Marc Wolf

FDP.Die Liberalen | Precedente

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Sozialstaat, Familie & Gesundheit

Elternzeit ausbauen

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Eine gut ausgebaute Elternzeit stärkt Familien und schafft verlässliche Perspektiven für junge Eltern. Entscheidend ist, dass ein Ausbau flexibel und wirtschaftsverträglich erfolgt, damit insbesondere KMU nicht zusätzlich belastet werden. Aufteilbare Modelle und gezielte Entlastungen für Arbeitgeber können die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und Nidwalden als attraktiven Wohn- und Arbeitsort stärken.

Prämienverbilligung ausbauen

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Gezielte zusätzliche Mittel für Prämienverbilligungen entlasten Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen, insbesondere Studierende, junge Familien und den Mittelstand. Wichtig ist mir, dass das Kostenbewusstsein und effiziente Strukturen im Gesundheitswesen gestärkt werden sollen, um die Prämien langfristig zu dämpfen und die Kantonsfinanzen nachhaltig zu sichern.

Förderung Kinderbetreuung

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Eine gut ausgebaute familienergänzende Kinderbetreuung unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie schafft Perspektiven für junge Familien. Wichtig ist mir, dass dies über wettbewerbliche Träger, schlanke Regeln und effiziente Strukturen erfolgt. So entstehen flexible, qualitativ gute Angebote, die Familien entlasten, Wahlfreiheit sichern und gleichzeitig für KMU und Gemeinden praktikabel bleiben.

Hausarztpraxen unterstützen

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Eine flächendeckende medizinische Grundversorgung ist wichtig, sollte jedoch primär über attraktive Rahmenbedingungen statt über dauerhafte finanzielle Unterstützung sichergestellt werden. Entscheidend sind weniger Bürokratie, effiziente Bewilligungsverfahren und moderne Arbeitsmodelle wie Gruppenpraxen. Gezielte, zeitlich begrenzte Anschubhilfen können im Einzelfall sinnvoll sein, pauschale finanzielle Förderungen oder steuerliche Sonderregelungen sehe ich jedoch kritisch.

Spitalplanung verstärken

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Eine stärkere Koordination in der Spitalplanung und bei Pflegeleistungen kann helfen, Doppelspurigkeiten zu vermeiden und die Versorgungsqualität langfristig zu sichern. Wichtig ist mir, dass der Kanton dabei steuernd und koordinierend, nicht dirigistisch auftritt. Klare Zuständigkeiten, regionale Zusammenarbeit und effiziente Strukturen sollen Kosten dämpfen, Qualität sichern und den Handlungsspielraum für Innovation im Gesundheitswesen erhalten.

Schule & Bildung

Wiedereinführung Förderklassen

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Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten sollen möglichst früh und gezielt unterstützt werden, ohne sie vorschnell aus dem Regelunterricht auszugrenzen. Wichtig sind individuelle Förderangebote, zusätzliche Fachpersonen und präventive Massnahmen innerhalb der Volksschule. Separate Förderklassen können im Einzelfall sinnvoll sein, sollten aber die Ausnahme bleiben und klar auf Reintegration ausgerichtet sein.

Fremdsprachen-Klassen

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Gemeinsames Lernen und Durchmischung sind zentral für Integration und gegenseitiges Verständnis. Kinder profitieren davon, früh im Klassenverband anzukommen und voneinander zu lernen. Ergänzend braucht es gezielte Sprachförderangebote und eine verhältnismässige Aufteilung, damit Lehrpersonen gut unterstützen können. Separate Klassen sollen nicht zur Abkapselung führen, sondern höchstens temporär und klar integrationsorientiert eingesetzt werden.

Verzicht Französisch in Primarschule

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Früher Fremdsprachenunterricht fördert Offenheit, Sprachgefühl und die Chancen in einer vernetzten Schweiz. Wichtig ist mir jedoch, dass der Unterricht altersgerecht, praxisnah und qualitativ gut gestaltet wird. Grundlagen in Deutsch müssen gesichert sein, gleichzeitig soll Französisch spielerisch vermittelt werden, ohne Leistungsdruck. So werden Lernfreude erhalten und langfristig bessere Sprachkompetenzen aufgebaut.

