Adrian Leuthard

Sozialdemokratische Partei (SP)
Kandidat:in zur Merkliste hinzufügen

Anmelden, um Kandidierende zu speichern

Sie können Kandidierende erst dann mit einem Lesezeichen speichern, wenn Sie sich angemeldet haben.

Sozialstaat & Familie

Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eine gute familienergänzende Betreuung stärkt Familien und verbessert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wo Krippenplätze fehlen oder Öffnungszeiten nicht zur Arbeitsrealität passen, soll der Kanton gezielt mithelfen. Entscheidend sind für mich der nachgewiesene Bedarf, gute Qualität und eine faire Finanzierung zwischen Kanton, Gemeinden und Eltern. Familienpolitik muss im Alltag funktionieren – nicht nur auf dem Papier

Rückzahlung von Sozialhilfe

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Sozialhilfe ist das letzte Auffangnetz für Menschen in einer schwierigen Lebenslage. Wer sie rechtmässig bezieht, soll nach dem Neustart nicht durch Schulden am Weiterkommen gehindert werden. Deshalb befürworte ich den Verzicht auf eine generelle Rückzahlungspflicht. Klar ist aber auch: Unrechtmässig bezogene Leistungen müssen konsequent zurückbezahlt werden. Solidarität braucht Unterstützung – aber ebenso Verantwortung und Fairness.

Kantonales Vorkaufsrecht

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja, wenn damit gezielt bezahlbarer Wohnraum geschaffen und langfristig gesichert werden kann. Ein Vorkaufsrecht darf jedoch nicht zu einem pauschalen Eingriff in den privaten Immobilienmarkt werden. Es braucht klare Kriterien, einen ausgewiesenen öffentlichen Bedarf und faire Bedingungen für Eigentümer. Wohnraum muss auch für Familien und Menschen mit mittleren und tieferen Einkommen bezahlbar bleiben.

Verschärfung des Sozialhilfegesetzes

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Nein zu pauschalen Verschärfungen. Sozialhilfe muss Menschen in schwierigen Lebenslagen ein menschenwürdiges Existenzminimum sichern und ihnen den Weg zurück in die Selbstständigkeit ermöglichen. Gleichzeitig erwarte ich Eigenverantwortung und Mitwirkung. Missbrauch muss konsequent bekämpft werden. Entscheidend sind für mich gezielte Unterstützung, klare Regeln und genügend Ermessensspielraum für individuelle Lösungen.

Vergütung für pflegende Angehörige

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja. Pflegende Angehörige leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft und ermöglichen vielen Menschen, länger in ihrem vertrauten Zuhause zu bleiben. Dieses Engagement verdient Anerkennung, Entlastung und eine angemessene finanzielle Unterstützung. Im Kanton Freiburg besteht bereits eine Pauschalentschädigung; dieses Instrument soll bedarfsgerecht ausgestaltet und weiterentwickelt werden.

Gesundheit

Prämienverbilligungen erhöhen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja. Krankenkassenprämien dürfen Familien und Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen nicht übermässig belasten. Eine Begrenzung auf 10 Prozent des verfügbaren Einkommens stärkt die Kaufkraft und schafft finanzielle Sicherheit. Gleichzeitig müssen wir auch bei den Ursachen ansetzen und das Kostenwachstum im Gesundheitswesen bremsen. Soziale Verantwortung und solide Finanzen gehören für mich zusammen.

Kantonale Einheitskrankenkasse

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Entscheidend ist für mich nicht, wer die Krankenkasse führt, sondern dass die Prämien für die Bevölkerung bezahlbar bleiben und eine gute medizinische Versorgung gewährleistet ist. Eine kantonale Einheitskasse müsste nachweislich Kosten senken und einen echten Mehrwert schaffen. Vorrang haben für mich wirksame Massnahmen gegen steigende Gesundheitskosten und die gezielte Entlastung der Haushalte.

Einschränkung der Spitalplanung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Der Kanton muss gewährleisten, dass die Gesundheitsversorgung bedarfsgerecht, qualitativ gut und für alle zugänglich bleibt. Private Kliniken können dabei eine wichtige Ergänzung sein und sollen einbezogen werden, wenn sie Qualität und Wirtschaftlichkeit gewährleisten. Mehr Wettbewerb darf aber nicht zu Überversorgung und höheren Kosten führen. Entscheidend sind für mich Bedarf, Qualität und eine verantwortungsvolle Planung.

