Thomas Blaser
Grünliberale Partei | 0208
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Mehrausgaben bedeuten zwangsweise auf der anderen Seite wieder Mehreinnahmen. Ich empfinde die Schweiz als ausgewogener Sozialstaat. Auf der einen Seite soll sich Arbeit noch immer lohnen, auf dem anderen Seite ist auf ein würdiges Existenzminimum zu achten. Die finanzielle Umverteilung soll ausgewogen sein. Mit zusätzlichen Ausgaben soll behutsam umgegangen werden.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
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Die Stärke eines Staates liegt in der fairen und tragbaren Unterstützung der Schwachen. Es braucht eher keine Verschärfung.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Jeder muss sich die Gesundheitskosten leisten können. Primär gilt aber an den Kosten und am System zu schrauben, als die Prämienverbilligungen in den Fokus zu nehmen. Unser Gesundheitssystem steht in naher Zukunft vor grossen Herausforderungen. Die Erhöhung der individuellen Prämienverbilligung löst das Problem jedoch nicht.
Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
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So viel Staat wie nötig, so wenig wie möglich. Es ist nicht Aufgabe des Kantons für diese Pflegekosten unter Angehörigen aufzukommen. Dem Finanzhaushalt ist Sorge zu tragen.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
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Wir müssen die Kosten für unsere Gesundheitsversorgung unbedingt in den Griff bekommen. Ob aber der alleinige Weg eines einzelnen Kantons hier Früchte tragen wird, bezweifle ich. Die Kostenreduktion führt meines Erachtens eher zu einem Abbau des Angebots und zu einer Abwanderung von Fachkräften in andere Regionen. Zur Reduktion der Kosten braucht es einen grösseren Systemwechsel.
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Die Klassen sind so heterogen geworden, dass individuelles Unterrichten kaum mehr möglich ist. Auf der Primarschulstufe haben wir nur eine einzelne generelle Regelklasse, ab der Oberstufe haben wir allerdings vier Stufen (Oberschule, Realschule, Sekundarschule und das Gymnasium). Dieses System liesse sich zu Gunsten einer separaten Förderklasse in der Primarschule überdenken und auch kostenneutral umsetzen.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Die Schweiz ist bereits ein Ort mit grösstmöglicher Chancengleichheit und Aufstiegschancen.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
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Vorschulische Kinderbetreuung ist essentiell für eine frühe Integration und dass beide Elternteile ausgewogen einer Arbeitstätigkeit nachgehen können. Arbeiten beide Elternteile ist auch mit steuerlichen Mehreinnahmen zu rechnen. Folglich wird eine zusätzliche finanzielle Unterstützung den Finanzhaushalt des Kantons nicht zusätzlich belasten.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
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Die Schülerinnen und Schüler sollen an das Beurteilungssystem herangeführt werden, welches in der Oberstufe und der Berufsausbildung ebenso gilt.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
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Das Stimm- und Wahlrecht soll mit der gesamtheitlichen Integration und in Verbindung mit dem Schweizerpass erfolgen.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Die Hilfe und Unterstützung vor Ort ist entscheidend.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
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Es geht primär darum zu achten, wer als Flüchtling anerkannt und aufgenommen wird. Hat jemand den Status eines Flüchtlings zu Rechtens bekommen, soll ihm eine faire und menschenwürdige Unterstützung zustehen.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
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Nach wie vor soll gelten, dass mindestens eine Landessprache gesprochen werden kann, so dass am öffentlichen und sozialen Leben teilgenommen werden kann. Das Gesetz braucht keine Verschärfung.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
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Wir sind auf die Zusammenarbeit mit Europa angewiesen. Dazu gehört auch ein Austausch an Arbeitskräften und Fachleuten.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Cannabis ist eine Droge und soll verboten bleiben. Ich glaube kaum, dass der Kanton von einer Legalisierung profitieren würde.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Ich plädieren für einen liberalen Umgang mit dieser Thematik und keinem Verbot.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
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Lokale unabhängige Medien sind sehr wichtig für unseren Kanton. Wir müssen dem Unternehmen "Die Südostschweiz" Sorge tragen.
Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
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Kultur bedeutet auch Heimat. Dies soll im adäquaten Umfang gefördert werden.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
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Auch hier befürworte ich den liberalen und vernünftigen Umgang anstatt eines radikalen Verbots.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Der Kanton soll attraktiv sein. Die Steuerlast muss mit den umliegenden Kantonen vergleichbar sein. Die kantonalen Ausgaben und Investitionen müssen von der Allgemeinheit gedeckt sein. Daher eher keine Steuerreduktion.
