Nico Pascal Landolt
FDP.Die Liberalen | 0419
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Ich bin der Meinung, dass Familien mit tiefem Einkommen gezielt unterstützt werden sollen, wenn sie in einer finanziell schwierigen Situation sind. Die Einführung neuer Ergänzungsleistungen im Kanton Glarus sehe ich jedoch kritisch, da sie zu zusätzlichen Staatsausgaben führen und Fehlanreize schaffen können. Stattdessen sollte die Unterstützung möglichst zielgerichtet ausgestaltet sein und darauf achten, dass Erwerbsarbeit weiterhin attraktiv bleibt.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
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Ich bin der Meinung, dass es im Sozialhilfesystem klare Regeln und Anreize braucht, damit die Eigenverantwortung gestärkt und Fehlanreize vermieden werden. Eine massvolle Verschärfung kann sinnvoll sein. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass die Sozialhilfe das Existenzminimum sichert und nicht zu unzumutbaren Lebensbedingungen führt.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Ich anerkenne, dass die Krankenkassenprämien für viele Menschen eine zunehmende Belastung darstellen. Deshalb finde ich gezielte Prämienverbilligungen für Haushalte mit tiefem Einkommen richtig. Eine starre Begrenzung auf 10 % des Einkommens lehne ich jedoch ab, weil sie hohe zusätzliche Kosten verursacht und die dringend nötigen Reformen zur Senkung der Gesundheitskosten nicht ersetzt.
Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
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Pflegende Angehörige leisten einen enorm wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Gesundheitswesen. Eine gewisse finanzielle Anerkennung ist gerechtfertigt. Diese sollte jedoch zielgerichtet, effizient und vorzugsweise über steuerliche Entlastungen oder gezielte Unterstützungsangebote erfolgen – nicht über einen generellen Ausbau staatlicher Leistungen.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
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Die Senkung ist ein verständlicher Schritt zur Kostendämpfung. Entscheidend ist aber, dass die Qualität und der Zugang zur Versorgung gesichert bleiben. Langfristig braucht es eine schweizweit koordinierte, marktwirtschaftlich sinnvolle Tariflösung.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Ich bin der Meinung, dass Kinder grundsätzlich im regulären Schulsystem integriert werden sollen, da dies ihre soziale Entwicklung und Chancengleichheit fördert. Eine pauschale Wiedereinführung separater Förderklassen lehne ich ab. Gleichzeitig braucht es gute Unterstützung für Lehrpersonen sowie gezielte, individuelle Lösungen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen, wenn die Integration an ihre Grenzen stösst.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Ich bin der Meinung, dass der Kanton sich für gleiche Bildungschancen einsetzen soll, damit Kinder unabhängig vom Einkommen ihrer Eltern gute Startbedingungen haben. Unterstützung für finanziell schwächere Familien, etwa durch Stipendien oder gezielte Förderangebote, ist sinnvoll. Diese Massnahmen sollen jedoch gezielt und effizient sein und die Eigenverantwortung sowie Leistungsanreize nicht beeinträchtigen.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
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Ich bin der Meinung, dass der Kanton die vorschulische Kinderbetreuung gezielt unterstützen sollte, da sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und Kindern frühe Bildungschancen ermöglicht. Diese Unterstützung soll insbesondere Familien mit tieferen Einkommen zugutekommen. Gleichzeitig sollte sie massvoll ausgestaltet sein und private sowie gemeinnützige Angebote weiterhin berücksichtigen.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
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Ich bin der Meinung, dass auf der Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden soll, da sie eine klare und verständliche Rückmeldung über die Leistung der Schülerinnen und Schüler geben. Noten schaffen Transparenz für Eltern und fördern zudem eine gewisse Leistungsorientierung. Gleichzeitig sollten Noten nicht das einzige Beurteilungselement sein. Ergänzende Rückmeldungen und Fördergespräche sind wichtig, um die individuelle Entwicklung der Kinder umfassend zu unterstützen.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
