Priska Grünenfelder
Sozialdemokratische Partei | 0703 | En uffizi
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Familien mit tiefem Einkommen sollen gezielt unterstützt werden – Ergänzungsleistungen stärken Chancengleichheit und verhindern Armut.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
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Ein würdiges Existenzminimum ist zentral – Kürzungen in der Sozialhilfe verschärfen Armut statt sie zu lösen.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Krankenkassenprämien müssen bezahlbar sein – die unfaire Kopfprämie belastet kleine Einkommen überproportional. Eine stärkere Verbilligung schafft mehr soziale Gerechtigkeit.
Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
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Die Pflege von Angehörigen verdient Anerkennung und Unterstützung. Der Kanton hat mit neuen Regelungen bereits Fortschritte gemacht – diese gilt es konsequent umzusetzen und bei Bedarf weiter zu stärken.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
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Die Senkung der Tarife setzt falsche Anreize und gefährdet die Versorgung. Auch für psychologische Fachpersonen verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen – eine gute und flächendeckende Betreuung braucht faire Entschädigung.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Alle Kinder sollen gemeinsam lernen können – Separation fördert Ausgrenzung statt Integration. Dafür braucht es ausreichend personelle Ressourcen für eine starke integrative Schule.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Gleiche Bildungschancen sind zentral für soziale Gerechtigkeit. Erste Massnahmen sind bereits angestossen – diese gilt es konsequent auszubauen und zu stärken.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
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Frühkindliche Bildung ist entscheidend für Chancengleichheit. Der erfolgreiche Start der Sprachstandserfassung und die Arbeit der Fachstelle Gesellschaft zeigen die Richtung – diese Bemühungen gilt es mit stärkerer Unterstützung der Betreuung konsequent auszubauen.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
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Noten greifen oft zu kurz und fördern frühes Leistungsdenken. Veränderungen müssen sorgfältig begleitet werden – sowohl für Lehrpersonen als auch für Eltern, damit eine aussagekräftige Beurteilung gelingt.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
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Wer seit Jahren hier lebt, arbeitet und Steuern zahlt, soll auf Gemeindeebene mitbestimmen können – unabhängig vom Pass. Das stärkt Teilhabe und Integration.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Der Kanton soll humanitäre Verantwortung übernehmen und besonders verletzliche Menschen direkt aus Krisen- und Flüchtlingslagern aufnehmen. Das ist geordnete, solidarische und sichere Flüchtlingspolitik und entlastet zugleich überforderte Erstaufnahmestaaten.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
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Sozialhilfe ist das soziale Existenzminimum und darf nicht zur Disziplinierung eingesetzt werden. Integration gelingt durch Förderung, Zugang zu Arbeit und Sprache – nicht durch Kürzungen, die Armut und Ausgrenzung verstärken.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
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Einbürgerung soll zugänglich bleiben, wo Menschen bereits gut integriert sind. Sprache ist zentral für Teilhabe, aber zusätzliche Hürden sollten nicht unnötig erhöht werden – Integration entsteht durch Förderung, nicht durch Abschottung.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
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Starre Bevölkerungsobergrenzen sind realitätsfremd und ignorieren wirtschaftliche, soziale und demografische Entwicklungen. Statt Abschottung braucht es eine aktive Steuerung von Migration, Investitionen in Infrastruktur und eine nachhaltige Raum- und Klimapolitik.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Die heutige Verbotspolitik funktioniert beim Jugendschutz nur begrenzt und stärkt den Schwarzmarkt; eine kontrollierte Regulierung ermöglicht bessere Prävention, klare Regeln und wirksamen Jugendschutz statt illegaler Verfügbarkeit. Eine isolierte Lösung im Kanton Glarus ist dabei nicht zweckmässig, eine nationale Regelung ist klar vorzuziehen. Gleichzeitig darf der Suchtaspekt nicht unterschätzt werden, insbesondere bei jungen Menschen mit Risiken für die Gehirnentwicklung, weshalb Prävention u
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Kantonale Stellen sollen sprachlich inklusiv und zeitgemäss kommunizieren können. Ein Verbot würde die Sprachfreiheit einschränken und gesellschaftliche Vielfalt unsichtbar machen, statt sie abzubilden.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
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Lokale Medien sind zentral für demokratische Kontrolle und öffentliche Debatte. Eine gezielte Förderung stärkt Medienvielfalt und Unabhängigkeit – dabei muss die redaktionelle Freiheit und die Gewaltentrennung strikt gewahrt bleiben.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
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Kultur ist kein Luxus, sondern ein zentraler Teil des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Identität. Der Kanton soll Kultur weiterhin gezielt fördern und so Vielfalt, Teilhabe und kreative Entwicklung sichern.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
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Ein generelles Verbot geht zu weit. Sinnvoller sind klare Regeln, Rücksichtnahme und Einschränkungen an sensiblen Orten und Zeiten. So lassen sich Sicherheit, Ruhe und Tradition besser in Balance halten.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Stabile Kantonsfinanzen sind Voraussetzung für gezielte Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Gesundheit – also in Projekte, die allen zugutekommen. Pauschale Steuersenkungen würden diesen Spielraum unnötig einschränken.
