Julius Praetorius

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Sozialstaat & Familie

Stiftung gemeinnütziger Wohnungsbau

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Super Idee! Durch das schaffen wir Langfristigkeit und Unabhängigkeit von Gewinninteressen, um dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für einkommensschwache Gruppen zu sichern, sozial ausgewogene Quartiere zu fördern und Winti lebenswert zu gestalten

Einsatz von Sozialdetektiv/-innen

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Mit tiefen Betrugsquoten und hohen grundrechtlichen Einschnitten, gäbe es wohl bessere Wege, die Systemgerechtigkeit zu sichern.

Barrierefreies Wohnen

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Denn das fördert nicht nur die soziale Inklusion, sondern entlastet langfristig auch die öffentlichen Haushalte, da teure stationäre Pflegeheimaufenthalte verzögert oder ganz vermieden werden können.

Kürzung Sozialausgaben

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Kurzfristig vielleicht gespart, aber langfristig führt das zu massiven Mehrbelastungen bei den gesetzlichen Pflichtleistungen, etwa durch eine Zunahme von Sozialhilfeabhängigkeit, Jugendarbeitslosigkeit oder notwendigen stationären Massnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe.

Neubau Alterszentrum Adlergarten

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Der Erweiterungsbau ist notwendig, um der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen Zunahme pflegebedürftiger Personen in Winterthur gerecht zu werden.

Wohnungsvergabe an Einwohnende

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Abgesehen von Diskriminierung wird es Fachkräften oder Personen mit dringendem Wohnbedarf von ausserhalb erschwert, in die Stadt zu ziehen, was die wirtschaftliche Dynamik Winterthurs hemmen kann. Jedoch muss geschaut werden, wie wir insbesondere Familien und Senior*innen dabei helfen, in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zu bleiben.

Schule & Bildung

Separativer Unterricht

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Es dürfen keine Parallelgesellschaften entstehen und wir brauchen klassenübergreifende Programme für soziale Integration. Aber separate Klassen verhindern Überforderung bei den betroffenen Schüler*innen und stellen gleichzeitig sicher, dass der Unterrichtsfluss in den Regelklassen für die restlichen Schüler*innen nicht verlangsamt wird.

Tagesschulen

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Tagesschulen ermöglichen es Eltern, Beruf und Familie besser zu vereinbaren, indem sie verlässliche Betreuungsstrukturen bieten. Gleichzeitig fördern sie die Chancengerechtigkeit: Alle Kinder erhalten unabhängig vom Elternhaus Zugang zu Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und strukturierter Freizeitgestaltung. Aber ich sehe auch die Bedenken, dass Ausweitung der schulischen Präsenzzeit die Erziehungshoheit und die Zeit für das Familienleben beschneiden kann.

Handyverbot an Schulen

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Bereits heute können Schulen schon über ein solches Verbot verfügen - wenn sie das wollen. Es würde vermutlich dabei helfen, dass wieder mehr zusammen gespielt wird und es weniger Cyber-Mobbing gibt, dennoch verhindert ein striktes Verbot den begleiteten Erwerb von Medienkompetenz. Anstatt Handys zu verbannen, sollten sie als Lernwerkzeuge in den Unterricht integriert werden, um einen verantwortungsbewussten Umgang mit Technik unter Aufsicht zu erlernen.

Gleiche Bildungschancen

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Es würde Startnachteile ausgleichen, soziale Mobilität fördern und dafür sorgen, dass schulischer Erfolg stärker vom Talent als vom Geldbeutel der Eltern abhängt.

Migration & Integration

Kündigung Bilaterale Verträge

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Ohne die Bilateralen gefährden wir den hindernisfreien Zugang zu unserem wichtigsten Exportmarkt und schaden dem Wohlstand. Ohne Personenfreizügigkeit verschärft sich zudem der Fachkräftemangel, was den Schweizer Wirtschafts- und Forschungsstandort massiv schwächt.

Stimmrecht für Ausländer/-innen

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Wer seit zehn Jahren hier lebt, arbeitet und Steuern zahlt, sollte über lokale Angelegenheiten (wie Schulhausbauten oder Quartiergestaltung) mitentscheiden dürfen. Das stärkt die Integration und bildet die Zusammensetzung der tatsächlichen Stimmbevölkerung besser ab.

