Silvana Meyer
FDP.Die Liberalen | 02.29
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Förderung gemeinnütziger Wohnungsbau
Soll die Stadt Zug den gemeinnützigen Wohnungsbau stärker unterstützen (z. B. finanzielle Unterstützung von Wohnbaugenossenschaften, Zurverfügungstellung von Bauland)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Einsatz von Sozialdetektiv/-innen
Soll die Stadt bei Verdacht auf Sozialhilfemissbrauch vermehrt Sozialdetektiv/-innen einsetzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sozialhilfemissbrauch soll konsequent verfolgt werden. Einen verstärkten Einsatz von Sozialdetektiv/-innen lehne ich jedoch ab, wenn dadurch die Privatsphäre und die persönliche Freiheit unverhältnismässig eingeschränkt werden. Kontrollen sollen gezielt, rechtsstaatlich und auf konkreten Verdachtsmomenten beruhen und nicht auf einem generellen Misstrauen gegenüber Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind.
Förderung alters- und behindertengerechten Wohnens
Soll sich die Stadt stärker für die Förderung des alters- und behindertengerechten Wohnens einsetzen (z. B. Gutschriften für selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Vergabe vergünstigter Umbaukredite)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Alters- und behindertengerechtes Wohnen ist wichtig, damit Menschen möglichst lange selbstbestimmt leben können. Ich sehe jedoch nicht primär die Stadt in der Rolle, solche Wohnformen mit Gutschriften oder vergünstigten Krediten zu finanzieren. Unterstützungen sollten gezielt dort ansetzen, wo eine finanzielle Notlage besteht. Sinnvoller sind gute Rahmenbedingungen und möglichst wenig bürokratische Hürden für entsprechende Umbauten.
Förderung Kinderbetreuung
Soll die Stadt die familienergänzende Kinderbetreuung verstärkt fördern (z. B. Ausbau von Kita-Plätzen, längere Öffnungszeiten der Tagesschulen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadt Zug bietet bereits ein sehr gutes und vielfältiges Angebot im Bereich der familienergänzenden Kinderbetreuung und unterstützt Familien umfassend. Eine weitere pauschale Ausweitung der Angebote ist daher aus meiner Sicht nicht prioritär. Vielmehr sollte das bestehende Angebot regelmässig überprüft und bei konkretem Bedarf gezielt weiterentwickelt werden.
Reduzierte Ausgaben im Sozialbereich
Sollen die freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich reduziert werden (u.a. Jugend- und Familienberatung, Angebote zur sozialen Integration)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine pauschale Kürzung der freiwilligen Ausgaben im Sozialbereich lehne ich ab. Gerade bei Jugend- und Familienberatung können frühzeitige und gezielte Angebote Probleme verhindern und die Eigenverantwortung stärken. Entscheidend ist für mich jedoch, dass solche Leistungen einen nachweisbaren Nutzen haben, regelmässig überprüft werden und effizient erbracht werden. Wo Angebote wenig Wirkung zeigen, sollten sie angepasst oder auch gestrichen werden.
Schule & Bildung
Mehr Ressourcen für Schulen
Sollen die städtischen Schulen mehr personelle Ressourcen erhalten (z. B. Klassenassistenzen, Heilpädagog/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Nicht mehr Personal in jeder Regelklasse ist automatisch die beste Lösung. Entscheidend ist, die vorhandenen Ressourcen dort einzusetzen, wo sie den grössten Nutzen für den Unterricht und für möglichst viele Schülerinnen und Schüler bringen.
Separativer Unterricht
Befürworten Sie eine Wiedereinführung von separativ geführten Förderklassen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten an der Volksschule?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte die Möglichkeit von separativ geführten Förderklassen. Kinder mit besonderen Bedürfnissen oder Verhaltensauffälligkeiten benötigen teilweise eine spezifische Förderung, während die übrigen Schülerinnen und Schüler Anspruch auf einen ruhigen, konzentrierten und qualitativ guten Unterricht haben. Separate Förderangebote können deshalb dazu beitragen, beiden Gruppen besser gerecht zu werden und die Lehrpersonen zu entlasten.
Gleiche Bildungschancen
Soll sich die Stadt stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterrichtgutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gleiche Bildungschancen sind für mich zentral. Die finanzielle Situation oder Herkunft einer Familie darf nicht darüber entscheiden, welche Bildungschancen ein Kind erhält. Deshalb soll die Stadt gezielt dort unterstützen, wo zusätzliche Förderung notwendig ist, beispielsweise mit Förderunterrichtsgutscheinen für Familien mit geringem Einkommen. Ziel muss sein, Kindern bessere Chancen zu ermöglichen und gleichzeitig ihre Eigenverantwortung zu fördern.
