreuung in Graubünden des letzten Jahres war ein Schritt in die richtige Richtung. Auch hier wird sich in den nächsten Jahren zeigen, ob es ausreicht. https://www.gr.ch/DE/Medien/Mitteilungen/MMStaka/2025/Seiten/2025050701.aspx
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Das duale Bildungssystem sollte als gleichwertige Alternative zum akademischen Studium stehen. Es ist für Graubünden wichtig, Fachkräfte direkt im Kanton auszubilden.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wer Stimm- und Wahlrecht will, kann und soll sich einbürgern lassen, oder zumindest eine Niederlassungsbewilligung C beantragen. Nur auf die Aufenthaltsdauer, nicht aber auf die Integration zu schauen, macht wenig Sinn.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Integration sollte nicht wie jetzt von Freiwilligenarbeit abhängen müssen. Der Kanton sollte hier zusätzlich unterstützen.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es sollte bei der Integrationsförderung angesetzt werden, dann kommen die höheren Sprachkenntnisse automatisch.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Initiative wäre eine wirtschaftliche Katastrophe. Natürlich möchte niemand eine komplett überfüllte Schweiz, die Initiative ist allerdings die wohl schlechteste "Lösung".
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die kontrollierten Drogenabgaben helfen den Betroffenen und bekämpfen den Schwarzmarkt.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Genau so wenig, wie Gendern jemandem aufgezwungen werden sollte, sollte es jemandem verboten werden. Jeder soll sich frei ausdrücken können.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unabhängige Medien sind essenziell für eine funktionierende Demokratie
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die momentane Finanzierung entsprechend des Leistungsauftrags 2026-2029 reicht meiner Meinung nach aus. Sollte das Frauenhaus in grössere finanzielle Schwierigkeiten geraten, muss der Kanton eingreifen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Steuersenkungen wurden bereits in dieser Legislatur vorgenommen. Bei einem Budgetdefizit von 90 Millionen Franken im Jahre 2025, und geplanten Defiziten zwischen 118 und 137 Millionen im Finanzplan 2026–2028 müssen erneute Steuersenkungen nicht diskutiert werden.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Schweizweit ist laut Bund mit Mindereinnahmen von ungefähr zwei Milliarden Franken zu rechnen. Dementsprechend wird ein Teil dieser Mindereinnahmen auch Graubünden treffen. Um diese auszugleichen, wäre eine Steuer auf Zweitliegenschaften sinnvoll, speziell auch um die Wohnungsknappheit in Tourismusregionen zu bekämpfen.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Falls der Bund dem Kanton neue Aufgaben überträgt, muss der Stellenbestand angepasst werden können.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Jeder soll flexibel so leben können, wie er möchte.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Seit dem 1. Juli 2020 sind Arbeitgeber mit 100 oder mehr Mitarbeitenden gesetzlich verpflichtet, alle vier Jahre eine betriebsinterne Lohngleichheitsanalyse durchzuführen und diese von einer unabhängigen Stelle überprüfen zu lassen. Kontrolliert wird dies vom Kanton allerdings nicht, eine einfache Selbstdeklaration des Unternehmens genügt. Stichprobenkontrollen könnten hier Sinn machen.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Förderung des öffentlichen Verkehrs ist mir ein zentrales Anliegen. Speziell Grüsch ist mittlerweile sehr schlecht an das Schweizer Zugnetz angeschlossen, insbesondere für ältere Personen ist das Erreichen der Anschlüsse (2 bzw. 3 Minuten Umsteigezeit für mehrere hundert Meter) fast unmöglich.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Ansiedlung neuer Firmen wird bereits schweizweit stark unterstützt und ist Hauptgrund der Zuwanderung.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Landschaftsschutz definitiv, Umweltschutz je nach Situation.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Windkraft ist die günstigste Energiequelle, die wir bislang fast gar nicht nutzen. Zum Vergleich (die Skifahrer kennen ihn bereits): Österreich hat knapp 1500 Windanlagen, die Schweiz nur 50.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Problemtiere müssen schnell geschossen werden, wahllos Familienstrukturen der Rudel zu zerstören schiesst allerdings über das Ziel hinaus.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nur in Kombination mit sinnvoller Raumplanung. Das wahllose Zupflastern von Grüsch hat uns leider zu Recht aus dem Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz geworfen. https://www.baublatt.ch/baubranche/ortsbilder-mehrere-buendner-dorfbilder-verlieren-schutzstatus-37253