Schule & Bildung

Chancengleichheit in der Ausbildung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Kinder und Jugendliche sollen ihre Fähigkeiten unabhängig von ihrer sozialen Herkunft entwickeln können. Deshalb befürworte ich gezielte Unterstützung für Familien mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten. Nachhilfe-Gutscheine können ein Instrument sein. Entscheidend sind für mich Bedarf, Wirksamkeit und ein unbürokratischer Zugang.

Zweisprachige Schulzeit

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Die Zweisprachigkeit ist eine besondere Stärke unseres schönen Kantons und eine Chance für unsere Jugend. Wer früh eine zweite Sprache lernt, erweitert seine Bildungs- und Berufschancen und fördert gleichzeitig das gegenseitige Verständnis. Deshalb unterstütze ich eine Ausweitung bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit – sofern Qualität, genügend Lehrpersonen und die notwendigen Ressourcen gewährleistet sind.

Integrative Schule

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja – aber Integration muss dem einzelnen Kind dienen, nicht einem System. Als Vater, der einen Sohn aufgrund einer Erkrankung verloren hat, weiss ich, wie entscheidend es ist, hinzuschauen, zuzuhören und individuelle Bedürfnisse ernst zu nehmen. Wo Integration einem Kind guttut, unterstütze ich sie. Wo spezialisierte Förderung besser ist, muss auch dieser Weg offenstehen. Das Wohl des Kindes muss immer an erster Stelle stehen.

Erhöhung der kantonalen Kulturförderung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja. Kultur schafft Identität, verbindet Generationen und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade ein vielfältiger Kanton wie Freiburg lebt von seinen Traditionen, Vereinen, Kulturschaffenden und seiner Zweisprachigkeit. Die Erhöhung unterstütze ich, sofern die Mittel gezielt, transparent und auch für regionale sowie lokale Kulturprojekte eingesetzt werden. Kultur soll nicht nur in den Zentren, sondern im ganzen Kanton gelebt werden.

Migration & Integration

Integrationsförderung für Ausländer*innen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Integration braucht beides: Chancen und klare Erwartungen. Der Kanton soll Sprache, Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe gezielt fördern und dort zusätzliche Fachpersonen einsetzen, wo sie nachweislich etwas bewirken. Gleichzeitig erwarte ich Eigeninitiative, Respekt vor unseren Gesetzen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Gute Integration bedeutet für mich: unterstützen, fordern und gemeinsam den sozialen Zusammenhalt stärken.

Verschärfung der Einbürgerungsvoraussetzungen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Nein. Als Präsident einer Einbürgerungskommission erlebe ich, wie wichtig klare Regeln, aber auch eine faire und respektvolle Beurteilung jedes einzelnen Gesuchs sind. Die heutigen Anforderungen im Kanton Freiburg sind bereits anspruchsvoll. Entscheidend ist für mich deshalb nicht eine weitere Verschärfung, sondern dass die bestehenden Kriterien konsequent, sorgfältig und für alle gleich angewendet werden. Einbürgerung verlangt Integration – und verdient Fairness.

Politische Rechte für Ausländerinnen und Ausländer

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Grundsätzlich ja, aber mit klaren Voraussetzungen. Wer dauerhaft hier lebt, integriert ist und Verantwortung für unsere Gesellschaft übernimmt, soll auch politische Mitverantwortung tragen können. Politische Rechte sollen Teilhabe fördern – und Verantwortung voraussetzen.

Aufnahme von Resettlement-Flüchtlinge

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Aus meinen Einsätzen in Krisenregionen kenne ich die Realität von Flucht und Vertreibung aus eigener Anschauung. Besonders Schutzbedürftigen sichere Wege zu ermöglichen, ist für mich ein Gebot der Menschlichkeit. Resettlement muss jedoch kontrolliert erfolgen: mit sorgfältiger Sicherheitsprüfung, klaren Kriterien und im Rahmen unserer Aufnahme- und Integrationskapazitäten. Humanität und Sicherheit sind für mich keine Gegensätze – beides gehört zusammen

Gesellschaft & Ethik

Drogenprüfung in Konsumräumen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Drogenkonsum darf nicht verharmlost werden. Wenn Drug Checking jedoch nachweislich Vergiftungen und Todesfälle verhindern, gefährliche Substanzen früh erkennen und den Zugang zu Beratung und Ausstiegshilfen verbessern kann, ist es für mich sinnvoll. Voraussetzung sind klare Regeln, fachliche Begleitung und Prävention. Für mich gilt: Konsum nicht fördern – aber Menschen schützen, Risiken reduzieren und Hilfe anbieten.

