Annemarie Bühler
Die Mitte | 03.01
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wichtiger wäre es, dass sich Teilzeitarbeit für (beide) Elternteile lohnt, so dass ein Anreiz besteht, auch mit Familie im Beruf zu bleiben und einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Das ist langfristig am nachhaltigsten.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich bin bei meiner Tätigkeit im Gemeindevorstand wenig mit dieser Frage konfrontiert. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass die Gesellschaft in Härtefällen Unterstützungsbedürftige genügend unterstützen muss, aber nicht mit dem Giesskannenprinzip.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Im Kanton Graubünden erhalten Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen finanzielle Unterstützung. Während die Krankenkassenprämien Schweizer Haushalte im Durchschnitt um 14 bis 16 % des verfügbaren Einkommens belasten, liegt die Belastung nach meinem Wissen im Kanton Graubünden unter 10%. Damit denke ich nicht, dass es eine Erhöhung der Prämienverbilligung braucht, weil 10% bei unserer guten Gesundheitsversorgung fair ist.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich bin nicht für eine einseitige Konzentrierung aufs Kantonsspital, sondern für eine Lösung wie im Unterengadin oder im Kanton Thurgau: Spitex, rentable Diagnostik-Zentren, Altersheime, Regionalspitäler, Gesundheitszentren & weitere Gesundheitsdienste gehören unter ein Dach, weil in dem stark regulierten Gesundheitssektor die Marktwirtschaft sowieso nicht greift. Einrichtungen der Grundversorgung, die nicht rentabel betrieben werden können, werden so querfinanziert, im Interesse der Bevölkerung
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Vgl. mein Kommentar oben (Frage Nr. 5). Das gilt es in jeder Region für sich zu klären. Es könnte eine der Massnahmen sein, und der Kanton sollte die Rahmenbedingungen für diese Möglichkeit definieren. Voraussetzung ist eine ganzheitliche Betrachtung der Gesundheitseinrichtungen in einer Region - nicht einfach Giesskannenprinzip!
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich war lange Anhängerin der integrativen Schule - in der Theorie. Jetzt wo meine Kinder im Schulalter sind, bin ich mir da nicht mehr sicher. Die Qualität der Bildung geht zurück (vgl. Pisa). Ob das nur an der integrativen Schule liegt, ist fraglich, aber vieles deutet darauf hin, dass die integrative Schule Schüler, Lehrer und Eltern gleichermassen überfordert. Hier gibt es keine schnellen, einfachen Antworten. Vgl. auch nächste Antwort - in Kombination!
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ja, wenn man gleichzeitig mit der integrativen Schule zurückfährt. (vgl. vorangehend)
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ja, wenn damit die Teilzeit-Arbeit ermöglicht wird.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Meines Wissens beteiligt sich der Kanton an der höheren Bildung zwar nicht in Form eines fixen Prozentsatzes der Studiengebühren, sondern indirekt durch Unterstützung von Bildungseinrichtungen. Diese Beiträge decken rund 50 % der Ausbildungskosten, in gewissen Bereichen (z. B. Gesundheit) bis zu ca. 90 % (?). Sinnvoll wäre die Stuerung der Studiengebühren nicht nur durch die Nachfrage der Studierenden, sondern durch die des Arbeitsmarktes. Aber nicht durch fixe 20% für den Schüler.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Nicht automatisch! Sondern nur, wenn sie integriert sind und die Sprache reden. Ich finde das heutige System grundsätzlich richtig: Die Person muss selbst Interesse bekunden und eigenverantwortlich aufzeigen können, dass sie an unserer Kultur interessiert , bzw. in unsere Gesellschaft integriert ist
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Leider funktioniert Integration nur bei einem gewissen Verhältnis von Zugewanderten zu Einheimischen. So traurig die Geschichten der Menschen sind: leider leidet dieses Verhältnis insbesondere in den Städten und Agglomerationen. Zudem kommen nicht weniger Geflüchtete, wenn man zusätzlich Resettlement-Flüchtlinge aufnimmt. Könnte man damit die Flüchtlingsströme begrenzen, wäre ich für diesen sichereren Weg, aber das funktioniert leider nicht.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Grundsätzlich bin ich dafür, weil dies effizienter ist, als eine Parallelgesellschaft entstehen zu lassen. Allerdings kenne ich die heutige Grössenordnung der Unterstützung nicht.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich hatte die Initiative ursprünglich unterschrieben. Grundsätzlich wäre ich mit dem Anliegen zwar einverstanden, weil die Bevölkerung einfach nicht unendlich weiterwachsen kann. Aber die Initiative hätte wohl negative Folgen für uns als Gebirgskanton. Ich habe mir meine Meinung noch nicht endgültig gemacht.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Eher keine Ausweitung
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Verboten finde ich zu stark. Aber nicht weiter gefördert.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Für Randregionen wie Graubünden ist das sicher nötig. Ohne ein Pöschtli wäre unsere Region weniger lebendig. Lokale Medien sind enorm wichtig.
