Hansjürg Jäger

Grünliberale Partei | 01.04.0

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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Der Kanton sollte wenn, dann die Gemeinden beim gemeinnützigen Wohnungsbau unterstützen. Die Ortsplanung ist Sache der Gemeinden.

Ergänzungsleistungen für Familien

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Ja. Kinder sollen kein Armutsrisiko sein. Familien sollen entlastet werden, aber gezielt. Arbeit muss sich trotz Ergänzungsleistungen für Familien lohnen. Bei der Bemessung sind das Arbeitspensum und die Carearbeit zu berücksichtigen.

Verschärfung Sozialhilfe

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Kontrollen sind nur in Einzelfällen notwendig um Missbrauch aufzudecken. Dies soll weiterhin möglich sein, es braucht aber keine zusätzlichen Kontrollinstrumente.

Ausbau Elternzeit

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Wir befürworten insgesamt je 18 Wochen Elternzeit pro Elternteil, wie es die Familienzeit-Initiative fordert. Beide Elternteile sollen sich zu gleichen Teilen an der Kinderbetreuung beteiligen können.

Erhöhung Prämienverbilligung

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Diese Massnahme wäre nicht effizient und die Kosten für die Allgemeinheit zu hoch. Prämien sollen für Erwerbstätige oder Personen mit Carearbeit nicht zu Armut führen - das soll über gezielte Unterstützung mit den Prämienverbilligungen sichergestellt werden. Ob jemand Prämienverbilligung benötigt, hängt aber u. a. vom Gesamteinkommen ab, nicht vom Prozentsatz der Gesundheitskosten am Einkommen. Prämienverbilligungen sollen gezielt ausgebaut werden.

Kantonale Spitalplanung

Nein Eher nein Eher ja Ja
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Und die Spitalplanung muss mit den Nachbarkantonen koordiniert werden.

Schule & Bildung

Integrative Schule

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Massgebend ist das Kindswohl.

Separativer Unterricht

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In vielen Fällen dürfte ein separater Deutschunterricht für solche Kinder sinnvoll sein. Den Unterricht in sämtlichen Fächern zu trennen, kann hingegen den Erwerb der deutschen Sprache auch behindern. Z. B. kann gemeinsamer Sportunterricht mit Kindern, die Deutsch als Muttersprache haben, den Spracherwerb beschleunigen (Sprachbad).

Erste Fremdsprache Englisch

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Im zweisprachigen Kanton Bern sollen Französisch resp. Deutsch als erste Fremdsprache unterrichtet werden.

Gleiche Bildungschancen

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Entsprechende Statistiken zeigen, dass der Bildungserfolg der Kinder immer noch zu stark vom Elternhaus abhängt.

Migration & Integration

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Der Entscheid für diese Regelung soll auf Ebene Gemeinde möglich sein. Es muss sich zudem nicht um einen Automatismus handeln.

Direkte Aufnahme von Geflüchteten

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Grundsätzlich kann eine gezielte Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen sinnvoll sein. Man muss sich aber bewusst sein: Es handelt sich um eine Bundesaufgabe. Daher ist es nicht in erster Linie am Kanton, diese Massnahme in die Wege zu leiten.

Integrationsförderung Ausländer/-innen

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Gezielt und nach Bedarf. Im Asylbereich etwa werden die Sprachziele bei Weitem nicht erreicht. Sprache ist der Schlüssel zur Integration in Beruf und Gesellschaft.

Verschärfung Einbürgerungsrecht

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Gute Sprachkenntnisse sind zwar nötig, aber die Anforderungen an die Sprachkenntnisse wurden gerade vor wenigen Jahren erhöht.

Bezahlkarten für Asylsuchende

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Nach Gewährung des Asylstatus ist die Idee eher abzulehnen.

Kündigung Bilaterale Verträge

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Nein. Die Schweiz profitiert von der Personenfreizügigkeit und von den Bilateralen Veträgen.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Erneuerung Kunstmuseum Bern

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Legalisierung Cannabis

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Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Schulen sollen diese Frage im Rahmen der Schulautonomie selbst regeln.

Tierische Produkte in Kantinen

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Die Mensen und Kantinen sollen selbst entscheiden können, welche Angebote sie machen. Eine Pflicht für tierische Produkte ist da deplaziert.

Direkte Medienförderung

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Wir befürworten eine indirekte Medienförderung, die der tatsächlichen redaktionellen Arbeit zugutekommt. Direkte Finanzflüsse vom Kanton zu einem bestimmten Medium sind bezüglich der Unabhängigkeit der Berichterstattung kritisch zu beurteilen.

