Eric Spescha
Schweizerische Volkspartei | 04.09
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehne von höheren Zulagen ab, weil sie zu steigenden Abgaben und staatlichen Kosten führen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sozialhilfe soll ein letztes Auffangnetz bleiben, kein Dauerzustand.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nicht mehr Geld verteilen, sondern Kosten im Gesundheitssystem senken.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Koordination und sinnvolle Konzentration ja, aber keine zentrale Staatsmedizin.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Stattdessen setzte ich auf pragmatische Lösungen, bessere Rahmenbedingungen für Hausärzte sowie Anreize, damit sich medizinisches Personal auch in Randregionen niederlässt.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Input im Bildungssystem steigt stetig: mehr Förderung, mehr Betreuung, mehr Ressourcen. Gleichzeitig bleibt der Output oft gleich oder sinkt. Dieses Ungleichgewicht deutet darauf hin, dass im aktuellen System grundlegende Probleme bestehen. Statt nur mehr Mittel einzusetzen, sollte hinterfragt werden, ob die bestehenden Strukturen und Konzepte tatsächlich zu besseren Lernergebnissen führen.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Statt neuer Förderprogramme wie Gutscheine fordere ich ein leistungsorientiertes Bildungssystem mit klaren Strukturen, von dem alle Schülerinnen und Schüler profitieren sollen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Staatliche Angebote sollen zwar vorhanden sein, aber gezielt und zurückhaltend eingesetzt werden, ohne private und familiäre Lösungen zu verdrängen.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Grundsätzlich unterstütze ich zwar die höhere Berufsbildung, bevorzugt jedoch schlanke, zielgerichtete Lösungen statt pauschaler Subventionen und setzt auf die Mitverantwortung von Studierenden und Arbeitgebern.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Wer mitbestimmen möchte, soll den Weg der Einbürgerung gehen. Eine Ausweitung der politischen Rechte ohne Bürgerrecht wird nicht unterstützt.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn eine Person einen sicheren Drittstaat erreicht hat, besteht kein Anspruch mehr, weiter in ein anderes Land zu flüchten.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Integration in erster Linie Eigenverantwortung, insbesondere beim Spracherwerb und der gesellschaftlichen Eingliederung. Zusätzliche staatliche Angebote sollen nur gezielt und zurückhaltend eingesetzt werden, um Kosten und Bürokratie zu begrenzen.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Schweizer Bürgerrecht sollte nur erhalten, wer gut integriert ist, die Sprache beherrscht und die gesellschaftlichen Werte respektiert.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus meiner Sicht belastet eine zu starke Zuwanderung Infrastruktur, Umwelt und Wohnraum. Mir ist es wichtig, die Lebensqualität zu erhalten und die Zuwanderung so zu steuern, dass Verkehr, Sozialwerke und Ressourcen nicht überlastet werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Stattdessen sollte stärker auf Prävention, Therapie und klare gesetzliche Rahmenbedingungen gesetzt werden, um Suchtprobleme wirksam zu bekämpfen.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte ein Verbot von Gendersternchen und ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation kantonaler Stellen. Aus meiner Sicht soll die Amtssprache klar, verständlich und einheitlich bleiben. Sonderzeichen können die Lesbarkeit erschweren und führen oft zu Unsicherheiten in der Anwendung.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus meiner Sicht besteht die Gefahr, dass direkte finanzielle Unterstützung die Unabhängigkeit der Medien beeinträchtigen könnte. Stattdessen sollten Medien möglichst eigenständig und ohne staatliche Einflussnahme funktionieren.
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine Überprüfung der Kulturförderung und stehe einer gezielten Kürzung der finanziellen Mittel offen gegenüber. Fördergelder sollten dort konzentriert werden, wo sie einen klaren Mehrwert für die Gesellschaft schaffen.
Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Statt einer vollständigen Finanzierung durch den Kanton sollte das Frauenhaus in Chur von mehreren Trägern unterstützt werden. Etwa durch Kanton, Gemeinden sowie durch Stiftungen und Spenden. Eine breite Finanzierung verteilt die Verantwortung, fördert den sorgfältigen Umgang mit Mitteln und erhöht die Effizienz, da alle Beteiligten an einer wirksamen Nutzung interessiert sind.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ich befürworte Steuersenkungen auf kantonaler Ebene. Eine geringere Steuerbelastung stärkt die Kaufkraft der Bevölkerung und erhöht die Attraktivität des Standorts für Unternehmen. Dies kann langfristig zu mehr Investitionen, Arbeitsplätzen und wirtschaftlichem Wachstum führen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ich lehne eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ab. Die Abschaffung des Eigenmietwerts sollte nicht durch neue Abgaben kompensiert werden. Zusätzliche Steuern würden Eigentümer stärker belasten und könnten die Attraktivität des Standorts sowie Investitionen im Immobilienbereich negativ beeinflussen.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte, den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einzufrieren. Dies trägt dazu bei, das Wachstum der Staatsausgaben zu begrenzen und die Effizienz in der Verwaltung zu erhöhen. Ziel ist es, bestehende Ressourcen besser zu nutzen, statt den Personalbestand kontinuierlich auszubauen.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche Massnahmen können dazu beitragen, dass mehr Menschen ihre Erwerbstätigkeit ausweiten oder länger im Arbeitsmarkt bleiben. Dies stärkt die Wirtschaft, erhöht die Eigenverantwortung und kann gleichzeitig die Sozialwerke entlasten.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein staatlich festgelegter Mindestlohn kann die Flexibilität des Arbeitsmarktes einschränken und insbesondere für kleinere Unternehmen eine Belastung darstellen. Löhne sollten primär durch Angebot und Nachfrage sowie durch die Sozialpartnerschaft geregelt werden.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bereits heute bestehen gesetzliche Vorgaben, und zusätzliche Kontrollen würden den administrativen Aufwand für Unternehmen erhöhen. Statt weiterer Regulierung sollte auf bestehende Instrumente und die Eigenverantwortung der Unternehmen gesetzt werden.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusätzliche staatliche Unterstützung ist gezielt dort einzusetzen, wo sie wirklich notwendig ist, ohne die Kosten und die Effizienz aus dem Blick zu verlieren.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche Massnahmen können die Standortattraktivität erhöhen, Investitionen fördern und neue Arbeitsplätze schaffen. Dies stärkt langfristig die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Weniger Bürokratie kann Prozesse beschleunigen, Investitionen erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Gleichzeitig sollten zentrale Schutzbestimmungen sinnvoll und verhältnismässig bestehen bleiben.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wichtig ist, dass Betriebe langfristig eigenständig wirtschaften können und keine dauerhafte Abhängigkeit von Subventionen entsteht.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Zusätzliche Vorschriften wie ein Verbot synthetischer Pestizide würden die landwirtschaftlichen Betriebe stärker belasten und ihre wirtschaftliche Tätigkeit einschränken.