Abschaffung Wohnsitzpflicht

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Die Abschaffung beseitigt unnötige bürokratische Hürden für gut integrierte Personen, die innerhalb der Schweiz umziehen. Es verhindert, dass die Wartefrist für den Schweizer Pass bei jedem Wohnortswechsel über die Gemeindegrenze hinweg von vorn beginnt.

Gebührenfreie Einbürgerung unter 25

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Ein Verzicht fördert die frühe politische Teilhabe und stellt sicher, dass die Einbürgerung nicht am Geldbeutel scheitert, sondern als Wertschätzung gegenüber der in Winterthur aufgewachsenen Generation verstanden wird.

Selbstfinanzierte Sprachkurse für Ausländer/-innen

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Hohe Kosten können einkommensschwache Personen davon abhalten, rechtzeitig Deutsch zu lernen, was die soziale Isolation verstärkt und den Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert. Staatlich finanzierte Kurse garantieren hingegen eine schnelle & qualitativ gute Integration, was langfristig Folgekosten (z. B. Sozialhilfe) reduziert.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Ausbau Stadion Schützenwiese

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Der Ausbau ist wichtig, damit der FC Winti die Anforderungen der Swiss Football League erfüllen kann. Ein modernes Stadion sichert den Verbleib im Profifussball.

Ausbau Kulturförderung

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Ein Ausbau der Kulturförderung hält Winterthur lebendig und attraktiv für alle Generationen. Vergünstigte Räume und finanzielle Starthilfe ermöglichen eine vielfältige Kulturszene, die den Austausch fördert und sicherstellt, dass gute Ideen nicht an zu hohen Kosten scheitern.

Finanzierung Internationale Kurzfilmtage

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Die Kurzfilmtage sind international bekannt und machen Winterthur berühmt. Mit mehr Geld sichert die Stadt dieses wichtige Festival, schützt Arbeitsplätze und sorgt dafür, dass Winterthur ein bedeutender Kulturstandort bleibt.

Verbot geschlechtsneutraler Sprache

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Ein Verbot würde die natürliche Sprachentwicklung bremsen und die Bemühungen um Inklusion und Gleichstellung in einer modernen, vielfältigen Stadtverwaltung zunichtemachen.

Finanzen & Steuern

Kostenmiete statt Marktmiete

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Die öffentliche Hand darf Wohnraum nicht als Finanzanlage betrachten, sondern muss ihn als Daseinsvorsorge sichern. Eine Abkehr von der Marktmiete hin zur Kostenmiete ist das wirksamste Mittel gegen Verdrängung und Gentrifizierung.

Steuersenkung

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Angesichts der anstehenden Investitionen – insbesondere im Schulbau und bei der Infrastruktur – wäre eine Steuersenkung zum jetzigen Zeitpunkt fahrlässig. Winterthur erbringt als zweitgrösste Stadt im Kanton wichtige Zentrumsleistungen (Kultur, Soziales, Verkehr), die finanziert werden müssen. Die Kritiker sollten lieber mal schauen, dass uns der bürgerliche Kantonsrat kein Geld streicht für den Zentrumslastenausgleich.

Schuldenabbau

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Als gelehrter Ökonom widerspreche ich dem Vorgehen vehement. Schulden, die für Zukunftsinvestitionen eingesetzt werden, rechnen sich langfristig - das ist ökonomisches Einmaleins und erfordert nicht viel Hirn. Eine derart starre Schuldenbremse würde die Entwicklung der Stadt abwürgen, da Winterthur vor gewaltigen Investitionen steht, die sich nicht allein aus laufenden Einnahmen finanzieren lassen.

Einstellungsstopp Stadtverwaltung

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Wer glaubt, man saniere einen Haushalt, indem man die Verwaltung künstlich amputiert, betreibt eine gefährliche Milchbuchrechnung: Wenn Baugesuche mangels Personal monatelang liegen bleiben, blockiert das Investitionen in Millionenhöhe und würgt die lokale Wertschöpfung ab. Zudem führt der Stopp oft nur zu teuren Ausweichmanövern, bei denen Aufgaben für den doppelten Preis an externe Berater vergeben werden. Einfach Unsinn!!!

Wirtschaft & Arbeit

Public-Private-Partnerships

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Zusammenarbeit mit privaten Firmen ist kein Wundermittel, kann aber helfen, wenn das Geld knapp ist und es schnell gehen muss. Aber Vorsicht: Investoren wollen Gewinn machen. Das kommt uns am Ende oft teurer zu stehen, als wenn die Stadt selbst einen günstigen Kredit aufnimmt. Deshalb gilt: Wir sollten das nur machen, wenn es wirklich Vorteile bringt. Die Stadt muss das Sagen behalten. Es darf nicht sein, dass Firmen die Gewinne einstreichen, aber wir Bürger zahlen, wenn etwas schiefgeht.