Bildungsschancen

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Gleiche Bildungschancen sind entscheidend für individuelle Perspektiven und den langfristigen Erfolg unseres Kantons. Sinnvoll sind gezielte und treffsichere Förderinstrumente, die Kinder aus allen sozialen Schichten unterstützen, ohne neue Bürokratie zu schaffen.

Migration & Integration

Ausländerstimmrecht

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Politische Mitbestimmung setzt eine enge und gewachsene Verbundenheit mit unserem Staatswesen voraus. Integration gelingt insbesondere über Sprache, Arbeit und gesellschaftliches Engagement. Zudem ist mir wichtig, dass gemäss dem Subsidiaritätsprinzip die Gemeinden eigenständig entscheiden können, in welcher Form sie ausländische Einwohnerinnen und Einwohner angemessen in das lokale Zusammenleben einbinden.

Förderung Integration

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Eine gelingende Integration ist im Interesse des gesamten Kantons. Gezielte Unterstützung, insbesondere bei der Sprachförderung, erleichtert den Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Wichtig ist mir ein früher, wirkungsorientierter Ansatz, der bestehende Angebote stärkt, Doppelspurigkeiten vermeidet sowie Integration als Fördern und Fordern versteht.

Verschärfung Einbürgerungsgesetz

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Eine Einbürgerung setzt eine nachhaltige Integration voraus. Gute Sprachkenntnisse und gesellschaftliche Einbindung sind dafür zentral. Wichtig ist mir jedoch, dass eine Verschärfung verhältnismässig, klar definiert und fair umgesetzt wird. Anforderungen sollen Integration fördern und transparent sein, ohne gut integrierten Menschen unnötige Hürden in den Weg zu legen.

Bezahlkarten für Asylsuchende

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Bezahlkarten können Transparenz erhöhen, Missbrauch reduzieren und die Verwendung von Sozialhilfe zweckgebunden sicherstellen. Wichtig ist mir, dass ein solches System pragmatisch, verhältnismässig und datenschutzkonform ausgestaltet wird. Gleichzeitig sollen Bezahlkarten die Integration im Alltag ermöglichen und nicht zu unnötiger Stigmatisierung führen.

Bilaterale Verträge kündigen

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Die bilateralen Verträge sind zentral für Wohlstand, Arbeitsplätze und Planungssicherheit in der Schweiz. Sie sichern den Zugang zum EU-Binnenmarkt und sind besonders wichtig für KMU, Exportwirtschaft und den Arbeitsmarkt.

Gesellschaft, Kultur & Ethik

Rückzug Kulturförderung

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Kultur leistet einen wichtigen Beitrag zur kantonalen Identität, zur Lebensqualität sowie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein Rückzug des Kantons würde dieses gewachsene Engagement schwächen. Wichtig ist mir jedoch eine zielgerichtete und transparente Kulturförderung, die Eigeninitiative stärkt, private Trägerschaften einbindet und lokale Projekte sowie den kulturellen Nachwuchs nachhaltig unterstützt.

Verbot Genderstern

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Eine klare und verständliche Sprache ist im Behördenalltag zentral. Gleichzeitig soll die schriftliche Kommunikation sachlich, respektvoll und zeitgemäss bleiben. Statt eines Verbots halte ich klare Leitlinien für sinnvoll, die Verständlichkeit und Einheitlichkeit sicherstellen und den Institutionen einen pragmatischen Spielraum lassen. So bleibt die Kommunikation bürgernah, ohne ideologische Vorgaben oder unnötige Polarisierung.

Trennung Staat & Kirche

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Die historisch gewachsene Zusammenarbeit von Staat und Kirche leistet einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zum sozialen Engagement im Kanton. Wichtig ist mir dabei eine klare Rollenverteilung und die Wahrung der staatlichen Neutralität. Eine vollständige Trennung würde bewährte Strukturen schwächen, ohne einen klaren Mehrwert für Nidwalden zu schaffen.

Strengerer Tierschutz

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Das Tierwohl liegt mir sehr am Herzen, und wir verfügen bereits über hohe Tierschutzstandards. Zusätzliche verbindliche Vorgaben würden jedoch die Kosten für landwirtschaftliche Betriebe weiter erhöhen und ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Kantonen beeinträchtigen. Wichtig ist mir, bestehende Regelungen konsequent umzusetzen und Verbesserungen praxisnah, schrittweise und im Dialog mit der Landwirtschaft voranzubringen.