Obligatorische Frühförderung
Soll die Stadt für fremdsprachige Kinder eine obligatorische Frühförderung einführen (z. B. obligatorischer, von der Stadt finanzierter Spielgruppenbesuch für ein Jahr)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine frühe Förderung der Deutschkenntnisse soll allen Kindern ermöglichen, dem Unterricht von Beginn an zu folgen und sich gut zu integrieren. Gleichzeitig werden dadurch die Lehrpersonen entlastet und können sich stärker auf den eigentlichen Unterricht und die gesamte Klasse konzentrieren.
Migration & Integration
Aufnahme Geflüchteter
Soll sich die Stadt dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte eine humanitäre Flüchtlingspolitik, finde aber, dass Resettlement primär auf Bundesebene koordiniert werden sollte. Die Stadt sollte sich auf die gute Integration der bereits hier lebenden Geflüchteten konzentrieren und ihre vorhandenen Kapazitäten verantwortungsvoll einsetzen.
Kündigung Bilaterale Verträge
Soll die Schweiz die Bilateralen Verträge mit der EU kündigen und ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit anstreben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte die bisherigen Bilateralen, aber nicht eine weitgehende dynamische Übernahme von EU-Recht ohne ausreichende Mitsprache (Bilateralen III). Für mich gehört es zu einem liberalen und demokratischen Staat, die eigenen Gesetze selbst gestalten zu können. Jedoch könnte ein Freihandelsabkommen ohne Personenfreizügigkeit für unsere Wirtschaft und den Zugang zu dringend benötigten Fachkräften Nachteile mit sich bringen.
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Gemeindeebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Zehn Jahre Wohnsitz allein reichen für mich nicht als Voraussetzung für das kommunale Stimm- und Wahlrecht. Entscheidend sollten auch die Integration, ausreichende Kenntnisse einer Landessprache und eine gewisse Verbundenheit mit den lokalen Verhältnissen sein.
Verschärfung Einbürgerung
Sollen die Anforderungen für Einbürgerungen erhöht werden (z. B. sprachliche Anforderungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kürzung Kulturförderung
Soll die Stadt die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Unterstützung Jugendkulturangebote
Soll die Stadt Jugendkulturangebote weiterhin finanziell unterstützen (z. B. industrie45, Jam On Radio und Galvanik)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige
Befürworten Sie bei städtischen Angeboten (z. B. Museen, Strandbad Zug) höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Städtische Angebote sollten primär der eigenen Bevölkerung zugutekommen. Wenn die Kapazitäten begrenzt sind, finde ich es gerechtfertigt, Einheimische gegenüber Auswärtigen zu bevorzugen. Höhere Eintrittsgebühren für Auswärtige können dabei sowohl zur Finanzierung beitragen als auch verhindern, dass die lokale Bevölkerung durch eine zu hohe Nachfrage verdrängt wird.
Verbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll städtischen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie weitere Steuersenkungen in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte Steuersenkungen grundsätzlich, sofern es die wirtschaftlichen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen zulassen.
Einkaufsgutscheine bei Budgetüberschüssen
Soll die Stadt Budgetüberschüsse dafür verwenden, allen Einwohner/-innen einen Einkaufsgutschein im Wert von 1’000 Franken für das städtische Gewerbe auszustellen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Budgetüberschüsse sollten gezielt und nachhaltig eingesetzt werden, statt pauschal 1’000 Franken an alle Einwohner/-innen zu verteilen. Sinnvoller wären gezielte Entlastungen oder Investitionen, die sowohl der Bevölkerung als auch dem lokalen Gewerbe langfristig zugutekommen.
Befristete Steuerrabatte
Soll die Stadt bei Budgetüberschüssen befristete Steuerrabatte gewähren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Abschaffung Pauschalbesteuerung
Befürworten Sie die Abschaffung der Besteuerung nach Aufwand («Pauschalbesteuerung» für vermögende Ausländer/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Pauschalbesteuerung kann ein sinnvoller Standortvorteil sein und zusätzliche Steuereinnahmen generieren. Eine Abschaffung würde ich deshalb nicht grundsätzlich befürworten, sondern die Regelung regelmässig auf ihre wirtschaftlichen Auswirkungen und ihre Fairness überprüfen.