Lohngleichheit Frauen/Männer

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Wer öffentliche Aufträge will, muss sich an die Gesetze halten – das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Steuergelder dürfen keine Diskriminierung finanzieren. Die Erfahrung zeigt leider, dass Freiwilligkeit oft nicht funktioniert. Die Stadt muss ihre Marktmacht nutzen: Nur mit strengen Kontrollen verhindern wir, dass Unternehmen, die Frauen schlechter bezahlen, sich durch Lohndumping einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber anständigen Firmen erschleichen.

Bessere Arbeitsbedingungen Stadtpersonal

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Winterthur muss als Arbeitgeber attraktiv bleiben, um im Wettbewerb um Fachkräfte (gerade gegen Zürich) nicht zu verlieren. Doch pauschale Verbesserungen nach dem Giesskannenprinzip sind vielleicht nicht das Richtige. Der faire Kompromiss wäre, die hohe Arbeitsplatzsicherheit beim Staat als geldwerten Vorteil anzurechnen, aber dort gezielt nachzubessern, wo echter Mangel herrscht (z.B. IT & Ingenieure). Wir brauchen definitiv marktgerechte Löhne für gute Arbeit.

Parkbewilligungen für Schichtarbeitende

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Grundsätzlich sind Arbeitgeber in der Pflicht, Parkplätze zu stellen. Aber wo das baulich unmöglich ist, darf die Stadt Schichtarbeitende nicht im Stich lassen. Bewilligungen ja, aber nur gegen Nachweis, dass kein ÖV verfügbar ist, und zu marktüblichen Preisen. So verhindern wir Missbrauch, nehmen die Arbeitgeber nicht aus der Verantwortung, ermöglichen aber denjenigen das Parken, die wirklich darauf angewiesen sind.

Verkehr & Raumplanung

Verdichtetes Bauen

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Verdichtung Ja, aber sie darf kein Freibrief für monotone Betonwüsten und Profitmaximierung sein. Wir brauchen Qualität vor Quantität: Mehr Höhe an z.B. Verkehrsknotenpunkten ist sinnvoll, aber nur, wenn wir im Gegenzug grüne Oasen und Begegnungszonen am Boden strikt schützen und ausbauen. Dichte braucht Ausgleich. Wenn wir klug bauen, das heisst architektonisch hochwertig und klimagerecht, gewinnen wir Urbanität, ohne den Charme der Gartenstadt zu opfern.

Ökologische Mindeststandards im Bau

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Der Gebäudesektor ist der schlafende Riese beim Klimaschutz. Was wir heute bauen, steht sicher die nächsten 50 Jahre --> bauen wir nach veralteten Standards, zementieren wir die Energieverschwendung für Generationen. Nur mit verbindlichen, ambitionierten Vorgaben für Dämmung, Heizung und Begrünung erreichen wir das Netto-Null-Ziel. Zudem schützen wir Eigentümer und Mieter langfristig vor explodierenden Energiepreisen.

Lockerung Denkmal- und Ortsbildschutz

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Das einmalige Stadtbild ist kein Zufallsprodukt, sondern unser Identitätsanker. Einmal abgerissen, ist das kulturelle Erbe für immer verloren. Ich denke aber bei "normalen" Altbauten pragmatischer zu werden, wäre verkraftbar. Und lieber einen strengen Schutz für das äussere Stadtbild, aber viel mehr Freiheit im Inneren und bei der Energietechnik.

Sanierung Campingplatz Schützenweiher

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Die Sanierung des Campingplatzes zielt darauf ab, den Campingplatz in ein steriles 4-Sterne-Resort für Touristen zu verwandeln und zerstört dabei bewusst den Lebensraum von rund 50 Dauercampern. In Zeiten akuter Wohnungsnot alternativen Wohnraum zu vernichten, sehe ich als falsch. Winterthur braucht Vielfalt und Nischen für alternative Lebensentwürfe.

Velowege statt Parkplätze

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Der öffentliche Raum ist kostbar. Er gehört den Menschen, die sich bewegen, nicht stehenden Autos. Wer möchte, dass die Bevölkerung aufs Velo umsteigt, muss dem Verkehrsmittel auch physisch Platz einräumen. Ein sicherer Schulweg wiegt moralisch schwerer als der Anspruch auf einen günstigen Parkplatz direkt vor der Haustür.

