Yanik Naré
Sozialdemokratische Partei | 06.04
Sozialstaat, Familie & Gesundheit
Preisgünstiger Wohnraum
Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Erhöhung Kinder- und Ausbildungszulagen
Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kinder und Ausbildung sind keine Privatsache, sondern eine Investition in unsere Gesellschaft. Wer Familien entlastet, stärkt Zusammenhalt und Zukunftschancen.
Verschärfung Sozialhilfe
Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Sozialhilfe muss das Existenzminimum sichern und Menschen in schwierigen Situationen auffangen. Zusätzliche Kürzungen lösen keine Probleme, sondern verschärfen Armut und Ausgrenzung.
Erhöhung Prämienverbilligung
Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gesundheit darf nicht vom Lohnzettel abhängen. Wenn immer mehr Menschen an den Fixkosten zerbrechen, verliert Politik ihren sozialen Auftrag.
Stärkung kantonale Spitalplanung
Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine bessere kantonale Planung kann Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen stärken, besonders bei spezialisierten Angeboten. Gleichzeitig muss die Grundversorgung in allen Regionen Graubündens gut erreichbar bleiben.
Medizinische Grundversorgung Randregionen
Soll der Kanton mehr zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in Randregionen unternehmen (z. B. durch die finanzielle Unterstützung von Hausarztpraxen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
In einem Kanton wie Graubünden ist eine gute Grundversorgung in allen Regionen zentral. Für mich ist wichtig, dass der Wohnort nicht über die Qualität der medizinischen Versorgung entscheidet.
Schule & Bildung
Integratives Schulmodell
Gemäss dem Konzept der integrativen Schule werden Kinder mit Lernschwierigkeiten oder Behinderungen grundsätzlich in regulären Schulklassen unterrichtet. Befürworten Sie dies?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Eine gute Schule zeigt sich daran, dass sie Teilhabe ermöglicht und Kinder nicht vorschnell aussortiert. Entscheidend ist aber, dass Integration mit genügend Unterstützung, Fachpersonal und mit Blick auf das Wohl des einzelnen Kindes umgesetzt wird.
Förderung gleiche Bildungschancen
Soll sich der Kanton stärker für gleiche Bildungschancen einsetzen (z. B. mit Förderunterricht-Gutscheinen für Schüler/-innen aus Familien mit geringem Einkommen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen oder Elternhaus abhängen. Wer früh gezielt fördert, stärkt nicht nur einzelne Kinder, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Förderung Kinderbetreuung
Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gute Betreuungsstrukturen entlasten Familien, stärken die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und schaffen früh mehr Chancengleichheit. Gerade in einem Kanton wie Graubünden braucht es dafür verlässliche und bezahlbare Angebote.
Beteiligung an Studiengebühren
Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Der Zugang zur höheren Berufsbildung soll von Motivation und Fähigkeit abhängen, nicht vom Einkommen. Wenn wir qualifizierte Fachkräfte wollen, muss Weiterbildung auch finanziell erreichbar sein.
Migration & Integration
Stimmrecht für Ausländer/-innen
Sollen Ausländer/-innen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben, das Stimm- und Wahlrecht auf Kantonsebene erhalten?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wer über Jahre hier lebt, arbeitet und Teil unserer Gesellschaft ist, soll auch politisch mitgestalten können. Demokratie wird stärker, wenn sie die Realität der Bevölkerung abbildet.
Direkte Aufnahme von Geflüchteten
Soll sich der Kanton Graubünden dafür einsetzen, dass mehr Geflüchtete aus Lagern direkt vor Ort (z. B. Griechenland, Gaza) in die Schweiz aufgenommen werden (sogenannte Resettlement-Flüchtlinge)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Gerade bei besonders verletzlichen Menschen soll die Schweiz Verantwortung übernehmen. Entscheidend ist für mich, dass Aufnahme, Betreuung und Integration realistisch und verlässlich organisiert sind.
Integrationsförderung Ausländer/-innen
Soll der Kanton Graubünden Ausländer/-innen bei der Integration stärker unterstützen (z. B. ausgebaute Sprachförderung, zusätzliche Sozialarbeiter/-innen)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gute Integration ist im Interesse der ganzen Gesellschaft. Frühzeitige Unterstützung ist oft wirksamer und sinnvoller als spätere Reparaturpolitik.
