Michael Christen
Schweizerische Volkspartei | 13.09.9
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau finanziell stärker fördern (z.B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Bern Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton Bern kennt schon diverse Instrumente zur Unterstützung für Familien mit tiefen Einkommen. (Familienzulagen, Prämienverbilligungen, individuelle Sozialhilfe etc.) Aus meiner Sicht sind diese Instrumente zu stärken und gegebenenfalls anzupassen, bevor neue und kostspielige Instrumente eingeführt werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie Verschärfungen im Bereich der Sozialhilfe (z.B. vereinfachte Überwachung bei Verdacht auf Missbrauch)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Wie bei allen Leistungen, welche der Kanton an Bedürftige ausrichtet, handelt es sich auch bei der Sozialhilfe um Geld aus bezahlten Steuern von anderen Bürgerinnen und Bürgern. Wer Sozialhilfe bezieht, sollte nichts zu verbergen haben. Im Gegenteil, wenige schwarze Schafe unter den Sozialhilfe Bezüger und Bezügerinnen, ziehen alle Anderen, berechtigten Empfänger und Empfängerinnen in Mitleidenschaft. Darum sind vereinfachte Kontrollen wichtig.
Ausbau Elternzeit
Soll die bezahlte Elternzeit über die aktuellen 14 Wochen Mutterschaftsurlaub und zwei Wochen Vaterschaftsurlaub hinaus ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Viele Regelungen, insbesondere beim richtigen und wichtigen Mutterschaftsurlaub, gehen in vielen Gesamtarbeitsverträgen schon über die gesetzlichen 14 Wochen hinaus. Alle weiteren Regelungen sind jedoch privat und zwischen dem Arbeitgeber und der Arbeitnehmerin oder dem Arbeitnehmer individuell zu vereinbaren. Es braucht keine weiteren Eingriffe in die Privatwirtschaft.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10% seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Prämienverbilligungen sind ein gutes Instrument für einkommensschwache Familien und Personen. Eine Deckelung bei 10% des Einkommens löst jedoch keine Probleme, es verlagert nur Kosten auf den allgemeinen Steuerhaushalt. Wir müssen unsere Ansprüche gegenüber dem Gesundheitssystem senken. Die Leistungskataloge sind viel zu umfassend und wir alle, rennen zu Oft zu schnell und unnötig ins Spital.
Kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z.B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Kanton Bern ist dezentral, und wir können nicht jede Leistung zentralisieren. Insbesondere Grundversorgung, einfache Chirurgie oder auch die Geburtenabteilungen sollten auch in Randregionen, schnell erreichbar sein.
Schule & Bildung
Integrative Schule
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Dieses Konzept meint es eigentlich gut. Aber gut gemeint ist halt oft nicht gut gemacht. Die Ziele werden verfehlt. Es entstehen Nachteilen für alle Beteiligten. Kann die Lehrperson auf das Kind mit der Behinderung richtig eingehen? Hat die Lehrperson genügend Zeit für die anderen Kinder? Wird der Bildungsauftrag so noch richtig Wahrgenommen?
Separativer Unterricht
Sollten Kinder mit geringen Deutschkenntnissen zunächst in separaten Klassen unterrichtet werden, bis sie ein bestimmtes Sprachniveau erreicht haben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja unbedingt. So kann besser auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes eingegangen werden. Zudem kann der Fokus voll auf das erlernen der Sprache oder/und der Gepflogenheiten des Landes gerichtet werden.
Erste Fremdsprache Englisch
Soll im Kanton Bern anstelle einer Landessprache (Französisch bzw. Deutsch) Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir sind zweisprachig in Bern, wir sind mehrsprachig in der Schweiz. Französisch soll die erste Fremdsprache sein und bleiben.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z.B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein. Der Ansatz ist eher das die Kinder, welche in die Schule kommen der Landessprache mächtig sind, die Klassen nicht überfüllt sind
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Bern erhalten?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
nach 10 Jahren können sich alle hier lebenden Ausländerinnen und Ausländer einbürgern lassen. Dies setzt halt voraus das gewisse Kriterien 8Wohnsitzkanton etc.) erfüllt sind. Zudem sollen die interessierten Personen von sich aus aktiv werden. Dann gibt es auch das Wahl und Stimmrecht sogar der Eidgenossenschaft.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Bern dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z.B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wenn das überhaupt ein Thema ist, dann ist dies Sache der Eidgenossenschaft.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Bern Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z.B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein. Die Sozialindustrie breitet sich überall und in jedem Bereich praktisch exponentiell aus notabene bezahlt von den Steuerzahler und Steuerzahlerinnen. Der Nutzen liegt jedoch nur an einem kleinen Ort. Es gibt verschiedenste Angebote in diesem Bereich welche bereits heute gute Unterstützung bieten.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z.B. höhere Sprachkenntnisse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Es würde das zusammenleben und somit die Integration fördern.