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
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Der Kanton ist bereits schlank aufgestellt. Pauschale Sparprogramme riskieren, wichtige Leistungen zu schwächen, statt echte Effizienzpotenziale zu nutzen. Stattdessen braucht es gezielte Ausgabenprüfung und das Schliessen von Schlupflöchern, wo nur einzelne profitieren.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Wenn der Eigenmietwert wegfällt, braucht es faire und wirksame Ausgleichsinstrumente. Eine Steuer auf Zweitliegenschaften hilft, Steuerausfälle zu kompensieren und verhindert, dass Immobilienbesitz einseitig privilegiert wird. So bleibt das Steuersystem ausgewogen und sozial verträglich.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
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Ein fixer Stellenstopp würde die Handlungsfähigkeit der Verwaltung unnötig einschränken. Aufgaben und Anforderungen entwickeln sich laufend – darauf muss der Kanton flexibel reagieren können, statt mit starren Vorgaben gute öffentliche Dienstleistungen zu gefährden.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
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Öffentliche Mittel sollen gezielt in umsetzungsfähige und nachhaltige Projekte fliessen. Pauschale Unterstützung ohne klare Perspektive ist nicht sinnvoll. Zudem ist mit der bereits beschlossenen Erschliessung Hüttenberg bereits eine wichtige Grundlage geschaffen worden.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Ein Mindestlohn schützt vor Armut trotz Arbeit und sorgt für faire Löhne im ganzen Kanton. Wer Vollzeit arbeitet, soll davon leben können – das stärkt Kaufkraft, soziale Sicherheit und verhindert Lohndumping. Für eine stabile Zukunft.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist ein verfassungsmässiger Grundsatz, der konsequent durchgesetzt werden muss. Gerade bei Unternehmen mit öffentlichen Aufträgen braucht es wirksame Kontrollen, um Lohndiskriminierung zu verhindern und echte Gleichstellung zu sichern.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
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Steuerliche Spezialvorteile für einzelne Firmen sind wenig zielgerichtet. Sinnvoller sind gute Rahmenbedingungen für alle – etwa Infrastruktur, Fachkräfte und Planungssicherheit.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
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Sinnvolle Regeln schützen Umwelt, Lebensqualität und Rechtssicherheit. Pauschale Deregulierung schwächt diese Grundlagen, ohne echte Probleme zu lösen. Entscheidend ist eine gute, nicht eine möglichst minimale Regulierung.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
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Der Kanton soll den Tourismus konsequent nachhaltiger ausrichten – mit klaren Kriterien und Lenkungsabgaben wie Parkgebühren. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass Angebote für die lokale Bevölkerung weiterhin gut zugänglich und bezahlbar bleiben.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Öffentliche Pachtflächen sollen mit Vorbildfunktion bewirtschaftet werden. Höhere ökologische Standards schützen Boden, Wasser und Biodiversität und fördern eine zukunftsfähige Landwirtschaft.
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Der Schutz von Wolf und Luchs ist wichtig für stabile ökologische Systeme und die Biodiversität. Gleichzeitig müssen die Anliegen der Landwirtschaft ernst genommen und praktikable Schutz- und Ausgleichsmassnahmen konsequent unterstützt werden.
Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
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Der Ausbau erneuerbarer Energien ist zentral für die Energiewende und die Versorgungssicherheit. Besonders Windkraft liefert wichtigen Winterstrom, wenn andere erneuerbare Quellen oft schwächer sind. Gleichzeitig braucht es eine sorgfältige Standortwahl und Rücksicht auf Landschaft und Natur.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
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Die Energiewende braucht gezielte Förderung, damit erneuerbare Energien schneller ausgebaut werden. Die Kosten des Nicht-Handelns – insbesondere durch Klimaschäden und Importabhängigkeit – sind langfristig deutlich höher als Investitionen heute.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
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Für wirksamen Klimaschutz braucht es einen klugen Mix aus Förderung, Lenkung und klaren Regeln. Reine Anreize reichen nicht aus, um die notwendigen Veränderungen schnell genug zu erreichen.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Verdichtung nach innen schützt Landschaft und reduziert Zersiedelung. Durch eine intelligente Nutzung bestehender Bauzonen können Wohnraum und Infrastruktur effizienter genutzt werden, ohne zusätzliches Kulturland zu verbrauchen.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
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Bei den wenigen, klar im Voraus festgelegten «Slow Sundays» soll die Strasse konsequent dem Langsamverkehr gehören. Das erhöht Sicherheit und Erholungsqualität und ermöglicht ein echtes Naturerlebnis ohne motorisierten Verkehr – bei gleichzeitig klar geregelten Ausnahmen für Postauto und Rettungsdienste.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Der ÖV ist ein zentraler Pfeiler der Verkehrs- und Klimapolitik. Mehr Mittel für dichtere Takte und gezielte Infrastruktur wie Busspuren machen ihn schneller, zuverlässiger und damit zur echten Alternative zum Individualverkehr.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
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Wo es sinnvoll ist, erhöhen Tempo-30- und Begegnungszonen die Sicherheit, reduzieren Lärm und verbessern die Lebensqualität. Entscheidend ist eine gezielte Umsetzung dort, wo es tatsächlich dem Ortsbild und den Menschen vor Ort dient.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
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Der Fokus sollte auf einem ausgewogenen Gesamtverkehrssystem liegen statt auf dem weiteren Ausbau des motorisierten Individualverkehrs. Priorität haben nachhaltige Lösungen wie ein starker öffentlicher Verkehr, sichere Velo- und Fusswege sowie eine effiziente Nutzung bestehender Infrastruktur.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Digitale Angebote sollen konsequent ausgebaut werden, aber ein vollständiges «Digital-Only» schliesst Teile der Bevölkerung aus. Der Kanton muss auch weiterhin analoge Zugänge gewährleisten und damit Service public für alle sicherstellen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Entwicklungszusammenarbeit ist Ausdruck von Solidarität und Weitsicht. Sie trägt dazu bei, globale Ungleichheiten zu verringern und langfristig Stabilität zu fördern – was auch indirekt zur Sicherheit und Stabilität hier vor Ort beiträgt.
Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
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Gleichstellung entsteht nicht von selbst, sondern braucht verbindliche Ziele und aktive Förderung. Vorgaben helfen, strukturelle Ungleichgewichte abzubauen und sicherzustellen, dass Kaderstellen chancengerecht besetzt werden.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Mehr Videoüberwachung ist kein Ersatz für echte Prävention und gut ausgeleuchtete, sichere öffentliche Räume. Sie greift schnell in die Privatsphäre ein und sollte deshalb nur sehr zurückhaltend und gezielt eingesetzt werden.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Personen mit C-Bewilligung leben dauerhaft im Kanton, sind gut integriert und erfüllen hohe rechtliche Voraussetzungen. Eine Öffnung stärkt den Fachkräftepool der Polizei und trägt der gelebten Realität einer vielfältigen Gesellschaft Rechnung.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
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Eine gute Polizeiarbeit zeichnet sich durch Nähe und gezielte Präsenz dort aus, wo sie tatsächlich gebraucht wird – etwa an bekannten Hotspots. Eine generelle «Mehr-Präsenz» im öffentlichen Raum bringt dagegen wenig zusätzlichen Nutzen.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
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Häusliche Gewalt ist ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem und braucht konsequente Prävention, wirksamen Schutz und gut ausgebaute Unterstützungsangebote. Der Kanton muss hier klar Verantwortung übernehmen und Betroffene besser schützen.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Commentari
Eine freie Marktwirtschaft kann Innovation und Wohlstand fördern, führt aber ohne klare Regeln auch zu Ungleichheiten und Marktmacht-Konzentration. Deshalb braucht es eine starke öffentliche Hand, die ausgleicht und soziale sowie ökologische Leitplanken setzt.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
Elterliche Präsenz ist für Kinder wichtig, aber sie muss nicht an ein traditionelles Modell gebunden sein. Gute Vereinbarkeit von Erwerbs- und Familienarbeit ist entscheidend – hier besteht weiterhin Handlungsbedarf, etwa bei Betreuung, Arbeitsmodellen und Gleichstellung.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Commentari
Sanktionen sind wichtig, um Recht durchzusetzen und Opferschutz zu gewährleisten. Gleichzeitig bleibt die Wiedereingliederung zentral, da ein grosser Teil der Straffälligen wieder Teil der Gesellschaft wird. Ein ausgewogenes Justizsystem verbindet beides statt einseitig auf Strafe zu setzen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Ein konsequenter Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er kurzfristig wirtschaftliche Interessen einschränkt. Langfristig sichern intakte ökologische Grundlagen jedoch auch die wirtschaftliche Stabilität und Lebensqualität. Wirtschaftliches Handeln darf nicht über der Tragfähigkeit der Umwelt stehen.
Commentari
Gemeinnütziger Wohnungsbau sichert bezahlbare Mieten und schützt vor Spekulation – deshalb braucht es mehr Unterstützung durch den Kanton.