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ob das vollständig nötig ist, bin ich mir nicht sicher. Aber diese Institution kann selbstverständlich nicht kostendeckend funktionieren und braucht einen Leistungsvertrag (Wirkungsvertrag?) mit dem Kanton.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Regierungsrat GR war im Vorfeld der Entscheidung im Dezember '25 gegen eine weitere Senkung des Steuerfusses. Martin Bühler FDP & die GPK führte folg. Argumente auf: 1) Warnung vor unsicheren finanziellen Perspektiven, 2) Bevorzugung zielgerichteter Massnahmen anstelle einer pauschalen Senkung, 3) Finanzielle Stabilität/Defizit in der Erfolgsrechnung begrenzen. Ich stimme dem überein &würde auch zielgerichtete Entlastungen f. Familien & Förderung strategischer Wirtschaftssektoren bevorzugen
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Klar ja. Wenn eine Gemeinde Infrastrukturen für Spitzenleistungen für 30'000 Personen aufrechterhalten muss (zB Wasserversorgung / Abwasserentsorgung über Weihnachten in Obervaz) oder das Strassennetz, etc für die Zweitheimischen unterhält, dann kann es nicht sein, dass dafür nur die (im Falle von Obervaz 2'900) Einheimischen aufkommen müssen.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Eher nein, weil strengere Kontrollen mehr Administration bedeuten, und es nicht klar ist, ob es das beste Mittel ist, die Gleichheit zu fördern. Frauen fallen während der Gründung der Familie bei der Entlöhnung gegenüber Männern zurück. Da wäre es wichtiger, dass auch Männer Teilzeit arbeiten können.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Dienstleistungen sind heute auf einem guten Niveau.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
eher ja, aber die Antwort ist nicht so trivial. Viele Gesetze / Umweltrichtlinien sind gundsätzlich sinnvoll, werden aber sehr strikt durch die Sachbearbeitenden bei den Bewilligungsbehörden ausgelegt. Gesetzte und Verordnungen hätten Ermessensspielraum. Hier ist mir die Frage von smartvote als ehemalige Projektleiterin in einem Umweltfachbüro wirklich zu simpel.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Nur, wenn es nicht zu einseitig ist. Ich würde eher andere, strategischere und zukunftsfähigere Branchen unterstützen wie Tech oder Ganzjahrestourismus.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
warum nur für verpachtete Flächen? Grundsätzlich soll der Bund besser festlegen, welche Pestizide für Böden und Gewässer vernachlässigbare Risiken mit sich bringen. Leider gewichtet der Bund das Geschäftsgeheimnis für Chemieindustrie höher: Chem. Abbauprodukte von Pestiziden werden von den Bewilligungsbehörden nicht an die Umweltbehörden weitergegeben, dadurch ist oft nicht bekannt, welche langfristigen Folgen Abbauprodukte von Pestiziden für Boden/Gewässerlebewesen/Menschen mitsich bringen.