Finanzen & Steuern

Steuerreduktion hohe Einkommen

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Wettbewerbsfähige Steuern sind zentral für einen starken Wirtschaftsstandort Nidwalden. Die Entlastung hoher Einkommen stärkt die Standortattraktivität, fördert Investitionen, Innovation und unternehmerisches Risiko und schafft ein attraktives Umfeld für Start-ups und wachstumsorientierte KMU. Entscheidend ist mir, dass die Steuerpolitik verantwortungsvoll bleibt und solide Kantonsfinanzen sowie nachhaltige Arbeitsplätze sichert.

Abschaffung Kirchensteuern für Unternehmen

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Unternehmen sollen sich auf ihre wirtschaftliche Tätigkeit konzentrieren können und nicht für Aufgaben belastet werden, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören. Die Abschaffung der Kirchensteuer für Unternehmen stärkt die Standortattraktivität, entlastet insbesondere KMU und Start-ups und sorgt für klare Zuständigkeiten. Gleichzeitig bleibt das kirchliche Engagement wichtig und soll weiterhin transparent und breit abgestützt finanziert werden.

Schuldenbremse lockern

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Die Schuldenbremse ist ein zentrales Instrument für solide Kantonsfinanzen und generationengerechte Politik. Sie schafft Verlässlichkeit und verhindert, dass heutige Ausgaben auf Kosten künftiger Generationen gehen. Wichtig ist mir, innerhalb dieses Rahmens klare Prioritäten zu setzen und gezielt in Bildung, Innovation und Infrastruktur zu investieren, statt die finanzpolitische Disziplin aufzuweichen.

Individualbesteuerung

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Die Individualbesteuerung schafft mehr Gleichstellung und Transparenz im Steuersystem. Sie beseitigt Heiratsnachteile, stärkt die Erwerbsanreize insbesondere für Zweitverdienende und fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wirtschaft & Arbeit

Konzernverantwortung

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Eine gesetzliche Konzernverantwortung schafft hohe Risiken für KMU und zusätzliche Bürokratie entlang internationaler Lieferketten. Zudem ist dies eine nationale Aufgabe, nicht kantonal. Für Nidwalden sind Standortattraktivität, Planungssicherheit und Innovationsfreiheit zentral, insbesondere für international tätige Industrieunternehmen und ihre regionalen Zulieferer.

Kontrolle Lohngleichheit

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Lohngleichheit ist ein zentrales Anliegen und soll konsequent umgesetzt werden. Allerdings würden zusätzliche kantonale Kontrollen insbesondere KMU mit weiterem administrativem Aufwand belasten. Entscheidend ist mir, bestehende Regelungen konsequent umzusetzen und auf Transparenz zu setzen, statt neue Kontrollinstrumente einzuführen, die die Bürokratie erhöhen.

Prüfung Regulierungswirkung

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Neue Regulierungen sollen wirksam und verhältnismässig sein. Eine systematische Prüfung der Auswirkungen auf Unternehmen hilft, unnötige Bürokratie zu vermeiden und KMU sowie Start-ups nicht zu überlasten. So können wirtschaftliche Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und ein attraktiver Standort Nidwalden gesichert werden, ohne auf sinnvolle Regulierung zu verzichten.

Liberalisierung Öffnungszeiten

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Mehr Flexibilität bei den Geschäftsöffnungszeiten stärkt den Wettbewerb und ermöglicht es insbesondere KMU und lokalen Betrieben, besser auf Kundenbedürfnisse zu reagieren. Wichtig ist mir, dass eine Liberalisierung verantwortungsvoll erfolgt, die Vorgaben des Arbeitsgesetzes einhält und regionale Besonderheiten sowie den Schutz der Mitarbeitenden berücksichtigt.

