Barbara Keller
Sozialdemokratische Partei | 01.13.9
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ergänzungsleistungen entlasten Familien mit tiefem Einkommen gezielt, reduzieren Kinderarmut und sichern gleiche Chancen. Sie verhindern, dass trotz Arbeit soziale Not entsteht, und stärken langfristig Bildung, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton Bern.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Weitere Verschärfungen schaffen Misstrauen und erhöhen den Druck auf Menschen in schwierigen Lebenslagen. Sozialhilfe soll unterstützen statt kontrollieren, Missbrauch ist selten und bestehende Instrumente reichen aus. Entscheidend sind Hilfe, Integration und Perspektiven.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine ausgebaute Elternzeit stärkt Familien, fördert die Gleichstellung und ermöglicht beiden Elternteilen, Verantwortung zu übernehmen. Sie verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Krankenkassenprämien belasten viele Haushalte stark. Eine höhere Prämienverbilligung sorgt für mehr finanzielle Sicherheit, verhindert Überschuldung und stellt sicher, dass der Zugang zur Gesundheitsversorgung nicht vom Einkommen abhängt.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Gesundheitssystem soll nicht auf Kosten der Schwächsten saniert werden. Gesundheitskosten und steigende Krankenkassenprämien gehören zu den grössten Sorgen der Schweizer Bevölkerung. Das profit- und wettbewerbsorientierte Gesundheitssystem wälzt die Kosten skrupellos auf die Versicherten ab, anstatt den Blick auf die Fehlanreize im Gesundheitssystem zu richten.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Integrative Schulen fördern Chancengleichheit, soziale Kompetenzen und gegenseitigen Respekt. Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen lernen gemeinsam, profitieren voneinander und werden besser auf eine vielfältige Gesellschaft vorbereitet. Gleichzeitig stärkt dies den sozialen Zusammenhalt.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleiche Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Gezielte Förderung und höhere Stipendien gleichen soziale Unterschiede aus, ermöglichen Talentförderung und stärken langfristig Chancengerechtigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
In der Schweiz ist mehr als ein Viertel der Bevölkerung von der Demokratie ausgeschlossen. Das muss sich ändern. Wer hier lebt, soll das Recht auf Einbürgerung haben, mit objektiven Kriterien.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bern soll ein Zuhause für alle sein: Menschen sollen sich bei uns nicht nur willkommen fühlen, sondern auch Integrations- und Arbeitsmöglichkeiten finden. Dazu gehört auch der Zugang zum öffentlichen Raum, sowie der Zugang zu Arbeit.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlkarten schränken die Selbstbestimmung von Asylsuchenden unnötig ein, stigmatisieren sie im Alltag und erschweren eine selbstständige Lebensführung. Bargeld ist praktikabler und fördert Eigenverantwortung statt Ausgrenzung.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Geregelte Beziehungen mit der EU funktionieren nur mit starken Rechten für alle Arbeitnehmenden. Die Personenfreizügigkeit sichert fairen Lohnschutz und gleiche Arbeitsbedingungen. Kündigungen der Bilateralen oder Einschränkungen gefährden Gewerkschaftsrechte, fördern Lohndumping und schwächen den sozialen Zusammenhalt.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kultur erleben, an Kultur teilhaben und Kultur geniessen sind wichtige – gesellschaftlich und sozial notwendige – Aspekte eines lebendigen städtischen Lebens. Das Kunstmuseum Bern spielt dabei eine zentrale Rolle: Mit der Sanierung und dem Ersatzneubau wird es moderner, zugänglicher und kann weiterhin herausragende Ausstellungen zeigen, Bildung fördern und das kulturelle Leben der Stadt nachhaltig stärken.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein. Ein Verbot nimmt Behörden und Schulen die Möglichkeit, inklusiv und zeitgemäss zu kommunizieren.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Direkte Medienförderung stärkt regionale Berichterstattung, sichert Qualität und Medienvielfalt. Sie gleicht den Druck globaler Plattformen aus, hält lokale Themen sichtbar und unterstützt eine fundierte demokratische Meinungsbildung in allen Regionen.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Senkung der kantonalen Steuern reduziert die Mittel für wichtige öffentliche Aufgaben wie Bildung, Gesundheit, Soziales und Infrastruktur. Gerade in der aktuellen Zeit braucht der Kanton stabile Einnahmen, um gesellschaftliche Leistungen zu sichern und soziale Ungleichheiten nicht zu verschärfen.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Reduktion der kantonalen Beteiligung würde den Einfluss des Kantons auf die BEKB verringern und das öffentliche Interesse an einer stabilen, regional verankerten Bank schwächen.