Verschärfung Einbürgerungsrecht
Soll das kantonale Einbürgerungsgesetz verschärft werden (z. B. höhere Sprachkenntnisse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Gerade die sprachliche Vielfalt Graubündens zeigt, dass Zugehörigkeit nicht nur an zusätzlichen Verschärfungen gemessen werden kann. Wichtig sind nachvollziehbare Anforderungen und echte Integration im Alltag.
Begrenzung der Wohnbevölkerung
Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Diese Initiative gibt einfache Antworten auf komplexe Herausforderungen. Für Graubünden wäre sie riskant, weil wir in vielen Bereichen auf Menschen angewiesen sind, die hier arbeiten, mittragen und unsern Alltag mitprägen.
Gesellschaft, Kultur & Ethik
Kontrollierte Kokainabgabe
Befürworten Sie eine Ausweitung der kontrollierten Drogenabgabe auf Kokain für Menschen mit schwerer Suchterkrankung im Kanton Graubünden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Sucht ist in erster Linie ein Gesundheitsproblem und keine Frage moralischer Härte. Wenn kontrollierte und medizinisch begleitete Modelle helfen, Leid zu verringern und Betroffene besser zu stabilisieren, sollte man sie ernsthaft prüfen.
Behördenverbot geschlechtsneutraler Sprache
Soll kantonalen Stellen (Behörden, Schulen) die Verwendung von geschlechtsneutraler Sprache mittels Genderstern oder ähnlichen Zeichen in der schriftlichen Kommunikation verboten werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ich halte ein solches Verbot für reine Symbolpolitik. Es schafft kein echtes Problem aus der Welt und bringt niemandem einen konkreten Nutzen.
Ausbau Medienförderung
Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Lokale Medien sind wichtig für Demokratie, Zusammenhalt und Sichtbarkeit in allen Regionen Graubündens. Wenn Medienvielfalt verschwindet, verlieren vor allem kleinere Regionen und Sprachräume an Stimme.
Kürzung Kulturförderung
Soll der Kanton die finanziellen Mittel für die Kulturförderung kürzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Kultur ist in Graubünden kein Nebenthema, sondern Teil unserer Identität und unseres Zusammenhalts zwischen Regionen und Sprachgemeinschaften. Kürzungen wären deshalb aus meiner Sicht ein falsches Signal.
Vollständige Finanzierung Frauenhaus
Soll der Kanton die Finanzierung des Frauenhauses in Chur vollständig übernehmen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein Frauenhaus ist kein freiwilliges Zusatzangebot, sondern Teil des Gewaltschutzes. Gerade deshalb sollte seine Finanzierung aus meiner Sicht langfristig und verlässlich gesichert sein.
Finanzen & Steuern
Steuersenkungen
Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Steuersenkungen klingen zwar attraktiv, schwächen aber den Handlungsspielraum des Kantons. Für mich ist wichtiger, dass Graubünden in Wohnen, Gesundheit und Infrastruktur investieren kann.
Steuer auf Zweitliegenschaften
Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Es wäre falsch, wenn am Ende die Einheimischen für Steuerausfälle aufkommen, während Zweitliegenschaften geschont werden. Gerade für junge Menschen darf Wohnen nicht noch unerreichbarer werden.
Einfrierung Stellenbestand
Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Ein Einfrieren des Stellenbestands ist für mich der falsche Weg. Entscheidend ist nicht eine starre Zahl, sondern ob der Kanton seine Aufgaben zuverlässig erfüllen kann.
Steueranreize zur Erhöhung des Arbeitspensums
Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Mehr Arbeitspensum lässt sich nicht einfach mit Steueranreizen erzwingen. Problematisch wird es dort, wo Familien steuerlich schlechter gestellt werden, weil jemand einen Teil der Betreuungsarbeit übernimmt.
Wirtschaft & Arbeit
Einführung Mindestlohn
Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wer Vollzeit arbeitet, soll davon leben können. Ein Mindestlohn schützt vor Lohndumping und verhindert, dass tiefe Löhne am Ende von der Allgemeinheit mitgetragen werden.
Kontrolle Lohngleichheit Frauen/Männer
Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist keine freiwillige Geste, sondern eine Frage der Fairness und des Rechts. Wer öffentliche Aufträge erhält, soll auch nachweisen, dass dieses Prinzip eingehalten wird.
Service Public im ländlichen Raum
Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Gerade in einem Bergkanton darf der Wohnort nicht darüber entscheiden, wie gut Menschen angebunden und versorgt sind. Ein starker Service public hält Regionen lebendig und schafft gleichwertige Lebensbedingungen.
