Samira Martini
Sozialdemokratische Partei | 05.01.1 | Bisher
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familien-Ergänzungsleistungen entlasten Familien mit tiefem Einkommen, verhindern Armut trotz Arbeit und stärken die soziale Sicherheit. Sie fördern faire Lebensbedingungen und investieren nachhaltig in die Zukunft der Familien im Kanton Bern.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sozialhilfe muss auf Vertrauen, Würde und Rechtsstaatlichkeit beruhen. Verschärfungen und erleichterte Überwachung treffen vor allem Bedürftige, schaffen Misstrauen und stigmatisieren Menschen in Not.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine ausgebaute Elternzeit fördert eine faire Aufteilung von Care-Arbeiten, entlastet Mütter und verbessert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig profitieren Kinder von mehr Zeit mit beiden Eltern. Sie ist eine wichtige Investition, die Familien stärkt.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gesundheit muss für alle bezahlbar sein. Hohe Prämien belasten Familien und tiefe Einkommen unverhältnismässig stark. Eine Erhöhung der Prämienverbilligung schützt Menschen mit kleinerem Porte-Monnaie und sorgt dafür, dass niemand aus Angst vor Kosten auf medizinische Versorgung verzichten muss.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Oberaargau als Land- und Randregion ist von allfälligen Leistungsverschiebungen besonders stark betroffen. Wir brauchen eine solide Grundversorgung in unserer Region. Dafür und gegen weitere Schliessungen mache ich mich stark.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder mit Besonderheiten lernen gemeinsam mit Gleichaltrigen, entwickeln soziale Kompetenzen und werden nicht ausgegrenzt. Dies fördert Respekt, Solidarität und gleiche Bildungschancen für alle – unabhängig von individuellen Voraussetzungen. Der integrative Schulalltag benötigt aber weitere Ressourcen, damit die Lehrpersonen ihren Beruf wieder mit Freude ausüben können.
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder lernen am besten gemeinsam, unabhängig von Sprache oder Herkunft. Separierte Klassen können Ausgrenzung fördern. Bessere Unterstützung in regulären Klassen, bspw. durch gezielten Sprachförderunterricht, stärkt die Integration und Solidarität untereinander.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Landessprachen fördern Integration, kulturelle Identität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist wichtig und eine Besonderheit, mind. eine weitere Landessprache prioritär zu erlernen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Förderunterricht und höhere Stipendien gleichen Startchancen aus, verhindern, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien benachteiligt werden und stärken langfristig Chancengleichheit.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der demokratische Gedanken will, dass Menschen, die in einer Gemeinschaft leben, eine Stimme erhalten. Menschen, die hier arbeiten, Steuern zahlen und das Zusammenleben mitgestalten, sollen auch mitbestimmen dürfen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Bern trägt eine Verantwortung für Menschen in Not. Die direkte Aufnahme aus Krisengebieten schützt Geflüchtete vor einer lebensgefährlicher Flucht, fördert die humane Asylpolitik und verhindert Schlepperstrukturen.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ausländer:innen, denen Sprache, Bildung und Arbeit besser zugänglich gemacht wird, können aktiver am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Strenge Regeln oder höhere Hürden benachteiligen langjährig integrierte Menschen, schaffen Ungleichheit und schwächen soziale Teilhabe. Wichtiger ist Unterstützung beim Spracherwerb und gesellschaftlicher Einbindung, damit alle die gleichen Chancen auf politische Mitbestimmung und Zugehörigkeit im Kanton Bern erhalten.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlkarten schränken die Selbstbestimmung der Asylsuchenden ein. Bargeld ermöglicht selbstständige Entscheidungen und Teilhabe am Alltag.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Bilateralen sichern Arbeitsplätze. Eine Kündigung würde die Wirtschaft, Beschäftigung und soziale Sicherheit destabilisieren. Personenfreizügigkeit stärkt Solidarität, schützt Arbeitnehmendenrechte und ermöglicht Fachkräftezuwanderung. Statt Abgrenzung braucht es Zusammenarbeit.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das Kunstmuseum Bern beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der Schweiz und hat auch ein internationales Renommee. Eine Modernisierung sichert diesen kulturellen Wert langfristig.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Cannabis bleibt eine riskante Substanz, deren Konsum gesundheitliche Schäden verursachen kann. Statt Legalisierung sind Prävention, Aufklärung und Angebote für Suchtprävention und Therapie wichtiger. So schützt der Kanton besonders junge und vulnerable Menschen und fördert öffentliche Gesundheit, ohne Konsumrisiken zu verharmlosen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Geschlechtsneutrale Sprache fördert Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Respekt für alle Geschlechter. Ein Verbot würde die Diskriminierungsstrukturen verstärken. Der Kanton soll Vielfalt anerkennen und nicht sprachlich eingrenzen.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn tierische Produkte in einer kantonseigenen Mensa nicht nachgefragt werden, bin ich der Meinung, dass diese auch nicht angeboten werden müssen.