smartspider

Der smartspider ist eine Visualisierung von acht thematischen Ratings. Die acht Ratings orientieren sich an zentralen Themen der Schweizer Politik. Die Berechnung der Positionen auf diesen Achsen erfolgt anhand der Antworten beim smartvote-Fragebogen. Dazu werden die Fragen in der Regel einer oder mehreren Achsen zugeordnet und ein Rating berechnet. Einzelne Fragen sind keiner Achse zugeteilt.

Pro Achse kann ein Wert zwischen 0 und 100 erreicht werden. Ein Wert von 100 steht für eine starke Zustimmung zum formulierten Ziel der Achse. Ein Wert von 0 bedeutet, dass das formulierte Ziel keine Zustimmung erhält. Eine allfällige Gewichtung einzelner Fragen hat keinen Einfluss auf die Berechnung der smartspider-Grafiken. Die nachfolgenden Dokumente enthalten zum einen eine detaillierte methodische Beschreibung der smartspider-Berechnung, zum anderen eine Liste mit der Zuordnung der smartvote-Fragen auf die acht smartspider-Achsen.

Methodenbeschrieb: smartspider (PDF)

Offene Aussenpolitik

Ablehnung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Befürworten Sie die nationale Volksinitiative, welche die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz auf maximal 10 Millionen Menschen begrenzen will (Abstimmung vom 14. Juni 2026)?

Liberale Wirtschaftspolitik

Zustimmung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Soll der Kanton zur Erreichung der Klimaziele grossmehrheitlich auf Anreize und Zielvereinbarungen statt auf Verbote und Einschränkungen setzen?
  • Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Von einer freien Marktwirtschaft profitieren langfristig alle."
  • Finden Sie es richtig, dass für den Ausbau von erneuerbaren Energien die Vorschriften des Umwelt- und Landschaftsschutzes gelockert werden?
  • Sollen Kanton und Gemeinden die Regulierungen und Auflagen für Unternehmen reduzieren (z. B. bei Bau- und Lärmvorschriften)?

Ablehnung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
  • Befürworten Sie, dass der Kanton Graubünden die Umwandlung von altrechtlichen Erstwohnungen in Zweitwohnungen einschränkt?
  • Befürworten Sie eine strengere Kontrolle der Lohngleichheit von Frauen und Männern (z. B. bei Unternehmen, die kantonale Aufträge erhalten)?
  • Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."
  • Befürworten Sie die Einführung eines für alle Arbeitnehmenden gültigen kantonalen Mindestlohnes von CHF 4'200 für eine Vollzeitstelle (ca. CHF 24 pro Stunde)?

Restriktive Finanzpolitik

Zustimmung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Befürworten Sie Steuersenkungen auf kantonaler Ebene in den nächsten vier Jahren?
  • Soll der Kanton Graubünden die Ansiedlung neuer Firmen im Kanton steuerlich unterstützen?
  • Soll der Kanton Graubünden den Stellenbestand beim kantonalen Verwaltungspersonal einfrieren?
  • Befürworten Sie eine stärkere Steuerung der Spitalplanung und Gesundheitsversorgung durch den Kanton (z. B. Konzentration der Gesundheitsleistungen)?
  • Soll die Erhöhung des Arbeitspensums durch zusätzliche Steueranreize gefördert werden (z. B. Abzüge bzw. Splitting für Vollzeitarbeit oder Förderung des Arbeitens nach Erreichen des Rentenalters)?

Ablehnung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Soll der Kanton Graubünden familienergänzende Betreuungsstrukturen finanziell stärker unterstützen (Tagesstätten, Tagesschulen, Mittagstische usw.)?
  • Soll der Kanton Graubünden im Zuge der Abschaffung des Eigenmietwerts eine zusätzliche Steuer auf Zweitliegenschaften ermöglichen?
  • Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
  • Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?
  • Soll der Kanton das Service-Public-Angebot (z. B. öffentlicher Verkehr, Verwaltungsdienstleistungen) insbesondere in ländlichen Gebieten stärker unterstützen?
  • Soll sich der Kanton mit mindestens 20 Prozent an den Studiengebühren der höheren Berufsbildung (HF) beteiligen?
  • Befürworten Sie eine stärkere finanzielle Unterstützung des Kantons zugunsten von kleineren und mittleren Bergbahnbetreibern?
  • Befürworten Sie einen Ausbau der Medienförderung durch den Kanton (z. B. direkte Geldzahlungen an lokale Medien)?

Ausgebauter Umweltschutz

Zustimmung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Wie beurteilen Sie die folgende Aussage: "Ein stärkerer Umweltschutz ist notwendig, auch wenn er zu Lasten des Wirtschaftswachstums durchgesetzt werden muss."

Ablehnung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Befürworten Sie zusätzliche Massnahmen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs (z. B. Ausbau Isla-Bella-Tunnel, Kapazitätsausbau, Parkplätze)?
  • Befürworten Sie ein Verbot von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen innerorts?

Ausgebauter Sozialstaat

Zustimmung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Soll der Kanton Graubünden zusätzliche Massnahmen ergreifen, um günstigen Wohnraum zu fördern (z. B. Verkaufsverbot kantonaler Liegenschaften, stärkere kantonale Eingriffe in den Immobilienmarkt)?
  • Aktuell betragen die Kinderzulagen CHF 240 und die Ausbildungszulagen CHF 290. Soll der Kanton Graubünden diese erhöhen?
  • Soll die Prämienverbilligung erhöht werden, sodass niemand mehr als 10 Prozent seines verfügbaren Einkommens für die Krankenversicherung bezahlen muss?

Ablehnung führt zu Veschiebung des Achsenwerts nach aussen

  • Befürworten Sie eine Verschärfung des Sozialhilfegesetzes (z. B. Begrenzung der Zulagen, tieferes Existenzminimum)?