Steueranreize für Ansiedlung neuer Firmen
Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Neue Firmen sind willkommen, aber nicht über pauschale Steuergeschenke. Wirtschaftsförderung soll an klare Bedingungen geknüpft sein und dort ansetzen, wo gute und nachhaltige Arbeitsplätze für Graubünden entstehen.
Weniger Regulierungen für Unternehmen
Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Unnötige Bürokratie soll man abbauen. Aber Schutzstandards bei Lärm, Umwelt und Raumplanung darf man nicht einfach opfern.
Unterstützung Bergbahnen
Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Kleinere Bergbahnen sind in vielen Regionen mehr als ein Tourismusangebot, sie sind Teil der regionalen Infrastruktur. Unterstützung ist für mich dort sinnvoll, wo sie regionalen Nutzen stiftet und auf eine nachhaltige Zukunft ausgerichtet ist.
Umwelt & Energie
Ökologische Auflagen Landwirtschaft
Soll der Kanton die ökologischen Anforderungen für verpachtete Landwirtschaftsflächen erhöhen (z. B. Verbot synthetischer Pestizide)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wo der Kanton Land verpachtet, soll er auch Verantwortung für dessen nachhaltige Nutzung übernehmen. Öffentliche Flächen sollen beim Umwelt- und Ressourcenschutz eine Vorbildrolle einnehmen.
Lockerung Umwelt- und Landschaftsschutz
Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist wichtig, aber nicht um jeden Preis. Für mich braucht es gute Projekte an den richtigen Orten statt einen pauschalen Abbau von Umwelt- und Landschaftsschutz.
Ausbau Windkraft
Befürworten Sie den weiteren Ausbau von Windkraftwerken im Kanton?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Der Ausbau der Windkraft ist wichtig, wenn wir bei der Energieversorgung vorankommen wollen. Entscheidend ist, dass solche Projekte sinnvoll platziert sind und Rücksicht auf Bevölkerung und Landschaft nehmen.
Schutz Grossraubtiere
Soll der Kanton Graubünden den Schutz der Grossraubtiere (Wolf und Luchs) stärker gewichten (z. B. Reduktion der präventiven Wolfsabschüsse)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Wolfs- und Herdenschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Für mich braucht es mehr Augenmass, einen starken Herdenschutz und weniger pauschale präventive Abschüsse.
Anreize statt Verbote in der Klimapolitik
Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Ich bin dafür, dass der Kanton wenn möglich zuerst mit Anreizen, Förderung und klaren Zielvereinbarungen arbeitet. Wo diese nicht ausreichen, braucht es aber weiterhin verbindliche Regeln, damit die Klimaziele auch tatsächlich erreicht werden.
Förderung Biotope
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden zusätzliche Mittel für den Erhalt von Biotopen nationaler Bedeutung, wie Hoch- und Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Trockenstandorte, bereitstellt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Graubündens Natur ist nicht einfach Kulisse, sondern Teil dessen, was unseren Kanton ausmacht. Wenn wir Moore, Auen und andere wertvolle Lebensräume verlieren, verlieren wir auch ein Stück Zukunft.
Verkehr & Raumplanung
Einschränkung Umwandlung Erst- in Zweitwohnungen
Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wenn immer mehr Erstwohnungen zu Zweitwohnungen werden, fehlt Wohnraum für Menschen, die hier das ganze Jahr leben. Das verstärkt Abwanderung und Überalterung in unseren Dörfern.
Verdichtetes Bauen
Befürworten Sie eine stärkere Verdichtung der bestehenden Siedlungszonen (z. B. verdichtete Überbauungen, höhere Gebäude)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Wenn wir mehr Wohnraum wollen, kommen wir an einer gewissen Verdichtung nicht vorbei. Sie darf aber nicht schematisch erfolgen, sondern muss ortsverträglich bleiben und die Lebensqualität erhalten.
Ausbau Langsamverkehr
Befürworten Sie einen raschen Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr (z. B. Velowege) im Kanton Graubünden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Gute Velo- und Fusswegverbindungen sind nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch zur Lebensqualität und Sicherheit im Alltag. Gerade in Graubünden können sie Mobilität, Gesundheit und Tourismus gleichzeitig stärken.
Verbot Tempo 30
Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Das ist für mich eine unnötige Diskussion. Gemeinden sollen dort handeln können, wo es um Sicherheit, Lärmschutz und Lebensqualität geht, statt dass man aus Prinzip etwas verbietet.