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Ich bin der Meinung, dass politische Rechte eng mit der Staatsbürgerschaft verbunden sein sollten. Das Stimm- und Wahlrecht für Ausländer auf Gemeindeebene lehne ich daher eher ab. Stattdessen sollte die Einbürgerung gefördert werden, damit politische Mitbestimmung über diesen Weg möglich ist.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Ich bin der Meinung, dass die Aufnahme von Resettlement-Flüchtlingen in humanitären Notlagen grundsätzlich sinnvoll sein kann, jedoch nur im Rahmen klar begrenzter Kontingente erfolgen sollte. Dabei müssen die Integrationsfähigkeit und die Belastbarkeit der Strukturen berücksichtigt werden. Der Fokus soll auf einer geordneten und international abgestimmten Flüchtlingspolitik liegen.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
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Ich bin der Meinung, dass die Sozialhilfe für Geflüchtete klare Regeln und Integrationsanreize enthalten soll. Eine massvolle Verschärfung kann sinnvoll sein, um die Integration zu fördern. Gleichzeitig muss das Existenzminimum stets gewährleistet bleiben und Kürzungen dürfen nur gezielt im Einzelfall erfolgen.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
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Ich bin der Meinung, dass die Einbürgerung ein wichtiger Schritt der Integration ist und daher gewisse Anforderungen erfüllen sollte. Höhere und klar definierte Sprachkenntnisse können dabei sinnvoll sein, da sie die Integration in Gesellschaft und Arbeitswelt fördern.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
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Ich lehne die Initiative zur Begrenzung der Bevölkerung auf 10 Millionen ab, da sie die Wirtschaft schwächen, den Arbeitskräftemangel verschärfen und wichtige internationale Beziehungen gefährden würde. Statt fixer Obergrenzen setze ich auf eine gesteuerte Zuwanderung, gute Integration und den gezielten Ausbau der Infrastruktur.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Ich bin der Meinung, dass der Kanton Glarus sich nicht aktiv für eine eigene Legalisierung von Cannabis einsetzen sollte, da dies auf Bundesebene geregelt werden muss. Grundsätzlich kann ich eine kontrollierte Legalisierung auf nationaler Ebene nachvollziehen, sofern ein strenger Jugendschutz und klare Regeln gelten.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Ich bin der Meinung, dass die Sprache, kantonaler Stellen klar, verständlich und bewährt bleiben soll. Daher sollte auf den Einsatz von Genderstern oder ähnlichen Sonderzeichen verzichtet werden.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
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Ich bin der Meinung, dass unabhängige Medien wichtig für die Demokratie sind. Einen Ausbau direkter staatlicher Medienförderung lehne ich eher ab, da dies zu Abhängigkeiten führen kann. Stattdessen sollte der Kanton gute Rahmenbedingungen schaffen, damit sich lokale Medien eigenständig finanzieren können.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
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Ich bin der Meinung, dass sich der Kanton nicht vollständig aus der Kulturförderung zurückziehen sollte, da Kultur wichtig für Gesellschaft und Identität ist. Die Förderung soll jedoch gezielt und massvoll erfolgen, wobei auch private Initiativen und Eigenverantwortung eine zentrale Rolle spielen sollen.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
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Ich bin der Meinung, dass ein generelles Verbot von privatem Feuerwerk zu weit geht. Viele Menschen verbinden Feuerwerk mit Traditionen und Festen, und ein pauschales Verbot würde diese Freiheit stark einschränken. Gleichzeitig ist mir wichtig, dass Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt genommen wird. Daher können strengere Regeln sinnvoll sein, etwa Einschränkungen zu bestimmten Zeiten oder in sensiblen Gebieten. Ein vollständiges Verbot lehne ich jedoch ab.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Ich bin der Meinung, dass Steuersenkungen im Kanton Glarus dann sinnvoll sind, wenn sie finanziell verantwortbar sind und zentrale staatliche Leistungen nicht beeinträchtigen. Der Staat soll effizient bleiben und die Steuerzahler nicht unnötig belasten, jedoch nur im Rahmen einer nachhaltigen Finanzpolitik senken.