Stellenbestand einfrieren

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Ein pauschales Einfrieren des Stellenbestands greift zu kurz. Neue Stellen sollen gezielt dort geschaffen werden, wo sie notwendig sind, gleichzeitig sollen Aufgaben und Strukturen regelmässig überprüft und überflüssige Bürokratie abgebaut werden. Mit mehr Effizienz, Digitalisierung und klaren Prioritäten bleibt der Kanton im interkantonalen Wettbewerb um Fachkräfte attraktiv und stärkt damit auch die Standortattraktivität für Bevölkerung und Privatwirtschaft.

Gemeinnütziger Wohnungsbau

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Bezahlbarer Wohnraum entsteht in erster Linie durch verdichtetes Bauen, schnellere Verfahren und weniger Bürokratie. Statt neue Subventionen auszuweiten, soll der Kanton die Baubewilligungsverfahren beschleunigen und klare, verlässliche Rahmenbedingungen schaffen. So kann Wohnraum effizienter entstehen, ohne den Markt zu verzerren oder zusätzliche finanzielle Verpflichtungen einzugehen.

Umwelt & Energie

Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz

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Der Ausbau erneuerbarer Energien ist zentral für Energiesicherheit und eine nachhaltige Versorgung. Gleichzeitig ist mir der Schutz von Natur und Landschaftsbild wichtig. Sinnvoll sind daher gezielte und verhältnismässige Anpassungen der Vorschriften, die Projekte ermöglichen, ohne das Landschaftsbild unnötig zu beeinträchtigen, und marktorientierte Lösungen sowie Planungssicherheit fördern.

Verdichteter Bauen

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Eine stärkere Verdichtung bestehender Bauzonen schafft zusätzlichen Wohnraum und hilft, die Wohnkosten zu senken. Das ist entscheidend für die Attraktivität des Kantons für junge Menschen und junge Familien, die das Rückgrat einer lebendigen und gesunden Gesellschaft bilden. Wichtig ist mir eine qualitätsvolle Verdichtung mit klaren Regeln und effizienten Verfahren, damit Wachstum und Lebensqualität im Gleichgewicht bleiben.

Anreize statt Verbote in der Klimapolitik

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Marktorientierte Lösungen fördern Innovation, Eigenverantwortung und Akzeptanz bei Bevölkerung und Unternehmen. So können Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität miteinander verbunden werden, ohne unnötige Bürokratie oder Einschränkungen zu schaffen.

Steuerabzug für Energie- und Umweltschutzmassnahmen

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Steuerliche Abzugsmöglichkeiten für Investitionen in energieeffiziente und umweltfreundliche Liegenschaften schaffen wirksame Anreize für nachhaltiges Verhalten. Sie fördern private Investitionen, Innovation im Bau- und Energiebereich und tragen zur Energiesicherheit bei. Gleichzeitig lassen sich Klimaschutz und wirtschaftliche Vernunft verbinden, ohne auf Verbote oder zusätzliche Bürokratie zu setzen.

Erhöhung Förderbeiträge erneuerbare Energien

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Nidwalden verfügt bereits über eine starke erneuerbare Basis, insbesondere durch die Wasserkraft, und setzt mit dem heutigen Förderprogramm klare Schwerpunkte bei Energieeffizienz und Gebäudesanierungen. Entscheidend ist weniger eine Ausweitung der Förderbeiträge als gezielte, wirksame Anreize, verlässliche Planungssicherheit und der Abbau unnötiger Hürden für private und unternehmerische Investitionen in eine nachhaltige Energiezukunft.

Verkehr

Massnahmen zugunsten motorisiertem Individualverkehr

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Der motorisierte Individualverkehr bleibt für Bevölkerung, Gewerbe und den ländlich geprägten Kanton Nidwalden wichtig. Gezielte Massnahmen wie die Beseitigung von Engpässen oder punktuelle Umfahrungen können die Verkehrssicherheit erhöhen und Staus reduzieren. Entscheidend ist mir eine ausgewogene Verkehrspolitik, die alle Verkehrsträger berücksichtigt und Mobilität effizient sowie nachhaltig gestaltet.

Massnahmen gegen Ausweichverkehr

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Der Ausweichverkehr belastet Gemeinden, Anwohnerinnen und Anwohner stark. Gezielte und verhältnismässige Massnahmen können die Lebensqualität erhöhen und die Verkehrssicherheit verbessern. Wichtig ist mir, dass Lösungen koordiniert mit Bund und Gemeinden erfolgen, den Verkehrsfluss berücksichtigen und keine unnötigen Verlagerungseffekte erzeugen.