Förderung motorisierter Individualverkehr
Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Mehr Kapazität schafft meist auch mehr Verkehr und löst die Probleme deshalb nicht nachhaltig. Graubünden braucht vor allem bessere Alternativen, statt immer neue Anreize für noch mehr Autoverkehr zu setzen.
Politisches System & Digitalisierung
Digitale Kantonsverwaltung
Soll der Kanton dazu übergehen, seine Dienstleistungen nur noch digital anzubieten («Digital-Only»-Prinzip)?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
|---|---|---|---|
Comment
Digitalisierung ist wichtig, aber ein kompletter Verzicht auf analoge Zugänge geht für mich zu weit. Gerade in einem Kanton wie Graubünden ist dafür der Zeitpunkt noch nicht da.
Stimmrechtsalter 16
Soll das Stimmrechtsalter im Kanton Graubünden auf 16 Jahre gesenkt werden?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Politik entscheidet auch über die Zukunft junger Menschen. Gerade deshalb finde ich es richtig, dass sie früher mitbestimmen und nicht nur betroffen sein sollen. Mehr Mitsprache stärkt das politische Interesse und nimmt junge Menschen ernst..
Ausbau Entwicklungszusammenarbeit
Soll der Kanton Graubünden sein finanzielles Engagement bei der Entwicklungszusammenarbeit ausbauen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Entwicklungszusammenarbeit ist für mich nicht einfach Wohltätigkeit, sondern Ausdruck von Verantwortung und Solidarität. Gerade ein wohlhabendes Land soll dort mithelfen, wo Armut, Krisen und Instabilität Menschen besonders hart treffen.
Sprachminderheiten-Quote im Regierungsrat
Befürworten Sie eine Quote für die Sprachminderheiten im Regierungsrat?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Die sprachliche Vielfalt gehört zum Kern Graubündens und soll sich auch in den Institutionen widerspiegeln. Wenn Minderheiten dauerhaft untervertreten sind, finde ich es richtig, über verbindlichere Lösungen nachzudenken.
Sicherheit & Polizei
Ausbau Videoüberwachung
Befürworten Sie einen Ausbau der Videoüberwachung im öffentlichen Raum?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Mehr Videoüberwachung schafft nicht automatisch mehr Sicherheit. Für mich braucht es gezielte und verhältnismässige Massnahmen statt einen pauschalen Ausbau im öffentlichen Raum.
Strengere Massnahmen bei polizeilicher Diskriminierung
Soll der Kanton Graubünden bei rassistischen oder sexistischen Äusserungen innerhalb der Polizei strengere Massnahmen ergreifen?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Gerade bei der Polizei ist Vertrauen zentral. Dieses Vertrauen wird beschädigt, wenn diskriminierendes Verhalten nicht klar benannt und konsequent sanktioniert wird.
Erhöhte Polizeipräsenz
Befürworten Sie eine stärker sichtbare Präsenz der Polizei?
| No | Rather no | Rather yes | Yes |
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Comment
Sichtbarkeit kann sinnvoll sein, wenn sie präventiv wirkt und das Sicherheitsgefühl stärkt. Für mich ist aber wichtig, dass Polizeipräsenz bürgernah, verhältnismässig und deeskalierend bleibt.
Werthaltungen
Freie Marktwirtschaft
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
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Comment
Marktwirtschaft ist wichtig, löst aber nicht jede soziale Frage von selbst. Damit möglichst viele profitieren, braucht es auch Verantwortung und klare Regeln.
Vollzeit-Kinderbetreuung
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Für ein Kind ist es am besten, wenn ein Elternteil Vollzeit für die Kinderbetreuung zu Hause bleibt."
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Comment
Was für ein Kind am besten ist, hängt von der Familie und ihrer Situation ab. Ich finde es falsch, ein einziges Betreuungsmodell zum allgemeinen Ideal zu erklären.
Bestrafung Krimineller
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Die Bestrafung Krimineller ist wichtiger als deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft."
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Comment
Wiedereingliederung ist kein Nebenaspekt, sondern ein zentraler Teil einer funktionierenden Strafpolitik. Wer Rückfälle verhindern will, muss Resozialisierung ernst nehmen.
Umweltschutz
Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
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Comment
Nachhaltige Politik braucht einen langfristigen Ausgleich zwischen ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen. Umweltschutz darf dabei nicht immer dem kurzfristigen Wachstum untergeordnet werden.
Comment
Wenn Einheimische keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden, fördert das die Abwanderung und schwächt ganze Regionen. Es ist deshalb im Interesse des Kantons, dieser Entwicklung mit den eigenen Mitteln entgegenzuwirken.