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Meinen Sie stärker als heute, oder stärker als Jagd/Landwirtschaftsinteressen? --> unklar. Durch die hohe Zahl an Wolfsrudel war eine Regulierung nötig. Zudem sind Wolf und Luchs nicht gleich zu bewerten.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Nicht nationale Biotope per se. Leider ist das kantonale Biotopinventar nicht auf klaren Kriterien von dem nationalen zu unterscheiden. Ich fände es sinnvoll, da Lebensräume mit gewässergebundenen Arten zu erhalten / fördern, wo aus ökologischer Sicht sinnvoll. Die nationalen Biotope sind insbesondere bei den Trockenstandorten oft nicht nachvollziehbar ausgeschieden. Es soll eine differenzierte Betrachtung mit Prioritäten für jene Lebensräume stattfinden, wo besonders gefährdete Arten leben.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In vielen Bündner Gemeinden mangelt es an Wohnraum für die eigene Bevölkerung und für Saisonangestellte. U.a. hat die Kombination Umsetzung Zweitwohnungsinitiative sowie 1. Etappe Teilrevision RPG dazu geführt, dass altrechtliche Wohnungen als Ferienwohnungen verkauft werden und einheimische Familien keine Wohnung mehr finden. Für die Gemeinden ist es fast unmöglich dies zu ändern. Klarere kantonale Rahmenbedingungen sollen die Gemeinden unterstützen, Wohnraum für Erstwohnende zu schaffen.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Aber mit Mass!
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die Infrastruktur für den Langsamverkehr ist heute gut, würde ich als Fahrradfahrerin sagen. Engpässe wie Schiinschlucht würden zwar Sinn machen auszubauen, aber ein Projekt wie Fideris-Küblis, wo neben der A28 zusätzlich eine Lokalstrasse und ein Fahrradweg entstehen soll, finde ich nicht sinnvoll, weil so die Verkehrsträger immer zusätzliche Flächen beanspruchen, in meinem Beispiel auf Kosten der Landwirtschaft, obwohl die Lokalstrasse genügen würde!
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Es soll in der Kompetenz der Gemeinde liegen, der Kanton soll nicht Verbote erlassen! Wenn mit verkehrsorientierten Strassen z.B. die Kantonsstrasse in Sils i.D. gemeint ist, dann bin ich der Meinung, dass die übertrieben ist. Bei unübersichtlichen, engen Dörfern wie in Scharans macht eine 30er Zone Sinn.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
ohne den touristischen Verkehr wäre die Kapazität genügend. Ich begrüsse Massnahmen, um den Tourismus auf den ÖV zu lenken, und um Land zu schonen und nicht für den touristischen Ausweichverkehr neue Kapazitäten zu schaffen. Die flankierenden Massnahmen entlang der A13 begrüsse ich.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Nicht ausschliesslich! Sondern beides.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Eher ja, weil ich Entwicklungszusammenarbeit sinnvoll finde um Migration nicht nötig zu machen. Aber das ist eine Bundesaufgabe, nicht eine kantonale!
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
ich glaube nicht, dass nur die sichtbare Präsenz erhöht werden soll. Sinnvoll ist es, dort in die Sicherheit zu investieren, wo die grössten Sicherheitsrisiken bestehen. Die sind v.a. in der organisierten Kriminalität und im digitalen Raum zu suchen. Im Kanton Graubünden sind die Gemeinden für die örtliche Polizei zuständig (können sie aber an den Kanton delegieren). Vielerorts ist eine erhöhte Präsenz nicht nötig. Dort wo sie nötig ist, muss lokal / risikobasiert dafür entschieden werden.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 |
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Comment
In vielen Bündner Gemeinden mangelt es an Wohnraum für die eigene Bevölkerung und für Saisonangestellte. U.a. hat die Kombination Umsetzung Zweitwohnungsinitiative sowie 1. Etappe Teilrevision RPG dazu geführt, dass altrechtliche Wohnungen als Ferienwohnungen verkauft werden und einheimische Familien keine Wohnung mehr finden. Für die Gemeinden ist es fast unmöglich dies zu ändern. Klarere kantonale Rahmenbedingungen sollen die Gemeinden unterstützen, Wohnraum für Erstwohnende zu schaffen.