Barbara Keller
Sozialdemokratische Partei | 01.13.9
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Les prestations complémentaires soulagent de manière ciblée les familles à bas revenus, réduisent la pauvreté des enfants et garantissent l'égalité des chances. Elles empêchent que la misère sociale s'installe malgré le travail et renforcent à long terme la formation, la santé et la cohésion sociale dans le canton de Berne.
Ergänzungsleistungen entlasten Familien mit tiefem Einkommen gezielt, reduzieren Kinderarmut und sichern gleiche Chancen. Sie verhindern, dass trotz Arbeit soziale Not entsteht, und stärken langfristig Bildung, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kanton Bern.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
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De nouveaux durcissements créent de la méfiance et augmentent la pression sur les personnes en situation difficile. L'aide sociale doit soutenir plutôt que contrôler, les abus sont rares et les instruments existants suffisent. Ce qui est décisif, c'est l'aide, l'intégration et les perspectives.
Weitere Verschärfungen schaffen Misstrauen und erhöhen den Druck auf Menschen in schwierigen Lebenslagen. Sozialhilfe soll unterstützen statt kontrollieren, Missbrauch ist selten und bestehende Instrumente reichen aus. Entscheidend sind Hilfe, Integration und Perspektiven.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
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Un congé parental étendu renforce les familles, favorise l'égalité et permet aux deux parents d'assumer des responsabilités. Il permet de mieux concilier vie familiale et vie professionnelle.
Eine ausgebaute Elternzeit stärkt Familien, fördert die Gleichstellung und ermöglicht beiden Elternteilen, Verantwortung zu übernehmen. Sie verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Les primes d'assurance maladie pèsent lourdement sur de nombreux ménages. Une réduction de primes plus élevée assure une plus grande sécurité financière, prévient le surendettement et garantit que l'accès aux soins de santé ne dépend pas du revenu.
Die Krankenkassenprämien belasten viele Haushalte stark. Eine höhere Prämienverbilligung sorgt für mehr finanzielle Sicherheit, verhindert Überschuldung und stellt sicher, dass der Zugang zur Gesundheitsversorgung nicht vom Einkommen abhängt.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
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Le système de santé ne doit pas être assaini sur le dos des plus faibles. Les coûts de la santé et l'augmentation des primes d'assurance maladie font partie des plus grandes préoccupations de la population suisse. Le système de santé, axé sur le profit et la concurrence, reporte sans scrupule les coûts sur les assurés au lieu de se pencher sur les mauvaises incitations du système de santé.
Das Gesundheitssystem soll nicht auf Kosten der Schwächsten saniert werden. Gesundheitskosten und steigende Krankenkassenprämien gehören zu den grössten Sorgen der Schweizer Bevölkerung. Das profit- und wettbewerbsorientierte Gesundheitssystem wälzt die Kosten skrupellos auf die Versicherten ab, anstatt den Blick auf die Fehlanreize im Gesundheitssystem zu richten.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
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Les écoles intégratives favorisent l'égalité des chances, les compétences sociales et le respect mutuel. Les enfants avec et sans handicaps apprennent ensemble, profitent les uns des autres et sont mieux préparés à une société diversifiée. En même temps, cela renforce la cohésion sociale.
Integrative Schulen fördern Chancengleichheit, soziale Kompetenzen und gegenseitigen Respekt. Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen lernen gemeinsam, profitieren voneinander und werden besser auf eine vielfältige Gesellschaft vorbereitet. Gleichzeitig stärkt dies den sozialen Zusammenhalt.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
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Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
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Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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L'égalité des chances en matière de formation ne doit pas dépendre du revenu des parents. Un soutien ciblé et des bourses plus élevées permettent d'aplanir les différences sociales, d'encourager les talents et de renforcer à long terme l'égalité des chances et la cohésion sociale.
Gleiche Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Gezielte Förderung und höhere Stipendien gleichen soziale Unterschiede aus, ermöglichen Talentförderung und stärken langfristig Chancengerechtigkeit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
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En Suisse, plus d'un quart de la population est exclu de la démocratie. Cela doit changer. Ceux qui vivent ici doivent avoir le droit de se faire naturaliser, avec des critères objectifs.
In der Schweiz ist mehr als ein Viertel der Bevölkerung von der Demokratie ausgeschlossen. Das muss sich ändern. Wer hier lebt, soll das Recht auf Einbürgerung haben, mit objektiven Kriterien.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
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Berne doit être un foyer pour tous : Les gens doivent non seulement se sentir bienvenus chez nous, mais aussi trouver des possibilités d'intégration et de travail. Cela implique aussi l'accès à l'espace public, ainsi que l'accès au travail.
