Stefanie Suter
Die Mitte | 10.13.8
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Familien mit tiefem Einkommen sollen unterstützt werden, aber durch gezielte Verbesserungen der bestehenden Instrumente statt durch neue Leistungen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Sozialhilfemissbrauch soll konsequent bekämpft werden, aber nur bei begründetem Verdacht und mit klaren, rechtsstaatlichen Verfahren.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich finde die bezahlte Elternzeit heute zu kurz. Für mich braucht es grundsätzlich neue Modelle, die Familie und Beruf besser vereinbar machen. Dabei darf der Vaterschaftsurlaub nicht untergehen: Es ist nicht zwingend nötig, dass beide Eltern gleichzeitig lange zu Hause sind, aber zwei Wochen für den Vater sind klar zu wenig.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Entlastungen bei den Krankenkassenprämien sind sinnvoll, wichtiger als eine starre 10%-Grenze ist für mich aber die Dämpfung der Gesundheitskosten.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine stärkere kantonale Steuerung der Spitalplanung ist sinnvoll, solange die regionale Grundversorgung gesichert bleibt.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich teile die kritische Einschätzung zur Umsetzung, möchte aber einen Begriff klären: Integration heisst für mich, dass verschiedene Menschengruppen im gleichen Bildungssystem, aber bei Bedarf in separaten Klassen gefördert werden. Inklusion wäre, dass alle unabhängig vom Bildungsstand in derselben Klasse unterrichtet werden – das ist in der Praxis an unseren Schulen nicht umsetzbar. Eine gut gemachte Integration, wie sie hier gemeint ist, ist hingegen sehr wohl möglich und soll konsequent geför
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Temporäre, gezielte Sprachförderung in separaten Klassen kann sinnvoll sein, wenn sie befristet ist und den schnellen Übergang in Regelklassen fördert.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Landessprache soll erste Fremdsprache bleiben, um Zusammenhalt und Verständigung innerhalb der Schweiz zu stärken; Englisch ist wichtig, aber nachgelagert.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleiche Bildungschancen sind zentral. Gezielte Förderung und Stipendien für Kinder aus einkommensschwachen Familien sollen ausgebaut werden, ohne das System unnötig zu verkomplizieren.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mir ist wichtig: Das heutige Einbürgerungsrecht ist aus meiner Sicht zu streng und nicht mehr realitätsnah. Zehn Jahre am gleichen Ort zu wohnen passt kaum noch zu heutigen Lebensläufen und sollte überarbeitet werden. Ein automatisches Stimm- und Wahlrecht allein aufgrund der Aufenthaltsdauer geht mir aber zu weit – politische Rechte sollen mit dem bewussten Entscheid zur Einbürgerung verbunden bleiben. Gleichzeitig sollten die Hürden zur Einbürgerung spürbar gesenkt werden.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich unterstütze eine geordnete Asylpolitik mit fairer Lastenverteilung, sehe aber keinen generellen Ausbau von Resettlement-Programmen auf kantonaler Ebene.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Fördern und Fordern gehören zusammen. Der Kanton unterstützt heute bereits stark, ein weiterer Ausbau staatlicher Integrationsangebote ist für mich nicht prioritär.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das heutige Einbürgerungsrecht ist aus meiner Sicht zu streng und nicht mehr realitätsnah. Zehn Jahre am gleichen Ort zu wohnen passt kaum noch zu heutigen Lebensläufen und sollte überarbeitet werden. Ich bin für eine Lockerung als für weitere Verschärfungen.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bezahlkarten für Asylsuchende können Missbrauch reduzieren, wenn sie pragmatisch umgesetzt werden und die Grundversorgung sicherstellen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die bilateralen Verträge mit der EU sind für Wirtschaft und Arbeitsmarkt zentral. Eine Kündigung ohne tragfähige Alternative lehne ich klar ab.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Sanierung und der Ersatzneubau beim Kunstmuseum Bern sind für den langfristigen Betrieb sinnvoll und stärken ein wichtiges kulturelles Angebot.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich stehe einer regulierten Legalisierung von Cannabis offen gegenüber, sofern Jugendschutz, Prävention und klare Regeln gewährleistet sind.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein Verbot geschlechtsneutraler Sprache halte ich für völlig überzogen und unnötig. Wichtig ist für mich, dass Sprache verständlich und situationsgerecht bleibt – dafür braucht es keine gesetzlichen Verbote.
