Peter Hefti
Grüne | 0605
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll der Kanton den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Bereitstellung von Bauland)?
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Ergänzungsleistungen für Familien
Sollen im Kanton Ergänzungsleistungen für Familien mit tiefem Einkommen eingeführt werden?
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Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
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Commentari
Ich spreche mich klar gegen eine pauschale Kürzung von Zulagen oder eine generelle Senkung des Existenzminimums aus. Es ist ungerecht, die gesamte Gemeinschaft für die Verfehlungen einzelner Personen abzustrafen, selbst wenn es in Einzelfällen zu einem Missbrauch von Sozialleistungen kommt. Stattdessen sollte der Staat gezielt dort eingreifen können, wo ein Fehlverhalten eindeutig nachgewiesen wird. Eine solidarische Grundsicherung muss erhalten bleiben.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, so dass niemand mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
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Unterstützung pflegender Angehöriger
Sollen Personen, die Angehörige (Erwachsene mit Hilflosenentschädigung) pflegen, mehr finanzielle Unterstützung vom Kanton erhalten?
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Commentari
Die Entschädigung für pflegende Angehörige im Kanton Glarus ist ein wichtiger Schritt zur Anerkennung ihrer täglichen Arbeit. Problematisch ist jedoch, dass durch die nötige Anbindung an Organisationen (neu auch externe Private Spitex) oft zu viel Geld in der Verwaltung externer Anbieter hängen bleibt. Statt die kantonalen Beiträge weiter zu erhöhen, sollte deshalb die Qualität der fachlichen Begleitung und Beratung im Vordergrund stehen.
Senkung der Psychotherapie-Tarife
Glarus hat als erster Kanton im Jahr 2025 die provisorischen Tarife für psychologische Psychotherapie von 155 auf 140 Franken gesenkt. Begrüssen Sie diesen Entscheid?
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Commentari
Die Entscheidung des Kantons Glarus, die Tarife für psychologische Psychotherapie zu senken, ist angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen nur schwer nachvollziehbar. Gerade weil immer mehr Menschen, und hierbei insbesondere Jugendliche, auf professionelle psychologische Unterstützung angewiesen sind, ist ein Abbau finanzieller Ressourcen das falsche Signal. Eine solche Kürzung gefährdet die flächendeckende Versorgung und erschwert den Zugang zu lebensnotwendigen Behandlungen in
Schule & Bildung
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separaten Förderklassen für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
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Commentari
Aus meiner 20-jährigen Erfahrung in sozialen Institutionen und der Arbeit mit Menschen mit Behinderung kann ich sagen, dass die Wiedereinführung von separaten Förderklassen ein Rückschritt wäre. Anstatt Kinder durch Aussonderung zu stigmatisieren, sollten wir die Regelschulen mit ausreichend Heilpädagogen und Ressourcen stärken, damit Inklusion im gewohnten Umfeld gelebt werden kann.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen, Erhöhung Stipendien)?
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Commentari
Ich befürworte ein verstärktes Engagement des Kantons für die Bildungsgerechtigkeit sehr, da der Bildungserfolg in der Schweiz noch immer viel zu stark von den finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses abhängt. Gezielte Instrumente sind entscheidend, um soziale Barrieren abzubauen und allen Kindern, unabhängig von ihrer Herkunft, eine faire Perspektive zu bieten.
Förderung von Kinderbetreuungsangeboten
Soll der Kanton das Angebot für die vorschulische Kinderbetreuung (z. B. Kinderkrippen und Horte) finanziell stärker unterstützen?
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Commentari
Eine stärkere finanzielle Unterstützung der vorschulischen Kinderbetreuung ist essenziell, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf endlich flächendeckend zu ermöglichen. Wenn der Kanton die Kosten für Krippenplätze senkt, entlastet dies Familien direkt und bekämpft gleichzeitig aktiv den Fachkräftemangel.
Schulnoten statt Lernberichte
Soll im Kanton auf Primarstufe weiterhin mit Schulnoten gearbeitet werden (statt Lernberichte)?
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Commentari
Schulnoten bieten eine Klarheit sowie Vergleichbarkeit und bereiten Kinder durch ein greifbares Feedback realistisch auf die Anforderungen der späteren Bildungswege vor. Zudem entlasten sie die Lehrpersonen von administrativen Aufwand detaillierter Lernberichte, wodurch mehr Zeit für die individuelle Förderung im Unterricht bleibt
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene im Kanton Glarus erhalten?