Verzicht auf Tram- und S-Bahn-Ausbau

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Ein Bus kann niemals die Kapazität und den Komfort einer Schienenbahn bieten. Langfristig brauchen wir Schienen. Bis dahin wäre es schlauer, konsequent vom Individualverkehr getrennte Spuren zu schaffen. Das bietet sofort die Schnelligkeit einer Bahn zu den Kosten eines Busses. Gleichzeitig müssen wir diese Korridore so planen, dass wir dort in 20 Jahren Schienen legen könnten, wenn die Busse nicht mehr reichen.

Förderung motorisierter Individualverkehr

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Die Stadt der Zukunft gehört dem Menschen, nicht dem Auto. Komfortsteigerungen für den privaten Autoverkehr setzen da das völlig falsche Signal. Doch Ideologie darf nicht blind machen: Für das Gewerbe, Pflegedienste oder mobilitätseingeschränkte Personen bleibt das Auto ein notwendiges Werkzeug. Damit diese unverzichtbaren Fahrten möglich bleiben, müssen wir den reinen Bequemlichkeits-Verkehr konsequent verdrängen. Kurzfristig braucht es aber Engpass-Beseitigung für besseren Verkehrsfluss.

Umwelt & Energie

Bau von Windkraftanlagen

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Gerade in Zeiten von Energieengpässen und mächtigen fossilen Regimen, müssen wir auf lokale Stromproduktion setzen, damit unsere regionale Versorgungssicherheit gesichert wird.

Förderung Fernwärmeanschluss

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Die Übernahme schafft einen starken finanziellen Anreiz für Hauseigentümer*innen, zügig von fossilen Heizungen auf klimafreundliche Fernwärme umzusteigen. Die Förderung sollte gezielt dort helfen, wo die Kosten zu hoch sind, ohne dabei das Stadtbudget zu sprengen oder andere umweltfreundliche Heizungen zu benachteiligen.

Förderung Dach- und Fassadenbegrünung

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Da Winti wächst und wir Platz für Begrünung effizient nutzen müssen, ist die Begrünung von Fassaden und Dächern essenziell. Wir gewinnen dadurch viel Fläche ohne Nutzenkonflikte. Das schafft auch in engem Stadtraum angenehme Oasen und Erholungsgebiete. Ich hatte die Stadt schon mit einem Vorstoss dazu animiert, bei Ihren eigenen Gebäuden auf diese Art der Begrünung zu achten.

Begrünung Stadtraum

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Aber natürlich! Denn das sind unweigerlich Schritte zur Anpassung und Gesundheit von Winti. Begrünte Flächen schützen vor Hochwasser, kühlen die Umgebung an heissen Tagen und fördern die Biodiversität, was direkt die Lebensqualität für alle Winterthurer*innen verbessert.

Politisches System & Digitalisierung

Engere Beziehungen zur EU

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Engere Beziehungen sichern den Schweizer Unternehmen einen dauerhaften und diskriminierungsfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt, unserem wichtigsten Handelspartner. Gerade in diesen Zeiten brauchen wir Schulterschluss statt Abschottung. Zudem stärken neue Abkommen unsere Versorgungssicherheit und die Innovationskraft. Wäre aber schön, wenn wir unsere direkte Demokratie dabei nicht schwächen.

Digitale Stadtverwaltung

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Digitale Angebote sparen Zeit und Kosten, da Behördengänge unabhängig von Öffnungszeiten bequem von zu Hause erledigt werden können. Dies beschleunigt die Prozesse in der Verwaltung, entlastet das Personal von Routineaufgaben und entspricht dem modernen Nutzungsverhalten der Mehrheit der Bevölkerung. Dabei müssen wir aber schauen, dass ein Fokus auf Online-Dienste Menschen ohne digitale Kompetenzen, wie ältere Personen oder Menschen mit Sprachbarrieren nicht zu sehr benachteiligen.

Ausbau Auslandshilfe

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In Zeiten sinkender Solidarität weltweit, in denen sich alle auf sich selbst fokussieren, wäre es ein starkes Zeichen, wenn Winterthur als wohlhabende Stadt eine moralische Mitverantwortung für die Bewältigung globaler Krisen trägt.