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unabhängige Medien sichern Demokratie und Meinungsvielfalt. Kantonale Förderung stärkt regionale Berichterstattung und ermöglicht, dass alle Bevölkerungsschichten Zugang zu verlässlichen Informationen haben. So wird gesellschaftlicher Zusammenhalt gefördert, Macht kontrolliert und die Medienlandschaft ausgewogen unterstützt.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Landeskirchen erfüllen wichtige soziale und kulturelle Aufgaben, die der ganzen Gesellschaft zugutekommen, etwa in Bildung, Betreuung, Integration oder Seelsorge.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Senkung der kantonalen Steueranlage würde vor allem wohlhabendere Haushalte und Unternehmen entlasten, während die tiefen bis mittleren Einkommen dafür bezahlen.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Individualbesteuerung fördert die Gleichberechtigung der Geschlechter und die finanzielle Unabhängigkeit von Ehepartner:innen.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich finde es richtig, dass Städte wie Burgdorf und Langenthal für ihre Zentrumslasten entschädigt werden, da sie öffentliche Infrastruktur, Bildung, Sport und Kultur bereitstellen. Dass die zusätzlichen Kosten bei der Stadt Bern eingespart werden, ist nicht richtig.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich finde eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften gerechtfertigt. Sie stärkt die Finanzierung öffentlicher Aufgaben. Gleichzeitig wirkt sie spekulativen Immobilienkäufen entgegen und fördert bezahlbaren Wohnraum.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Verkauf von Aktien kann sich negativ auf den Finanzhaushalt des Kantons Bern auswirken, da der Kanton künftig auf Dividenden und potenziellen Wertzuwachs verzichten müsste. Es ist Aufgabe des Kantons die Ausrichtung der Bank lokal und langfristig zu verankern – insbesondere auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die Teilprivatisierung würde diese Handlungsfähigkeit einschränken und den allfälligen Gewinn stärker marktwirtschaftlichen Interessen überlassen.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein flächendeckender Mindestlohn stärkt die Kaufkraft, fördert Chancengleichheit und verhindert Lohndumping. Gleichzeitig entlastet er staatliche Sozialleistungen und trägt zu stabilen, fairen Arbeitsbedingungen in allen Branchen bei.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Durch eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten und würden zu unregelmässigen Arbeitszeiten und zusätzlichem Druck führen. Wirtschaftliche Flexibilität darf nie auf Kosten der Arbeiter:innen gehen!
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit ist zentral, um Diskriminierung zu bekämpfen und Chancengleichheit zu fördern. Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten, sollen gleiche Löhne für gleiche Arbeit nachweisen. Das stärkt die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen und setzt ein klares Signal für faire Arbeitsbedingungen.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere Regulierung von Plattformen wie Uber ist sinnvoll, um faire Arbeitsbedingungen für Fahrer:innen zu sichern, Lohndumping zu verhindern und einen soliden Anschluss an die schweizerischen Sozialversicherungen zu gewährleisten. Eine Bewilligungspflicht schützt sowohl Beschäftigte als auch Kund:innen und stellt sicher, dass öffentliche Interessen, Sicherheit und Standards im Transportwesen gewahrt bleiben.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Besonders in ländlichen Gebieten ist die Stärkung des Service Public zentral, um Mobilität und Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen sicherzustellen. Investitionen in öffentlichen Verkehr, Schulen und Verwaltungsdienste stärken die Lebensqualität und verhindern die Abwanderung in Städte.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Atomenergie birgt hohe Risiken für Sicherheit und Umwelt. Stattdessen sollten erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser gefördert werden, um eine nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung zu gewährleisten.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verbot synthetischer Pestizide fördert nachhaltige Landwirtschaft und stärkt die regionale Versorgung mit gesunden Lebensmitteln. Gleichzeitig muss auf Unterstützung für Landwirt:innen geachtet werden, damit ökologische Umstellungen finanzierbar sind.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Erhöhung der kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energien im Gebäudebereich ist sinnvoll, um Klimaschutz, Energieeffizienz und nachhaltige Mobilität zu fördern. Unterstützungen für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur entlasten langfristig Haushalte finanziell, reduzieren CO₂-Emissionen und stärken die ökologische Verantwortung des Kantons.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Zugang zum Aussenbereich verbessert das Wohlbefinden der Tiere, unterstützt nachhaltige Landwirtschaft und stärkt das öffentliche Bewusstsein für verantwortungsvolle Tierhaltung. Auch hier müssen Regelungen insbesondere für Landwirtschaftsbetriebe umsetzbar sein.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der gezielte Ausbau erachte ich als sinnvoll und notwendig. Die ökologische Auswirkungen auf Natur und Gewässer müssen sorgfältig berücksichtigt werden, um Nachhaltigkeit und Biodiversität in Einklang zu bringen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wölfe und Luchse gehören zur einheimischen Fauna der Schweiz und tragen zur ökologischen Vielfalt bei. Ihre Präsenz kann helfen, Wildtierpopulationen auf natürliche Weise im Gleichgewicht zu halten. Statt präventiver Abschüsse können verstärkte Schutz- und Präventionsmassnahmen (bspw. Herdenschutz, Zäune, Herdenschutzhunde) das Konfliktpotenzial verringern.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Mittel verbessern das Angebot, erhöhen die Erreichbarkeit für Stadt und Land und unterstützen eine nachhaltige, gerechte Verkehrspolitik, von der ein grosser Teil der Bevölkerungsgruppen profitieren kann.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
