Peter Peyer
Partida socialdemocratica
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
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Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
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Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
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Die dezentrale Grundversorgung soll aber beibehalten werden.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
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Schule & Bildung
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
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Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
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Migration & Integration
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
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Die Bevölkerung überaltert. Der Bedarf an Pflege und Betreuung steigt. Die Initiative verknappt die Arbeitskräfte. Der eigene Nachwuchs fehlt. Im Ausland könnte kaum mehr rekrutiert werden. Das heutige Gesundheitswesen wäre nicht aufrecht zu erhalten. Ähnliches droht für Bauwirtschaft, Tourismus und Bündner Exporte. (Mehr: https://www.gr.ch/DE/Medien/Mitteilungen/MMStaka/2026/DokumenteMM/Beilage%20RM%2010%20Millionen%20Schweiz.pdf )
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
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Angesichts von FakeNews ist Medienförderung zentral. Es sind aber verschiedene mögliche Varianten zu prüfen.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Zuerst sind die wichtigen öffentlichen Aufgaben wie Gesundheitsversorgung, Infrastruktur, Klimaschutz, Bildung usw. zu finanzieren, bevor über weitere Steuersenkungen beschlossen werden kann.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
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Das Bashing der Verwaltung, die Rede von zuviel Bürokratie und Regulierung ist absurd. Der Kern von "Regulierung" ist "Regel". Wo klare Regeln bestehen, die beispielsweise die Schwächeren stärken und die Stärkeren zurückbinden, lebt es sich besser. Wo die Verwaltung effizient und kompetent arbeitet, gibt es keine Korruption und Willkür. Eine gut funktionierende Verwaltung mit motivierten Mitarbeitenden ist im Staatswesen die Basis für Wohlstand und eine prosperierende Wirtschaft.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
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Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Grundsätzlich ist dies aber Aufgabe der Sozialpartner.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
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Der Service public ist in Graubünden gut ausgebaut und soll auf mindestens diesem Niveau gehalten werden, sofern er nicht durch neue Angebot/Technologien sinnvoll ersetzt werden kann.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
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So wie es schon heute gemacht wird, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
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Eine intakte Umwelt und Schutz vor den Auswirkungen des Klimawandels sind auch die Basis für eine prosperierende Wirtschaft und letztlich auch dafür, dass unser Kanton lebenswert bleibt.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
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Eine der besten Unterstützungsmassnahmen auch für Bergbahnbetriebe sind Investitionen in den Klimaschutz.
Umwelt & Energie
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
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Der Energiebedarf steigt. Wenn wir mehr erneuerbare Energie wollen, werden wir nicht um Abstriche insbesondere im Landschaftsschutz herum kommen (z. B. bei der Frage von Standorten von Solar- und Windanlagen).
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
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Sofern es dafür geeignete Gebiete gibt.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
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Falls die Klimaziele nicht erreicht werden, sind auch Verbote und Einschränkungen möglich.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
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Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
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Die Situation (Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden, Lebensqualität für Anwohnende usw.) ist vor Ort zu beurteilen, insbesondere durch die betroffenen Gemeinden. Ein generelles Verbot ist viel zu unflexibel.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
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Priorität haben die dringenden Umfahrungsprojekte (z. B. Bivio, Val Müstair) und die Sicherheit vor Naturgefahren. Kapazitätsausbau (z.B. Isla-Bella-Tunnel) sind meist Bundesprojekte und aufgrund der Finanzierbarkeit in den kommenden Jahren nicht realisierbar.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Dort, wo wirklich ein freier Markt sinnvoll ist und funktioniert und die Bevölkerung Wahlmöglichkeiten hat.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Umwelt- und Klimaschutz sind kein Widerspruch zu Wirtschaftswachstum. Klimaschutzmassnahmen wie z. B. Investitionen in energetische Gebäudesanierungen fördern die Wirtschaft und die Innovation.
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Graubünden hat bereits ein vorbildliche Prämienverbilligungssystem, das diese Vorgaben einhält.