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe keinen Grund, Kantinen gesetzlich zu verpflichten, tierische Produkte anzubieten. Entscheidend ist eine vielfältige Auswahl entsprechend der Nachfrage.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Medienförderung kann regionale Berichterstattung und Meinungsvielfalt sichern, ist aber nur akzeptabel mit klarer Staatsferne und Transparenz.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Landeskirchen leisten wichtige gesellschaftliche Arbeit über den religiösen Bereich hinaus. Beiträge sind ok, solange Transparenz und Zweckbindung gewährleistet sind.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine schrittweise Senkung der Steuerbelastung in Richtung Mittelfeld der Kantone finde ich sinnvoll, solange die Finanzlage solide bleibt.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Schuldenbremse ist für mich ein wichtiges Instrument für eine solide Finanzpolitik und soll nicht gelockert werden.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Individualbesteuerung hat zwar Vorteile, verursacht aber viel Aufwand und neue Ungerechtigkeiten. Modelle mit alternativer Berechnung wie bei der Initiative „Faire Steuern“ überzeugen mich eher.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein fairer Ausgleich von Zentrumslasten ist mir wichtig. Auch regionale Zentren wie Burgdorf und Langenthal sollen angemessen entschädigt werden.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Bei der Abschaffung des Eigenmietwerts sollen Gemeinden die Möglichkeit erhalten, bei Bedarf eine Steuer auf Zweitliegenschaften zu erheben, um Ausfälle zu kompensieren.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine gewisse Reduktion der kantonalen Beteiligung an der BEKB kann sinnvoll sein, solange Stabilität und der strategische Einfluss des Kantons gewahrt bleiben.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein einheitlicher kantonaler Mindestlohn kann Arbeitsplätze gefährden, vor allem bei KMU und in Randregionen. Branchenspezifische Lösungen und Sozialpartnerschaft sind mir lieber.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich bin eher offen für weitergehende Liberalisierungen der Öffnungszeiten, solange der Schutz der Arbeitnehmenden gewahrt bleibt und regionale Bedürfnisse berücksichtigt werden.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Für die Lohngleichheit bestehen schon nationale Vorgaben. Zusätzliche kantonale Kontrollen würden vor allem den administrativen Aufwand erhöhen.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Plattformen wie Uber sollen fair in die bestehenden Regeln eingebunden werden. Zusätzliche kantonale Regulierung braucht es nur, wenn klare Probleme bestehen.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Unterstützung des Service public in ländlichen Gebieten ist heute hoch und soll unbedingt weiter gesichert bleiben, damit gleichwertige Lebensverhältnisse bestehen.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Bern soll sich auf erneuerbare Energien und Effizienz konzentrieren. Neue Atomkraftwerke sind für mich keine Priorität des Kantons.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf eigenen Pachtflächen soll der Kanton mit gutem Beispiel vorangehen und ökologische Anforderungen erhöhen, sofern dies praxistauglich und gut begleitet geschieht.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gezielte Förderbeiträge für erneuerbare Energien im Gebäudebereich sind sinnvoll, wenn sie wirkungsorientiert und finanzierbar ausgestaltet sind.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Tierschutzstandards sind bereits hoch. Zusätzliche pauschale Verschärfungen könnten Betriebe unverhältnismässig belasten und die Wettbewerbsfähigkeit schwächen.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ein massvoller Ausbau der Wasserkraft im Grimsel- und Sustengebiet ist sinnvoll, wenn ökologische Auswirkungen sorgfältig berücksichtigt werden.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Schutz von Wolf und Luchs ist wichtig, muss aber mit den Anliegen der Landwirtschaft vereinbar bleiben. Präventive Eingriffe sollen weiterhin möglich sein.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs sind sinnvoll, wenn sie gezielt eingesetzt werden und Angebot, Erschliessung und Zuverlässigkeit verbessern und der Unterhalt Finanzierbar bleibt.