Kantonale Massnahmen gegen sexuelle Belästigung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Sexuelle Belästigung ist kein Kavaliersdelikt. Prävention, Sensibilisierung und niederschwellige Anlaufstellen sind wichtig – entscheidend ist aber, dass Betroffene ernst genommen und wirksam geschützt werden. Als Sicherheitsfachmann ist für mich klar: Prävention und konsequentes Handeln gehören zusammen. Wo bestehende Massnahmen nicht ausreichen, muss der Kanton gezielt nachbessern. Respekt und persönliche Integrität sind nicht verhandelbar.

Trennung von Staat und Kirche

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Staat und Kirche müssen klar getrennte Aufgaben und die Religionsfreiheit muss für alle gewährleistet sein. Eine vollständige institutionelle Trennung halte ich jedoch nicht für zwingend. Kirchen und Religionsgemeinschaften leisten wichtige soziale, kulturelle und gesellschaftliche Arbeit. Entscheidend sind für mich Transparenz, Gleichbehandlung und ein Staat, der weltanschaulich neutral bleibt.

Keine inklusive Sprache in kantonalen Texten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Sprache soll respektvoll, verständlich und möglichst inklusiv sein. Ein staatliches Verbot von Stern, Doppelpunkt oder ähnlichen Formen halte ich jedoch für unnötig. Behörden und Schulen sollen eine klare und gut lesbare Sprache verwenden und dabei unterschiedliche Menschen angemessen ansprechen können. Entscheidend sind für mich Verständlichkeit und Respekt – nicht ideologische Sprachkämpfe oder zusätzliche Verbote.

Wöchentliche vegetarische Speisepläne

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ein attraktives vegetarisches Angebot in öffentlich geförderten Kantinen begrüsse ich ausdrücklich und würde es fördern.

Finanzen & Steuern

Höherer Steuersatz für hohe Einkommen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

aber nicht pauschal ab 200'000 Franken. Wer sehr hohe Einkommen erzielt, darf einen angemessenen zusätzlichen Beitrag leisten. Gleichzeitig müssen Leistung und Unternehmertum attraktiv bleiben. Beispiel: Eine Familie mit 210'000 Franken Einkommen ist anders zu beurteilen als jemand mit 600'000 Franken. Deshalb bevorzuge ich eine faire, abgestufte Progression statt einer starren Grenze. Soziale Gerechtigkeit braucht Augenmass.

Finanzierung des ökologischen Wandels

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

sofern die Mittel gezielt investiert werden und einen messbaren Nutzen bringen. Ökologischer Wandel bedeutet für mich nicht einfach mehr Ausgaben, sondern Investitionen mit langfristiger Wirkung. Beispiel: Gebäudesanierungen und erneuerbare Energien senken Energieverbrauch und Kosten, schaffen Aufträge für regionale KMU und reduzieren Emissionen. Entscheidend sind klare Prioritäten, Wirksamkeit und eine solide Finanzierung.

Sanierung der Finanzen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

solide Kantonsfinanzen sind wichtig – aber nicht auf dem Rücken der Menschen. Als Staatsangestellter weiss ich, dass gute öffentliche Leistungen engagiertes Personal und ausreichende Mittel brauchen. Sparen darf nicht zum Selbstzweck werden. Priorität haben für mich gesunde Finanzen mit Augenmass: effizienter Mitteleinsatz, ohne Sicherheit, Bildung, Soziales oder die Gemeinden zu schwächen. Wir müssen heute verantwortungsvoll handeln, ohne die Zukunft kaputtzusparen.

Wirtschaft & Arbeit

Ladenöffnungszeiten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

eine vollständige Liberalisierung halte ich nicht für sinnvoll. Flexible Öffnungszeiten können Handel und Tourismus stärken, müssen aber mit fairen Arbeitsbedingungen vereinbar sein. Beispiel: Längere Öffnungszeiten in touristischen Gebieten können sinnvoll sein, ein genereller Zwang zu permanenter Verfügbarkeit nicht. Für mich braucht es einen vernünftigen Ausgleich zwischen Wirtschaft, Kundenbedürfnissen und dem Schutz der Mitarbeitenden.

