Riet à Porta
FDP.Die Liberalen | 01.02
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Familien verdienen gute Rahmenbedingungen. Eine pauschale Erhöhung der Zulagen ist für mich aber nicht die treffsicherste Lösung. Wichtiger sind gezielte Entlastungen, gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie bezahlbarer Wohnraum.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sozialhilfe muss dort helfen, wo sie nötig ist. Gleichzeitig braucht es klare Regeln, Eigenverantwortung und den Fokus auf Wiedereingliederung. Eine pauschale Verschärfung oder ein tieferes Existenzminimum ist für mich jedoch nicht die richtige Lösung.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Prämienverbilligungen sollen gezielt jene entlasten, die sie wirklich brauchen. Eine starre 10-Prozent-Grenze bekämpft jedoch nicht die Ursachen der steigenden Gesundheitskosten. Entscheidend sind für mich wirksame Kostendämpfung, effiziente Strukturen und eine treffsichere Unterstützung.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gerade in Graubünden braucht es eine starke Gesundheitsversorgung in den Regionen. Effizienz darf nicht dazu führen, dass regionale Spitäler geschwächt und Wege für Patientinnen und Patienten länger werden.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die medizinische Grundversorgung muss auch in Randregionen gesichert bleiben. Gezielte kantonale Unterstützung ist dort richtig, wo sie nötig ist, damit die Bevölkerung wohnortsnah versorgt werden kann.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte integrative Schule mit Augenmass. Entscheidend sind das Wohl des Kindes, gute Unterstützung für Lehrpersonen und genügend Flexibilität im Einzelfall.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kinder sollen unabhängig von Einkommen und Wohnort faire Bildungschancen haben. Gerade in Randregionen braucht es gezielte Unterstützung dort, wo sonst Nachteile entstehen. Pragmatisch, wirksam und ohne unnötige Bürokratie.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gerade für junge Familien und Randregionen sind gute Betreuungsangebote wichtig. Unterstützung soll gezielt, bedarfsgerecht und regional passend erfolgen.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wer Fachkräfte will, muss auch in die höhere Berufsbildung investieren. Gerade für Graubünden und die Regionen ist es wichtig, dass praxisnahe Weiterbildungen nicht an den Kosten scheitern.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wer langfristig hier lebt und integriert ist, soll gute Chancen auf eine Einbürgerung haben. Das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene gehört für mich aber grundsätzlich an das Bürgerrecht.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Humanitäre Hilfe ist wichtig. Zusätzliche Aufnahmen dürfen aber nur erfolgen, wenn Unterbringung, Betreuung und Integration auch tatsächlich gewährleistet sind.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gerade in Graubünden und in unseren Regionen ist gelingende Integration wichtig. Sprachförderung und praktische Unterstützung sind sinnvoll, wenn sie gezielt erfolgen und die Eigenverantwortung stärken.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sprache und Integration sind zentrale Voraussetzungen für eine Einbürgerung. Zusätzliche Verschärfungen überzeugen mich jedoch nur, wenn sie wirklich einen Mehrwert bringen und nicht bloss neue Hürden schaffen.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Bevölkerungsentwicklung muss ernst genommen werden. Ein starrer Deckel ist für mich aber nicht die richtige Lösung, weil er Versorgung, Fachkräfte und die Entwicklung von Randregionen unnötig gefährdet.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Suchtkranke brauchen Hilfe, nicht Stigmatisierung. Priorität haben für mich aber Prävention, Therapie und Reintegration statt eine vorschnelle Ausweitung der kontrollierten Abgabe auf weitere Substanzen.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Amtssprache soll klar, verständlich und gut lesbar sein. Inklusive Sprache ist wichtig, aber Sonderzeichen wie Genderstern gehören für mich nicht in die offizielle schriftliche Kommunikation.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Regionale Medien sind wichtig, direkte Staatsgelder an Medien aber heikel. Unterstützung soll wenn nötig zurückhaltend, transparent und ohne Abhängigkeiten erfolgen.
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kultur gehört in Graubünden zur Identität der Regionen. Pauschale Kürzungen halte ich deshalb für falsch. Wichtig ist ein gezielter und verantwortungsvoller Mitteleinsatz.
Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Das Angebot ist wichtig und muss gesichert bleiben. Eine vollständige Finanzierung allein durch den Kanton überzeugt mich jedoch nicht, sinnvoller ist eine tragfähige und breit abgestützte Lösung.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte massvolle Steuersenkungen, wenn der Kantonshaushalt dies zulässt. Sie dürfen jedoch nicht zulasten der Grundversorgung und der Standortqualität in den Regionen gehen.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In Regionen mit hohem Zweitwohnungsanteil braucht es Spielraum für passende Lösungen. Eine zusätzliche Steuer darf kein Selbstzweck sein, kann aber dort sinnvoll sein, wo Wohnraum und Gemeindestrukturen stark belastet werden.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich befürworte Zurückhaltung beim Ausbau der Verwaltung. Neue Stellen sollen gut begründet sein. Entscheidend ist, dass die Effizienz steigt, ohne den Service public in den Regionen zu schwächen.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wer mehr arbeitet oder länger im Erwerbsleben bleibt, soll davon auch profitieren. Steuerliche Anreize sind ein liberaler Weg, um Arbeit zu fördern, ohne jemanden zu zwingen. Davon profitieren auch Wirtschaft und Versorgung in den Regionen.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich bin für faire Löhne, aber gegen einen starren Einheitsmindestlohn für alle Branchen und Regionen. Gerade in Graubünden braucht es differenziertere Lösungen.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wer öffentliche Aufträge erhält, soll die geltenden Regeln zur Lohngleichheit auch einhalten. Kontrollen sollen wirksam, aber verhältnismässig sein.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gerade ländliche Regionen sind auf einen verlässlichen Service public angewiesen. Der Kanton muss hier Verantwortung übernehmen, damit Randregionen attraktiv und lebendig bleiben.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Neue Firmen bringen Arbeitsplätze und Perspektiven in die Regionen. Steuerliche Unterstützung kann ein sinnvoller Hebel sein, wenn sie gezielt eingesetzt wird und dem Kanton langfristig nützt.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich befürworte weniger Bürokratie und schnellere Verfahren für Unternehmen. Wichtig ist aber, dass dabei sinnvolle Schutzstandards erhalten bleiben.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Bergbahnen sind für viele Regionen wirtschaftlich wichtig. Kantonale Unterstützung kann sinnvoll sein, wenn sie gezielt, nachvollziehbar und an tragfähige Konzepte gebunden ist.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ökologie ist wichtig, aber zusätzliche pauschale Auflagen für die Landwirtschaft sind für mich nicht der richtige Weg. Entscheidend sind praktikable und regionale Lösungen.