Ausbau ÖV

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Ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr stärkt die Mobilität im Alltag und erhöht die Attraktivität des Kantons. Wichtig sind mir bessere Lösungen und sinnvolle Alternativen zum Individualverkehr, mit guten Anschlüssen, hoher Verlässlichkeit und Kostenbewusstsein. Ein gezielter Ausbau soll insbesondere Pendler, junge Menschen und Familien entlasten und die Verkehrssysteme effizienter vernetzen.

Ausbau Fuss- & Veloverkehr

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Nidwalden verfügt bereits über ein gutes Angebot für den Fuss- und Veloverkehr. Ein gezielter und massvoller Ausbau kann bestehende Lücken schliessen, die Sicherheit erhöhen und den Alltagsverkehr sinnvoll ergänzen. Wichtig ist mir, dass Massnahmen koordiniert, kosteneffizient und bedarfsgerecht umgesetzt werden und sich gut in die bestehende Infrastruktur einfügen.

Verbot Tempo 30 auf Hauptstrassen innerorts

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Verkehrsorientierte Strassen haben primär eine Erschliessungs- und Verbindungsfunktion. Ein generelles Tempo-30-Regime würde dort den Verkehrsfluss beeinträchtigen und Ausweichverkehr fördern. Wichtig ist mir eine differenzierte Lösung: Tempo 30 dort, wo Sicherheit und Lärmschutz im Vordergrund stehen sowie klare Hauptachsen mit angemessenen Tempolimiten, um Mobilität und Alltag zuverlässig zu gewährleisten

Politisches System & Digitalisierung

Engere Beziehungen zur EU

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Enge und verlässliche Beziehungen zur EU sind wichtig für Wirtschaft, Arbeitsplätze und Planungssicherheit. Sie sichern den Zugang zu zentralen Märkten und stärken insbesondere KMU, Forschung und Innovation. Entscheidend ist mir dabei eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die die Interessen der Schweiz wahrt und ihre Eigenständigkeit respektiert.

Offenlegung Finanzierung

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Transparenz ist wichtig für das Vertrauen in die Politik. Gleichzeitig soll politisches Engagement niederschwellig und unkompliziert bleiben. Zusätzliche kantonale Offenlegungspflichten würden vor allem kleine Parteien, Komitees und private Unterstützer mit Bürokratie belasten. Sinnvoller sind klare nationale Regelungen und eine politische Kultur, die auf Verantwortung und Fairness setzt, ohne unnötige administrative Hürden aufzubauen.

Zugänglichkeit Behördeninformationen

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Verständliche Behördeninformationen fördern die demokratische Teilhabe und das Vertrauen in staatliche Institutionen. Ergänzende Angebote in einfacher Sprache sowie visuell und auditiv können den Zugang erleichtern, insbesondere für unterschiedliche Bedürfnisse. Wichtig ist mir eine pragmatische, digitale und verhältnismässige Umsetzung.

Digital-First bei Verwaltungsprozessen

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Das Digital-First-Prinzip erhöht Effizienz, Transparenz und Servicequalität der Verwaltung. Digitale Prozesse entlasten Bevölkerung und Unternehmen, reduzieren Bürokratie und beschleunigen Abläufe. Wichtig ist mir eine nutzerfreundliche und sichere Umsetzung, die analoge Alternativen dort offenhält, wo sie nötig sind, und den Kanton als modernen, attraktiven Standort stärkt.

Neutralität strikt auslegen

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Die Neutralität ist ein zentraler Pfeiler der Schweizer Aussenpolitik, darf aber nicht isoliert verstanden werden. Ein vollständiger Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen würde die Glaubwürdigkeit, die internationale Zusammenarbeit und die regelbasierte Ordnung schwächen. Wichtig ist mir eine pragmatische Auslegung der Neutralität, die Werte und die Interessen von Wirtschaft und Sicherheit angemessen berücksichtigt.