Überprüfung der Lohngleichheit

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Gleiche Arbeit und gleichwertige Verantwortung müssen auch gleich entlöhnt werden – unabhängig vom Geschlecht. Wo gesetzliche Vorgaben bestehen, sollen sie wirksam und verhältnismässig kontrolliert werden. Dabei braucht es einfache Verfahren statt unnötiger Bürokratie. Für mich ist Lohngleichheit keine Frage von Ideologie, sondern von Fairness, Respekt und Chancengleichheit in unserer Arbeitswelt.

Öffentliche Dienstleistungen in ländlichen Gebieten

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ein starker Service public darf nicht an der Stadtgrenze enden. Gerade im ländlichen Raum sind gute ÖV-Verbindungen, erreichbare Verwaltungsangebote und eine verlässliche Grundversorgung entscheidend für Lebensqualität und Standortattraktivität. Wer im Sensebezirk lebt, soll nicht benachteiligt sein, weil sein Dorf kleiner oder abgelegen ist. Digitalisierung kann ergänzen – sie darf persönliche Dienstleistungen aber nicht vollständig ersetzen.

Bedingungen für die Vergabe kantonaler Aufträge

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Schweizer Unternehmen sollen auch im Ausland Verantwortung für grundlegende Sozial-, Menschenrechts- und Umweltstandards übernehmen. Wer wirtschaftlich erfolgreich ist, darf nicht von Kinderarbeit, menschenunwürdigen Bedingungen oder schweren Umweltschäden profitieren. Die Regeln müssen jedoch klar, verhältnismässig und für Unternehmen umsetzbar sein. Verantwortung endet für mich nicht an der Landesgrenze – sie braucht aber Rechtssicherheit und Augenmass.

Verkehr, Energie & Raumplanung

Schaffung von „weissen Zonen“ gegen die Wohnungsknappheit

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Wohnungsknappheit verlangt schnellere Verfahren und weniger unnötige Bürokratie – aber keinen planerischen Blindflug. Als Oberamtsperson würde ich Entwicklung ermöglichen und gleichzeitig Rechtssicherheit, Sicherheit, Ortsbild und die Interessen der Gemeinden wahren. Beispiel: Verdichtung und rascheres Bauen dort erleichtern, wo Infrastruktur und ÖV bereits vorhanden sind. Vereinfachen ja – zentrale Schutz- und Planungsregeln aufheben nein.

Verbindung zwischen Marly und Matran

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist für die Entwicklung unserer Regionen zentral. Die Verbindung Marly–Matran kann Verkehrsachsen entlasten und den Zugang zur A12 verbessern. Als Oberamtmann des Sensebezirks wäre für mich aber entscheidend, dass auch unser Bezirk von einer abgestimmten Mobilitätsstrategie profitiert. Strasse, ÖV und Langsamverkehr dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden – Mobilität muss Menschen, Gemeinden und Wirtschaft verbinden.

Förderung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ein attraktiver öffentlicher Verkehr stärkt den ganzen Kanton – besonders auch ländliche Regionen wie den Sensebezirk. Für mich stehen dabei nicht einfach billigere Abos im Zentrum, sondern gute Verbindungen und bedarfsgerechte Frequenzen. Wer morgens zur Arbeit oder zur Schule muss und abends nach Hause will, braucht ein verlässliches Angebot. ÖV fördern heisst für mich: gezielt investieren, Lücken schliessen und Stadt und Land besser verbinden.

Ausbau Windparks

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Aber nicht um jeden Preis. Erneuerbare Energie gehört zu einer verantwortungsvollen Zukunftspolitik. Als Oberamtmann wäre mir gerade im Sensebezirk wichtig, dass Windparks nur dort entstehen, wo Nutzen und Wirtschaftlichkeit nachgewiesen sind und Natur, Landschaft sowie die Interessen der Bevölkerung ernst genommen werden. Beim Schwyberg beispielsweise müssen deshalb zuerst belastbare Fakten auf den Tisch. Energiewende ja – aber transparent, sorgfältig und gemeinsam mit der Region.

Aufstockung der Mittel für den Velo- und Fussverkehr

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Sichere und attraktive Wege für Velo- und Fussverkehr erhöhen die Lebensqualität und ergänzen Strasse und ÖV sinnvoll. Investitionen sollen aber dort erfolgen, wo ein konkreter Bedarf und ein klarer Nutzen bestehen – auch im ländlichen Raum. Besonders wichtig sind mir sichere Schulwege und gute Verbindungen zwischen Dörfern, Bahnhöfen und Zentren. Mobilitätspolitik muss Wahlfreiheit schaffen und alle Verkehrsträger sinnvoll miteinander verbinden.