Strikte Neutralitätspolitik

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Wenn wir wirklich neutral sein wollen, sollten wir vielleicht auch damit aufhören, Waffen in Kriegsgebiete zu liefern und dubiose Geschäfte von Regimen bei uns zu dulden und zu bewerkstelligen.

Sicherheit & Polizei

Verbot automatisierter Gesichtserkennung

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Automatisierte Gesichtserkennung im öffentlichen Raum ermöglicht eine lückenlose Überwachung, die dazu führen kann, dass Menschen sich aus Angst vor Verwechslungen oder Registrierung nicht mehr frei verhalten, was die demokratische Freiheit und das Versammlungsrecht gefährdet. Ausserdem verliert die Polizei dadurch an Vertrauen und Bevölkerungsnähe.

Massnahmen gegen Littering

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Finde ich eine gute Idee, denn sie wirken abschreckend, verbessern die Lebensqualität in öffentlichen Räumen und reduzieren die hohen Kosten für die städtische Reinigung, welche die Steuerzahlenden sonst tragen müssen.

Massnahmen gegen Drogenkonsum

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Repressive Massnahmen wie Wegweisungen lösen die Suchtproblematik nicht, sondern verdrängen die Szene lediglich in umliegende Quartiere oder private Hinterhöfe. Jedoch sollte dem Entstehen einer offenen Drogenszene mit Begleitkriminalität klar entgegengewirkt werden, auch mit Präsenz der Polizei.

Engagement gegen häusliche Gewalt

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Opfer müssen jederzeit sofortigen Schutz und professionelle Beratung finden, was Leben retten kann. Verstärkte Präventionskampagnen sensibilisieren zudem das Umfeld, fördern das Meldeverhalten und helfen dabei, Gewaltspiralen frühzeitig zu durchbrechen, was langfristig auch die sozialen Folgekosten reduziert.

Erhöhte Polizeipräsenz

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Das würde das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im öffentlichen Raum erhöhen und abschreckend auf potenzielle Straftäter wirken. Wichtig dabei ist, ein Gefühl von Sicherheit statt Überwachung zu bieten.

Werthaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Diese These ist ein gefährlicher Mythos. Ein völlig entfesselter Markt belohnt nicht den Anständigen, sondern den Rücksichtslosen; er macht den Profit zum Götzen und den Menschen zur schlichten Ressource. Ökonomisch führt der unregulierte Markt zwangsläufig dazu, dass sich Vermögen bei wenigen akkumuliert, während die breite Masse im ständigen Existenzkampf aufgerieben wird. Ein System, das Effizienz über Nächstenliebe und Rendite über Würde stellt, dient am Ende niemandem.

Staatliche Umverteilung

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Eine Gesellschaft, die extreme Ungleichheit toleriert, wird innerlich krank; sie tauscht Solidarität gegen soziale Kälte. Umverteilung und eine starke öffentliche Hand sind daher kein „Diebstahl“ an den Leistungsträgern, sondern der Preis für Zivilisation und inneren Frieden. Jeder Erfolg baut auf der Infrastruktur, der Bildung und dem Rechtsfrieden auf, den die Gemeinschaft finanziert hat. Wer viel profitiert, muss proportional mehr zurückgeben, damit das Fundament nicht bröckelt.

Bestrafung von Kriminellen

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Fakt ist: Fast alle Inhaftierten kommen irgendwann wieder frei. Setzen wir im Vollzug nur auf Härte und Wegsperren statt auf Resozialisierung, entlassen wir Menschen ohne Perspektive, die oft gefährlicher sind als zuvor. Erfolgreiche Wiedereingliederung ist daher der effektivste Schutz für potenzielle zukünftige Opfer. Dennoch braucht es bei schwersten Verbrechen eine spürbare Bestrafung als Reaktion für das Unrecht und Genugtuung für die Opfer. Das führt hoffentlich auch zu Abschreckung.

Umweltschutz

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Umweltschutz als Last zu sehen, ist keine Wirtschaftspolitik, sondern Selbstbetrug. Wir erwirtschaften derzeit Scheingewinne, indem wir die gigantischen Kosten für Klimaschäden und Ressourcenerschöpfung einfach aus der Bilanz streichen und auf die Zukunft abwälzen. Das ist kein kluges Wirtschaften, sondern schlechtes Management. Echter Umweltschutz zwingt uns, effizienter zu werden und neue Technologien zu entwickeln. Das schafft Arbeitsplätze und Innovationen.

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