Finanzierung Landeskirchen

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Die Finanzierung von Leistungen, die im Rahmen einer Vereinbarung erbracht werden, ist unbestritten. DAss aber über Sockelbeiträge Pfarrlöhne bezahlt werden, ist abzulehnen.

Finanzen & Steuern

Steuersenkung

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Lockerung Schuldenbremse

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Die kantonale Schuldenbremse wurde vor kurzem gerade gelockert (dies auf Antrag der GLP).

Individualbesteuerung

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Anpassung Finanzausgleich

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Steuer auf Zweitliegenschaften

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ine solche Steuer ist für manche Gemeinden wichtig, um die Einnahmeausfälle zu reduzieren, die durch die Abschaffung des Eigenmietwerts entstehen. Zudem ist eine solche Steuer auch aus raumplanerischer Sicht wünschenswert.

Wirtschaft & Arbeit

Teilprivatisierung BEKB

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Der Bankenmarkt funktioniert auch ohne Geschäftsbanken im Kantonsbesitz.

Kantonaler Mindestlohn

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Ein fixer Mindestlohn hat negative Beschäftigungseffekte und eine zu schlechte Zielgenauigkeit gegen Armut (z. B. sind Menschen, die Studijobs etc. ausüben, oft nicht auf einen Mindestlohn angewiesen). Ein genereller Mindestlohn kann zudem eine Preis-Lohn-Spirale auslösen. Grundsätzlich sind branchenspezifische Mindestlöhne zu bevorzugen (geregelt in sozialpartnerschaftlichen GAV).

Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten

Nein Eher nein Eher ja Ja

Lohngleichheit Frauen/Männer

Nein Eher nein Eher ja Ja

Regulierung Taxi-Plattformen

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Service Public im ländlichen Raum

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Der öffentliche Verkehr soll weiter ausgebaut werden, auch mit On-Demand-Angeboten. Den Erhalt von unrentablen Postfilialen befürworten wir nicht; hierfür gibt es andere Lösungen.

Umwelt & Energie

Aufhebung AKW-Neubauverbot

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Die Aufhebung des Verbots für neue AKW ist die falsche Antwort auf den Energiebedarf der Schweiz. Wir brauchen mehr erneuerbare Energien und nicht neue AKW.

Ökologische Auflagen Landwirtschaft

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Der Kanton kann mit gutem Beispiel vorangehen. Soll aber die Grundlagen nach Möglichkeit mit dem Pächter/der Pächterin planen und die Standortvoraussetzungen berücksichtigen.

Förderung erneuerbarer Energien

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Die Beiträge sind so auszugestalten, dass sie gezielt eingesetzt werden.

Strengerer Tierschutz

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Ausbau Wasserkraft

Nein Eher nein Eher ja Ja

Schutz Grossraubtiere

Nein Eher nein Eher ja Ja

Verkehr

ÖV-Ausbau

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Autobahnausbau

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Ausbau Langsamverkehr

Nein Eher nein Eher ja Ja

Verbot Tempo 30

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Das Temporegime soll situationsabhängig festgelegt werden.

Politisches System & Digitalisierung

Digitale Kantonsverwaltung

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Je nach Dienstleistung, vor allem für Privatpersonen, muss entsprechend der Nachfrage auch ein analoges Angebot bestehen. Stichwort Inklusion.

Digitale Unterschriftensammlung

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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit

Nein Eher nein Eher ja Ja
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IZA ist Sache des Bundes, nicht des Kantons. Auf Bundesebene kann sich der Kanton Bern stark machen für eine starke Entwicklungszusammenarbeit.

Strikte Neutralitätspolitik

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Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Polizeidienst für Ausländer/-innen

Nein Eher nein Eher ja Ja

Verschärfter Umgang mit Demonstrationen

Nein Eher nein Eher ja Ja
Kommentar

Demonstrationen sollen nicht mit unnötigen Auflagen für alle verhindert werden. Eine konsequentere Verrechung von Polizeikosten an gewalttätige Demo-Teilnehmer:innen ist zu befürworten.

Nationalität in Polizeimeldungen

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Erhöhte Polizeipräsenz

Nein Eher nein Eher ja Ja

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Märkte sind immer reguliert. Die Frage ist, wer die Regeln aufstellt und durchsetzt.

Vollzeit-Kinderbetreuung

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Bestrafung Krimineller

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Umweltschutz

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Kommentar

Idealerweise geht beides Hand in Hand.

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