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Die Einführung des Stimm- und Wahlrechts auf Gemeindeebene für langjährige Einwohner ist ein längst überfälliger Schritt für eine lebendige Demokratie. Wer seit zehn Jahren hier lebt, arbeitet und Steuern zahlt, sollte auch über die Angelegenheiten seines unmittelbaren Wohnortes mitbestimmen dürfen. Die politische Teilhabe fördert die Integration und stärkt die Identifikation mit der Gemeinde, in der man lebt.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in der Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
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Durch die direkte Aufnahme besonders schutzbedürftiger Menschen aus Lagern vor Ort schafft der Kanton sichere, legale Fluchtwege und entzieht damit kriminellen Schleppern die Geschäftsgrundlage.
Strengere Sozialhilfe-Regeln für Geflüchtete
Soll der Kanton die Regeln zum Bezug von Sozialhilfe für Geflüchtete verschärfen (z. B. Möglichkeit zur Kürzung des Grundbedarfs je nach Integration)?
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Aufgrund meiner sehr positiven Erfahrungen in Projekten zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten lehne ich eine Verschärfung der Sozialhilfe klar ab. Ich habe gesehen, dass eine erfolgreiche Integration über gezielte Förderung und Vertrauen gelingt, während Kürzungen am Grundbedarf die Betroffenen lähmen und den Prozess nur erschweren.
Verschärfung Einbürgerung
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Anforderungen an die Sprachkenntnisse)?
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Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
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Die nationale Volksinitiative zur Begrenzung der Wohnbevölkerung auf 10 Millionen Menschen ist wie eine einfache Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit, doch sie entpuppt sich beim genauerer Hinsehen als gefährliches Experiment mit dem Wohlstand unseres Landes. Eine so feste Grenze würde die Wirtschaft der Schweiz einengen und ausbremsen. Darüber hinaus könnte diese Begrenzung die vertraglichen Beziehungen zu den europäischen Partnerstaaten belasten, was die Handelsbedingungen erschwert
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Legalisierung Cannabis
Soll sich der Kanton für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen?
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Ja aber unter strikten Bedingungen. Eine Legalisierung ist sinnvoll, um den Schwarzmarkt zu zerschlagen und die Qualität zu sichern. Allerdings sollte der Kanton gleichzeitig in den Jugendschutz und in die Suchtprävention investieren. Ein kontrollierter Verkauf ist besser als ein unkontrollierter Strassenhandel, solange der Schutz der Jüngsten oberste Priorität hat.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
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Ich bin hier unentschlossen, tendiere aber eher zu einem Nein beim Verbot. Ein gesetzliches Verbot politisiert die Sprache nur noch mehr und vertieft die Gräben. Behörden sollten so kommunizieren, dass sich alle repräsentiert fühlen. Ein pragmatischer Mittelweg, etwa die Nutzung neutraler Formulierungen statt komplizierter Sonderzeichen, wäre sinnvoller als ein Verbotsschild. Ich selbst, bin da noch auf der Findung.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
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Rückzug aus Kulturförderung
Soll sich der Kanton aus der Kulturförderung zurückziehen?
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Ein klares Nein, denn Kultur ist bei uns im Glarnerland viel mehr als nur Unterhaltung. Denkt an die Auftritte der verschieden Chöre oder Musikgesellschaften, die lebendigen Traditionen bewahren. Der Festakt am ESAF war ein solcher stolzer Moment, der uns Glarner verbindet. Kultur ist das, was uns als Glarnerinnen und Glarner verbindet und uns ein Zuhause gibt.
Feuerwerksverbot
Soll der Kanton das Abbrennen von lärmverursachendem privatem Feuerwerk verbieten?
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Ein klares Ja für ein Verbot von privatem Feuerwerk. Was für uns ein paar Minuten Spektakel ist, bedeutet für unsere Haus- und Wildtiere puren Todesstress und Panik. Jedes Jahr leiden unzählige Tiere unter dem unvorhersehbaren Lärm. Wenn wir dazu noch die enorme Feinstaubbelastung und den ganzen Müll in unserer Natur zählen, steht der kurze Spass in keinem Verhältnis zum Schaden.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
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Im Moment liegen Steuersenkungen nicht drin
Sparanstrengungen
Sollen die Sparanstrengungen im Kanton erhöht werden (z. B. Verzicht auf nicht dringende Investitionen resp. Ausgaben)?
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Wer zu viel spart, macht am Ende vieles kaputt. Wenn wir jetzt nicht in unseren Kanton investieren, bleibt das Glarnerland stehen und verliert den Anschluss. Wir sollten lieber klug Geld ausgeben, damit unser Kanton wachsen kann und für die Zukunft stark bleibt.“
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll Glarus im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
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Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
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Nein, denn ein starres Einfrieren des Personals verhindert, dass die Verwaltung flexibel auf neue Aufgaben reagieren kann. Ein attraktiver Kanton braucht funktionierende Behörden und Fachkräfte, um den Service Public für uns Bürger ohne lange Wartezeiten sicherzustellen.
Wirtschaft & Arbeit
Unterstützung Sportbahnen
Soll der Kanton nach den Sportbahnen Elm auch die Sportbahnen Braunwald mit zehn Millionen Franken unterstützen?