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Den Ausbau den Gemeindne zu überlassen ist nicht der richtige Weg, hier muss der Kanton viel aktiver werden.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Rund 60 % aller schweren Verkehrsunfälle passieren in der Schweiz innerorts. Die Sterbewahrscheinlichkeit für Fussgängerinnen und Fussgänger ist bei einer Kollision mit einem Fahrzeug, das 50 km/h schnell unterwegs ist, um das Sechsfache höher als bei 30 km/h.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der motorisierte Individualverkehr wurde bereits jahrzehntelang zu stark gefördert, während der öffentliche Verkehr sowie der Langsamverkehr vernachlässigt wurden.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hauptsächlich digital ja, ausschliesslich digital nein.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Wahlbeteiligung junger Menschen ist bereits vergleichsweise niedrig. Die Senkung des Stimmrechtsalter wäre ein Schritt dies zu bekämpfen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Entwicklungsarbeit ist nicht Sache des Kantons.
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wenn wir bei 5 Sitzen Quoten für alles einführen, gibt es bald keine Kandidatenkombination mehr, welche diese erfüllen kann. Repräsentation ist allerdings wichtig.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wir brauchen keinen Polizeistaat. Die Schweiz lebt von Freiheit, nicht von Massenüberwachung durch Palantir und co.
Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Viele Kantone haben Probleme mit Rassismus und Sexismus (Beispiel Polizei Lausanne), das soll in Graubünden nicht auch so werden. Als "Freund und Helfer" des Volkes haben Polizisten eine wichtige Vorbildsfunktion.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Komplett unkontrollierte Märkte führen unweigerlich zu Monopolstellungen, die ausgenutzt werden. Ein simples Beispiel dafür ist die Preisabsprache zwischen Walmart und Pepsi, die den Konsumenten massiv schadet. Eine freie Marktwirtschaft kann nur funktionieren, wenn es weiterhin Gesetze gibt, die Macht- und Monopolmissbrauch verhindern. https://www.forbes.com/sites/errolschweizer/2025/12/18/how-walmart-and-pepsico-rigged-prices-and-supercharged-food-inflation/
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Ausschlaggebend für das Kindeswohl ist die Qualität der Kindesbetreung, unabhängig ob sie durch einen Elternteil oder eine Kita stattfindet. Sicher ist in vielen Situationen die Betreuung durch ein Elternteil besser, genau so gibt es allerdings Situationen, in denen eine hochwertige Kita besser für das Kindeswohl ist. Beide Optionen sollten möglich sein, jeder sollte hier frei entscheiden können. Vollzeit Betreuung durch ein Elternteil als die beste Option für alle darzustellen, ist falsch.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Resozialisierung ist eindeutig die effektivste Sicherheitsmassnahme für die Gesellschaft. Rückfallquoten sinken signifikant durch rehabilitative Massnahmen. Eine reine Bestrafung würde zu mehr Kriminalität führen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Konsequent gedacht ist das gar kein Widerspruch. Wir brauchen eine intakte und gesunde Umgebung, um überhaupt zu wirtschaften. Stärkerer Umweltschutz ist fast immer auch die wirtschaftlichste Option. So ist beipielsweise erneuerbarer Strom weit günstiger als fossile Brennstoffe. https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html
Kommentar
Das Gesetz über die Förderung von Wohnraum, welches Anfang dieses Jahres in Kraft trat, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ob es weit genug ging, wird sich zeigen. Speziell in den Tourismusregionen bezweifle ich es. https://www.gr-lex.gr.ch/app/de/texts_of_law/950.250