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Mehr erneuerbare Energie braucht schnellere und praktikablere Verfahren. Schutzinteressen bleiben wichtig, dürfen den sinnvollen Ausbau aber nicht grundsätzlich blockieren.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich befürworte Windkraft dort, wo sie sinnvoll und verhältnismässig ist. Entscheidend sind gute Standorte, regionale Akzeptanz und eine sorgfältige Abwägung mit Landschafts- und Naturschutz.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Artenschutz ist wichtig, darf aber die Realität in den Berggebieten nicht ausblenden. Der Kanton muss die Anliegen von Landwirtschaft, Herdenschutz und Bevölkerung stärker gewichten.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Klimaziele erreicht man nachhaltiger mit Anreizen und Innovation als mit pauschalen Verboten. Graubünden braucht pragmatische Lösungen, die auch für Regionen und Betriebe umsetzbar sind.
Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wertvolle Natur- und Lebensräume sollen erhalten bleiben. Zusätzliche Mittel sind vertretbar, wenn sie zielgerichtet eingesetzt werden und vor Ort praktikable Lösungen ermöglichen.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wohnraum für die Bevölkerung vor Ort muss Priorität haben. Einschränkungen sind dort richtig, wo Erstwohnungen sonst zunehmend dem regionalen Wohnungsmarkt entzogen werden.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Verdichtung ist sinnvoll, wenn sie mit Augenmass erfolgt. Höhere Ausnutzung ja, aber passend zum Dorfcharakter und nicht um jeden Preis.
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Velowege und sichere Verbindungen sind sinnvoll, wenn sie einen echten Nutzen bringen. Entscheidend sind Prioritäten, regionale Bedürfnisse und eine vernünftige Umsetzung.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Auf wichtigen innerörtlichen Verkehrsachsen soll der Verkehr grundsätzlich fliessen. Tempo 30 darf dort nicht zum Regelfall werden, sondern soll auf klar begründete Ausnahmen beschränkt bleiben.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In Randregionen ist das Auto oft unverzichtbar. Zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Verkehrs sind dort richtig, wo sie Engpässe beseitigen und die Erreichbarkeit verbessern, nicht einfach flächendeckend.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Digitalisierung ja, aber nicht um den Preis der Zugänglichkeit. Der Kanton soll digitaler werden, darf aber analoge und persönliche Zugänge nicht vollständig abschaffen.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich bin für mehr politische Bildung und Beteiligung junger Menschen, aber gegen eine Senkung des Stimmrechtsalters auf 16.
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Humanitäre Verantwortung ist wichtig. Ein Ausbau der kantonalen Entwicklungszusammenarbeit hat für mich aber nicht Priorität; der Kanton soll sich zuerst auf seine Aufgaben im eigenen Kanton konzentrieren.
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Sprachminderheiten gehören zur Identität Graubündens und sollen auch in der Regierung angemessen vertreten sein. Eine Lösung dafür ist sinnvoll, solange sie mit Augenmass ausgestaltet wird.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sicherheit ist wichtig. Videoüberwachung soll aber gezielt, verhältnismässig und mit klaren Regeln eingesetzt werden. Nicht flächendeckend.
Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Die Polizei muss das Vertrauen der Bevölkerung verdienen. Rassistische oder sexistische Äusserungen sind damit unvereinbar und müssen konsequent sanktioniert werden.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Eine bürgernahe und sichtbare Polizei stärkt Sicherheit und Vertrauen. Wichtig ist, dass die Präsenz gezielt und mit Augenmass erfolgt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Eine freie Marktwirtschaft ist langfristig die beste Grundlage für Wohlstand, Innovation und Arbeitsplätze. Damit möglichst viele davon profitieren, braucht es jedoch faire Rahmenbedingungen, gute Bildung und funktionierende staatliche Kernaufgaben.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Comment
Es gibt nicht die eine ideale Familienform für alle. Entscheidend sind das Kindeswohl, Verlässlichkeit und echte Wahlfreiheit für Familien.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Comment
Strafe und Wiedereingliederung gehören zusammen. Wer nur bestraft, aber Rückfälle nicht verhindert, schafft langfristig nicht mehr Sicherheit.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Umweltschutz ist notwendig, soll aber möglichst mit Innovation und wirtschaftlicher Vernunft erreicht werden. Nicht primär durch Politik gegen Wachstum.
Comment
Wo bezahlbarer Wohnraum knapp wird, braucht es gezielte Massnahmen mit Augenmass. Im Vordergrund stehen für mich bessere Rahmenbedingungen, schnellere Verfahren und mehr Angebot, nicht pauschale Eingriffe in den Markt.