Umwelt & Naturschutz

Unterstützung bei der Reduzierung des Pestizideinsatzes

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Weniger Pestizide schützen Böden, Gewässer, Biodiversität und damit unsere Lebensgrundlagen. Gleichzeitig dürfen wir die Landwirtschaft mit dieser Aufgabe nicht alleinlassen. Wer auf nachhaltigere Methoden umstellt, soll während dieser Phase gezielt unterstützt werden. Gerade in einem ländlich geprägten Bezirk wie dem Sensebezirk gilt für mich: Umwelt schützen und eine starke, produzierende Landwirtschaft erhalten – beides muss zusammen möglich sein.

Beschleunigung der Klimaneutralität

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

wenn ein früheres Ziel realistisch erreichbar ist. Klimaschutz braucht Ambition, aber ebenso konkrete und finanzierbare Massnahmen. Als Oberamtmann wäre mir wichtig, Gemeinden, Landwirtschaft, Bevölkerung und KMU mitzunehmen. Beispiel: Gebäudesanierungen, lokale erneuerbare Energie und bessere Mobilität bringen messbaren Nutzen. Ziele verschärfen ja – aber mit einem glaubwürdigen Weg dorthin, statt nur ein früheres Datum festzulegen.

Anreize statt Verbote beim Klimaschutz

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Anreize und Zielvereinbarungen sollen beim Klimaschutz im Vordergrund stehen, weil nachhaltige Veränderungen am besten gemeinsam mit Bevölkerung, Gemeinden, Landwirtschaft und Wirtschaft gelingen. Wo freiwillige Massnahmen jedoch nachweislich nicht ausreichen, können klare und verhältnismässige Regeln notwendig sein. Als Oberamtmann wäre mir wichtig: ermöglichen und unterstützen, bevor wir verbieten.

Entsiegelung und Begrünung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Mehr Grün auf versiegelten Flächen verbessert das Mikroklima, schafft Lebensqualität, fördert die Biodiversität und kann bei Starkregen Wasser zurückhalten. Gerade mit Blick auf Naturgefahren und eine nachhaltige Bezirksentwicklung ist das sinnvoll. Entscheidend ist für mich eine pragmatische Umsetzung: klimaresistente Bäume und Begrünungen dort fördern, wo sie wirksam und langfristig unterhaltbar sind – gemeinsam mit Gemeinden und Eigentümern.

Politisches System & Medien

"Digital Only"-Prinzip

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Digitalisierung soll den Zugang zur Verwaltung vereinfachen, nicht Menschen ausschliessen. Online-Angebote müssen konsequent ausgebaut werden, gleichzeitig braucht es weiterhin persönliche Anlaufstellen. Gerade ältere Menschen oder Personen mit komplexen Anliegen dürfen nicht zurückgelassen werden. Als Oberamtmann wäre mir wichtig: eine moderne, effiziente Verwaltung – digital, wo es sinnvoll ist, persönlich, wo es Menschen brauchen.

Finanzielle Unterstützung für lokale Medien

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Sofern die journalistische Unabhängigkeit vollständig gewahrt bleibt. Gerade für einen Bezirk wie den Sensebezirk sind starke regionale Medien wichtig: Sie informieren über Politik, Gemeinden und Projekte, schaffen Transparenz und ermöglichen demokratische Meinungsbildung. Eine Förderung kann ich unterstützen, wenn sie nach klaren, staatsfernen Kriterien erfolgt. Unterstützung für Journalismus ja – Einflussnahme auf Inhalte nein.

Enge Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja zu engen Beziehungen – aber nein zu einem EU-Beitritt unter den heutigen Bedingungen. Als Sicherheitsfachmann weiss ich, wie wichtig internationale Zusammenarbeit bei Sicherheit, Wirtschaft und grenzüberschreitenden Herausforderungen ist. Für die Schweiz halte ich den bilateralen Weg für pragmatischer und wirkungsvoller: eng kooperieren, verlässlicher Partner sein und gleichzeitig unsere Eigenständigkeit und direkte Demokratie bewahren.