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Ein guter Plan ist die wichtigste Grundlage für den Erfolg. Es kommt vor allem darauf an, dass das Projekt auch in Zukunft sinnvoll bleibt.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
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Ein klares Ja, denn wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Lohn auch anständig leben können, ohne auf Sozialhilfe angewiesen zu sein. Es sorgt für faire Verhältnisse und schützt die Schwächsten in unserer Arbeitswelt vor Lohndumping.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
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Ja. Kontrollen bei kantonalen Aufträgen sind ein wirksames Mittel, um echte Lohngerechtigkeit endlich durchzusetzen. Es ist kein grosser Aufwand für faire Arbeitgeber, aber ein wichtiges Signal gegen Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll Glarus die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
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Eine Unterstützung für neue Firmen ist nur dann sinnvoll, wenn auch unsere bereits ansässigen Unternehmen davon profitieren und für alle die gleichen fairen Bedingungen gelten.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
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Gute Gesetze passen auf viele Dinge gleichzeitig auf. Firmen sollen zwar gut arbeiten und Geld verdienen können, aber sie dürfen dabei niemanden schaden. Es ist wichtig, dass es den Menschen gut geht und die Natur heil bleibt. Nur wenn alles zusammenpasst, haben wir eine gute Zukunft.
Umwelt & Energie
Förderung nachhaltiger Tourismus
Soll sich der Kanton stärker für einen nachhaltigen Tourismus einsetzen (z. B. höhere Parkgebühren oder strengere Nachhaltigkeitskriterien für Förderbeiträge)?
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Ein klares Ja, denn unsere unberührte Glarner Bergwelt ist unser wichtigstes Kapital. Wenn wir den Tourismus nicht nachhaltig gestalten, zerstören wir genau das, was die Gäste zu uns führt.
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
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Die Erhöhung der ökologischen Anforderungen ist ein notwendiger Schritt, um die Biodiversität aktiv zu fördern und die Belastung von Boden sowie Grundwasser zu reduzieren. Durch ein Verbot synthetischer Pestizide nimmt der Kanton eine wichtige Vorbildfunktion ein und setzt klare Anreize für eine zukunftsorientierte, umweltschonende Bewirtschaftung.
Schutz Grossraubtiere
Soll Glarus den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Abschüsse)?
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Ich denke das die Sicherheit für Weidetiere und gezielte Eingriffe bei auffälligen Tieren die Grundlage für eine funktionierendes miteinander sein kann. Guter Herdenschutz bringt weniger Probleme mit dem Wolf.
Bau von Windkraftwerken
Befürworten Sie den Bau von Windkraftwerken im Kanton (z. B. Linthebene, Gebiet Vorab)?
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Der Bau von Windkraftanlagen an Standorten im Kanton ist ein notwendiger Schritt, um die regionale Stromproduktion zu stärken und die Abhängigkeit von fossilen Energien zu verringern.
Förderung erneuerbarer Energien
Soll der Kanton die Produktion und Nutzung von erneuerbaren Energien finanziell stärker fördern?
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Eine verstärkte kantonale Förderung erneuerbarer Energien ist der Schlüssel zu einer unabhängigen und krisenfesten Stromversorgung. Durch gezielte Investitionen in Sonne, Wind und Wasser bleibt die Wertschöpfung direkt in der Region und unterstützt das einheimische Gewerbe
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele vollständig auf finanzielle Anreize statt auf Verbote setzen?
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Nein, denn finanzielle Anreize allein wirken oft zu langsam, um die drängenden Klimaziele angesichts der knappen Zeitvorgaben noch rechtzeitig zu erreichen. Klare Verbote und gesetzliche Standards können die notwendige Verbindlichkeit schaffen.
Verkehr & Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
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Der bestehende Siedlungsraum soll verdichtet werden, bevor Grüne Flächen überbaut werden.
Autofreie Sonntage Klöntal
Befürworten Sie an den autofreien Sonntagen im Klöntal («Slow Sundays») ein strikteres Fahrverbot für den Verkehr talein- und talauswärts (nur noch Postauto und Blaulichtorganisationen)?
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Ein klares Ja zu einem strikteren Fahrverbot ist geboten, da die Beschränkung auf nur drei Tage im Jahr bereits einen minimalen Kompromiss darstellt, der konsequent umgesetzt werden sollte. Nur durch den Ausschluss des privaten Durchgangsverkehrs kann an diesen wenigen Sonntagen die angestrebte Ruhe und Sicherheit für den Langsamverkehr im Klöntal tatsächlich garantiert werden
Ausbau öffentlicher Verkehr
Soll der Kanton mehr Mittel für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs bereitstellen?
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Klares Ja.