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein flächendeckender Mindestlohn von CHF 4’200 sichert allen Arbeitnehmenden ein existenzsicherndes Einkommen, bekämpft Lohndumping und schafft gerechte Arbeitsbedingungen. Er stärkt Kaufkraft, fördert Chancengleichheit und sorgt dafür, dass harte Arbeit fair entlohnt wird – endlich Lohn, der zum Leben reicht! Ich habe mich selbst aktiv an der Unterschriftensammlung für einen städtischen Mindestlohn beteiligt.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus gewerkschaftlicher Sicht gefährdet eine vollständige Liberalisierung die Arbeitszeiten und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Längere oder unregelmässige Öffnungszeiten erhöhen Stress und erschweren Familien- und Freizeitplanung. Geregelte Öffnungszeiten schützen Rechte, faire Löhne und soziale Standards.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Strengere Kontrollen der Lohngleichheit stellen sicher, dass Frauen für gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Gerade bei Unternehmen mit kantonalen Aufträgen sorgt dies für Transparenz, fairere Arbeitsbedingungen und stärkt die Gleichstellung am Arbeitsplatz – echte Chancengerechtigkeit statt Lippenbekenntnisse.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als Vizepräsidentin des SEV (Gewerkschaft des Verkehrspersonals) setze ich mich stark dafür ein: Der Service Public steht unter Druck, besonders in ländlichen Gebieten. Eine stärkere kantonale Unterstützung sichert den Zugang zu öffentlichem Verkehr und Verwaltungsdienstleistungen, stärkt die Lebensqualität und gewährleistet, dass alle Menschen unabhängig vom Wohnort gleich gut versorgt werden.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Atomkraft birgt hohe Risiken für Umwelt und Bevölkerung, erzeugt langlebigen Atommüll und ist weder nachhaltig noch sicher. Der Kanton sollte stattdessen auf erneuerbare Energien setzen, um saubere, sichere und zukunftsfähige Energieversorgung zu fördern – Atomkraft nein, danke!
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als Vizepräsidentin des SEV (Gewerkschaft Verkehrspersonal) setze ich mich stark dafür ein: Mehr Mittel für den öffentlichen Verkehr stärken den Service public, verbessern die Mobilität für alle und machen den Verkehr nachhaltiger. Sie sichern Arbeitsplätze, fördern zuverlässige Verbindungen gerade in ländlichen Gebieten und entlasten Umwelt und Bevölkerung zugleich.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein. Ein „Digital-Only“-Prinzip würde Menschen ausschliessen, die keinen einfachen Zugang zu Internet oder digitalen Geräten haben, und ältere oder technisch weniger versierte Personen benachteiligen. Der Kanton muss Dienstleistungen weiterhin auch persönlich oder telefonisch anbieten, um Zugänglichkeit und Gleichbehandlung zu gewährleisten.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum greift massiv in die Privatsphäre ein, schafft ein Gefühl ständiger Kontrolle und verhindert nicht effektiv Kriminalität. Prävention und Sozialarbeit sind wirksamere Mittel, um Sicherheit zu gewährleisten.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Verschärfte Regeln für Demonstrationen untergraben das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Härteres Durchgreifen und die Verrechnung von Polizeikosten würden soziale Bewegungen und zivilgesellschaftliches Engagement abschrecken, statt Probleme zu lösen. Demokratie lebt vom Recht, sichtbar zu protestieren.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein. Die standardmässige Nennung der Nationalität fördert Racial Profiling und Vorurteile, statt zur Aufklärung beizutragen. Polizeimeldungen sollten sachlich bleiben und sich auf Fakten konzentrieren, um Diskriminierung zu vermeiden.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Eine freie Marktwirtschaft begünstigt nicht automatisch alle, sondern oft vor allem diejenigen mit Kapital, Zugang zu Ressourcen und Verhandlungsmacht. Ohne regulierende Massnahmen entstehen soziale Ungleichheiten, Lohndruck und Benachteiligung von schwächeren Gruppen. Fairer Wettbewerb braucht Rahmenbedingungen und Schutz für alle.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Gleichberechtigte Elternschaft, flexible Arbeitsmodelle und qualitativ hochwertige Betreuungseinrichtungen fördern die Entwicklung, Chancengleichheit und eine faire Rollenverteilung in der Familie – und nicht veraltete Familienmodelle, in denen ein Elternteil Vollzeit zu Hause bleibt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Ein stärkerer Umweltschutz ist entscheidend für unsere Zukunft. Wirtschaftswachstum darf nicht auf Kosten der Umwelt und kommenden Generationen gehen.
Kommentar
Ja. Es braucht sicheren, bezahlbaren, sozial durchmischten und ökologisch nachhaltigen Wohnraum für alle im Kanton Bern. Der gemeinnützige Wohnungsbau wirkt steigenden Mieten entgegen, verhindert Verdrängung und fördert langfristig stabile Quartiere statt kurzfristiger Renditen.