Haushalt für internationale Entwicklung

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Aber gezielt und wirkungsorientiert. Entwicklungszusammenarbeit kann Perspektiven vor Ort schaffen, Armut reduzieren und langfristig auch Stabilität und Sicherheit fördern. Als Oberamtmann wäre mir zugleich wichtig, dass jeder zusätzliche Franken verantwortungsvoll eingesetzt wird und die Aufgaben unserer Gemeinden nicht konkurrenziert. Solidarität endet nicht an unserer Grenze – sie braucht aber Transparenz, messbare Wirkung und gesunde Kantonsfinanzen.

Sicherheit & Polizei

Ersetzung der bilateralen Abkommen zwischen der Schweiz und der EU

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Als Polizist und Sicherheitsfachmann weiss ich: Kriminalität endet nicht an der Landesgrenze. Schengen gibt unseren Behörden wichtige Fahndungsinformationen und ermöglicht wirksame internationale Zusammenarbeit. Statt Schengen zu kündigen, will ich gezielte, lageabhängige Kontrollen und eine starke Grenz- und Polizeiarbeit. Für die Sicherheit zählt nicht der Schlagbaum, sondern dass wir die richtigen Personen erkennen und konsequent handeln.

Verstärkte Überwachungsmassnahmen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Aber rechtsstaatlich klar begrenzt. Als Polizist weiss ich, dass moderne Fahndungsmittel Leben schützen und Straftaten schneller aufklären können. Beispiel: Nach einer Entführung kann eine automatisierte Fahrzeugsuche helfen, ein gesuchtes Auto rasch zu lokalisieren. Solche Instrumente müssen zielgerichtet, verhältnismässig und kontrolliert eingesetzt werden. Mehr Sicherheit ja – aber nie auf Kosten unserer Grundrechte.

Genehmigung von präventiven Durchsuchungen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Sicherheit in Asylzentren schützt Schutzsuchende, Mitarbeitende und Bevölkerung. Vorbeugende Durchsuchungen können sinnvoll sein, müssen aber durch geschultes Personal professionell durchgeführt werden. Für mich als Polizist und Sozialdemokrat gelten dabei klare Grenzen: gesetzliche Grundlage, Verhältnismässigkeit und Respekt vor der Menschenwürde. Sicherheit und Menschlichkeit gehören zusammen.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Eine funktionierende Marktwirtschaft schafft Innovation, Arbeitsplätze und Wohlstand. Aber nicht alle profitieren automatisch davon. Ich bin überzeugt: Wirtschaftlicher Erfolg braucht faire Regeln und soziale Verantwortung. Beispiel: Ein florierendes Unternehmen stärkt unsere Region – wenn es gute Arbeitsplätze schafft, fair entlöhnt und Verantwortung übernimmt. Für den Sensebezirk braucht es beides: eine starke Wirtschaft und starken Zusammenhalt.

Vollzeit-Kinderbetreuung

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Nein, das lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend ist, dass ein Kind Geborgenheit, Zeit, Verlässlichkeit und gute Förderung erhält. Ob beide Eltern arbeiten oder ein Elternteil zu Hause bleibt, sollen Familien selbst entscheiden können – ohne gesellschaftlichen oder finanziellen Zwang. Politik soll dafür gute Rahmenbedingungen schaffen: bezahlbare Betreuung, flexible Arbeitsmodelle und echte Wahlfreiheit. Das Kindeswohl steht für mich im Zentrum.

Bestrafung Krimineller

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Beides gehört zusammen. Als Polizist ist für mich klar: Straftaten müssen konsequent verfolgt, Opfer geschützt und Täter zur Verantwortung gezogen werden. Sicherheit entsteht aber auch dadurch, dass Menschen nach verbüsster Strafe nicht erneut straffällig werden. Deshalb ist eine wirksame Wiedereingliederung ebenso wichtig. Konsequenz und Resozialisierung sind keine Gegensätze – nachhaltige Sicherheit braucht beides.

Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

1 2 3 4 5 6 7
Kommentar

Ein starker Umweltschutz ist notwendig, darf aber nicht gegen eine starke Wirtschaft ausgespielt werden. Als Präsident einer Umweltkommission und Polizeioffizier denke ich langfristig: Wir müssen Risiken erkennen, bevor Schäden entstehen. Im Sensebezirk brauchen wir intakte Natur ebenso wie starke KMU und Arbeitsplätze. Wo Schutzmassnahmen nötig sind, müssen sie wirksam und verhältnismässig sein. Nachhaltigkeit bedeutet für mich: Natur bewahren und wirtschaftliche Perspektiven sichern.

Zurück zum Dashboard