Ausbau Tempo 20/30
Sollen im Kanton vermehrt Tempo 30- und Tempo 20-Zonen (Begegnungszonen) eingerichtet werden?
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Ja. Diese Massnahmen die Verkehrssicherheit massiv erhöhen und das Unfallrisiko für schwächere Verkehrsteilnehmer wie Kinder und Senioren deutlich senken. Durch die Reduktion der Geschwindigkeit wird zudem die Lärmbelästigung für die Anwohner spürbar verringert, was die Wohn- und Lebensqualität im Kanton nachhaltig steigert.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Umfahrungsstrassen, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
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Mehr Strassen ziehen nur noch mehr Autos an, weshalb wir im Kanton Glarus keinen weiteren Platz für Parkplätze opfern sollten. Neue Umfahrungen machen nur Sinn, die Dörfer dadurch wirklich ruhiger werden. Wichtig ist: Wenn wir draussen neue Wege bauen, müssen wir drinnen in de Dörfern den Verkehr reduzieren.
Politisches System & Digitalisierung
Ausschliesslich digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten ("Digital-Only"-Prinzip)?
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Im Moment noch zu früh. Meine Erfahrung als Geschäftsführers eines Altersheimes zeigt, das der grösste Teil der Senioren und Seniorinnen noch nicht über die nötigen Kenntnisse verfügen, so an die nötigen wichtigen Informationen zu gelangen.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll Glarus sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
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Verzicht Vorgaben zum Geschlechterverhältnis
Soll der Kanton bei der Besetzung von Kaderstellen in der Verwaltung auf Vorgaben zum Geschlechterverhältnis verzichten?
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Der Kanton sollte weiterhin gezielt auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Führungspositionen achten, um von vielfältigen Perspektiven zu profitieren. Gemischte Teams treffen oft bessere Entscheidungen und machen die Verwaltung zu einem modernen, attraktiven Arbeitgeber für alle Talente
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
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Ich bin sehr unsicher, ob mehr Kameras wirklich die richtige Lösung sind, da sie Kriminalität oft nur verdrängen, statt sie zu verhindern. Die ständige Beobachtung schränkt zudem unsere Freiheit ein und stellt uns Bürger unter einen gewissen Generalverdacht. Vielleicht wäre es sinnvoller, statt in Technik lieber in mehr Personal und echte Vorbeugung vor Ort zu investieren.
Polizeidienst für Ausländer/-innen
Im Kanton Glarus ist für den Polizeidienst die Schweizer Staatsangehörigkeit erforderlich. Sollen in Zukunft auch Ausländer/-innen mit C-Niederlassungsbewilligung zugelassen werden?
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Durch die Öffnung für Personen mit C-Niederlassung kann die Polizei auf einen grösseren Pool an motivierten Fachkräften zurückgreifen und den Fachkräftemangel (wenn er bei der Polizei vorhanden ist) effektiv bekämpfen. Für mich wichtiger ist, dass zudem die Integration von Beamten mit Migrationshintergrund das Vertrauen und die Nähe zur gesamten Bevölkerung im Kanton Glarus fördet.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
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Engagement gegen häusliche Gewalt
Soll sich der Kanton stärker gegen häusliche Gewalt engagieren (z. B. Präventionskampagnen, Förderung von Schutzinstitutionen für betroffene Frauen)?
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Commentari
Auf jeden Fall muss alles Mögliche getan werden, um Betroffene besser zu schützen und häusliche Gewalt konsequent zu bekämpfen. Verstärkte Präventionskampagnen und die finanzielle Absicherung von Schutzinstitutionen sind dabei essenziell, um Gewaltspiralen frühzeitig zu durchbrechen. Nur durch den Ausbau dieser Hilfsangebote kann der Kanton sicherstellen, dass gefährdete Personen jederzeit schnelle und unbürokratische Hilfe finden.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Commentari
Ich bin eher nicht einverstanden, da für die Entwicklung eines Kindes nicht die ständige Präsenz eines Elternteils entscheidend ist, sondern die Qualität der Beziehung sowie die wertvolle soziale Förderung in ergänzenden Betreuungsstrukturen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Commentari
Langfristig kann unsere Wirtschaft nur funktionieren, wenn die Natur gesund bleibt, da sie die Basis für alles Leben und Arbeiten ist.
Commentari
Es ist eine zentrale Pflicht des Staates, dafür zu sorgen, dass kein Kind unter Armut leiden muss, da die soziale Absicherung der Jüngsten eine tragende Säule unserer Gesellschaft ist. Es muss sichergestellt werden, dass wir das Problem der Armut trotz Erwerbstätigkeit beseitigen. Wer einer Arbeit nachgeht, muss ein Einkommen erzielen, das für ein würdevolles Leben aus eigener Kraft ausreicht und eine echte Existenzsicherung garantiert und somit die Eigenständigkeit der Familie sichert.