Bern soll ein Zuhause für alle sein: Menschen sollen sich bei uns nicht nur willkommen fühlen, sondern auch Integrations- und Arbeitsmöglichkeiten finden. Dazu gehört auch der Zugang zum öffentlichen Raum, sowie der Zugang zu Arbeit.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
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Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
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Les cartes de paiement limitent inutilement l'autodétermination des demandeurs d'asile, les stigmatisent au quotidien et rendent plus difficile une vie autonome. L'argent liquide est plus pratique et favorise la responsabilité individuelle plutôt que l'exclusion.
Bezahlkarten schränken die Selbstbestimmung von Asylsuchenden unnötig ein, stigmatisieren sie im Alltag und erschweren eine selbstständige Lebensführung. Bargeld ist praktikabler und fördert Eigenverantwortung statt Ausgrenzung.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
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Des relations réglementées avec l'UE ne peuvent fonctionner qu'avec des droits forts pour tous les travailleurs et travailleuses. La libre circulation des personnes garantit une protection salariale équitable et des conditions de travail identiques. La résiliation des accords bilatéraux ou des restrictions mettent en danger les droits syndicaux, encouragent le dumping salarial et affaiblissent la cohésion sociale.
Geregelte Beziehungen mit der EU funktionieren nur mit starken Rechten für alle Arbeitnehmenden. Die Personenfreizügigkeit sichert fairen Lohnschutz und gleiche Arbeitsbedingungen. Kündigungen der Bilateralen oder Einschränkungen gefährden Gewerkschaftsrechte, fördern Lohndumping und schwächen den sozialen Zusammenhalt.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
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Vivre la culture, participer à la culture et profiter de la culture sont des aspects importants - socialement et socialement nécessaires - d'une vie urbaine vivante. Le Musée des Beaux-Arts de Berne joue un rôle central dans ce contexte : grâce à la rénovation et au nouveau bâtiment de remplacement, il sera plus moderne, plus accessible et pourra continuer à présenter des expositions exceptionnelles, à promouvoir l'éducation et à renforcer durablement la vie culturelle de la ville.
Kultur erleben, an Kultur teilhaben und Kultur geniessen sind wichtige – gesellschaftlich und sozial notwendige – Aspekte eines lebendigen städtischen Lebens. Das Kunstmuseum Bern spielt dabei eine zentrale Rolle: Mit der Sanierung und dem Ersatzneubau wird es moderner, zugänglicher und kann weiterhin herausragende Ausstellungen zeigen, Bildung fördern und das kulturelle Leben der Stadt nachhaltig stärken.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Non. Une interdiction prive les autorités et les écoles de la possibilité de communiquer de manière inclusive et moderne.
Nein. Ein Verbot nimmt Behörden und Schulen die Möglichkeit, inklusiv und zeitgemäss zu kommunizieren.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
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Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
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Le soutien direct aux médias renforce les reportages régionaux, garantit la qualité et la diversité des médias. Elle compense la pression des plateformes mondiales, maintient la visibilité des thèmes locaux et soutient une formation d'opinion démocratique fondée dans toutes les régions.
Direkte Medienförderung stärkt regionale Berichterstattung, sichert Qualität und Medienvielfalt. Sie gleicht den Druck globaler Plattformen aus, hält lokale Themen sichtbar und unterstützt eine fundierte demokratische Meinungsbildung in allen Regionen.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
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Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Une baisse des impôts cantonaux réduit les moyens alloués à des tâches publiques importantes telles que l'éducation, la santé, le social et les infrastructures. C'est précisément dans la période actuelle que le canton a besoin de recettes stables pour garantir les prestations sociales et ne pas aggraver les inégalités sociales.
Eine Senkung der kantonalen Steuern reduziert die Mittel für wichtige öffentliche Aufgaben wie Bildung, Gesundheit, Soziales und Infrastruktur. Gerade in der aktuellen Zeit braucht der Kanton stabile Einnahmen, um gesellschaftliche Leistungen zu sichern und soziale Ungleichheiten nicht zu verschärfen.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
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Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
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Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
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Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
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Une réduction de la participation cantonale réduirait l'influence du canton sur la BEKB et affaiblirait l'intérêt public pour une banque stable et ancrée dans la région.
Eine Reduktion der kantonalen Beteiligung würde den Einfluss des Kantons auf die BEKB verringern und das öffentliche Interesse an einer stabilen, regional verankerten Bank schwächen.
Einführung kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Un salaire minimum généralisé de CHF 4'200 assure à tous les travailleurs un revenu suffisant pour vivre, lutte contre le dumping salarial et crée des conditions de travail équitables. Il renforce le pouvoir d'achat, favorise l'égalité des chances et veille à ce que le dur labeur soit rémunéré de manière équitable - enfin un salaire qui suffit pour vivre ! J'ai moi-même participé activement à la collecte de signatures pour un salaire minimum urbain.