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
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Es soll auf das Budget geachtet werden. Trotzdem dringende Investitionen nicht aufschieben. Mit diesem Vorgehen verteuern sich in der Regel die Ausgaben zu einem späteren Zeitpunkt.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Die Zweitliegenschaften müssen den Systemwechseln nicht finanzieren.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
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Der Kanton soll flexibel bleiben, wie viel und welches Personal er für seine Aufgaben benötigt.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
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Ich pflege hier den liberalen Umgang und sehe es nicht die Aufgabe des Kantons, unsere Sportbahnen zu finanzieren.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Arbeit soll sich lohnen und fair entlöhnt sein. Trotz Liberalismus und freier Marktwirtschaft soll die Ausbeutung der Arbeitnehmer bekämpft werden.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Ich plädiere für Lohngleichheit. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Dies soll aber nicht kontrolliert werden müssen. Ich sehe die Unternehmen hier in der Verantwortung.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
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Glarus soll für neue Unternehmen attraktiv sein und Wettbewerbsvorteile schaffen. Eine steuerliche Unterstützung darf aber nicht zu Lasten der Wohnbevölkerung und bestehenden Unternehmen gehen.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
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Der Kanton Glarus gilt primär als hervorragender Wohn- und Ferienkanton. Dies darf keinesfalls mit gelockerten Vorschriften für Unternehmen gefährdet werden.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
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Selbstverständlich ist aufgrund des Angebots und der Disposition im Kanton Glarus nur individueller und nachhaltiger Tourismus möglich. Konkret darf auch von den Gästen am Obersee, Klöntalersee, etc. eine kostendeckende Gebühr fürs Parkieren verlangt werden, welche der Nachhaltigkeit dient.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Unseren wenigen Landwirtschaftsflächen ist Sorge zu tragen.
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
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Erneuerbare Energien sind die Zukunft. Die Schweiz hat viel Potential für Windenergie und hierbei grossen Nachholbedarf. Lieber regionale erneuerbare Energie als importierte fossile Energie.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
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Die aktuelle Situation mit dem Krieg im Iran soll eigentlich Grund genug sein, um sich vom Erdöl zu distanzieren. Wir müssen unabhängiger werden und auf heimische Energie setzen. Der Systemwechsel kann über einen überschaubaren Zeitraum durch finanzielle Unterstützung beschleunigt werden.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
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Anreize sind, wenn immer möglich, klar besser als Verbote.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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In den Dörfern sollen nach innen leere Flächen genutzt und alte, ungebrauchte Gebäude abgerissen werden.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
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Die Slow Sundays sollen ein klares Zeichen setzen und alle Strassen im Klöntal sollen an diesen Tagen den Fussgängern und Velofahrern gehören. Keine Verwässerung der Grundidee.
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Ein guter öffentlicher Verkehr entlastet den Privatverkehr.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
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In Wohnquartieren soll die Sicherheit erhöht und der Lärm reduziert werden. Tempo 20 und 30 ist der richtige Ansatz dafür.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
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Der Kanton Glarus hat verkehrsplanerisch noch ein paar grosse Aufgaben vor sich und verkehrstechnisch einige Probleme zu lösen. Eine gute Verkehrsanbindung scheint mir für den Kanton Glarus sehr wichtig. Es bedarf einer Verkehrsachse ausserhalb der Dörfer.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Die digitale Welt nimmt Überhand. Wir müssen uns als Gesellschaft diesbezüglich weiterentwickeln und am Ball bleiben. So können Kosten reduziert und Dienstleistung modernisiert werden.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
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Die passende Person soll ausgewählt werden.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Eigenverantwortung des Bürgers und weniger Kontrolle durch den Staat.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
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Eigenverantwortung des Bürgers und weniger Kontrolle durch den Staat.
Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Die Geschichte hat uns gelehrt, dass eine freie Marktwirtschaft nach dem europäischen Modell mit leichter staatlicher Steuerung den grössten Lebensstandard für die Meisten bringt.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Die Kinder profitieren am meisten, wenn Sie von Vater, Mutter und gegebenenfalls einer möglichen Drittbetreuung betreut werden.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Oberstes Ziel soll die Wiedereingliederung in unsere Gesellschaft sein.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Wirtschaftswachstum und Umweltschutz soll kein Widerspruch sein.
Commentari
Ich erachte Wohnbaugenossenschaften als sehr gute Struktur für zahlbaren Wohnraum in städtischen Regionen. Selber bin ich in einer solchen Genossenschaft aufgewachsen + habe von diesen Strukturen profitiert. Die Wohnungssituation in Glarus ist allerdings nicht zu vergleichen mit der Knappheit in urbanen Regionen im Schweizer Mittelland. Ich sehe es daher nicht als Aufgabe des Kantons, die Form des gemeinnützigen Wohnungsbaus finanziell übermässig zu unterstützen. Dem Budget ist Sorge zu tragen.