Bezahlkarten für Asylsuchende
Begrüssen Sie die Einführung von Bezahlkarten für Asylsuchende (anstelle von Bargeld)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Der Lebensunterhalt muss ja hier in der Schweiz bestritten werden, daher sind Bezahlkarten das Richtige. Versuche aus anderen Ländern zeigen das die gewünschten Effekte durchaus eingetreten sind.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Kündigung in diesem Moment ist nicht angebracht. Die Personenfreizügigkeit darf aber nicht weiter ausgebaut werden.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Erneuerung Kunstmuseum Bern
Der Kanton möchte sich mit rund 81 Mio. CHF an der Sanierung und dem Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern beteiligen (Sanierung Altbau und Ersatz des sog. Atelier-5 Erweiterungsbaus). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Eine Beteiligung in kleinerem Massstab könnte ich mir vorstellen. Das aktuelle Projekt ist jedoch überrissen und passt nicht nach Bern. Zudem, es sind auch hier wieder viele Steuerfranken, auf die Allgemeinheit betrachtet, nur einer kleinen Bevölkerungsgruppe einen Nutzen stiften.
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton Bern für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Nein. Es braucht keine Legalisierung von weichen Drogen.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es braucht dazu keine Verbote. Soll jeder und jede schreiben wie er oder sie will - im Gegenzug es braucht aber auch keine Reglemente welche die Gendersprache mit Sternchen etc. vorschrieben. Völlig unnötig!
Tierische Produkte in Kantinen
Sollen kantonseigene Kantinen und Personalrestaurants eine Verpflegung mit tierischen Produkten anbieten müssen (z.B. Verzicht auf rein vegane Mensen an der Universität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Es braucht dazu keine Zwänge und zwar auf beide Seiten nicht. Wobei ich das Anliegen nachvollziehen kann. Fleisch oder tierische Verpflegung wird immer mehr verteufelt - völlig zu unrecht. Und es ist genau so falsch - Fleisch komplett aus der Kantine zu verdrängen! Fleisch gehört für viele Menschen täglich zum Essen dazu - dass soll auch so bleiben. Dazu aber ein neues Gesetz zu schreiben - unnötig.
Direkte Medienförderung
Befürworten Sie eine direkte Medienförderung durch den Kanton (z.B. finanzielle Unterstützung von Medien für die regionale und kantonale Berichterstattung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wir haben mit der SRG bereits ein Staatsmedium. Die Finanzierungen der anderen sollen privat bleiben.
Finanzierung Landeskirchen
Der Kanton Bern unterstützt die Landeskirchen jährlich mit rund 73 Millionen Franken (Sockelbeitrag und gesamtgesellschaftliche Leistungen). Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Landeskirchen sind ein Teil unserer Identität und geben gesellschaftlichen Halt mit unzähligen Angeboten und engagierten Personen für das Gemeinwohl.
Finanzen & Steuern
Steuersenkung
Befürworten Sie die geplante Senkung der Steueranlage auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, der Kanton macht teilweise Überschüsse zurück zum Bürger oder der Bürgerin damit. Keinesfalls weitere Leistungen ausbauen.
Lockerung Schuldenbremse
Soll die kantonale Schuldenbremse gelockert werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Eine Schuldenbremse ist Sinnvoll. Es erinnert daran mit dem Geld umsichtig umzugehen.
Individualbesteuerung
Sollen Ehepaare künftig als Einzelpersonen besteuert werden (Individualbesteuerung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Dieses Modell benachteiligt gute und wichtige Familienmodelle, bei denen eine Person Allein oder Hauptverdiener ist. Der zusätzliche Bürokratieaufwand wäre immens und mit dem aktuellen Stand der Digitalisierung nicht zu bewältigen. Zudem zeigen Studien das vor allem Rentner und sehr gut verdienende Ehepaare am meisten profitieren würden.
Anpassung Finanzausgleich
Der Kanton Bern hat den Finanzausgleich so angepasst, dass die Städte Burgdorf und Langenthal neu für Zentrumslasten entschädigt werden und die Stadt Bern weniger Geld erhält. Befürworten Sie dies?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Ja die Stadt Bern lebt auf Kosten anderer und schafft für ihre Einwohnenden Klientelpolitik mit diesem Geld. Ander Städte haben auch Zentrumslasten!
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Bern im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
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Kommentar
Das ist keine Lösung.
Wirtschaft & Arbeit
Teilprivatisierung BEKB
Soll der Kanton Bern seine Beteiligung an der Berner Kantonalbank (BEKB) auf unter 50 Prozent reduzieren (Teilprivatisierung)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Der Kanton muss nicht Bankbesitzer sein.