Sicherheit & Polizei

Ausbau Videoüberwachung

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Ein gezielter Einsatz von Videoüberwachung kann zur Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum beitragen und das Sicherheitsgefühl stärken. Wichtig ist mir, dass dies verhältnismässig, datenschutzkonform und klar zweckgebunden erfolgt. Besonders an sensiblen Orten kann Videoüberwachung helfen, präventiv zu wirken und den öffentlichen Raum für alle sicherer zu machen.

Polizeidienst für Ausländer mit C-Ausweis

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Der Polizeidienst ist eine hoheitliche Kernaufgabe des Staates und setzt ein besonderes Mass an Verantwortung, Loyalität und staatsbürgerlicher Verbundenheit voraus. Die Schweizer Staatsangehörigkeit schafft dafür eine klare rechtliche und institutionelle Grundlage. Vertrauen, Rechtsstaatlichkeit und die Akzeptanz der Polizei in der Bevölkerung stehen dabei im Vordergrund.

Prävention häusliche Gewalt

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Häusliche Gewalt ist ein ernstes gesellschaftliches Problem, das frühzeitig erkannt und verhindert werden muss. Der Kanton soll sich deshalb stärker in Prävention, Sensibilisierung und Koordination engagieren. Entscheidend ist mir ein früher, niederschwelliger Ansatz, der Betroffene schützt, Eskalationen verhindert und bestehende Fachstellen wirksam stärkt.

Kooperation Obwalden bei Bevölkerungsschutz/Rettung

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Eine engere Zusammenarbeit mit dem Kanton Obwalden im Bevölkerungsschutz, Zivilschutz und bei Rettungsdiensten erhöht die Einsatzfähigkeit, Effizienz und Resilienz. Gemeinsame Planung, Ausbildung und Ressourcen stärken die Sicherheit, vermeiden Doppelspurigkeiten und nutzen Synergien, bei gleichbleibender Qualität und Kostenbewusstsein.

Polizeipräsenz

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Eine sichtbarere Polizeipräsenz kann das Sicherheitsgefühl stärken und präventiv wirken. Entscheidend ist dabei ein gezielter, lageabhängiger Einsatz an sensiblen Orten und zu relevanten Zeiten. Dafür braucht es auch die nötigen personellen Ressourcen, damit Präsenz, Prävention und Dialog wirksam umgesetzt werden können. Wichtig ist mir dabei, dass es stets verhältnismässig und bürgernah ist.

Wertehaltungen

Freie Marktwirtschaft

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Eine freie Marktwirtschaft ist der wirksamste Treiber für Wohlstand, Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. Sie schafft Anreize für unternehmerische Initiative, Wettbewerb sowie Effizienz und ermöglicht damit langfristig Chancen für alle. Entscheidend sind dabei klare Rahmenbedingungen und fairer Wettbewerb, damit Leistung belohnt und Wachstum nachhaltig gesichert wird.

Vollzeit Kinderbetreuung durch Elternteil

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Kinder profitieren vor allem von stabilen Bezugspersonen sowie von Zeit und Qualität der Betreuung, nicht von einem einzigen Betreuungsmodell. Familien sollen Wahlfreiheit haben, wie sie Kinderbetreuung und Erwerbsarbeit organisieren. Unterschiedliche Modelle können gleichermassen gut funktionieren, wenn sie zu den Bedürfnissen des Kindes und der Eltern passen.

Bestrafung statt Wiedereingliederung

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Strafen sind notwendig, um Rechtsnormen durchzusetzen und Verantwortung einzufordern. Langfristige Sicherheit entsteht jedoch vor allem durch wirksame Prävention und Wiedereingliederung, die Rückfälle verhindert. Zudem sind Kosten, Platzmangel sowie die Belastung des Strafvollzugssystems zu berücksichtigen. Eine ausgewogene Strafjustiz verhindert Überforderung des Systems und erhöht die Sicherheit nachhaltig.

Priorität Umweltschutz vor Wirtschaftswachstum

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Es lassen sich Umwelt und Wohlstand gemeinsam sichern, ohne sie gegeneinander auszuspielen. Ein wirksamer Umweltschutz ist wichtig, sollte jedoch nicht auf Kosten von Wachstum, Arbeitsplätzen und Standortattraktivität erfolgen. Nachhaltiger Fortschritt gelingt dort am besten, wo ökologische Ziele mit Innovation, Effizienz und marktorientierten Anreizen verbunden werden.

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