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich sehe die Engpässe, priorisiere aber Massnahmen zur Verkehrsverlagerung und -vermeidung. Ein weiterer Ausbau der Autobahn rund um Bern überzeugt mich nur bedingt.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die Infrastruktur für Velos und Langsamverkehr soll rascher ausgebaut werden, insbesondere in Agglomerationen, mit aktiver Unterstützung des Kantons.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Auf klar verkehrsorientierten Strassen soll der Verkehrsfluss im Vordergrund stehen. Tempo 30 soll dort mit klarer sachlicher Begründung angewendet werden können.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich befürworte eine konsequente Digitalisierung der staatlichen Dienstleistungen. Dennoch sollen für Menschen ohne digitale Kompetenzen analoge Zugänge erhalten bleiben.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
E-Collecting kann politische Partizipation erleichtern, sofern hohe Anforderungen an Sicherheit, Transparenz und Missbrauchsschutz erfüllt sind.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Entwicklungszusammenarbeit ist primär Aufgabe des Bundes. Der Kanton Bern soll seine Mittel auf die eigenen Kernaufgaben konzentrieren.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich stehe zu einer aktiven Neutralität. Wirtschaftliche Sanktionen bei schweren Völkerrechtsverletzungen sollen möglich bleiben; eine starre Neutralität lehne ich ab.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Videoüberwachung ist an klar definierten Problemorten sinnvoll, wenn sie verhältnismässig ist, auf klaren gesetzlichen Grundlagen beruht und den Datenschutz respektiert.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ich fände es sinnvoll, wenn gut integrierte Personen mit C-Bewilligung auch Polizeidienst leisten könnten, sofern Ausbildung, Rechtskenntnisse und Loyalität sichergestellt sind.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Klare Regeln und deren Durchsetzung sind wichtig. Verschärfungen beim Umgang mit Demonstrationen können dort angebracht sein, wo Auflagen wiederholt missachtet oder Demos regelmässig eskalieren.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Angaben zur Nationalität von Tatverdächtigen können in Polizeimeldungen sachlich erfolgen, wenn sie für das Verständnis relevant sind – ohne pauschale Stigmatisierung.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine sichtbare Präsenz der Polizei kann Sicherheit und Sicherheitsgefühl stärken, solange sie verhältnismässig ist und auf Deeskalation setzt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Ich glaube an die Stärke der Marktwirtschaft, aber nicht daran, dass sie automatisch allen zugutekommt. Damit möglichst viele profitieren, braucht es klare Regeln, funktionierenden Wettbewerb und einen Staat, der Korrekturen vornimmt, wo der Markt versagt.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Kinder profitieren am meisten von stabilen Beziehungen, Zeit und Sicherheit – das kann in unterschiedlichen Familienmodellen gelingen. Wichtig sind mir flexible Rahmenbedingungen, gute Betreuungsangebote und Wahlfreiheit. Aus volkswirtschaftlicher Sicht wäre es sinnvoll, gut ausgebildete Personen nicht dauerhaft vom Arbeitsmarkt fernzuhalten, damit Wertschöpfung, AHV/IV-Finanzierung und der Generationenausgleich gesichert werden.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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|---|---|---|---|---|---|---|
Kommentar
Sicherheit und klare Konsequenzen sind wichtig, aber ohne echte Wiedereingliederung bleiben Probleme ungelöst. Ziel muss sein, Straftaten zu verhindern – dazu braucht es neben Strafen wirksame Resozialisierung, damit Menschen wieder eigenverantwortlich und ohne neue Delikte in der Gesellschaft leben können.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Ein stärkerer Umweltschutz ist nötig, aber nicht im Sinn eines blinden „gegen Wachstum um jeden Preis“. Entscheidend ist, dass wir Umwelt- und Klimaziele konsequent verfolgen und gleichzeitig Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze im Blick behalten. Ziel ist klimaverträgliches, ressourcenschonendes Wachstum statt Stillstand oder Rückschritt.
Kommentar
Bezahlbarer Wohnraum ist wichtig, kantonale Mittel sollen aber gezielt und nicht flächendeckend eingesetzt werden.