Ein flächendeckender Mindestlohn von CHF 4’200 sichert allen Arbeitnehmenden ein existenzsicherndes Einkommen, bekämpft Lohndumping und schafft gerechte Arbeitsbedingungen. Er stärkt Kaufkraft, fördert Chancengleichheit und sorgt dafür, dass harte Arbeit fair entlohnt wird – endlich Lohn, der zum Leben reicht! Ich habe mich selbst aktiv an der Unterschriftensammlung für einen städtischen Mindestlohn beteiligt.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
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D'un point de vue syndical, une libéralisation totale met en danger les horaires de travail et la protection de la santé des travailleurs. Des horaires d'ouverture plus longs ou irréguliers augmentent le stress et compliquent la planification de la famille et des loisirs. Des horaires d'ouverture réglementés protègent les droits, les salaires équitables et les normes sociales.
Aus gewerkschaftlicher Sicht gefährdet eine vollständige Liberalisierung die Arbeitszeiten und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten. Längere oder unregelmässige Öffnungszeiten erhöhen Stress und erschweren Familien- und Freizeitplanung. Geregelte Öffnungszeiten schützen Rechte, faire Löhne und soziale Standards.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Des contrôles plus stricts de l'égalité salariale garantissent que les femmes reçoivent le même salaire pour un travail égal. Pour les entreprises ayant des mandats cantonaux en particulier, cela assure la transparence, des conditions de travail plus équitables et renforce l'égalité sur le lieu de travail - une véritable égalité des chances au lieu d'un discours de pure forme.
Strengere Kontrollen der Lohngleichheit stellen sicher, dass Frauen für gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten. Gerade bei Unternehmen mit kantonalen Aufträgen sorgt dies für Transparenz, fairere Arbeitsbedingungen und stärkt die Gleichstellung am Arbeitsplatz – echte Chancengerechtigkeit statt Lippenbekenntnisse.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
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Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
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En tant que vice-présidente du SEV (Syndicat du personnel des transports), je m'y engage fortement : Le service public est sous pression, surtout dans les zones rurales. Un soutien cantonal plus important garantit l'accès aux transports publics et aux services administratifs, renforce la qualité de vie et garantit que tout le monde bénéficie des mêmes services, indépendamment du lieu de résidence.
Als Vizepräsidentin des SEV (Gewerkschaft des Verkehrspersonals) setze ich mich stark dafür ein: Der Service Public steht unter Druck, besonders in ländlichen Gebieten. Eine stärkere kantonale Unterstützung sichert den Zugang zu öffentlichem Verkehr und Verwaltungsdienstleistungen, stärkt die Lebensqualität und gewährleistet, dass alle Menschen unabhängig vom Wohnort gleich gut versorgt werden.
Umwelt & Energie
AKW-Neubau erlauben
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
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L'énergie nucléaire comporte des risques élevés pour l'environnement et la population, produit des déchets nucléaires à longue durée de vie et n'est ni durable ni sûre. Le canton devrait plutôt miser sur les énergies renouvelables afin de promouvoir un approvisionnement énergétique propre, sûr et durable - le nucléaire, non merci !
Atomkraft birgt hohe Risiken für Umwelt und Bevölkerung, erzeugt langlebigen Atommüll und ist weder nachhaltig noch sicher. Der Kanton sollte stattdessen auf erneuerbare Energien setzen, um saubere, sichere und zukunftsfähige Energieversorgung zu fördern – Atomkraft nein, danke!
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
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Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
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Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
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Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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En tant que vice-présidente du SEV (Syndicat du personnel des transports), je m'engage fortement dans ce sens : Plus de moyens pour les transports publics renforcent le service public, améliorent la mobilité pour tous et rendent les transports plus durables. Ils garantissent des emplois, favorisent des liaisons fiables, notamment dans les régions rurales, et soulagent en même temps l'environnement et la population.
Als Vizepräsidentin des SEV (Gewerkschaft Verkehrspersonal) setze ich mich stark dafür ein: Mehr Mittel für den öffentlichen Verkehr stärken den Service public, verbessern die Mobilität für alle und machen den Verkehr nachhaltiger. Sie sichern Arbeitsplätze, fördern zuverlässige Verbindungen gerade in ländlichen Gebieten und entlasten Umwelt und Bevölkerung zugleich.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
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Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
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Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Non. Un principe de "digital only" exclurait les personnes qui n'ont pas facilement accès à Internet ou aux appareils numériques, et désavantagerait les personnes âgées ou les personnes techniquement moins compétentes. Le canton doit continuer à proposer des services en personne ou par téléphone afin de garantir l'accessibilité et l'égalité de traitement.