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz von Natur und Landschaft soll weiterhin einen hohen Stellenwert haben. Der Ausbau erneuerbarer Energien sollte im Einklang mit bestehenden Schutzbestimmungen erfolgen.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche Projekte können erhebliche Eingriffe in Landschaft und Natur mit sich bringen und stossen oft auf geringe Akzeptanz in der Bevölkerung.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus meiner Sicht müssen die Interessen der Landwirtschaft und der Bevölkerung im Vordergrund stehen. Präventive Abschüsse sollen weiterhin möglich sein, um Nutztiere zu schützen und Konflikte zu reduzieren.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Freiwillige Massnahmen und wirtschaftliche Anreize können oft effizienter und flexibler wirken als Verbote. Einschränkungen sollten nur dort eingesetzt werden, wo sie wirklich notwendig sind.
Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz wertvoller Lebensräume ist zwar wichtig, jedoch sollten neue Ausgaben sorgfältig geprüft werden. Bestehende Mittel sind effizient einzusetzen, bevor zusätzliche finanzielle Verpflichtungen eingegangen werden.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solche Eingriffe können die Eigentumsrechte einschränken und die Flexibilität für Eigentümer reduzieren. Statt weiterer Regulierungen sollte auf bestehende Regelungen gesetzt werden.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn schon verdichtet wird, dann aus meiner Sicht eher in die Höhe als in die Fläche. Es ist mir wichtig, dass nicht jede Wiese überbaut wird und wertvolle Freiräume erhalten bleiben.
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Allerdings sollte der Ausbau nicht überstürzt oder auf Kosten anderer wichtiger Infrastrukturprojekte erfolgen, sondern sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Diese Strassen sollen den Verkehrsfluss sicherstellen, weshalb tiefere Tempolimiten dort aus meiner Sicht nicht sinnvoll sind. Tempo 30 kann in Wohnquartieren angebracht sein, aber nicht auf Hauptverkehrsachsen.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs, insbesondere dort, wo sie zur Entlastung und besseren Erreichbarkeit beitragen. Projekte wie Kapazitätsausbauten oder Umfahrungen können sinnvoll sein.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Digitale Angebote sind sinnvoll und sollen ausgebaut werden, aber der persönliche Zugang zu staatlichen Dienstleistungen muss weiterhin gewährleistet bleiben. Nicht alle Menschen können oder wollen digitale Angebote nutzen.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mit 18 Jahren ist man volljährig und übernimmt auch die volle rechtliche Verantwortung. Daran sollte das Stimmrecht weiterhin geknüpft bleiben.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für mich hat die Verwendung der Steuergelder im eigenen Kanton Priorität.
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für mich sollten bei der Besetzung von Ämtern in erster Linie Qualifikation und Eignung entscheidend sein, nicht feste Quoten. Die sprachliche Vielfalt Graubündens ist wichtig, sollte aber nicht durch starre Vorgaben geregelt werden.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte einen gezielten Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum, insbesondere an Orten mit erhöhtem Sicherheitsbedarf. Für mich ist wichtig, dass dadurch die Sicherheit verbessert wird, ohne die Privatsphäre unverhältnismässig einzuschränken.
Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Solches Verhalten hat keinen Platz im Staatsdienst. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass Polizistinnen und Polizisten im Alltag auch mit schwierigen Situationen und Anfeindungen konfrontiert sind. Umso wichtiger ist es, verhältnismässig zu handeln und keinen Generalverdacht zu schaffen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sie trägt zur Sicherheit und zum Sicherheitsgefühl der Bevölkerung bei. Wichtig ist für mich jedoch, dass dies verhältnismässig erfolgt und der Fokus auf Prävention und Präsenz liegt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Eine freie Marktwirtschaft schafft Wohlstand und Innovation und kommt langfristig allen zugute. Sie ist die beste Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg und individuelle Freiheit.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Für ein Kind kann es sehr wertvoll sein, wenn ein Elternteil viel Zeit für die Betreuung hat. Gleichzeitig sollten Familien selbst entscheiden können, welches Modell für sie am besten passt, ohne staatliche Vorgaben.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
Die Bestrafung von Kriminellen ist wichtig, damit Recht und Ordnung durchgesetzt werden.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ziel muss es sein, Umwelt und Wirtschaft in Einklang zu bringen, statt sie gegeneinander auszuspielen.
Kommentar
Der Kanton hat andere Aufgaben, als sich um Wohnraum zu kümmern. Stattdessen könnte er gemeinsam mit dem Bund Massnahmen ergreifen, um die Zuwanderung zu begrenzen. Auf diese Weise würde das Problem an der Wurzel angegangen.