Kantonaler Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Lohnvereinbarungen sind Privatsache zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der Kanton braucht keinen Einfluss zu nehmen.
Liberalisierung Geschäftsöffnungszeiten
Befürworten Sie eine vollständige Liberalisierung der Geschäftsöffnungszeiten (Festlegung nach freiem Ermessen unter Berücksichtigung des Arbeitsgesetzes)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gesamtwirtschaftlich betrachtet werden längere Ladenöffnungszeiten keine grosse Ertragssteigerungen bringen. Die Öffnungszeiten sollten jedoch durchaus weiter liberalisiert und dort wo es Sinn macht auch angepasst werden.
Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z.B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mehr Bürokratie = Mehr Beamte = Mehr Steuergelder welche verschlungen werden. Wir sind schon jetzt in Bern ein Bürokratiemonster. Die Handwerker und Unternehmer müssen bestimmt nicht noch mehr und strenger kontrolliert werden. Stellen Sie sich mal vor, wir würden einer Frau mit den ganz genau gleichen Voraussetzungen, weniger Lohn bezahlen. Es würde niemand mehr bei uns arbeiten.
Regulierung Taxi-Plattformen
Befürworten Sie eine stärkere Regulierung von Plattformen, die Taxidienste vermitteln (z.B. Bewilligungspflicht für Uber-Taxis)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Gleiche Spiesse für Alle! Ein Taxifahrer (klassisch) braucht eine Prüfung, Taximeter eine Bewilligung und Weiteres. Alle die Fahrgäste transportieren sollen gleich behandelt werden.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z.B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein. Die Frage stellt sich, was ist Service Public? Kulturveranstaltungen - Nein. Eine Geburtenabteilung im Berggebiet vielleicht Ja. Statt den ÖV weiter auszubauen, besser die Autofahrer in ländlichen Gebieten entlasten. Tiefere Steuern weil auf das Auto angewiesen. Gratisparkplätze bei einem Park und Ride etc. das wären sinnvolle Massnahmen.
Umwelt & Energie
Aufhebung AKW-Neubauverbot
Soll sich der Kanton Bern für eine Aufhebung des Verbots für neue Atomkraftwerke einsetzen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Der Stromverbrauch steigt mit dem fortschreiten der Technik (Digitalisierung & KI & Elektroautos) massiv an. Wir sind auf zuverlässigen, günstigen und einheimischen Strom angewiesen. Zudem hat sich die Technologie deutlich weiterentwickelt. Technologieverbote sind daher der falsche Ansatz.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z.B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Landwirtschaftsland ist primär dazu da um Lebensmittel, also Essen, für uns alle zu produzieren. Es macht keinen Sinn da über diese Anforderungen einzugreifen. Schon heute gelten strengen Regeln.
Förderung erneuerbarer Energien
Sollen die kantonalen Förderbeiträge für erneuerbare Energie im Gebäudebereich erhöht werden (z.B. für Heizungsersatz oder Ladeinfrastruktur für Elektromobilität)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es gibt bereits genug Fördergelder. Eine weitere Erhöhung ist nicht Zweckmässig.
Strengerer Tierschutz
Befürworten Sie strengere Tierschutzregelungen für die Haltung von Nutztieren (z.B. permanenter Zugang zum Aussenbereich)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Die heutigen Tierschutzgesetze sind schon sehr streng und Europaweit in führender Position. Weitere Vorschriften sind nicht Zielführend und gehen zu lasten der Produktion. Was wir in der Schweiz brauchen sind gute, qualitative und einheimische Produkte um die Bevölkerung möglichst autonom zu Ernähren.
Ausbau Wasserkraft
Befürworten Sie einen Ausbau der Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Wasserkraft ist unsere Ressource. Unbedingt weiter ausbauen wo möglich. In diesem Zusammenhang sind auch Einsprachen schnell abzuhandeln oder teilweise für ungültig erklären zu lassen wegen nationalen übergeordneten Interessen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Bern den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z.B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein. Die Regelung so wie diese im Moment ist ist in Ordnung. Sobald ein Problembär auftaucht und Schaden verursacht kann gehandelt werden.
Verkehr
ÖV-Ausbau
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Mobilität auf der Strasse und auf der Schiene ist die Lebensader unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Es braucht daher einen weiteren Ausbau der Strasse und des öffentlichen Verkehrs.