An der Volksabstimmung im November 2024 wurde der Ausbau mehrerer Nationalstrassen-Abschnitte – darunter auch der A1-Abschnitt im Raum Bern – deutlich abgelehnt. Diesen Volksentscheid gilt es zu akzeptieren.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sichere, getrennte Velowege reduzieren Unfälle und ermutigen Menschen jeden Alters, das Velo im Alltag vermehrt zu nutzen.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Als Autofahrerin kann ich den Ärger um die Tempo 30 Zonen nachvollziehen. Sie machen dennoch Sinn, weil sie die Verkehrssicherheit erhöhen, Lärm und Emissionen reduzieren und den öffentlichen Raum lebenswerter machen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Aus meiner beruflichen Erfahrung weiss ich, dass der digitale Zugang und Ansprechpersonen vor Ort (bspw. auf den Gemeindeverwaltungen) besonders für ältere Personen oder Menschen mit Besonderheiten sehr wichtig sind.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
E-Collecting fördert die politische Teilhabe, indem es Einwohner:innen den Zugang zu Volksinitiativen und Referenden erleichtert. Digitale Unterschriftensammlungen erhöhen Transparenz, senken Barrieren und stärken die direkte Demokratie, ohne bestehende Verfahren zu ersetzen, sodass mehr Menschen aktiv an politischen Prozessen teilnehmen können.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Bern kann so internationale Solidarität leben, langfristige Partner:innenschaften unterstützen und zur Umsetzung sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Ziele weltweit beitragen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein strikter Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen erachte ich als problematisch, da Sanktionen ein wichtiges Instrument sind, um Menschenrechte, Demokratie und Frieden international zu verteidigen. Eine flexible Neutralität erlaubt es der Schweiz, solidarisch auf internationale Konflikte zu reagieren, ohne ihre Werte und die globale Verantwortung zu vernachlässigen.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Videoüberwachung schränkt die Privatsphäre ein, während der Sicherheitsgewinn oft nur begrenzt ist.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Engagierte, qualifizierte Personen sollen unabhängig von der Staatsangehörigkeit zum Dienst zugelassen werden, was die Polizei näher an der Gesellschaft positioniert und die Repräsentation aller Bevölkerungsgruppen stärkt.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Verschärfung im Umgang mit Demonstrationen ist problematisch, da sie das Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit einschränken würde. Statt härter durchzugreifen, sollte der Kanton friedliche Proteste unterstützen und den Dialog fördern, um demokratische Beteiligung zu gewährleisten.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Würde die Nationalität standardmässig in Polizeimeldungen erwähnt werden, würde dies zu noch mehr Stigmatisierung und Vorurteilen führen.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere, sichtbare Polizeipräsenz kann in der Bevölkerung Unsicherheit oder Angst hervorrufen, ohne zwingend Kriminalität zu senken. Präventive Sicherheitsansätze sind wirkungsvoller, fördern Vertrauen zwischen Polizei und Gesellschaft und stärken das Sicherheitsgefühl auf inklusive und nachhaltige Weise.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Eine freie Marktwirtschaft ohne Regulierung kommt den Wenigsten zugute. Ungleichheit, Monopolbildung und die Schere zwischen arm und reich nehmen zu. Die Bevölkerung würde mehr durch faire Besteuerung und von starken Sozialversicherungssystemen profitieren.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Jede Familie soll die Freiheit haben, sich für das für sie passende Modell entscheiden zu dürfen. Wichtig ist, dass die Betreuung flexibel, qualitativ hochwertig und für alle Familienmodelle zugänglich und bezahlbar ist.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Für mich steht die Wiedereingliederung von der Menschen im Vordergrund. Reine Bestrafung ohne Unterstützungsangebote fördert nur Isolation, Ungleichheit und Rückfälle, während Prävention, Bildung und soziale Integration nachhaltige Lösungen bieten.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Kommentar
Für mich sind ökologische Nachhaltigkeit, Gesundheit und soziale Gerechtigkeit wichtiger als kurzfristiges Wirtschaftswachstum. Ich möchte eine Welt hinterlassen, auf der es sich zu Leben lohnt.
Kommentar
Wohnen ist ein Grundrecht. Gemeinnütziger Wohnungsbau schafft bezahlbaren Wohnraum, schützt vor Verdrängung und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Öffentliche Förderung wirkt nachhaltig, dämpft Mietpreissteigerungen und kommt breiten Bevölkerungsschichten zugute.