Nein. Ein „Digital-Only“-Prinzip würde Menschen ausschliessen, die keinen einfachen Zugang zu Internet oder digitalen Geräten haben, und ältere oder technisch weniger versierte Personen benachteiligen. Der Kanton muss Dienstleistungen weiterhin auch persönlich oder telefonisch anbieten, um Zugänglichkeit und Gleichbehandlung zu gewährleisten.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Le développement de la vidéosurveillance dans l'espace public porte massivement atteinte à la vie privée, crée un sentiment de contrôle permanent et ne prévient pas efficacement la criminalité. La prévention et le travail social sont des moyens plus efficaces pour garantir la sécurité.
Ein Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum greift massiv in die Privatsphäre ein, schafft ein Gefühl ständiger Kontrolle und verhindert nicht effektiv Kriminalität. Prävention und Sozialarbeit sind wirksamere Mittel, um Sicherheit zu gewährleisten.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
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Des règles plus strictes pour les manifestations sapent le droit fondamental à la liberté de réunion. Une répression plus sévère et la facturation des frais de police décourageraient les mouvements sociaux et l'engagement de la société civile au lieu de résoudre les problèmes. La démocratie vit du droit de protester de manière visible.
Verschärfte Regeln für Demonstrationen untergraben das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Härteres Durchgreifen und die Verrechnung von Polizeikosten würden soziale Bewegungen und zivilgesellschaftliches Engagement abschrecken, statt Probleme zu lösen. Demokratie lebt vom Recht, sichtbar zu protestieren.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
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Commentari
Non. La mention standard de la nationalité favorise le profilage racial et les préjugés au lieu de contribuer à la clarification. Les rapports de police devraient rester factuels et se concentrer sur les faits afin d'éviter la discrimination.
Nein. Die standardmässige Nennung der Nationalität fördert Racial Profiling und Vorurteile, statt zur Aufklärung beizutragen. Polizeimeldungen sollten sachlich bleiben und sich auf Fakten konzentrieren, um Diskriminierung zu vermeiden.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Une économie de marché libre ne favorise pas automatiquement tout le monde, mais souvent surtout ceux qui disposent d'un capital, d'un accès aux ressources et d'un pouvoir de négociation. Sans mesures de régulation, les inégalités sociales, la pression sur les salaires et la discrimination des groupes les plus faibles apparaissent. Une concurrence loyale nécessite des conditions-cadres et une protection pour tous.
Eine freie Marktwirtschaft begünstigt nicht automatisch alle, sondern oft vor allem diejenigen mit Kapital, Zugang zu Ressourcen und Verhandlungsmacht. Ohne regulierende Massnahmen entstehen soziale Ungleichheiten, Lohndruck und Benachteiligung von schwächeren Gruppen. Fairer Wettbewerb braucht Rahmenbedingungen und Schutz für alle.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
L'égalité des droits parentaux, des modèles de travail flexibles et des structures d'accueil de qualité favorisent le développement, l'égalité des chances et une répartition équitable des rôles au sein de la famille - et non des modèles familiaux dépassés dans lesquels l'un des parents reste à la maison à plein temps.
Gleichberechtigte Elternschaft, flexible Arbeitsmodelle und qualitativ hochwertige Betreuungseinrichtungen fördern die Entwicklung, Chancengleichheit und eine faire Rollenverteilung in der Familie – und nicht veraltete Familienmodelle, in denen ein Elternteil Vollzeit zu Hause bleibt.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Une protection accrue de l'environnement est essentielle pour notre avenir. La croissance économique ne doit pas se faire au détriment de l'environnement et des générations futures.
Ein stärkerer Umweltschutz ist entscheidend für unsere Zukunft. Wirtschaftswachstum darf nicht auf Kosten der Umwelt und kommenden Generationen gehen.
Commentari
Oui, il faut des logements sûrs, abordables, socialement mixtes et écologiquement durables pour tous dans le canton de Berne. La construction de logements d'utilité publique permet de lutter contre la hausse des loyers, d'éviter l'éviction et de promouvoir des quartiers stables à long terme plutôt que des rendements à court terme.
Ja. Es braucht sicheren, bezahlbaren, sozial durchmischten und ökologisch nachhaltigen Wohnraum für alle im Kanton Bern. Der gemeinnützige Wohnungsbau wirkt steigenden Mieten entgegen, verhindert Verdrängung und fördert langfristig stabile Quartiere statt kurzfristiger Renditen.
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