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
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Ich bin der Meinung, dass der Kanton seine Ausgaben sorgfältig prüfen und effizient wirtschaften soll. Nicht dringende Ausgaben können reduziert werden, jedoch dürfen wichtige Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Sicherheit nicht darunter leiden. Ziel ist eine verantwortungsvolle Finanzpolitik mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Sparen und Investieren.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Ich bin der Meinung, dass die Abschaffung des Eigenmietwerts das Steuersystem vereinfachen kann. Eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften lehne ich jedoch eher ab, da sie Eigentümer zusätzlich belastet und den Markt verzerren könnte. Ziel sollte ein einfaches und faires Steuersystem sein.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
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Ich bin der Meinung, dass der Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal nicht pauschal eingefroren werden sollte, damit der Kanton seine Aufgaben weiterhin zuverlässig erfüllen kann. Stattdessen soll die Verwaltung regelmässig überprüft und effizient organisiert werden, um unnötige Stellen und Doppelspurigkeiten zu vermeiden.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
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Ich bin der Meinung, dass kantonale Unterstützung für Sportbahnen nur zurückhaltend und gut begründet erfolgen sollte. Eine weitere grosse Finanzhilfe wie zehn Millionen Franken lehne ich eher ab, da solche Subventionen sorgfältig abgewogen werden müssen und nachhaltige Lösungen Vorrang haben sollten.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Ich bin der Meinung, dass ein staatlich festgelegter Mindestlohn kritisch zu beurteilen ist, da er je nach Branche und Unternehmen zu Problemen führen kann. Statt eines starren Mindestlohns sollten flexible, branchennahe Lösungen im Vordergrund stehen, damit faire Löhne und wirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet bleiben.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Ich bin der Meinung, dass die Lohngleichheit von Frauen und Männern wichtig ist und eingehalten werden muss. Bei Unternehmen mit kantonalen Aufträgen sind gezielte Kontrollen sinnvoll. Diese sollen jedoch verhältnismässig bleiben und den Fokus auf die Umsetzung bestehender Regeln legen, statt zusätzliche Bürokratie zu schaffen.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
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Ich bin der Meinung, dass der Kanton Glarus die Ansiedlung neuer Firmen grundsätzlich fördern sollte, auch mit gezielten steuerlichen Anreizen. Diese müssen jedoch sorgfältig eingesetzt werden, damit sie die Standortattraktivität stärken, ohne die Kantonsfinanzen unnötig zu belasten.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
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Ich bin der Meinung, dass Regulierungen für Unternehmen dort reduziert werden sollten, wo sie unnötig sind und die Wirtschaft behindern. Gleichzeitig dürfen wichtige Schutzvorschriften nicht abgeschwächt werden. Der Abbau von Auflagen soll gezielt und verhältnismässig erfolgen.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
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Ich bin der Meinung, dass der Tourismus im Kanton nachhaltig weiterentwickelt werden soll, da er wirtschaftlich wichtig ist. Nachhaltigkeitskriterien bei Förderungen können sinnvoll sein, während zusätzliche Abgaben wie höhere Parkgebühren sorgfältig geprüft werden müssen. Insgesamt braucht es eine ausgewogene Balance zwischen Wirtschaft und Umwelt.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Ich bin der Meinung, dass die Landwirtschaft im Kanton nachhaltig sein soll und ökologische Anforderungen auf verpachteten Flächen sinnvoll sind. Diese müssen jedoch praxistauglich und wirtschaftlich tragbar bleiben. Ein generelles Verbot synthetischer Pestizide lehne ich eher ab, wenn es die Betriebe zu stark einschränkt.
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Ich bin der Meinung, dass Grossraubtiere wie Wolf und Luchs geschützt werden sollen, aber im Kanton Glarus auch Landwirtschaft und Sicherheit berücksichtigt werden müssen. Präventive Massnahmen und nötigenfalls Abschüsse sollen weiterhin möglich bleiben; eine einseitige Reduktion lehne ich ab.
Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
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Ich bin der Meinung, dass der Ausbau erneuerbarer Energien grundsätzlich wichtig ist, jedoch nur dort sinnvoll ist, wo sie gut geplant, wirtschaftlich und akzeptiert ist. Landschaftsschutz und lokale Gegebenheiten müssen dabei berücksichtigt werden.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
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Ich bin der Meinung, dass erneuerbare Energien gefördert werden sollen, um Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit zu stärken. Die Unterstützung durch den Kanton soll jedoch gezielt und massvoll erfolgen, damit Eigenverantwortung und finanzielle Tragbarkeit gewahrt bleiben.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
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Ich bin der Meinung, dass der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vor allem auf finanzielle Anreize setzen sollte, da diese Eigenverantwortung und Innovation fördern. In gewissen Bereichen sind jedoch auch klare Regeln notwendig. Insgesamt braucht es eine ausgewogene Kombination aus Anreizen und gezielten Vorschriften.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Ich bin der Meinung, dass eine gezielte Verdichtung der Siedlungsgebiete sinnvoll sein kann, um Boden zu sparen und die Infrastruktur effizient zu nutzen. Sie soll jedoch gut geplant sein und die Lebensqualität sowie die lokalen Gegebenheiten berücksichtigen. Eine pauschale Verdichtung lehne ich ab.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