Autobahnausbau
Befürworten Sie den geplanten Ausbau der Autobahn A1/A6 bei Bern (u.a. Bypass Bern Ost, Anschluss Wankdorf, Spurausbau Wankdorf-Schönbühl)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Unbedingt. Es sind für uns als Handwerker und Gewerbetreibenden, welche zum Kunden fahren müssen, unhaltbare Zustände auf den Strassen rund um Bern. Ein Ausbau ist dringend Notwendig.
Ausbau Langsamverkehr
Soll im Kanton Bern die Infrastruktur für den Langsamverkehr (z.B. Velowege) schneller ausgebaut werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Das muss nicht Priorisiert werden, gehört es doch in ein Gesamtkonzept.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Strassen sind da zum Fahren und Vorwärtskommen. Tempo 30 widerspricht diesem Grundsatz auf Hauptstrassen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Dazu wäre es vermutlich noch zu früh. Es gibt noch viele insbesondere ältere Menschen welche noch auf den konventionelle Dienstleistungen angewiesen sind.
Digitale Unterschriftensammlung
Soll sich der Kanton für die Einführung von E-Collecting einsetzen (digitale Unterschriftensammlung für Volksinitiativen und Referenden)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein, da sehe ich keine Notwendigkeit.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Bern sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Nein. Das ist Sache der Eidgenossenschaft. Wobei auch hier die Töpfe je bereits grundsätzlich gross genug sind und keine weiteren Mittel für diesen Zweck bereitgestellt werden sollen.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikter auslegen (Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Hier funktioniert der Weg der Schweiz aktuell Gut.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja. Wer nichts zu verbergen hat muss sich auch nicht fürchten. An den Hotspots gerade in Bern. Bahnhof, Schanze, Reithalle oder um Fussball Stadien ist das sehr zu begrüssen. Dabei ist aber strikte auf die geltenden Datenschutz Gesetze zu achten und eine Speicherung auf Vorrat muss Verhältnismässig sein.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Bern ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Warum sollte das Notwendig sein. Der Beruf des Polizeibeamten braucht besondere Vertrauensverhältnisse- dazu gehört einfach eine Staatsbürgerschaft.
Verschärfter Umgang mit Demonstrationen
Soll der Umgang mit Demonstrationen verschärft werden (Verschärfung Bewilligungspflicht, härteres Durchgreifen der Polizei bei unbewilligten Demonstrationen, konsequentere Verrechnung von Polizeikosten)?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Es sollten insbesondere auch die geltenden Gesetze wie das Vermummungsverbot konsequent durchgesetzt werden. Wenn eine Demo nicht Bewilligt ist, dann wird max. eine friedliche, Un-vermummte Platzdemonstration geduldet, welche nach einer bestimmten Frist freiwillig aufgelöst oder wenn notwendig mit allen Konsequenzen von der Polizei aufgelöst wird.
Nationalität in Polizeimeldungen
Soll im Kanton Bern in Polizeimeldungen standardmässig die Nationalität von Tatverdächtigen genannt werden?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Ja, denn das würde auf alle Seiten Transparenz schaffen!
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei?
| Nein | Eher nein | Eher ja | Ja |
|---|---|---|---|
Kommentar
Präsenz ist Prävention. Daher Ja. Oberstes Ziel muss es sein das die Berner und Bernerinnen sich sicher fühlen, aber auch sicher sind, in Ihrem Kanton.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Kommentar
Die einzig richtige Lehre über die letzten Jahrhunderte.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Kommentar
Es ist in Ordnung und meines Erachtens für das Kind am schönsten, wenn ein Elternteil oder auch beide Elternteile sich massgeblich um die Kinderbetreuung kümmern und somit zu Hause bleiben.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Kommentar
In unserer Zeit werden aus Tätern allzu oft Opfer gemacht - während die Opfer in den Hintergrund rücken. Das ist komplett der falsche Ansatz. Jeder und Jede hat eine zweite Chance verdient - aber erste nach dem diese Person Zeit hatte während einer Bestrafung darüber nachzudenken - das sind wir den Opfern schuldig. Oft würde es schon nur reichen unsere Gesetzgebung konsequent anzuwenden, Ausschaffungen durchzuführen und Personen zu Verwahren.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Kommentar
Nein. Das mündet immer in komischen Subventionen. Umweltschutz und Wirtschaft das muss Hand in Hand gehen. Beide können voneinander profitieren.
Kommentar
Das der Wohnraum knapp ist, dass ist unbestritten. Wohnbaugenossenschaften können zur Lösung des Problems beitragen. Jedoch hat der Kanton andere Hausaufgaben zu erledigen. Schnellere Baubewilligungsverfahren, weniger Bürokratie und das konsequente ausnutzen und umbauen von leerstehenden oder nicht mehr gebrauchten Gebäuden bis unters Dach, auch in der Landwirtschaftszone, wären deutlich die besseren und nachhaltigeren Hebel.