Erwerb «Unterer Frauenstein»
Eine städtische Initiative fordert, dass die Stadt Zug das Anwesen «Unterer Frauenstein» für 44 Millionen Franken erwirbt und der Bevölkerung zugänglich macht. Befürworten Sie dieses Anliegen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Bei einer Investition von 44 Millionen Franken muss der öffentliche Nutzen klar und überzeugend ausgewiesen sein. Solange dies nicht der Fall ist, halte ich einen solchen Kauf für nicht verantwortbar.
Wirtschaft & Arbeit
Keine Konkurrenz privater Dienstleistungen
Soll die Stadt auf die Erbringung eigener Dienstleistungen verzichten, falls dadurch private Angebote konkurrenziert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Stadt soll sich auf ihre Kernaufgaben wie z.B. Bildung oder Sicherheit konzentrieren, und dort Verantwortung übernehmen, wo ein klarer öffentlicher Auftrag besteht. Wo hingegen private Anbieter ein gutes und ausreichendes Angebot bereitstellen, sollte die Stadt nicht unnötig in Konkurrenz treten.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Soll die Stadt die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Abschaffung unnötiger Regulierungen ist eine Kernaufgabe eines liberalen Staates. Besonders auf kommunaler Ebene sehe ich im Baubereich grosses Potenzial, um die Kosten für den Wohnungsbau zu senken. So schaffen wir ein Umfeld, in dem Privatinvestoren wieder einfacher und günstiger Wohnraum schaffen können und so auch mehr bezahlbaren Wohnraum entsteht.
Einschränkung Kurzzeitvermietungen
Soll die gewerbliche und kurzfristige Vermietung von Wohnungen (z. B. über Airbnb) stärker eingeschränkt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die gewerbliche und kurzfristige Vermietung soll grundsätzlich möglich bleiben. Einschränkungen sind nur dort sinnvoll, wo nachweislich negative Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt oder das Zusammenleben entstehen. Pauschale Verbote oder zusätzliche Regulierungen lehne ich ab.
Einfrierung Stellenbestand
Befürworten Sie ein Einfrieren des Stellenbestands beim städtischen Verwaltungspersonal?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein Stellenstopp schafft einen Anreiz, Prozesse zu optimieren und neue Stellen nur dort zu schaffen, wo ein ausgewiesener Bedarf besteht.
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden geltenden städtischen Mindestlohnes von CHF 4'200 pro Monat für eine Vollzeitstelle?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ein einheitlicher Mindestlohn kann insbesondere den Einstieg in den Arbeitsmarkt erschweren. Stattdessen sollten gute Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit Unternehmen attraktive Löhne und Arbeitsbedingungen bieten können.
Raumplanung
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Umnutzung Gewerbe- zu Wohnraum
Soll die Umnutzung von Büro- oder Gewerbeflächen in Wohnraum erleichtert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Zuger Vorrang bei Wohnungsvergabe
Sollen Wohnungen der Stadt vorrangig an Personen vergeben werden, die seit mindestens 10 Jahren im Kanton Zug leben?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Bei städtischem Wohnraum sollten soziale und finanzielle Kriterien im Vordergrund stehen und nicht allein die Dauer des Wohnsitzes.
Verkehr
Ausbau Fuss- und Veloverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr (z. B. Velowege) in der Stadt Zug?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine gute Infrastruktur für Fuss- und Veloverkehr erhöht die Lebensqualität und schafft attraktive Alternativen zum motorisierten Individualverkehr. Der Ausbau soll jedoch gezielt dort erfolgen, wo er einen konkreten Nutzen bringt und in einem sinnvollen Verhältnis zu den Kosten steht.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen in der Stadt Zug zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Beseitigung von Engpässen, Kapazitätsausbau, Parkplätze, Bau von Unterführungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Flächendeckende Einführung Tempo 30
Soll in der Stadt Zug flächendeckend Tempo 30 eingeführt werden (auch auf Hauptstrassen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Günstigere ÖV-Preise
Sollen finanzielle Budgetüberschüsse dafür verwendet werden, den öffentlichen Verkehr im Stadtgebiet für die Zuger Bevölkerung günstiger anzubieten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Budgetüberschüsse sollten nicht für dauerhafte Subventionen des öffentlichen Verkehrs verwendet werden.
Umwelt & Energie
Begrünung Stadtraum
Soll der öffentliche Raum der Stadt vermehrt entsiegelt und begrünt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Lockerung Wohnbauvorschriften für Erneuerbare
Sollen für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Ortsbild- und Denkmalschutzes gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Ausbau erneuerbarer Energien hat für mich eine hohe Priorität. Denkmal- und Ortsbildschutz sind wichtige Anliegen, dürfen aber nicht grundsätzlich höher gewichtet werden als umwelt- und energiepolitische Ziele. Wo ein sinnvoller Ausbau erneuerbarer Energien durch solche Vorschriften verhindert wird, sollen diese entsprechend gelockert werden.