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Ich bin der Meinung, dass die autofreien Sonntage im Klöntal sinnvoll sind. Ein noch strikteres Fahrverbot lehne ich jedoch ab, da gewisse Ausnahmen für Anwohner oder die Landwirtschaft weiterhin möglich sein sollten. Ziel ist ein ausgewogenes Konzept zwischen Ruhe und Praktikabilität.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Ich bin der Meinung, dass der öffentliche Verkehr im Kanton gezielt ausgebaut werden soll, wo Bedarf besteht und es wirtschaftlich sinnvoll ist. Zusätzliche Mittel müssen effizient eingesetzt werden, mit Fokus auf gut genutzte Verbindungen statt flächendeckendem Ausbau.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
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Ich bin der Meinung, dass Tempo-30- und Begegnungszonen gezielt dort sinnvoll sind, wo sie die Sicherheit und Wohnqualität verbessern, etwa in Quartieren oder bei Schulen. Auf Hauptverkehrsachsen sollen jedoch weiterhin höhere Geschwindigkeiten möglich bleiben, damit der Verkehr flüssig bleibt.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
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Ich bin der Meinung, dass der motorisierte Individualverkehr im Kanton wichtig ist und gezielt verbessert werden kann, etwa durch die Beseitigung von Engpässen. Gleichzeitig soll die Verkehrspolitik ausgewogen bleiben und auch den öffentlichen Verkehr sowie nachhaltige Mobilität berücksichtigen.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Ich bin der Meinung, dass der Kanton seine Dienstleistungen zwar weiter digitalisieren soll, um Effizienz und Zugänglichkeit zu verbessern. Ein reines „Digital-Only“-Prinzip lehne ich jedoch ab, da weiterhin auch analoge Angebote bestehen müssen, damit niemand ausgeschlossen wird.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Ich bin der Meinung, dass Entwicklungszusammenarbeit grundsätzlich wichtig ist, der Kanton Glarus seine Mittel aber primär für eigene Kernaufgaben einsetzen sollte. Ein Ausbau des finanziellen Engagements lehne ich daher eher ab und befürworte nur klar begrenzte und verantwortungsvolle Beiträge.
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
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Ich bin der Meinung, dass bei Kaderstellen in der Verwaltung die Qualifikation und Eignung im Vordergrund stehen sollen. Starre Vorgaben zu Geschlechterverhältnissen lehne ich ab, während die Chancengleichheit weiterhin gefördert werden soll.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Ich bin der Meinung, dass Videoüberwachung im öffentlichen Raum nur gezielt eingesetzt werden soll, wenn sie die Sicherheit erhöht. Ein flächendeckender Ausbau lehne ich ab, da er die Privatsphäre einschränkt. Wichtig ist eine verhältnismässige Anwendung mit klaren Regeln.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Ich bin der Meinung, dass der Polizeidienst hohe Anforderungen an Vertrauen und staatliche Bindung stellt. Die heutige Voraussetzung der Schweizer Staatsangehörigkeit ist daher gerechtfertigt. Eine Öffnung für Personen mit C-Bewilligung lehne ich eher ab.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
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Ich bin der Meinung, dass eine sichtbare Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl stärken und präventiv wirken kann. Gleichzeitig soll der Einsatz gezielt und verhältnismässig erfolgen, ohne unnötige Dauerpräsenz.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
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Commentari
Ich bin der Meinung, dass der Kanton häusliche Gewalt ernst nehmen und Betroffene wirksam schützen soll. Prävention und die Unterstützung von Schutzinstitutionen sind wichtig, müssen jedoch gezielt und effizient umgesetzt werden.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Ich bin der Meinung, dass die freie Marktwirtschaft grundsätzlich Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze fördern kann. Die Aussage ist jedoch zu absolut, da nicht automatisch alle gleich profitieren. Es braucht klare Rahmenbedingungen und gezielte staatliche Eingriffe, wo der Markt versagt.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
Ich bin der Meinung, dass es kein allgemeingültiges Ideal für die Kinderbetreuung gibt. Sowohl Betreuung durch ein Elternteil zu Hause als auch externe Betreuung können gut sein. Entscheidend sind die individuelle Situation und das Wohl des Kindes.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
Ich bin der Meinung, dass im Strafrecht sowohl Bestrafung als auch Wiedereingliederung wichtig sind. Eine reine Fokussierung auf Strafe reicht nicht aus, da auch die Resozialisierung zentral ist, um Rückfälle zu verhindern und Sicherheit zu gewährleisten.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Ich bin der Meinung, dass Umweltschutz wichtig ist, aber möglichst mit wirtschaftlichem Wachstum vereinbart werden sollte. Ein genereller Vorrang des Umweltschutzes ist zu einseitig. Ziel ist eine ausgewogene Lösung zwischen Ökologie und Wirtschaft.
Commentari
Ich bin der Meinung, dass der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau nicht unbegrenzt ausbauen sollte, aber eine gezielte und gut begründete Unterstützung sinnvoll sein kann. Gerade in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt kann es sinnvoll sein, Wohnbaugenossenschaften punktuell zu unterstützen oder Rahmenbedingungen zu verbessern, damit mehr bezahlbarer Wohnraum entsteht.