Förderung Solarausbau
Soll die Stadt den Solarausbau stärker fördern (z. B. Förderung von Balkonsolaranlagen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wichtig sind dabei möglichst wenig Bürokratie und eine Förderung mit einem klaren Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Anreize statt Verbote in Klimapolitik
Soll die Stadt bei den Klimaschutzmassnahmen vollständig auf Anreize und Zielvereinbarungen setzen, statt auf Verbote und Einschränkungen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Staat soll gute Rahmenbedingungen schaffen und klimafreundliches Verhalten attraktiver machen. Wo freiwillige Massnahmen nachweislich nicht ausreichen, sollten verhältnismässige Vorgaben jedoch möglich bleiben.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Stadtverwaltung
Soll die Stadt dazu übergehen, ihre Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Für Personen, die digitale Dienstleistungen nicht nutzen können oder wollen, muss der Zugang zur Verwaltung gewährleistet bleiben.
Mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit
Soll die Stadt die Ausgaben für die internationale Entwicklungszusammenarbeit erhöhen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Internationale Entwicklungszusammenarbeit ist grundsätzlich wichtig, sollte aber auf nationaler Ebene koordiniert und finanziert werden.
Strikte Neutralitätspolitik
Soll die Schweiz ihre Neutralität strikt auslegen (weitgehender Verzicht auf wirtschaftliche Sanktionen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Freiheit und Privatsphäre der Bevölkerung sollen auch im öffentlichen Raum gewahrt bleiben. Videoüberwachung sollte deshalb nur dort eingesetzt werden, wo ein konkreter Sicherheitsbedarf besteht und mildere Massnahmen nicht ausreichen.
Unterstützung Opfer sexualisierter Gewalt
Soll die Stadt das Hilfs- und Unterstützungsangebot für Opfer von sexualisierter Gewalt ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Opfer von sexualisierter Gewalt sollen rasch und unkompliziert Zugang zu professioneller Unterstützung erhalten. Der Schutz der persönlichen Freiheit und körperlichen Integrität ist eine zentrale staatliche Aufgabe, weshalb ein bedarfsgerechtes Hilfsangebot sichergestellt werden soll.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei in der Stadt Zug (z. B. mehr Rundgänge der Polizei in der Nacht)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Geschützte Einrichtung zum Drogenkonsum
Befürworten Sie die Schaffung einer geschützten Einrichtung für Drogenabhängige zum Konsum (sog. Kontakt- und Anlaufstelle)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Eine freie Marktwirtschaft schafft grundsätzlich Innovation, Wohlstand und Chancen für breite Teile der Bevölkerung. Gleichzeitig braucht es in Bereichen wie Sicherheit und Schutz klare Rahmenbedingungen, damit Freiheit und Wettbewerb funktionieren können.
Staatliche Umverteilung
Wie beurteilen Sie folgende Aussage: "Es ist notwendig, dass der Staat durch Umverteilung die Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleicht."
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Comment
Der Staat soll nicht primär Einkommens- und Vermögensunterschiede ausgleichen, sondern faire Rahmenbedingungen und Chancengleichheit schaffen. Eine gezielte soziale Absicherung ist dort sinnvoll, wo sie notwendig ist, sollte aber Eigenverantwortung nicht unnötig schwächen.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz zulasten Wirtschaftswachstum
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zulasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Umweltschutz gehört für mich zu den Kernaufgaben des Staates. Wo der Markt allein nicht ausreicht, braucht es klare Rahmenbedingungen und Anreize, damit Unternehmen und Private eigenverantwortlich umweltbewusst handeln können; z.B. durch steuerliche Anreize für nachhaltige Investitionen. Umweltschutz und Wirtschaftswachstum sollten dabei kein Widerspruch sein, sondern sich langfristig ergänzen.
Comment
Ich bin gegen eine stärkere staatliche Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Statt einzelne Wohnformen finanziell zu bevorzugen, sollte die Stadt die Voraussetzungen schaffen, damit insgesamt mehr Wohnraum entstehen kann. Einfachere und schnellere Bauverfahren, weniger regulatorische Hürden und die Förderung von Wohneigentum sind für mich nachhaltigere Ansätze als eine Ausweitung der öffentlichen Unterstützung für einen bestimmten Teil des Wohnungsmarktes.